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Diskutiere im Thema Tagesklinik und was folgt da? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 61

    Tagesklinik und was folgt da?

    Hallo,
    mir wurde von der KK eine Tagesklinik empfohlen. Was macht man da dann den ganzen Tag? Hat das von euch schon jemand gemacht?

    LG Olgor

  2. #2
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 613

    AW: Tagesklinik und was folgt da?

    Hallo Olgor,
    ja, ich war in einer TK. im Grunde ähnlich eines voll stationären Aufenthaltes, nur dass Du abends nach Hause fährst.
    zwischen 8 und 9 war Start, gegen 16 Uhr war dann Feierabend.
    Gesprächstherapie, Ergo, Kunst, Sport, Körper...

    auch lockere Nachmittagsangebote, und Dienste...
    Mittagessen inkl. :-)

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 61

    AW: Tagesklinik und was folgt da?

    Hallo Kati,
    danke für Deine Erläuterung!
    Wie lange wird das genehmigt bzw. wie lange warst Du da in Behandlung?
    Hattest Du jede Woche ein Einzelgespräch oder ist das wie in einer REHA auch nur alle 2Wochen?

    LG Olgor

  4. #4
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 613

    AW: Tagesklinik und was folgt da?

    bitte gerne

    ich war 3 Monate da, aber damit auch eher der Einzelfall....ich glaube im Durchschnitt 4 - 6 Wochen....aber das ist wirklich auch Einzelfallentscheidung....

    Einzelgespräche sind auch nach Bedarf...ich meiner mit der Ärztin 1x die Woche, mit der Psychologin auch und dann waren da auch die Ergotherapeuten, die kannste Dir auch untern Arm klemmen und reden ;-)

    aber diese Angaben sind ohne Gewähr ( weil jede Klinik bestimmt unterschiedlich arbeitet)
    lg

  5. #5
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 351

    AW: Tagesklinik und was folgt da?

    Hallo Olgor,

    in der TK muss man sich meistens vorstellen. Die Tageskliniken unterscheiden sich teilweise stark voneinander. Es gibt TK, die direkt an eine Akut-Station gebunden sind und welche, die mit nicht gebunden sind.

    Genauso ist es mit Therapieangeboten.

    Ich glaube, da muss nicht genehmigt werden. Das ist Krankenhausbehandlung. Es gibt Leute, die in der TK monatelang sind.

    Schau mal, wo sich deine TK befindet und geht mal hin, frag nach. Schau, wie dort aussieht. Ob du dort sich finden könntest.

    Einige TK haben nur 1 Psychotherapeuten. Kommst du mit dem klar, Glück gehabt. Nicht? tja...


    LG
    Surre

  6. #6
    WbD


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 216

    AW: Tagesklinik und was folgt da?

    Hey Olgor,

    wenn du mit deiner TK Glück hast, ist das echt eine feine Sache. Bei mir waren seinerzeit 2 Einzelgespräche pro Woche drin, und mein Therapeut war einfach nur ne coole Type. Dazu noch ein Einzelgespräch beim Psychiater. Das Therapieangebot war vielfältig, und bei etlichen Sachen hatte man auch Optionen, und konnte selbst entscheiden. Ich war insgesamt dreieinhalb Monate dort, war damit aber eher im Mittelfeld. Wir hatten dort zwei Patienten, die schon über ein Jahr da waren. Ich hab in der Zeit damals auch meine ADHS-Diagn. bekommen, und wurde in der Hinsicht toll betreut und beraten. War für mich echt eine tolle Zeit, an die ich gern zurückdenke, und hat mir wirklich geholfen. Die Jahre direkt im Nachgang waren wohl so ziemlich die Stabilsten, die ich je hatte.

    Ist halt ein bisschen eine Glückssache, wo es einen hin verschlägt.

    LG
    WbD

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 61

    AW: Tagesklinik und was folgt da?

