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Diskutiere im Thema Wie wurden Erwachsene ADS'ler früher behandelt? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #21
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 2.635

    AW: Wie wurden Erwachsene ADS'ler früher behandelt?

    denksalat schreibt:

    Der behandelnde Facharzt ( Kinderarzt und Kinder - Jugendpsychater ) von meinen Kiddis hatte immer gesagt:

    Die Kinder müssen nur die Schule "überstehen" und dann den für sie richtigen Beruf erlernen.
    So stellt der sich das vielleicht vor
    schön wärs

    Aber:
    Beziehungsprobleme
    Sozialisationsprobleme
    erhöhte Unfallgefahr
    Suchtgefährdung
    etc
    etc

    hängen nicht allein an der Schule und hören auch nicht mit der Schue auf.
    ADS wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus, und der Mensch besteht nicht nur aus Schule und Beruf.

    Ein ADS, das nicht in mehreren Lebensbereichen zu beeinträchtigungen führt, ist keines.
    Steht sogar in den Diagnosekriterien.

    Ein Spruch wie der da oben zeigt, dass der betreffende dieses Störungsbild nicht richtig ernst nimmt.

  2. #22
    pero

    Gast

    AW: Wie wurden Erwachsene ADS'ler früher behandelt?

    Ein Spruch wie der da oben zeigt, dass der betreffende dieses Störungsbild nicht richtig ernst nimmt.
    100 % Zustimmung.
    Es gibt immer noch die Ansicht das ADHS ein Kinder und Jugendlichenproblem ist und das nachweisslich Falsch.

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 499

    AW: Wie wurden Erwachsene ADS'ler früher behandelt?

    denksalat schreibt:
    Dann müssen sie ihre "eigene Nische" in diesem Leben finden.....

    In der Schulzeit und Ausbildung haben sie vor allem Ritalin gebraucht, um sich an das Schulsystem anzupassen.....


    Als Erwachsene wiederum, müssen wir uns an den
    Arbeitgeber und seine vorgegebenen Bedingungen anpassen.....

    Da haben es manche Künstler oder Freischaffende wahrscheinlich etwas leichter..... also in Bezug auf Druck seitens des Arbeitgebers oder Vorgesetzten....


    LG

    Denksalat
    Ja klar, sicher als ob das immer so einfach wäre grad das Passende zu finden oder den Traumjob ausüben zu können!
    Zudem auch als Freischaffender oder Künstler hat man Termine, lästige Buchhaltung, Steuer ect. zu bewältigen, u.U. kann der Druck sogar weit höher sein als bei einem Angestelltenverhältnis.
    Künstlerin wollte ich mal werden und hätte ich damals schon eine ADHS Diagnose mit entsprechender Bedandlung gehabt hätte es vielleicht sogar geklappt. So aber mit all meinen Symptomen und Komorbitäten war das ein Ding der Unmöglichkeit!
    Anpassung auch so ein Ding, das wir auch als erwachsene ADHSler nicht wirklich gut können, da muss man schon Glück haben und einen verständnissvollen Chef finden, der damit zurecht kommt, dass man eine eigenwillige Art hat vorgegebenes umzusetzten (ich habe das Glück und auch einen entsprechenden Job aber selbstversändlich ist das nicht).
    In einem "normalen" Beamtenjob wäre ich längst gescheitert, hätte alles hingeworfen oder wäre gefeuert worden. Abi, gute Ausbildung, Intelligenz hin oder her...langweilig und stupide immer das Gleiche, kann ich einfach nicht!

  4. #24
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 61
    Forum-Beiträge: 49

    AW: Wie wurden Erwachsene ADS'ler früher behandelt?

    Ohhhhhjeeee......da habe ich mich wohl irgendwie schei.... ausgedrückt..........

    Na, mal wieder typisch ADS..........

    Ich muss jetzt dringend los, ABER ich schreibe noch zurück.........

    Bis nachher

    LG

    Denksalat

    Hallöchen............

    Eine Antwort bzw. " Übersetzung" für meinen Beitrag von gestern " Kinderarzt, Ritalin, eigene Nische....usw."......

    kommt auch noch......

    Habe jetzt nur leider keine Zeit.....

    PS:

    Ich kapiere leider immer noch nicht, WIE ich die Zitate in meine Beiträge einsetzen muss....
    ...

    Bis später....

    LG

    Denksalat

    - - - Aktualisiert - - -
    Geändert von denksalat ( 3.05.2013 um 13:55 Uhr)

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 499

    AW: Wie wurden Erwachsene ADS'ler früher behandelt?

    Hihi, dacht ich mir fast schon

  6. #26
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 2.635

    AW: Wie wurden Erwachsene ADS'ler früher behandelt?

