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Diskutiere im Thema Notfall! Grade in einer Phase der Aussichtslosigkeit im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 45

    Notfall! Grade in einer Phase der Aussichtslosigkeit

    Hallo Leute,

    Mir ist die letzten Tage einiges klargeworden. Und bin grade sehr aufgelöst. Das was ich grade bin, bin nicht wirtklich ich. Für mich wirkt es persönlich wie eine (für meine empfindung) extreme Manische Phase, wobei so etwas vorher bei mir nie in dieser Art und Weise vorgekommen ist.

    Anfing tat es vor ca. einer Woche. Nachdem mir bewusst wurde, dass ich eine Woche lange hart gekifft habe, um mich zu belohnen dafür dass ich am Stück einen Monat lang clean war. Als ich dann meinen Vorrat aufgeraucht hatte, war es für mich kein Problem eine Grenze zu ziehen. Und plötzlich merkte ich wie viel besser es mir doch eigtl geht ohne Drogen.

    Das musste mir erst bewusst werden, weil ich schon viel länger gesagt habe dass es nichts gutes für mich ist( irgendwo im Unterbewusst-Sein schlummerte also der Gedanke und mein Körper fing sich sogar an dagegen zu wehren. Ich entwickelte eine Unverträglichkeit dagegen, die sich durch Heuschnupfen äußerte. Das habe ich erst seitdem ich im Ausland war, was sehr belastend für mich war.

    Jedenfalls habe ich nach meinem Aufenthalt im Ausland, die Diagnose ADHS bekommen. Nach diesem Knall dort, ich bin psychisch am Ende gewesen, habe mich endlich getraut Hilfe aufzusuchen. Ich musste es aber auch, weil ich es für mich nicht schlimmer machen werden wollte.

    Nachdem ich die Diagnose hatte habe ich erstmal jegliches Wissen(adhs,psychologie) darüber aufgesaugt und einen Hyperfocus entwickelt. Ich wollte immer mehr und mehr. Habe mir eine eigene Meinung dazu entwickelt, weil ich das Gefühl habe komplexere Sachverstände leichter zu verstehen als andere.


    Jedenfalls hatte ich schon immer das Bedürfnis anderen zu helfen.Wie stark, dieses Bedürfniss in mir schlummerte wird mir grade erst klar. Plötzlich sehe ich mehr oder weniger nur die Probleme der anderen, möchte natürlich helfen. Ich habe aber grade erkannt, dass ich nicht jedem helfen kann in dem ich mich öffne(sehr offen sein), weil die Personen sich darüber nicht bewusst sind, dass es eine Erklärung für die Probleme gibt.

    Ich weiß grade nicht ob ich nicht die hälfte vergessen habe, aber ich fühle mich grade nicht in der Lage richtig mit Menschen zu interagieren. Ich möchte niemanden auf den Schlips treten, aber ich bin der Meinung dass ich sehr vorsichtig sein sollte wem ich mein Wissen preisgebe.

    Im Studium habe ich jemanden kennen gelernt der sehr sehr ähnliche Probleme hat wie ich, nur seine Augen sind verschlossen. Er hat sich außerdem mich gesucht, ich hab es danach nur angenommen. Ich habe es geschafft dass es sich jemanden öffnet, mir war aber nicht bewusst welche Emotionen ich bei anderen auslöse. Ich betrachte Dinge meist sehr differenziert. Weiß aber auch, dass es für jedes Problem eine Lösung gibt, und wenn man sich Hilfe holt man diese auch bekommt und es wirklich was bringt. Da ich bei mir sehe welche Fortschritte ich seit der Diagnose gemacht habe, obwohl es erst ein drei-viertel Jahr zurückliegt.

    Ich merke grade für mich, dass ich sehr vorsichtig mit meinen Worten und Aussagen sein muss. Und habe grade Angst mit meinen Menschen zu kommunizieren weil ich dass Gefühl habe mehr Schaden anzurichten als zu Helfen, wenn ich über mich rede. Deswegen verkrieche ich mich grade, aber nur aus Schutz vor anderen, aber auch als Schutz vor mir selbst, weil ich gemerkt habe dass ich damit nicht richtig umgehen kann.

