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Diskutiere im Thema Diagnose - was ist beim Gespräch wichtig? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 24
    Forum-Beiträge: 25

    Diagnose - was ist beim Gespräch wichtig?

    Hallo ihr Lieben,

    wie ich bereits in meiner Vorstellung geschrieben habe, erwartet mich
    nächste Woche Dienstag mein erster Termin beim Facharzt.

    Jetzt bin ich schon ein wenig aufgeregt und unsicher, was ich so brauche...

    Hier im Forum habe ich jetzt gelesen, dass die Grundschulzeugnisse wichtig sind und auch Fremdeinschätzungen notwendig sind?
    Fragebögen hierfür habe ich dann von meinem Psychologen bekommen.

    Allerdings weiß ich nicht recht, was der Arzt sonst so "hören will"...

    hat vielleicht jemand Tipps wie ich mich ein bisschen auf das Gespräch vorbereiten kann?

    liebe Grüße, hedwig

    PS: Ich habe schon ein wenig rumgeschaut im Forum, aber noch lang nicht alles gesehen.Deshalb entschuldige ich mich schonmal im Voraus, falls ich die Hunderttausendste bin, die hier diese Frage stellt... Als Antwort würde auch ein Verweis auf einen anderen Beitrag genügen...

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 614

    AW: Diagnose - was ist beim Gespräch wichtig?

    hallo hedwig
    ich bin zur zeit auch in einem "test-trajekt". bisher war es bei mir so, dass ich einige standard fragebögen ausfüllen musste. z.b. allgemein zu meinem psychischen zustand (ist man depressiv, welche charaktereigenschaften hat man), dann fragen spezifisch zu ad(h)s symptomen in der kindheit bis 12 jahre und in den letzten monaten.
    auf das gespräch kannst du dich evtl. so vorbereiten, dass du dir eine liste machst, was deine symptome/probleme sind und wichtig ist, dass du das auch anhand von beispielen erläutern kannst,
    bei mir ist das bei den fremdeinschätzungen gerade etwas problematisch, zumindest was die kindheit betrifft. meine eltern haben keine lust zu einem gespräch mitzukommen und leugnen auch jegliche symptomatik (ich war das stille unauffällige mädchen, auch in den zeugnissen). ansonsten hat bei mir noch eine freundin einen fragebogen über mein verhalten in den letzten monaten ausgefüllt, da ich keinen partner habe, der hier weiterhelfen könnte.
    falls du noch eine liste von symptomen zu ad(h)s suchst oder einige kurze tests hierzu, die kannst du einfach im internet via google finden. empfehlen kann ich auch das buch "ADHS bei Frauen-den Gefühlen ausgeleifert (Doris Ryffel-Rawak)" und "Zwanghaft zerstreut oder Die Unfähikeit, aufmerksam zu sein (Edward Hallowell)".
    hoffe, ich konnte dir etwas weiterhelfen. das mit der liste kann ich nur empfehlen. zumindest ist es bei mir so, dass mit ständig wieder neue sachen einfallen, und dass ich es ansonsten auch beim Gespräch vergesse zu erwähnen...
    LG

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5

    AW: Diagnose - was ist beim Gespräch wichtig?

    Hallo Hedwig,

    ich hatte mein Vorstellungsgespräch vor einem halben Jahr. Ich kann Dir nur als Tip mitgeben, dass Du ehrlich und ganz "normal" bist. D.h. nicht verstellen oder über/untertreiben.
    Es ist wichtig, dass dein arzt sich ein genaues Bild von Dir machen kann, sodass er Dir auch gut helfen kann.

    Wenn Du noch spezielle Fragen haben solltest, kannst mir auch gerne ne PN schicken.

    Viele Grüße
    Felix

  4. #4
    cam


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 255

    AW: Diagnose - was ist beim Gespräch wichtig?

    Ich bin damals gefragt worden, warum ich denn glaube, ADHS zu haben. Das war so ziemlich die erste Frage im Gespräch. Auch irgendwie nicht ungewöhnlihc, aber irgendwie hatte ich mit der Frage so gar nicht gerechnet und hab erst mal ziemlich rumgestottert, obwohl ich vorher wirklich viele Punkte gefunden hatte, die auf mich 100 % zutreffen. Auf jeden Fall würde ich mich auf diese Frage vorbereiten das nächste mal ;-)

  5. #5
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.101

    AW: Diagnose - was ist beim Gespräch wichtig?

    Bei mir hat er meinen lebenslauf abgefragt. Klar die Frage nach dem warum ich glaube ADHS zu haben kam auch aber da waren halt viele Punkte die mir schon aufgefallen sind, er erfragte dann auch noch ein paar mehr Punkte.

    Bei mir war das Erstgespräch ein Frage und Antwortspiel.
    Allerdings merkte er sofort wann er ein (emotioonales)Wespennest von mir traf und machte dann um das Thema einen Bogen. Bzw. überlies mir ob ich weiter darüber reden wollte oder nicht.

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 24
    Forum-Beiträge: 25

    AW: Diagnose - was ist beim Gespräch wichtig?

    Vielen Dank, für die tollen Tipps!
    Die Idee mit der Liste ist super, allerdings habe ich angst,
    dass ich mich davon beeinflussen lasse und nach Symptomen suche, die garnicht da waren/sind!

    Wahrscheinlich mache ich mir gerade wieder viel zu viele Sorgen, das mache ich gern mal...
    Aber ich kann ja mal versuchen zu erklären, warum ich mir sorgen mache:

    Bei meiner Fremdeinschätzungen war das nämlich auch so ne Sache, weil ich ja noch zur Schule gehe und
    so ein Fragebogen doch viele Lehrer ins Grübeln bring, glaube ich zumindest...
    Bei meinen Eltern ist das genau so ein Problem, weil meine Mutter leugnet, dass es ADHS überhaupt gibt (wobei ich glaube, dass sie es auch hat)
    und mein Vater mich zu wenig kennt um irgendetwas zu wissen.
    Trotzdem habe beide einen Bogen ausgefüllt, aber nur um dem Arzt zu "beweisen", dass ich kein ADHS haben kann!!!
    Außerdem noch eine Erzieherin im Internat und der Schulpsycho...

    Worum ich mir jedoch noch mehr Sorgen mache, ist folgendes:

    Meine Symptome waren bis zur 4. Klasse äußerst ausgeprägt, aber wie gesagt wollte meine Mutter das nicht war haben...
    (obwohl selbst die Lehrerin mich auf die Sonderschule stecken wollte)

    Dann, ab der Trennung meiner Eltern (10. Lebensjahr) hatte meine Mutter mich voll unter Kontrolle und hat es geschafft mir viele Verhaltensweisen
    auszutreiben (das meine ich, wie ich es sage).

    Deswegen habe ich jetzt bedenken, dass der Arzt sagt, dass das nicht so schlimm sein kann, wenn es zwischendurch fast weg war!
    Aber es war nur für Außenstehende weg, weil ich es immer durch meine Intelligenz versucht hab wegzumachen...

    Sollte ich da ganz offen auf den Arzt zugehen und ihm das gleich sagen, dass ich mir Sorgen mache oder lieber warten, was er sagt?

    liebe grüße hedwig

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