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Diskutiere im Thema Meine "Diagnose" im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 303

    Meine "Diagnose"

    So meine lieben hatte jetzt heute meinen Diagnose-Termin in der Uniklinik und bin grad ein wenig entäuscht...

    Was wurde gemacht:

    1. Ausführliches, klinisches Interview. (wenn ne halbe Stunde ausführlich ist; ich fands nicht angemessen das Gespräch und habe meiner Meinung nach zu schnell die
    Diagnose bekommen)
    2.
    Eigen-Anamnese der aktuellen Problematik. (Der Bogen zu ADHS und Depression)
    3.
    Eigen-Anamnese der Problematik in der Kindheit (Auch ein Bogen)
    4.
    Fremdanamnese der Problematik in der Kindheit durch Zeugnissen der Grundschulzeit.
    5.
    Ausschluss ähnlicher, psychischer Krankheits/Störungsbilder anhand des Interviews (weis nicht kann ein Profi wirklich nach ner halben Stunde sagen, dass meine Depris
    früheres Suchtverhalten, leichte Soziophobie und Narzissmus ADHS bedingt sind?)
    6.
    Ausschluss physischer (körperlicher) Krankheiten als Ursache der Symptomatik (aktuelles Blutbild und alte Untersuchen wegen Schilddrüse)
    7.
    Ermittlung und Graduierung der quasi immer vorhandenen Komorbiditäten (auch Interview)

    Was wurde nicht gemacht:

    1.
    Fremdanamnese der aktuellen Problematik bei aktuellen Bezugspersonen
    2. Konzentrationstests oder ähnliches

    Bin irgendwie arg irritiert, wie schnell das ging und habe irgendwie das Gefühl, dass man nicht genug auf mich eingegangen ist...
    Ich habe zwar jetzt die Diagnose AD(H)S und weis das meine sonstigen ticks keine Persönlichkeitsstörungen sind aber irgendwie fühle ich mich kein Deut besser...
    Sie schreibt jetzt einen Bericht an meinen Hausarzt (mit Drogenweiterbildung) und ich soll mit ihm meine Medikamention besprechen und ggf Urinkontrollen bei Medikinetgabe durchführen lassen. So weit so gut und das mit den Urinkontrollen finde ich persönlich auch super und angebracht da ich ja erst 2 Monate clean bin, nur hege ich zweifel ob ein Drogenfacharzt mich richtig auf Medikinet einstellen kann...
    Habe jetzt deshalb auch nochmal einen Termin bei meinem Psychater vereinbart der aber leider erst im April ist.
    Hatte soviel Hoffnung in die Uniklinik aber komme mir gerade sehr allein gelassen vor. Sicher wird alles jetzt seinen Weg gehen aber hatte echt mehr Hilfe erhofft...

    Wie war das bei eurer Diagnose?

    LG Chokmah

  2. #2
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 908

    AW: Meine "Diagnose"

    Hallo Chokmah

    ich habe mich auch noch nicht testen lassen , weil mein Arzt von mir 250 euro wollte

    habe dann die Krankenkasse angerufen die sagten mir gleich wir übernehmen die Kosten nicht

    ist mir zu viel Geld und wenn ich das so lese frage ich mich soll ich mir da noch Gedanken machen
    mit den testen? wollen die einen überhaupt helfen es geht doch nur ums Geld
    was sind das nur für Ärzte

    LG
    Mopet

  3. #3
    herrwasgeht

    Gast

    AW: Meine "Diagnose"

    Hallo Chok

    Also ich hab 80 euro gezahlt und hab nen tets gemacht der 1 1/2 stunden ging.
    Es waren fragen und der Test nennt sich ADS-Test Nach Jasper/Goldberg
    er vesthet aus einer reihe von fragen zu Grundbefindlichkeit während des Erwachsenenlebens bei bestehender ADS-Verdacht
    da waren fragen die ich beantworten muste mit 1-3 1für nicht bis bissel 3halt sehr stark betroffen
    danach habe ich 10mins ziet gehabt für eine aufgabe wp ich was raussortiren muste.
    und zack hate das ergebnis

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 303

    Meine "Diagnose"

    Zahlen musste ich nichts.
    Such dir am besten auch ne Uniklinik oder ähnliches die die Diagnosen umsonst machen. Wobei vll ist ne bezahlte Diagnose ausführlicher?!?