    Ich weiß auch, dass Psychologen genau das lernen müssen was ich grade zwar erkannt habe, aber nicht weiß damit umzugehen. Mir fiel es sehr schwer in den letzten Tagen einzuschlafen. Natürlich hätte ich kiffen können, Alkohol trinken können, Schlaftabletten nehmen können. Aber das ist eigentlich nicht den Weg den ich gehen möchte. Ich will Problemen nicht mehr aus dem Weg gehen.

    Irgendwann war es mir aber zuviel und ich habe mit eine Kapsel 5mg retardiert aufgemacht,die hälfte der Kugeln auf meinen Finger genommen und sie runtergespült habe. Somit könnte ich die Konzentration aufbringen nach einer Zeit einzuschlafen. Aber war es nur die Konzentration, oder war es der Gedanke ich helfe mir damit?
    Ich habe 3-4 Tage Geduld gehabt, aber gemerkt wenn ich mir jetzt nicht eine Helfende Hand, in Form von Medikamenten zu mir nehmen, werde ich die nächsten Tage genauso wach liegen. Ich schaffe es grade nicht zu sagen, stopp, deine Gedanken gehen grade zu weit.

    Meist wenn ich denke, reflektiere ich und versuche Lösungen zu finden( da hilft mir z.B. komplexere Sachverstände leciht zu verstehen). Ich persönlich finde es gut, dass ich es so mache, aber ich kann keine Grenze setzen.

    Ich kürze das grade jetzt lieber ab. dass wird zu sehr ausschweifen. Mittwoch habe ich einen Termin mit meiner Psychologin, aber die Zeit geht grade quäulend langsam vorrüber und ich weiß nicht was ich machen soll. Ich habe mich bewusst an euch gewendet, weil ich grade keinen meiner Mitmenschen(die ich persönlich kenne) belasten möchte, dass verkrafte ich nicht.


    Ich könnte noch mehr schreiben, mache jetzt aber halt und setze mir eine Grenze. Habt ihr grade Tipps was ich machen soll?


    Vielen Danke Maxim

  2. #2
    Gibt´s Kaffee ?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 1.610

    AW: Notfall! Grade in einer Phase der Aussichtslosigkeit

    Hallo Maximus,

    vieles, was Du schreibst, kommt mir sehr bekannt vor...

    Fast manische Phasen (die Begeisterung, mehr über die Vorgänge im eigenen Kopf zu erfahren, und sich selbst dadurch neu bewerten zu können - Ich bin ja gar nicht so schlecht, wie ich immer dachte - )

    Die Diagnose, die Phase "der Wut" darüber, das hyperfokussieren auf "AD(H)S-Infos"..... wie oben schon erwähnt, die "innere Neubewertung"

    Dieses Bedürfnis anderen zu helfen kenne ich auch nur zu gut... mittlerweile habe ich erkannt, dass ich andere damit überrollen kann, zuviel werde, als aufdringlich empfunden zu werden...

    Seitdem mir bewußt geworden ist, dass meine "innere Wahrnehmung" (hier:gutgemeinte Hilfe und Unterstützung zu geben) sich von dem, was ich nach "aussen" ausstrahle oft sehr unterscheidet, ohne dass ich es mitbekomme... (hier: Aufdringlichkeit) arbeite ich daran...
    Ich bemühe mich, mein Umfeld genauer zu beobachten, bei Unsicherheiten frage ich nach, ob meine Wahrnehmung richtig ist, oft bestätigt sich, dass ich "falsch liege".

    Ähnlich ist es mit dem "sich-öffnen":

    Deine Absicht ist es, anhand Deiner eigenen Erfahrungen die möglichen Lösungswege aufzuzeigen..
    Nach aussen wirkt es oft eher egozentrisch, sich selbst in den Mittelpunkt stellend, "Gejammer über die eigenen Defizite"
    "Unsere Gedankengänge" sind schneller, verschachtelter...
    Die Verbindung von Deinen Erfahrungen zu den Lösungswegen muss also erstmal bei Deinem Gegenüber ankommen....

    Meist wenn ich denke, reflektiere ich und versuche Lösungen zu finden( da hilft mir z.B. komplexere Sachverstände leciht zu verstehen). Ich persönlich finde es gut, dass ich es so mache, aber ich kann keine Grenze setzen.
    Genau da könnte Dein Problem liegen, Du denkst sehr komplex und drückst Dich wahrscheinlich auch so aus, Dein Gegenüber kennt aber nicht Deine "Gedankensprünge", die Dir aufgrund deiner komplexen Denkweise gar nicht auffallen....

