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Diskutiere im Thema Wie wurden Erwachsene ADS'ler früher behandelt? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 157

    Wie wurden Erwachsene ADS'ler früher behandelt?

    Hallo,

    es gibt die Diagnose AD(H)S bei Erwachsenen ja noch nicht sehr lange. Daher frage ich mich, wie den früher ADHS'ler behandelt wurden?

    Wurden die dann von einem Arzt zum nächsten geschickt, mussten unzählige Medikamente versuchen, die dann zwar zugelassen waren, aber eben nicht halfen??

    Oder hat man, nachdem dann irgendwann alles ausprobiert war und nix half, dochmal MPH oder soetwas was heute zugelassen ist verschrieben???

    Das würde mich mal echt interessieren.... das konnte ja dann sich zu einer richtigen Odysee hinziehen!

  2. #2
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 8.111

    AW: Wie wurden Erwachsene ADS'ler früher behandelt?

    Hallo Sternhagel,

    sicher sind viele Leute recht unglücklich gewesen ....

    Frag mal das HB-Männchen, Nikotin wirkt auch wie ein Dopamin-Wiederaufnahmehemmer,
    hat nur blöde Nebenwirkungen.

    In den 1990-er Jahren hat man dann MPH ausprobiert, bei manchen haben sicher auch
    SSRIs angeschlagen, aber die gibt es ja auch noch nicht so lange.

    Verdammt, eigentlich muss ich eine Arbeit noch fertig machen und sollte nicht in diesem
    Forum rumschauen. Also, es gibt bestimmt viele Antworten auf deine Frage.....

    Einen schönen Abend!
    Gretchen

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 569

    AW: Wie wurden Erwachsene ADS'ler früher behandelt?

    Sternhagel schreibt:
    Daher frage ich mich, wie den früher ADHS'ler behandelt wurden?
    Garnicht. Jedenfalls nach dem was ich in meiner Verwandtschaft sehe, also in den Generationen vor meiner. Da sind die Symptome wegdiszipliniert, kompensiert, via zwanghaftem Perfektionismus unterdrückt oder verschleiert worden und keiner hat sie überhaupt als Symptome einer Störung erkannt. Stattdessen scheinen alle die typischen Folgen von nicht erkanntem Adhs für richtig gehalten zu haben. Also Glaubenssätze wie: ich "bin zu faul, dumm, willensschwach" usw.

    Was dann behandelt worden ist, waren die körperlichen Folgen von ständigem Stress durch Kompensationsstrategien, Perfektionismus, Versagensängsten, innerem Druck sich noch viel mehr anstrengen-bemühen-disziplinieren zu müssen/wollen.

    D.h. behandelt worden sind dann:

    - Bluthochdruck
    - Infektanfälligkeit
    - Burn-Out
    - Herz-Kreislauf-Erkrankungen
    - Hautprobleme (u.a. Stressakne, Neurodermitis, Herpes)
    - Tinnitus
    - Schlaganfall
    - Depressionen
    - Schlafstörungen
    - u.v.m.

    Ich könnte mir vorstellen, dass das bei vielen Betroffenen ähnlich gelaufen ist.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 499

    AW: Wie wurden Erwachsene ADS'ler früher behandelt?

    Bei mir gar nicht.
    Ich habe eine zeitlang (lange her) eine Art Selbstmedikamentation betrieben, mit den mit sich bringenden Nachteilen, darauf möchte ich aber nicht näher eingehen!
    Ansonsten kam ich mir oft irgendwie vor wie auf einem falschen Planeten, in einer falschen Zeit, immer anders, immer irgendwie schräg.

  5. #5
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.753

    AW: Wie wurden Erwachsene ADS'ler früher behandelt?

    Hallo Sternhagel!

    Sternhagel schreibt:
    es gibt die Diagnose AD(H)S bei Erwachsenen ja noch nicht sehr lange. Daher frage ich mich, wie den früher ADHS'ler behandelt wurden?
    Gar nicht. Sie mussten berühmt werden:

    http://www.youtube.com/watch?v=l-1Z2wi2uSA

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Wie wurden Erwachsene ADS'ler früher behandelt?

    Hallo Auri,

    Genau so!! leider! Ergänzend in meinem Leben weil das alles zu nichts geführt hat:

    Suche bei Kinesologen, Geistheilern und sonstigen esotherischen Geschichten, die aber auch nicht geholfen haben.

    Geendet in Selbstzweifeln, Einsamkeit, totalem Stress.

    Da ist die Diagnose im Erwachsenenalter dann zumindest eine tröstende Erklärung.

    fowerpower

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 157

    AW: Wie wurden Erwachsene ADS'ler früher behandelt?

    @ Steintor: Schön, dass es auch ein paar gibt die es geschafft haben!
    Wenn man bei den vielen Berühmtheiten so schaut, dann war deren Leben, bzw. das Leben derer die das Glück hatten mit denen die Zeit verbringen zu dürfen/müssen, oft aber auch nicht sonderlich "glücklich". Vielleicht gibts die eine oder andere Ausnahme, aber im großen und ganzen hatten die meistens ja echt nen Schuss!


    Da muss man ja echt froh sein, dass es seid kurzem die Diagnose ADHS auch bei Erwachsenen gibt!

    Ich frage mich, wie das bei den Erwachsenen war, die in der Jugend die Diagnose ADHS bekommen hatten und dann irgendwann dann natürlich Erwachsen wurden.
    Bekamen die den wenigstens dann weiterhin Medikamente, da die ja nachweislich geholfen hatten! Wenn nicht, wäre dass nicht "unterlassene Hilfeleistung" oder soetwas?

  8. #8
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.753

    AW: Wie wurden Erwachsene ADS'ler früher behandelt?

    Sternhagel schreibt:
    Wenn man bei den vielen Berühmtheiten so schaut, dann war deren Leben, bzw. das Leben derer die das Glück hatten mit denen die Zeit verbringen zu dürfen/müssen, oft aber auch nicht sonderlich "glücklich". Vielleicht gibts die eine oder andere Ausnahme, aber im großen und ganzen hatten die meistens ja echt nen Schuss!
    Eine Ausnahme ist wohl das hier:

    https://www.youtube.com/watch?v=b0dVykd2i6g

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 77

    AW: Wie wurden Erwachsene ADS'ler früher behandelt?

    Sternhagel schreibt:
    Ich frage mich, wie das bei den Erwachsenen war, die in der Jugend die Diagnose ADHS bekommen hatten und dann irgendwann dann natürlich Erwachsen wurden.
    Bekamen die den wenigstens dann weiterhin Medikamente, da die ja nachweislich geholfen hatten! Wenn nicht, wäre dass nicht "unterlassene Hilfeleistung" oder soetwas?
    Nö, eben nicht. Spätestens in der Pubertät wurde damit aufgehört. Da es sich ja auswächst. Was dann noch blieb, war die eigene Unfähigkeit, Dummheit, was auch immer. Und halt eben die Behandlung der Komorbitäten wie Depressionen, Suchterkrankungen, Angststörungen usw. Allerdings ohne auf einen grünen Zweig zu kommen...

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 157

    AW: Wie wurden Erwachsene ADS'ler früher behandelt?

    das heißt auch bei den Erwachsenen wurde dann auch nicht mal versucht ob MPH (oder was man eben davor bekommen hat und geholfen hat) weiterhin hilft?

    Wenn es das einzige ist was nachweislich hilft, kann man das dem Patienten doch nicht einfach so verwehren, oder? Hatte man da als Arzt nicht sowas wie einen Ermessenspielraum?

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