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Diskutiere im Thema Meine "Diagnose" im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Meine "Diagnose"

    Chokmah schreibt:
    Und das nächste Wartezimmer in dem ich jetzt seit ner halben Stunde Hocke -.-

    Wieso bist du denn schon wieder in einem Wartezimmer? Bei dem weiter behandelnden Arzt?

    Sag mal wie es war...

    lg Heike

  2. #12
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Meine "Diagnose"

    Mopet schreibt:
    ist mir zu viel Geld und wenn ich das so lese frage ich mich soll ich mir da noch Gedanken machen
    mit den testen? wollen die einen überhaupt helfen es geht doch nur ums Geld
    was sind das nur für Ärzte

    Huhu Mopet,

    vorweg.....wieder mal OT....

    das ganze Gesundheitssystem ist daran "schuld", unsere Politik. Die Ärzte können so gut wie gar nix dafür.

    Würdest du denn mit einem Patienten 30 min reden, wenn du nur 15 Minuten beispielsweise im ganzen Quartal bezahlt bekommst dafür? Da haste schon 20 min für null gearbeitet. Und dann kommt dieser Patient noch mal in dem gleichen Quartal und hat Probleme und dann behandelt der Arzt dich nochmal für 0 Euro.

    Ich meine, natürlich kann man das als Arzt machen.....das Problem ist nur, dass dieser Arzt das öfter als einmal macht und dann kann er die Praxis direkt schliessen.

    Ich habe beim Radiologen an der Annahme gearbeitet. Bei den Radiologen kam die Budgetierung erst später als bei anderen Ärzten. Als diese dann auch dort eingeführt wurde, habe ich hautnah mit bekommen, wie schlimm das ist. Auch für die Ärzte. Nicht nur für die Patienten. Die haben zwangsweise längere Wartezeiten auf einen Termin und werden dann noch schneller behandelt. Zack Zack Zack. Das ist auch schlimm.

    Mein HA hat mir mal gesagt, ist aber gute 8 Jahre her, dass er 7 min als Erstgespräch mit einem neuen Patienten von der Kassenärztlichen Vereinigung bezahlt bekommt. Für jedes weitere Gespräch in diesem Quartal ist die bezahlte Gesprächsdauer 3 min. Das muss man sich mal vorstellen.

    Ich hoffe, dass ist noch richtig, was ich gerade geschrieben habe. Ich weiss nicht, ob es heute auch noch so ist. Ein damaliger Freund war Arzt in einem städtischen Krankenhaus in Köln und arbeitete dort in der Urologie. In Schichten. Tag und Nacht. Weisst du, was er netto unterm Strich hatte? An die 1200 Euro. Dann kam noch was drauf für die Schichtarbeit. Aber mehr als 1500 netto hatte er nicht. Das wollte ich damals gar nicht glauben und hab mir die Abrechnung zeigen lassen. Aber auch das ist gute 12 Jahre her.

    Tja so ist das Leute. Beim Radiologen durfte ich eine bestimmte Anzahl an Patienten pro Monat und Quartal annehmen. Ein paar Lücken für "Notfälle" mussten offen bleiben und - es ist so wie wir alle wissen - für die Privatpatienten. Diese sind auch schneller dran gekommen als die Kassenpatienten. Da konnte er dann den Ultraschall der Brust mit berechnen, den die Patientin wünschte. Hat er das bei Kassenpatienten gemacht - ohne erkennbaren Grund - nur weil die Patientin irre Angst vor Brustkrebs hatte, dann hat er den Ultraschall von der Kasse nicht bezahlt bekommen. Weil das "angeblich" nicht nötig war. Weil die Patientin noch zu jung war.

    War die Anzahl im Quartal überschritten als die vorgegebene, dann konnte mein Chef noch draufzahlen. Aus eigener Tasche.

    Also ich habe auch ein bisschen Verständnis für die Ärzte. Denn sehr häufig können die auch nichts dafür. Da gibt es noch viele Etagen über ihnen....die machen die Regeln. An die muss man heran kommen. Nicht dem Arzt oder gar der armen Sprechstundenhilfe Ärger machen. Falsch. An die oberste Macht-Etage muss man gehen.....

    lg

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 683

    AW: Meine "Diagnose"

    Heike schreibt:
    .....
    Ich hoffe, dass ist noch richtig, was ich gerade geschrieben habe. Ich weiss nicht, ob es heute auch noch so ist. Ein damaliger Freund war Arzt in einem städtischen Krankenhaus in Köln und arbeitete dort in der Urologie. In Schichten. Tag und Nacht. Weisst du, was er netto unterm Strich hatte? An die 1200 Euro. Dann kam noch was drauf für die Schichtarbeit. Aber mehr als 1500 netto hatte er nicht. Das wollte ich damals gar nicht glauben und hab mir die Abrechnung zeigen lassen. Aber auch das ist gute 12 Jahre her.

    .......
    Nene, Heike, den Euro gibts doch erst seit 11 Jahren


    Ist das neu das die dafür Geld nehmen, oder liegt das auch am Arzt? Ich hab nie was bezahlt. Und mit Medikinet sind wir auch erst angefangen als es von den Krankenkassen übernommen wurde.....