    Schon kann es zu Missinterpretationen und Missverständnissen kommen...

    LG Tanja

  3. #3
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 45

    AW: Notfall! Grade in einer Phase der Aussichtslosigkeit

    Chaostanja schreibt:
    Hallo Maximus,

    vieles, was Du schreibst, kommt mir sehr bekannt vor...

    Fast manische Phasen (die Begeisterung, mehr über die Vorgänge im eigenen Kopf zu erfahren, und sich selbst dadurch neu bewerten zu können - Ich bin ja gar nicht so schlecht, wie ich immer dachte - )

    Die Diagnose, die Phase "der Wut" darüber, das hyperfokussieren auf "AD(H)S-Infos"..... wie oben schon erwähnt, die "innere Neubewertung"

    Dieses Bedürfnis anderen zu helfen kenne ich auch nur zu gut... mittlerweile habe ich erkannt, dass ich andere damit überrollen kann, zuviel werde, als aufdringlich empfunden zu werden...

    Seitdem mir bewußt geworden ist, dass meine "innere Wahrnehmung" (hier:gutgemeinte Hilfe und Unterstützung zu geben) sich von dem, was ich nach "aussen" ausstrahle oft sehr unterscheidet, ohne dass ich es mitbekomme... (hier: Aufdringlichkeit) arbeite ich daran...
    Ich bemühe mich, mein Umfeld genauer zu beobachten, bei Unsicherheiten frage ich nach, ob meine Wahrnehmung richtig ist, oft bestätigt sich, dass ich "falsch liege".

    Ähnlich ist es mit dem "sich-öffnen":

    Deine Absicht ist es, anhand Deiner eigenen Erfahrungen die möglichen Lösungswege aufzuzeigen..
    Nach aussen wirkt es oft eher egozentrisch, sich selbst in den Mittelpunkt stellend, "Gejammer über die eigenen Defizite"
    "Unsere Gedankengänge" sind schneller, verschachtelter...
    Die Verbindung von Deinen Erfahrungen zu den Lösungswegen muss also erstmal bei Deinem Gegenüber ankommen....



    Genau da könnte Dein Problem liegen, Du denkst sehr komplex und drückst Dich wahrscheinlich auch so aus, Dein Gegenüber kennt aber nicht Deine "Gedankensprünge", die Dir aufgrund deiner komplexen Denkweise gar nicht auffallen....

    Schon kann es zu Missinterpretationen und Missverständnissen kommen...

    LG Tanja
    Du hast vollkommen recht damit, ich sehe es sehr ähnlich. Danke . Soll ich mich jetzt bei allen entschuldigen, die ich in den letzten Tagen damit vollgequatscht habe, oder soll ich mich erstmal um mich kümmern. Ich könnte mein Auto aus der Garage holen und daran rumschrauben. Dafür aber das Studium erstmal liegen lassen? Ich denke das es gut wäre grade das Studium erstmal beiseite zuschieben. Aber ist es das richtige? Irgendwie brauche ich grade Bestätigung, die ich mir von anderen nicht holen möchte . Vielen Vielen Dank

  4. #4
    Gibt´s Kaffee ?

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 1.610

    AW: Notfall! Grade in einer Phase der Aussichtslosigkeit

    Maximus schreibt:
    Du hast vollkommen recht damit, ich sehe es sehr ähnlich. Danke . Soll ich mich jetzt bei allen entschuldigen, die ich in den letzten Tagen damit vollgequatscht habe, oder soll ich mich erstmal um mich kümmern. Ich könnte mein Auto aus der Garage holen und daran rumschrauben. Dafür aber das Studium erstmal liegen lassen? Ich denke das es gut wäre grade das Studium erstmal beiseite zuschieben. Aber ist es das richtige? Irgendwie brauche ich grade Bestätigung, die ich mir von anderen nicht holen möchte . Vielen Vielen Dank
    Wenn Dir das Schrauben gut tut... dann mache es..

    Vielleicht kannst Du ja ein Urlaubssemester nehmen oder Dich vom Arzt krank schreiben lassen, damit Du den Raum hast, Dich um Dich selbst zu kümmern...