    Lg Chokmah

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: Meine "Diagnose"

    Also meine ambulante Diagnose war auch eine Katastrophe... es ist echt schwer heute gute Ärzte zu finden. Ich war erst hier in Essen und war echt gefrustet und mir wurde auch nicht wirklich geholfen. Da stand ich dann mit meiner Diagnose und das wars... was nun... hab dann viel zu lange gewartet bis ich irgendwann (durch Komorbiditäten wie Depressionen etc) den total Zusammenbruch hatte.
    Kam dann stationär in die Klinik und dort wurde eine zweite und GUTE Diagnose gemacht und das war sehr umfangreich und dort wurde ich dann auch stationär mit MPH eingestellt.
    Ambulant haben die einfach zu wenig Zeit. Hört sich bei Dir aber doch recht vernünftig an. Was hätte Dir denn gefehlt, also was hättest Du gerne gehabt?
    Ja einen Psychiater mit Erfahrung im Bereich ADHS und somit auch MPH zu suchen ist sicherlich sinnvoll, würde ich an Deiner Stelle auch so machen.

    Viel Erfolg dafür und nicht entmutigen lassen!

    LG

    Rose

  6. #6
    herrwasgeht

    Gast

    AW: Meine "Diagnose"

    also mir kamm das so ja bla schnupi dupi wupi 80 euro los und sie haben adhs vor wen ich ehrlich bin
    aber will damit nicht sagen das ich die diagnose bestreite aber naja

  7. #7
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Meine "Diagnose"

    Hi Leute,

    hatte Alex hier nicht mal vor einigen Monaten gepostet, dass die Kliniken und Ärzte für das Diagnoseverfahren so gut wie nichts bekommen von den Kassen? Oder wie war das nochmal?
    Was natürlich jetzt kein Grund ist, die Diagnose ratzi fatzi zu machen.

    Aber irgendwie lachen musste ich trotzdem gerade. Einigen ist es viel zu lästig, mehrmals irgendwo hin zufahren, um dann Stunden damit zu verbringen, dass ihnen Löcher in den Bauch gefragt werden und sie gefühlte tausende von Fragebögen ausfüllen müssen und andere wiederum sind auch nicht zufrieden, wenn ihnen die Diagnosestellung zu schnell geht.

    Hat mich nur gerade zum Schmunzeln gebracht. Wobei ich - glaube ich - auch misstrauisch wäre, wenn die Diagnose so schnell geht.

    Auf der anderen Seite Chockmah.....du hast schon so viel hinter dir....und nach NUR 8 Wochen clean sein hast du sehr grosses Glück, dass man dich überhaupt ernst nimmt und dass man dazu bereit ist, dir MPH zu geben, auch wenn die Kontrollen strenger als normal sind - wobei die dich ja gar nicht stören

    Ich glaube, dass dich viele Ex-Kiffer oder was weiss ich für Ex dich beneiden. Dass du einen Arzt(oder eine Klinik) gefunden hast, die Vertrauen in dich hat. Bei mir war es über 1 Jahr her, dass ich Speed nahm und da hatten schon alle Ärzte, bei denen ich war, regelrecht Panik und wollten mich zum Entzug "überreden". Da hab ich gedacht, ich bin bekloppt, dass ich mir so was anhören musste.

    Du scheinst mir ein Mensch zu sein, der ehrlich sich selbst gegenüber ist - und natürlich auch anderen - und der sich gut selbst einschätzen kann. Was kann dir schlimmstenfalls passieren? Oder anders ausgedrückt: kann es noch schlimmer werden als es schon war in deiner Vergangenheit?