  4. #14
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Meine "Diagnose"

    Also Lottchen.....hör mal auf zu kichern hihihi....dann war es noch zu DM-Zeiten, denn an die Zahlen kann ich mich sehr gut erinnern.

    Wie das mit dem Zahlen der Diagnose oder Teilzahlung zusammen hängt weiss ich nicht. Das mit Medikinet adult ist klar.

    Meine wurde auch von der KK voll übernommen. Ich hab aber auch erst gar nicht vorher da angerufen. Hatte die Überweisung meines Hausarztes dort abgegeben und gut war.

    lg Heike

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 683

    AW: Meine "Diagnose"

    Ja klar, das kann natürlich sein, wegen der überweisung. ich mache es auch immer über meine hausärztin.

    ist für mich auch wichtig, damit die für den notfall weis was sache ist

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

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    Forum-Beiträge: 303

    AW: Meine "Diagnose"

    Guten Morgne Heike,

    ja gestern ging nicht viel beim Arzt war nur ein Krankengeldschein holen

    LG Chokmah

  7. #17
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: Meine "Diagnose"

    Wie Heike schon sehr schön beschrieben hat, bekommen niedergelassene Ärzte einen bestimmten Betrag pro Patient. Egal, wie oft sie diesen Patienten behandeln.
    Eine ADHS-Diagnose ist sehr umfangreich, wenn man sie ordentlich durchführt. Sie erstreckt sich über mehrere Termine. Sie KK bezahlt den Arzt aber nicht nach der tatsächlichen Leistung, die er bringt, sondern er bekommt nur den Betrag, den die KK vorgeschrieben hat. Wenn die KK z.B. sagt, ein Psychiater bekommt für einen behandelten Patienten im Quartal (unabhängig von der Anzahl und Dauer der einzelnen Behandlungen!) 10 Euro, dann bekommt er eben nur die 10 Euro. Selbst wenn der Patient 20 Mal in die Sprechstunde kommt. Der Arzt verdient mit diesen 20 Behandlungen nicht mehr als für eine Behandlung.

    Es gibt niedergelassene Ärzte, die für eine ADHS Diagnose Geld verlangen, weil sie von dem, was ihnen die KK dafür zahlt, ihre Praxis nicht betreiben könnten. Das würde sich nur dann lohnen, wenn sie die Diagnose im Schnelldurchgang in einem Termin abhandeln. Und damit ist dem Patienten ja nicht geholfen. Der KK ist es aber egal, ob die ADHS Diagnose gut gemacht wird oder nur so larifari. Sie bezahlt dem Arzt immer genau den gleichen Betrag.

    De facto bezahlt die KK also immer die ADHS Diagnose. Aber sie bezahlt eben immer nur den gleichen sehr niedrigen Betrag.
    Es kann sein, dass ein niedergelassener Arzt sehr viele Privatpatienten hat, so dass er sich das "Verlustgeschäft" ADHS-Diagnose leisten kann, ohne dass er von seinen Kassenpatienten zusätzlich Geld verlangen muss. Das dürfte aber eher die Ausnahme als die Regel sein.

    Anders sieht es mit Kliniken aus. Die werden von der KK anders bezahlt. Daher können sich Kliniken eine vernünftige ADHS-Diagnose leisten, ohne ihre Patienten zusätzlich zur Kasse bitten zu müssen.

    @ Heike: Ich weiß nicht, was vor zehn Jahren ein Arzt verdient hat. Aber heute ist es so, dass ein Assistenzarzt im ersten Jahr (also einer frisch von der Uni) an einem kommunalen Krankenhaus ca. 3800 Euro brutto als "Grundgehalt" also ohne zusätzliche Bereitschaftsdienste erhält. Das ist schon mehr als 1200 Euro netto. Dazu kommen dann noch Bereitschaftsdienste, die auch bezahlt werden. Je nachdem, wieviele man macht, verdient ein Assistenzarzt im ersten Jahr ca. 4500 Euro brutto im Monat. Wie gesagt, das ist mein persönlicher Erfahrungswert und das kann natürlich weniger bzw. auch mehr sein.

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 217

    AW: Meine "Diagnose"

    aktuelle (privat) Rechnung Neurologe:

    Psych. Untersuchung 33,52
    Psych. Behandlung 33,52

    Beratung 4,66
    Rezept 3,15

    Rezept 3,15

    Das war, 1. Termin mit Gespräch und Rezept

    2. Termin Rezept und kurzes Gespräch

    3. nur Rezept holen

    4. nur Rezept holen

    Sprich, für einmal 25 Minuten, einmal ca. 8 Minuten plus 2x Rezept ausstellen gesamt 78,- Euro in einem Quartal - als privat Rechnung

    Mein Auto in der Inspektion kostet mehr!

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 54

    AW: Meine "Diagnose"

    Interessant, das mit den Zeitrahmen die ein Arzt bezahlt bekommt pro Patient. Kein Wunder das sich so viele Patienten dann "abgefertigt" fühlen wenn Sie wegen seelischen Leiden zack zack mit einem Rezept für irgendein Medikament aus dem Arztzimmer gelassen werden.

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