    Es geht nicht darum, sich bei den anderen zu entschuldigen, sondern darum, dass Dir die Mechanismen deutlich werden, die da in deinem Kopf "anders" laufen, damit Du Deinen individuellen Umgang damit finden kannst....

    Wenn Dir das Schrauben beim Reflektieren hilft, dann ist es ein guter Weg...

    Ich habe 1 1/2 Jahre lang mit dem PC auf dem Balkon gehockt und es "ratterte" in mir....

    LG Tanja

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Notfall! Grade in einer Phase der Aussichtslosigkeit

    Ich kann sehr viel von dem was Du schreibst so gut verstehen, denn mir geht es auch so! Im Übrigen finde ich viel Wertvolles für mich in der Antwort von Chaostanja!
    Aber eins ist mir nicht klar: Nimmst Du regelmäßig Medikamente nach Deiner Diagnose ADS/ADHS? Ich verstehe das mit den 5 mg nicht, die Du dann wohl nur anteilig genommen hast indem Du die Kapsel geöffnet hast. Und dass Du schreibst, dass Du das Gefühl hast Dich durch kiffen Alkohol etc. "herunterzufahren". Vielleicht magst Du darauf antworten, denn dann könnte evt. einiges für uns noch klarer werden.
    viele Grüße fowerpower

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 45

    AW: Notfall! Grade in einer Phase der Aussichtslosigkeit

    fowerpower schreibt:
    Ich kann sehr viel von dem was Du schreibst so gut verstehen, denn mir geht es auch so! Im Übrigen finde ich viel Wertvolles für mich in der Antwort von Chaostanja!
    Aber eins ist mir nicht klar: Nimmst Du regelmäßig Medikamente nach Deiner Diagnose ADS/ADHS? Ich verstehe das mit den 5 mg nicht, die Du dann wohl nur anteilig genommen hast indem Du die Kapsel geöffnet hast. Und dass Du schreibst, dass Du das Gefühl hast Dich durch kiffen Alkohol etc. "herunterzufahren". Vielleicht magst Du darauf antworten, denn dann könnte evt. einiges für uns noch klarer werden.
    viele Grüße fowerpower

    Ja genau stimmt. Ich wollte das Medikament als Hilfestellung haben. Für mich selber hab ich akzeptiert dass es wirklich hilft und helfen kann. Aber von meinem Umfeld habe ich zu viel schlechte Kommentare darüber gehört und wollte es wohl nicht richtig annehmen, obwohl ich wusste dass es mir helfen kann. Ich hab sogar eine zeit lang das Medikament genommen. Einfach zur Lernphase. danach aufgehört und mich für eine Woche hart mit Gras weggeballert. Danach kamen plötzliche Erkenntnisse, die ich dann wohl mit anderen erst Besprechen wollte. Jetzt grade weiß ich aber wirklich nicht was ich machen werde. Scheinbar kennt ihr die Probleme ;-)

    Ich bin grade wirklich Glücklich darüber, aber es beängstigt mich wirklich wie mein Körper, besser gesagt meine Psyche, mit mir umgehen kann.

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Notfall! Grade in einer Phase der Aussichtslosigkeit

    Hallo Maximus,
    ich möchte Dich sehr sehr ermutigen, Dein ADS/ADHS medikamentös zu behandeln. Was Du machst mit den Ersatzprodukten (Alkohol, kiffen etc.) ist für Dich meines Erachtens viel viel schädlicher.
    Es ist ja gut, dass Du Dich mit der Einnahme von Medikamenten auseinandersetzt. Aber Du schreibst ja, Du selbst hättest Dich während der Zeit, in der Du Dein Medikament genommen hast, viel besser gefühlt. Wie sah das aus das besser Fühlen (nur aus Deiner Sicht!)?

    Bei mir war das der totale Hammer, denn der Gedankentumult hörte auf, dieses immer was tun müssen, das rennen um nichts, alles gleich wichtig nehmen und darüber total überdrehen und sich überfordert fühlen. Alles weg. Ich stelle mir nicht mehr die Frage, ob es gut ist ein Medikament zu nehmen. Ich bin dankbar, dass es ein Medikament gibt, was mir hilft!
    Probleme sind damit nicht gelöst, aber sie lassen sich besser lösen, nämlich geordneter.