    Nimm die Diagnose an, sei für das Vertrauen deiner Ärzte dankbar und mach das Beste draus. Ob MPH oder was auch immer entscheidest du und sonst niemand. Du bist dein eigener Chef und bester Experte für DICH.

    Du bestimmst.

    lg Heike

  8. #8
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 303

    Meine "Diagnose"

    Und das nächste Wartezimmer in dem ich jetzt seit ner halben Stunde Hocke -.-

  9. #9
    N o r d f r a u

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 62
    Forum-Beiträge: 8.207

    AW: Meine "Diagnose"

    @mopet
    Ich gehöre zu den Menschen, die ADHS diagnostiziert bekommen haben, als es die Leitlinien
    noch nicht gab. Da meine Beschwerden damals nicht so groß waren (gute Kompensations-
    strategien, viele Ressourcen), habe ich dann MPH nur sporadisch genommen. Später war
    ich froh, dass ich sozusagen das Briefchen schon hatte, konnte wieder Medikation bekommen.

    Ich hatte mich genügend beobachtet, um mir selbst ADHS zu bescheinigen und die nicht-
    medikamentösen Strategien anzuwenden, aber es geht nun mal nicht ohne Arzt.

    € 250,-- habe ich auch schon gehört, finde ich ein bisschen viel, € 80,-- scheint mir
    angemessen. Dafür weiß man für den Rest seines Lebens Bescheid und kann sich danach
    richten.

    Auch höre ich immer wieder, in welche finanziellen Katastrophen man mit unbehandeltem
    ADHS geraten kann. (Nicht dass ich so ein Genie in der Hinsicht bin....)
    Andererseits kann es natürlich auch sein, dass du dann tatsächlich
    nicht ADHS hast. Vielleicht brauchst du einfach noch ein bisschen Zeit.

    LG Gretchen

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 217

    AW: Meine "Diagnose"

    Hallo Chokmah,

    generell liest sich deine Diagnostik schon umfangreich, wenn man die Zeitangabe 30 min überliest.

    Ärzte oder Therapeuten, die sich viel mit der Diagnostik und Behandlung von AD(H)S beschäftigen und auch schon einige Zeit damit arbeiten können sicherlich anhand dieser Fragebögen sehr viel ableiten (gibt auch Ärzte, die brauchen dafür 3 Minuten, und ich glaub das auch, da es ja immer die gleichen Fragen, gleichen Grundsymptome des Syndroms sind) (ich nenne das "S" von AD(H)S nämlich nicht Störung, sondern Syndrom *g*)

    ein einmaliges Gespräch von 30
    Minuten finde ich auch "knapp" aber es gibt ja auch andere somatische Diagnosen, da braucht dich ein Labor nicht zu sehen

    Also - reine Diagnostik - Bögen und körperliche Untersuchung - "klinisches Interview" (also kein frei geführtes Gespräch, sondern Frage - Antwort und ein wenig Raum für mehr..

    Sollte bei einem geübten Arzt/ Therapeut möglich sein. (Klar sind "mehr" Gespräche netter, schöner, ausführlicher - aber es ist ja "nur" Diagnostik und keine Therapie

    Und zum Preis - nun ja, Vertragsärzte haben ihre Sätze, die sie mit den Krankenkassen abrechnen. Und ich kann verstehen, warum sie es nicht machen, oder eben nur auf Privatrechnung. Eine Medikamentöse Einstellung zu begleiten, auf reiner Kassenärztlicher Abrechnung, dass ist für mich gar nicht vorstellbar. Ich kann z.B. nicht nachvollziehen, wie ein Arzt eine Einstellung ausreichend begleiten will, wenn er dafür (aufgrund der Vergütungspauschalen) vielleicht 1-2 Termine à 10 Minuten im Quartal macht... (machen kann, er will ja auch überleben.. ) In einer Klinik sieht es da schon wieder anders aus als bei einem niedergelassenen Neurologen....

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