    Hi,
    war vor kurzem schon in einer angeblichen psychosomatischen stationären REHA.
    Könnte man fast als Knast bezeichnen, nur fehlten die Gitter an den Fenstern. Einzelgespräche gab es nur 2-wöchentlich. Mit den Leuten aus der Gruppe konnte man sich abends kaum mehr normal unterhalten, da die aufgrund etlicher Pharmazie in einer anderen Welt waren. Ich selbst bekam zum Glück keinerlei Medikation. Nach einigen Tagen bin gegangen, ich wurde da depressiver als zuvor. Inzwischen habe ich wenigens mal die Diagnose, wonach ich jahrzehntelang suchte.
    In dieser Reha hatte ich den Eindruck, die Menschen werden in der Masse nur durchgeschoben damit die Klinik ausgelastet ist und ihren Gewinn macht!?
    Selbst in der Arbeitstherapie mußte man für den Betreiber irgendwelche Fremdaufträge fertigen und öfters mal in der Küche spülen, kartoffeln schälen usw.
    Das eigene Zimmer samt Bad selbst putzen, putze zuhause ja auch selbst. Aber waren ja keine Einzelzimmer, sondern Doppelzimmer. Mein Nachbar interessierte Hygiene offensichtlich nicht wirklich. Er war per Gerichtsbeschluß da und sass hier die Zeit ganz einfach ab und meinte noch: Besser als im Knast

    Jedenfalls bekamen zeitgleich etliche Patienten einen Magen-Darm Infekt, vermutlich war es sogar der Norovirus. Das interessierte die Klinikleitung aber auch nicht weiter.

    Mir wurde das dann zuviel des Guten und bin auf ärztliche Veranlassung abgereist. Demnach werde ich wohl mit diziplinarischen Maßnahmen zu rechnen haben, wenn ich nochmals eine Reha beantrage. Aber mal schauen, ob ich mit meinen genannten Gründen nicht doch für ernst genommen werde und diesmal eine ambulante Reha in einer besseren Klinik genehmigt bekomme

    lg

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 49

    AW: Tagesklinik und was folgt da?

    Hallo,

    ich war 5 Monate in einer Tagesklinik...naja hat nicht wirklich etwas gebracht. Klar man hat eine Tagesstruktur und kann lauter Sachen mitmachen: Entspannungstherapie, Gruppentherapie, Visite, Einzelgespräch, Ergotherapie, Morgenrunde, Abschlussrunde, gemeinsam Kochen, gemeinsam einkaufen gehen, spazieren gehen, Gymnastik, usw. ... .

    Später war ich so genervt und gelangweilt von diesem Affentanz, dass ich morgens um halb neun gekommen bin, hab ich auf eine Liege im Ruheraum gelegt, mittags dann Essen, und nachmittags ab nach Hause.

    An mir wurden wie bei einer Laborratte, zig Medikamente ausprobiert. Die dortige Stationsärztin (massiv übergewichtig), machte einen frustierten und unzufriedenen Eindruck, das hat man persönlich voll zu spüren bekommen, kompetent sieht für mich definitiv anders aus...

    Sie bestand auch auf einer Fremdannamnese durch meine Eltern, anfangs war ich dagegen, daraufhin unterstellte sie mir, ich hätte etwas vor ihr zu verbergen - kein Kommentar.

    Als ich dort eine AD(H)S - Diagnose machen wollte, hat die Ärztin mir deutlich zu spüren gegeben, dass sie von AD(H)S absolut nichts halte, und schon gar nicht von Medikamenten wie Medikinet.

    Musste 2 Monate auf die Testung warten, bei der Testung (HASE-Test), hat sie dann alles manipuliert, hat einen Fragebogen für Fremdannamnese selber ausgefüllt, obwohl sie mich gar nicht richtig kannte, statt meine Eltern das machen zu lassen.

    Hat sogar während ich meine Bögen ausgefüllt hab, bei jeder Frage reingequatscht wie ein Papagei und meinte sie wüsste die Antworten besser als ich.

    Den TAP-Test hab ich bei der zum Glück neutralen Psychologin dort gemacht, da bin ich haushoch durchgefallen so schlecht war meine Konzentration und Aufmerksamkeit.

    Am Ende meinte die dubios Ärztin total stolz, dass ich kein AD(H)S hätte, weil bei Hyperaktivität, ein Punkt fehlen würde. Daraufhin hab ich mich bei einer vernünftigen, spezialisierten Ambulanz angemeldet. Und siehe da - es wurde eindeutig AD(H)S festgestellt.