    Ich habe aufgehört mit Menschen über dieses Thema ADS /ADHS und damit verbundene Themen zu diskutieren, die nicht selbst betroffen sind. Die verstehen das einfach nicht. Und die Kommentare, auch wenn sie sicherlich lieb gemeint sind (oder auch nicht?) waren einfach deplaziert. Das würde ich Dir auch raten!!! Du findest hier viele Menschen, die Dich schnell verstehen. Und Du wirst in den Foren Beiträge finden, bei denen Du denkst "genau so geht es mir auch".

    Vielleicht quälst Du Dich herum und hast die Lösung schon vor den Füssen liegen? Vielleicht schaust Du da mal hin. Liebe Grüße fowerpower

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 45

    AW: Notfall! Grade in einer Phase der Aussichtslosigkeit

    fowerpower schreibt:
    Hallo Maximus,
    ich möchte Dich sehr sehr ermutigen, Dein ADS/ADHS medikamentös zu behandeln. Was Du machst mit den Ersatzprodukten (Alkohol, kiffen etc.) ist für Dich meines Erachtens viel viel schädlicher.
    Es ist ja gut, dass Du Dich mit der Einnahme von Medikamenten auseinandersetzt. Aber Du schreibst ja, Du selbst hättest Dich während der Zeit, in der Du Dein Medikament genommen hast, viel besser gefühlt. Wie sah das aus das besser Fühlen (nur aus Deiner Sicht!)?

    Bei mir war das der totale Hammer, denn der Gedankentumult hörte auf, dieses immer was tun müssen, das rennen um nichts, alles gleich wichtig nehmen und darüber total überdrehen und sich überfordert fühlen. Alles weg. Ich stelle mir nicht mehr die Frage, ob es gut ist ein Medikament zu nehmen. Ich bin dankbar, dass es ein Medikament gibt, was mir hilft!
    Probleme sind damit nicht gelöst, aber sie lassen sich besser lösen, nämlich geordneter.

    Ich habe aufgehört mit Menschen über dieses Thema ADS /ADHS und damit verbundene Themen zu diskutieren, die nicht selbst betroffen sind. Die verstehen das einfach nicht. Und die Kommentare, auch wenn sie sicherlich lieb gemeint sind (oder auch nicht?) waren einfach deplaziert. Das würde ich Dir auch raten!!! Du findest hier viele Menschen, die Dich schnell verstehen. Und Du wirst in den Foren Beiträge finden, bei denen Du denkst "genau so geht es mir auch".

    Vielleicht quälst Du Dich herum und hast die Lösung schon vor den Füssen liegen? Vielleicht schaust Du da mal hin. Liebe Grüße fowerpower
    Ich sehe das wirklich ganz genauso. Nur meinen richtigen Weg muss ich erst finden. Ich bin grade soweit und denke dass ich mit meinen Fähigkeiten die Welt verändern könnte. Wie Nikolai Tesla, Freud, und alles großen Köpfe die wir heute unsere Welt zu verdanken haben. Bevor ich aber jetzt eine Entscheidung wirklich fälle werde ich erstmal Rücksprache mit meiner Psychologin halten. Aber ich habe grade eine Theorie entwickelt, nein sie ist mir bewusst geworden, bei der ich wirklich denke, dass es das richtige ist. Mein größter Wunsch ist es die Gesellschaft zu verändern.

    Danke euch allen

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Notfall! Grade in einer Phase der Aussichtslosigkeit

    Na dann viel Glück und Erfolg dabei
    Wobei ich nicht glaube, dass Dir eine Medikation dabei im Wege stehen würde!!! Eher im Gegenteil.

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 45

    AW: Notfall! Grade in einer Phase der Aussichtslosigkeit

    fowerpower schreibt:
    Na dann viel Glück und Erfolg dabei
    Wobei ich nicht glaube, dass Dir eine Medikation dabei im Wege stehen würde!!! Eher im Gegenteil.
    Du hast sicherlich Recht dabei, ich bin aber der festen Überzeugung dass ich es durch Willensstärke schaffe. Bin grade auch sooooo Euphorisch, dass ich wohl in irgendwelchen Träumen hänge. Weiß aber auch, dass ich alleine durch meinen Willen etwas verändern zu wollen, es geschafft habe.


    Ach und schon wieder erklär ich mich ...

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