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Diskutiere im Thema Gruppemtherapie oder Einzelgespräch? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 52

    Gruppemtherapie oder Einzelgespräch?

    Hallo,

    meine Psychologin bietet eine Gruppentherapie an, 4 Leute zusammen unter Anleitung. So etwa. Leider steht noch nicht fest, wann es losgeht. Nur passt mir der Termin beruflich nicht, weil montags. Ein anderer Termin ist nicht, also bot sie mir Einzelgespräch an. Das sei aber nicht so effektiv wie eine Gruppe.

    Mit ganz viel Energie kann ich an der Gruppentherapie teilnehmen, kann mit sehr viel Umständen meine beruflichen Termine montags umlegen. Lohnt das? Oder kann ich den anderen Weg der Einzelgespräche gehen? Ist Gruppentherapie so viel besser?

    LG Xyrx

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Gruppemtherapie oder Einzelgespräch?

    Was ist es denn für eine Gruppe? Hast duda nähere Infos zu? Und was würde sie in einer Einzeltherapie anderes machen?

  3. #3
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: Gruppemtherapie oder Einzelgespräch?

    Was ist es denn für eine Gruppe? Hast du da nähere Infos zu? Und was würde sie in einer Einzeltherapie anderes machen?

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 614

    AW: Gruppemtherapie oder Einzelgespräch?

    Hallo Xyrx

    Ich fürchte, dass ist bei jedem recht individuell, ob man mehr in der Einzeltherapie oder Gruppentherapie erreicht.

    Ich habe vor ein paar Jahren u.a. auch Gruppentherapie gehabt wegen meiner Essstörung. Für mich war es damals allerdings nicht da richtige. war sehr still und hab mich nicht wirklich mit den anderen ausgetauscht. hab mich in der gruppe nicht wohlgefühlt. damals hat mir die einzeltherapie viel mehr gebracht.

    bei ads jetzt allerdings finde ich es schön mich mit anderen betroffenen auszutauschen.

    tut mir leid, dass ich dir da jetzt keinen definitiven ratschlag geben kann.
    hat deine psychologin gesagt, warum sie denkt, dass gruppentherapie für dich besser ist?

    LG

  5. #5
    werwiewas

    Gast

    AW: Gruppemtherapie oder Einzelgespräch?

    Ich denke, wenn du auf andere Art und Weise persönlichen Kontakt zu anderen AD(H)Slern bekommen kannst, musst du nicht unbedingt an der Gruppe teilnehmen.

    Sicher hängt dein Lernerfolg in der Gruppe auch stark von deren individueller Zusammensetzung ab.

    Wenn du beispielsweise berufsmäßig hauptsächlich im Außendienst tätig bist und da viel mit Finanzen und Papierkram zu tun hast, glaube ich nicht, dass es dir unbedingt viel bringt, wenn die anderen drei Gruppenmitglieder in völlig anderen Bereichen tätig sind und da mit anderen Problemen zu kämpfen haben.

    Oder wenn du beispielsweise eine stabile feste Beziehung hast, profitierst du wahrscheinlich auch nicht unbedingt davon, wenn ihr z.B. das Thema Haushaltsführung oder Alltagsbewältigung, Freizeitaktivitäten habt, und die anderen drei Leute verzweifelte Singles sind.

    Warum machst du denn die Therapie? Was sind deine persönlichen konkreten Ziele ?
    Wenn die anderen ganz andere Baustellen und Ziele haben, glaube ich nicht, dass Gruppentherapie dir viel bringt.

    Gruppentherapie ist meiner Meinung nach vor allem dann sinnvoll, um das Selbstwertgefühl aufzubauen, das bei AD(H)Slern ja meistens angeschlagen ist. Und um soziale Kompetenzen aufzubauen wie z.B. Gesprächspartnern nicht ins Wort fallen, bei Diskussionen nicht ausrasten, mit Kritik und Gefühlsschwankungen angemessen umgehen etc. Denn da haben viele AD(H)Sler Probleme. Aber eben nicht alle.

    Da kann es natürlich schon was bringen, wenn man konkret sieht, dass andere mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben.

    Aber das siehst du ja auch, wenn du hier bei uns im Forum unterwegs bist, oder Bücher über AD(H)S liest.

    LG

  6. #6
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 23
    Forum-Beiträge: 55

    AW: Gruppemtherapie oder Einzelgespräch?

    Also für mich ist das absolut nichts. Gruppentherapie ist finde ich eh was spezielles wo es darauf ankommt wie sehr du
    dich "Fremden" öffnen willst und deine Probleme vor drei vier Leuten besprechen willst.

    Letztendlich musst du wissen wie offen du sein kannst und willst.
    Ich für meinen Teil konnte mich nichtmal meinen bisherigen Therapeut das mich betrifft sagenen ganz öffnen und alles erzählen
    weswegen ich immer das Einzelgespräch suchen würde
    weil ich dann in der Gruppentherapie wahrscheinlich noch seltener wirklich erzählen würde was mit mir los ist,
    weil ich so schon immer so Angst habe wirklich ALLES relevante zu erzählen....^^

    Vielleicht kannst du ja auch erstmal ausprobieren ob das so wirklich das richtige ist für dich indem du vielleicht ein oder zwei mal
    hin gehst falls das möglich ist. Ich würd da einfach an deiner Stelle mal bei der Psychologin nachfragen.

  7. #7
    Simönchen

    Gast

    AW: Gruppemtherapie oder Einzelgespräch?

    Guten Morgen,

    für mich persönlich ist die Gruppentherapie nichts. Ich habe beides ausprobiert, Gruppen-/ und Einzeltherapie. Wobei ich dazusagen muss, dass die Gruppe mehr so eine Art Selbsterfahrungsdings war (Holotropes Atmen), und es war schon gut, aber um gewisse Dinge aufzuarbeiten oder Komorbiditäten zu bearbeiten, die bei jedem anders ausgeprägt sind, finde ich persönlich eine Einzeltherapie besser.

    Gründe:
    1. Dein Therapeut kann sich ganz auf dich konzentrieren und kennt deine Geschichte von Anfang an.
    2. Eventuelle Hemmungen, vor anderen wirklich ehrlich zu sprechen, werden zerstreut (vorausgesetzt, du hast einen Therapeuten, mit dem du reden kannst und dem du vertraust)
    3. In der Gruppe kam es mir so vor, als würde sich der Therapeut hauptsächlich den Leuten zuwenden, die am -ich sag jetzt mal- auffälligsten waren, da bin ich ab und zu gefühlsmäßig auf der Strecke geblieben.

    Für jeden ist sicherlich eine andere Therapieform die richtige, viele mögen vielleicht auch erst dann reden können und wollen, wenn Gleichgesinnte / - leidende dabei sind, die sie verstehen.

    Versuch doch beides mal. Eine erste Einzeltherapiesitzung, um einander kennenzulernen, ist übrigens auch immer kostenlos.

    Dann kannst du ja immer noch entscheiden, wohin du tendierst.

    Alles Liebe,

    S.

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