    Gesundheitlich habe ich auf keinen Fall von dieser Maßnahme profitiert. Ich habe während der Zeit auch Probetage in einer medizinischen Reha gemacht. Das mit der Reha war auch eine Idee, der ach so tollen Ärztin, ich bezweifel stark, dass eine REHA in meinem Fall helfen würde.

    Also, ob Tagesklinik oder ob REHA, das sollte man sich ganz genau überlegen...ich werde jedenfalls so etwas nicht mehr machen - für mich, reine Zeitverschwendung!

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Alter: 42
    Forum-Beiträge: 61

    AW: Tagesklinik und was folgt da?

    Hallo,
    echt schade das man da so willkürlich ausgesetzt ist. Das man fast wie beim Lottospiel an gute aber auch schlechte Ärzte gelangen kann...
    Der eine preist Medikinet und Ritalin ganz hoch an, der nächste meint das er es niemals verschreiben würde. Aber eine gute Behandlung hat auch keiner parat

    Diese ganze Ungewißheit drückt mich persönlich vollends in den Keller und dann sagen da noch bestimmte, ich soll einfach aktiver werden. Wenns so einfach wäre, könnte ich das schon seit Jahrzehnten!

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

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    Forum-Beiträge: 49

    AW: Tagesklinik und was folgt da?

    Olgor schreibt:
    Hallo,
    echt schade das man da so willkürlich ausgesetzt ist. Das man fast wie beim Lottospiel an gute aber auch schlechte Ärzte gelangen kann...
    Der eine preist Medikinet und Ritalin ganz hoch an, der nächste meint das er es niemals verschreiben würde. Aber eine gute Behandlung hat auch keiner parat

    Diese ganze Ungewißheit drückt mich persönlich vollends in den Keller und dann sagen da noch bestimmte, ich soll einfach aktiver werden. Wenns so einfach wäre, könnte ich das schon seit Jahrzehnten!
    Hallo Olgor,

    ja das kenn ich, in der Situation war ich auch. Um dieses Problem zu lösen, hab ich mir ein Arzt - Netzwerk aufgebaut, bzw. bin noch dabei.

    Z.B. war ich heute in Köln das erste mal in einer speziellen Praxis, und habe dort endlich Moclobemid verschrieben bekommen, hole mir das heute abend in der Apotheke ab, hoffentlich hilft das gegen die Depressionen. Ach ja, war als Selbstzahler da, so bekommt man super schnell einen Termin und wird vom Arzt/Ärztin ernst genommen.

    In 3 Wochen ist dort der nächste Termin, vll. bekomme ich dann noch Lithium. Der Termin ist erst in 3 Wochen weil das Moclobemid erstmal getestet wird, ansonsten könnte ich auch innerhalb von 3 Tagen einen Termin bekommen - als Selbstzahler.

    Ganz wichtig ist, dass du die Diagnostik machen lässt, wenn du erstmal eine Diagnose in der Tasche hast, kann dir niemand diese wegnehmen. Mit der richtigen Diagnose kannst du dann das Problem angehen, natürlich bei einem Arzt der dir auch helfen kann und dich versteht.

    Mir ist heute mal wieder der extreme Unterschied zwischen Kassenpatient, Privatpatient und Selbstzahler aufgefallen. Als Selbstzahler habe ich zur Zeit in meiner Situation die besten Karten wieder gesund zu werden.

    Die Ärztin heute meinte, sie würde mit mir eine passende Klinik und Psychologen suchen für den Fall der Fälle. Und sie sagte, dass es nicht gut sein zwischen so vielen Ärzten zu hüpfen. Bin jedenfalls froh, dass ich eine neue Psychiaterin hab, die sich bemüht.

    Hast du denn die Diagnose AD(H)S bereits eindeutig gestellt bekommen? Hast du noch andere psychische Störungen? Vielleicht hab ich ja ein paar Tipps für dich.
    Wenn dir es lieber ist, kannst du mir auch eine PM schicken, muss ja nicht jeder mitlesen können. ;-)

    LG,
    Adrian

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