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Diskutiere im Thema Was folgt nach der Diagnose? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.858

    AW: Was folgt nach der Diagnose?

    Chaostanja schreibt:
    Eine Therapie habe ich erst drei Jahre nach der Diagnose begonnen (als ich zunehmend "Schwierigkeiten" mit meinen Arbeitskollegen hatte), aber das liegt wirklich an jedem einzelnen, ob und wann welche Art der Therapie sinnvoll ist....
    Das ist ein interessanter Aspekt, liebe Tanja. Auch mir wurde eine Veränderung in meinem Verhalten nachgesagt, ohne näher die Veränderungen zu charakterisieren. Woran mag das liegen? Ich nehme an, dass ich offener geworden bin und eher meine Meinung sage.


    auri schreibt:
    Der Effekt war bei mir: extreme Erleichterung, deutlich nachlassende Schuldgefühle und die Möglichkeit meine unzähligen "Mängel" in weit weniger negativem Licht zu sehen. Meinen Symptomen eine Diagnose als Überschrift zu geben fand ich eher zweitrangig. Das Begreifen das ich nicht "immerzu zu schlecht, faul, dumm, undiszipliniert" bin, sondern mit Problemen zurechtkommen musste für dich ich selbst nichts kann, war für mich viel wertvoller als jegliche Überschrift dazu.
    Genau, man ist nicht faul und undiszipliniert, sondern man ist anders.
    Geändert von Steintor (28.04.2013 um 18:02 Uhr)

  2. #12
    Gibt´s Kaffee ?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 1.610

    AW: Was folgt nach der Diagnose?

    Steintor schreibt:
    Das ist ein interessanter Aspekt, liebe Tanja. Auch mir wurde eine Veränderung in meinem Verhalten nachgesagt, ohne näher die Veränderungen zu charakterisieren. Woran mag das liegen? Ich nehme an, dass ich offener geworden bin und eher meine Meinung sage.
    Ich denke, dass die AD(H)S primär im Menschen abläuft, das was aussen sichtbar ist, sind die Folgen der Stoffwechselstörung, nicht ihre Grundsymptome....

    Mit einer Medikation verändert sich etwas von innen, die innere Wahrnehmung, die Selbstbewertung, die Impulskontrolle.... (die stärksten Veränderungen durch die Medikation hatte ich im "Energieverbrauch", ich konnte mich länger konzentrieren, ohne danach total ausgelaugt zu sein, und in der Selbstwahrnemung und insbesondere Selbstbewertung)

    Das zeigt sich aussen nur in feinen Nuancen, die aber im sozialen Miteinander eine Menge ausmachen, gerade hinsichtlich der Ausstrahlung, zumindest wäre das mein Erklärungsansatz....

    Korrigiert mich gerne, wenn ihr anderer Meinung seid...

    LG Tanja

  3. #13
    Muh!

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 6.858

    AW: Was folgt nach der Diagnose?

    Chaostanja schreibt:
    Das zeigt sich aussen nur in feinen Nuancen, die aber im sozialen Miteinander eine Menge ausmachen, gerade hinsichtlich der Ausstrahlung, zumindest wäre das mein Erklärungsansatz....
    Das Thema dieser Posting-Reihe ist off-topic, Miriam möge es verzeihen...obwohl, Miriam fragte, was mach der Diagnose kommen möge. Die Verhaltensveränderung und Beeinflussung des Sozialverhaltens ist eine große Veränderung nach der Diagnose/Medikation.

    Ich merke an mir, dass mein Nacken nicht mehr schmerzt (Arthrose in der Halswirbelsäule), seitdem ich MA einnehme. Der Grund mag sein, dass ich aufrechter gehe. Ich merke, dass ich eine freundlichere Mimik zeige und nicht mehr die ADS-Betonfresse zeige. Immer öfters kommen Laute aus meinem Mund, die ich als Lachen identifiziert habe. All das verändert das Soziale Umfeld. Jüngst sagte jemand zu mir, ich würde ein ernstes Verhalten zeigen. Komisch, dachte ich, ich habe das genaue Gegenteil erwartet. Ich war frustriert, denn ich wollte ein freundliches Erscheinen bewirken. Bald kam ich auf die Lösung des Problems: Die Person, die das sagte, hat mich nach Beginn der Medikation kennen gelernt. Wir trafen und meistens früh am Morgen und gelegentlich nach Feierabend. Am Morgen wirkte das Medikinet, ich habe geflirtet, gelacht, war freundlich, zuvorkommend und des Lobes voll, was Frauen eben so mögen. Am Abend war ich dann wieder der ADS-Muffel, der nicht lacht und sich nicht an Gesprächen beteiligt.
    Geändert von Steintor (28.04.2013 um 21:15 Uhr)

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