    Hallo, Denksalat
    ist nicht gegen Dich gerichtet.
    Aber hier gibts einen ziemlichen Widerstand gegen alle Formen von Verharmlosung von ADS und die dummen Sprüche, die man das ganze Leben so hört und schon so verinnerlicht hat, dass man selber dran glaubt.
    Geht Dir offenbar nicht anders.

    Irgendwie läuft's immer auf die "reiß dich halt zusammen"-Schiene raus.
    Da genau das ein Grundproblem ist, heißt das in Klarform:

    Krieg einfach mal Dein Grundproblem in den Griff, dann bekommst Du auch Dein Grundproblem in den Griff.

  7. #27
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 77

    AW: Wie wurden Erwachsene ADS'ler früher behandelt?

    pero schreibt:
    Nein, das reicht nicht weil so nur die eine angemessene Behandlung/Beratung bekommen die das Glück haben erkannt zu werden.
    Wenn die Probleme im Kindergarten oder der Grundschule erkannt und entsprechend behandelt werden, dann können die Betroffenen fast normal aufwachsen ohne das ihr Selbstwertgefühl dauerhaft geschädigt wurde.
    Das ist doch das grösste Problem der erst als Erwachsenen erkannten, aus dem Grund bekommen die ihre Diagnose erst nach jahrelanger Depressions-Therapie. Da gibt es dann keinen Selbstwert mehr. Den hat man selbst niedergemacht, man merkt über die Jahre das alles nicht so funktioniert wie bei den anderen. Das muss an mir liegen, das ist meine Schuld...
    Das kann ich unterschreiben. Aber ich wollte damit ausdrücken, dass ich diesen Kampf nicht kämpfen kann/will. Akzeptanz in meinem Umfeld kann ich einfordern. Weitergehend nicht. Da braucht es noch viel Öffentlichkeitsarbeit, und vielleicht bin ich ja auch mal bereit dazu...

    Was die Diskussion um den perfekten Beruf betrifft. Ich war freischaffend tätig, im Kulturbereich. Der Druck da ist enorm. Und natürlich gibt es viele Chaoten (ob mit oder ohne ADHS sei dahingestellt), was die Zusammenarbeit nicht unbedingt einfacher macht.

    Dieses romantische Wunschdenken... Als wäre alles nur ein Problem der Gesellschaft.

    Turbo (momentan sich wieder in einer neuen Nische einrichtend...)

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 45

    AW: Wie wurden Erwachsene ADS'ler früher behandelt?

    Hallo den zappelphilippe oder den Hans Guck in die Luft gab es ja scon immer. Diese Erwachsenen wurden wohlo als störrend und sehr lebhaft erlebt. Man sagt, dass die heutige Gessellaschaft mehr von den Menschen verlangt als früher... lg Dominouch

  9. #29
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 2.635

    AW: Wie wurden Erwachsene ADS'ler früher behandelt?

    Dann breche ich mal eine Lanze für die heutige Gesellschaft:

    Folgende Geschichte gabs in unzähligen Variationen zuhauf:
    Junges Paar mit hoffnugsvollem jungen Mann und hochfliegenden Plänen beginnt irgendeine Tätigkeit, vorzugsweise selbständig, die ganze Geschichte will aus nicht ganz nachvollziehbaren Gründen nicht richtig in die Gänge kommen, es ist immer ein bisschen so, dass er da irgendwas verschludert, einfach nicht in die Pötte kommt, seiner Frau immer wieder verspricht, das jetzt wirklich ernsthafter anzugehen, etc, Frau verliert irgendwann den Glauben daran, Mann fängt an zu Saufen oder in Spielsucht Geld zu verzocken, verliert sämtliches Vermögen und das seiner Familie dazu und säuft sich entweder zu tode, oder nimmt sich das Leben.

    Sowas gibts auch heute noch, richtig.

    Und nicht jede solche Biografie muss ein ADS im Hintergrund haben.
    Aber: Mit einem ADS ist für einen solchen Verlauf schon an einer sehr frühen Stelle nichts mehr da, was das aufhalten könnte.
    Heute gibt's Therapien und Suchtkliniken. Danach kann man nochmal versuchen, neu auf die Beine zu kommen. Sowas ging früher nicht.

    Hier gibt's einige im Forum, die schon mal irgendeinen Entzug gemacht haben.
    Ohne die Hilfen, die es heute gibt - wäre für nahezu alle der Zug abgefahren, da bin ich ziemlich sicher.
    Da kommt man nicht alleine wieder raus - mit ADS schon gar nicht.

  10. #30
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Wie wurden Erwachsene ADS'ler früher behandelt?

    Jaaaa... die Geschichte meines Großvaters ist auch recht ADHS typisch.


    ---
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