Nochmal ich...

Habe letztens ein langes Gespräch mit meiner Tante geführt (die mir sehr Nahe steht und z.B. auch damals meine Spielgruppenleiterin war).
Sie weiß (bzw. wusste bis dahin) nichts von meinem Verdacht auf ADHS und wir haben über Kindheit und Zeugs geredet.
Das sie meiner Mutter damals öfter schon gesagt hat, sie solle mich psychologisch untersuchen lassen, wusste ich.
Nun habe ich erfahren, tada, für sie stand eben - richtig - der Verdacht auf ADHS im Raum.
Meine Eltern, naja, mögen keine "Psych" (iater, ologen) und natürlich sind ja alle ihre Kinder vollkommen normal.
Stattdessen wurden meine Probleme schlicht ignoriert, dankeschön, ne Diagnose für ne Persönlichkeitsstörung habe ich ja mittlerweile.
Habe ihr dann natürlich gesagt, dass ich nun von selber auf den Trichter gekommen bin und mich testen lasse, aber eben Sorge habe, dass meine Mutter wieder alles mit "unauffällig" abtut.
Und es macht mich wütend, wie sehr da die Wahrheit einfach, ja, verdrängt wird.
Vieles habe ich zwar geahnt, ja, aber mir wurden Beispielsituationen (z.B. aus der Spielgruppe) genannt, bei denen ich denke:
wie konnte meine Mutter da auf betreffende Fragen, z.B. bei Geräuschempfindlichkeit, mit "hmm, normal" antworten?
Es ist also nicht nur eine Ahnung, dass da viel verdrängt wurde, es wurde mir nun von Seiten meiner Tante bestätigt.

Ist es möglich, dass bei einer Fremdanamnese eben nicht die Eltern sondern eben z.B. meine Tante den Bogen ausfüllt?
Da ich den letzten Termin ja wieder verpasst habe , ist die Frage nach wie vor aktuell.