Huhu,
mal ne vielleicht doofe Frage, aber wie sieht den eigentlich eine Verhaltenstherapie für ADHSler aus?
Ist die soviel anders als eine *normale* VT für Depressionen etc.?

Also ich hab ja schon ein bisschen Erfahrung mit VTs. War erst in der Psychatrie (1996), dann VT (2000-2002), pause, dann Reha (2006), direkt danach VT, Reha (2010) und jetzt noch mal zur Reha (ab nächste Woche).

Ich hab nie wirklich ne Diagnose bekommen auch damals in der Psychatrie nicht.
Da hieß es damals ich müsste lernen erwachsen zu werden und laut meinem Therapeuten danach war der Bericht den er bekommen hatte wohl sehr negativ formuliert.
Ich meine okay zum teil stimmte das schon. Ich war ein vor Mitleidzerfressender Trotzkopf und habe dann in der folgenden VT gelernt auf eigenen Füßen zu stehen.

Hatte aber immer mein Gewichtsproblem und war dann das erste mal zur Reha. Bin dort sehr entspannt, 15 kg leichter und sportlich fitter wieder raus gekommen. Therapie war da eher mäßig, da die Therapeuten aber für mich nicht soo ideal war. Aber das ganze habe ich halt sehr positiv bewertet

Dann wieder VT wo es darum ging mein Essverhalten zu stabilisieren.... Ich habe dort verdammt viel gelernt, aber mein Essverhalten blieb nachwievor eine Katastrophe. Mein gewicht habe ich zwar, durch viel Sport, gehalten aber das wars dann auch.

Naja inzwischen ist mir auch klar warum das nicht klappen konnte....

Ich frage mich halt ob ich mit einer spezielleren ADHS therapie mehr chancen gehabt hätte.... ich meine das jetzt nicht negativ... es ist wie es ist, aber zukünftig will ich halt versuchen das es *besser* läuft....

VG
Bettina