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Diskutiere im Thema Stressabbau im Alltag im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 54

    AW: Stressabbau im Alltag

    Bach høren, Langlaufen in wald, mit Kinder Zusammenspielen, 30 Minuten angry Birds, und weniger Program......
    LG Niels

  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 3.600

    AW: Stressabbau im Alltag

    @ Niels

    Was ist angry Birds?

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 54

    AW: Stressabbau im Alltag

    showdown schreibt:
    @ Niels

    Was ist angry Birds?
    iPad spiel, viele wariante

  4. #14
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 396

    AW: Stressabbau im Alltag

    Weitere Frage

    Was macht ihr damit ihr ein entspanntes "Denken" habt? Bei mir sind die Gedanken sprunghaft und so stresshaft, ich weiß garnicht wie ich aus meinen Gedankengängen manchmal rauskommen soll...
    Habe auch ein Buch gelesen über Stress, dass sehr damit konform geht... Gedanken sind die wahren Stressverursacher!

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 266

    AW: Stressabbau im Alltag

    Ausprobieren

    Ein H ist bei dir mit dabei? Körperliche Aktivität ist es bei mir auch. Und zwar moderat!. Als ADHSlerin neige ich schon zur Zwanghaftigkeit (also ich neige da auch etwas mehr dazu ) und wenn ich merke, etwas tut mir gut, fange ich an es zu übertreiben. Alles was gut Energie abbaut - also alles im Cardiobereich. Bei mir ist das so, dass es sich anfühlt, als würde sich Energie in meinem Körper ansammeln - wie Dampf in einem Wasserkessel.

    Weil mich natürlich mehr anstrengt als Neurotypische. Ich will ja mein Leben so wie es ist, d.h. mit Freunden, Familie einem anspruchvollen Job, der mich ständig mit den Problemen anderer Menschen konfrontiert. meine Synapsen (bzw. meine komplette Hirntätigkeit) funkt unentwegt auf meinen Brücken und Umwegen im Hirn herum und die ganze Maschine läuft schneller heiß als bei Menschen die kein ADHS haben. So in etwa visualisiere ich das für mich

    Da ich - mit H - auch noch die Besonderheit habe, dass sich dann diese heißgelaufene Energie in den Nervenenden und im Bewegungsapparat speichert aber nicht "einfach so" entläd, muss ich etwas tun. Als Kind ging das noch unkontrolliert und ohne Impulskontrolle. Inzwischen bin ich natürlich kontrollierter und versuche vieles zu unterdrücken, wenn es gerade unpassend ist. Ich kann ja nicht in einem beruflichen Gespräch einfach aufstehen und sagen - "boah, also ich hab gerade Bewegungsdran, ich bin in einer halben Stunde wieder hier". Verständlich...aber dadurch staut sich noch mehr auf.

    Erste Hilfe im Büro (Einzelbüro) = Atmen und QiGong. Also langsame, fließende Bewegugnen, die ich auch mal nur 3-5 Minuten machen kann. Da fließt schon mal Druck ab. Alt. gibt es einfache Gymnastikübungen. Aufstehen, strecken, bewegen, usw... das gute an Qigong oder Yoga usw... ist - der Bewegungsdrang lässt sich dahinter eher kaschieren. Man könnte aber auch im Grunde einfach rumspringen und mit den Armen rudern usw... Hauptsache man nimmt sich kurz Zeit, den Dampf aus dem Kessel zu lassen.

    - Bewusst zucken. Ich habe kein Tourette, aber ADHS ist mit Tourette verwand, ich habe gelegentlich, wenn ich wirklich gut drauf bin (und ich meine GUT - denn dann baut sich bei mir Druck von selbst ab in Entspannung) schon mal kleine Zuckungen, wenn ich alleine bin. Bei mir persönlich besteht da keine Gefahr, dass sich das ausweitet - es ist einfach nur befreiend. Im Büro mach ich das auch manchmal bewusst. Nur kurz. Aber ich zucke quasi ein bißchen rum und gebe Energie ab. Wirkt ähnlich einer Tasse Kaffe bei mir.

    - meditieren - muss man wollen und mögen, ist ein fester Bestandteil meines Lebens, hilft mir sehr gut

    - annehmen!! mein ADHS annehme und damit gut leben. Ich brauche ja nicht sooo viele Besonderheiten. Bevor ich diese kleinen Techniken für mich entdeckt habe, habe ich mich in Ruhe gegessen. Andere haben da ihre anderen, schädlichen, Methoden. Dabei fühlt sich wenig besser an für mich, als meinem Bewegungsdrang nachzugeben und einfach mal rumzuzappeln und zu hampeln und Dampf abzulassen damit.

    - genügend Schlaf! Bei mir super wichtig. 6 Stunden sind ein muss, 7 besser bei mir. ggf. schlaf ich auch mal mittags.

    - Magnesium - 300-500mg täglich, wirkt bei mir auch gut und schnell, wirkt wohl positiv auf die bei ADHSlern oft überreizten Nervenbahnen.

    - Rückzug - ich bin keine Einzelgängerin, ich mag gerne Menschen um mich, aber ich brauche manchmal etwas mehr Rückzug als andere. Ich mache auch mal gerne alleine etwas oder brauch ab und an eine reizarme Umgebung um Aufzutanken. Ein paar Stunden. oder auch mal nur 30 Minuten.
    Seminare, bei denen die Zeit überzogen wird, können mich wirklich an den Rand bringen. Danach muss ich dann schon mal ein, zwei Stunden Auszeit nehmen bevor ich wieder unter die Menschheit gehe.

    - eigene Techniken entwickeln: Mein ADHS klopt extrem an, wenn ich in Vorträgen, Seminaren usw.. sitze, es dauert lange und ich kann nicht aus der Situation raus. Ich bin längst am Anschlag und nicht mehr aufnahmefähig und muss bleiben. Das Wasser kocht, der Dampf drückt gegen den Deckel. Manchmal muss ich durch Toilettenpausen unterbrechen, sonst geht nichts mehr. Kann ich schreiben...schreibe ich eine Geschichte D.h. ich mache einfach etwas anderes - ich kann dann eh nicht mehr zuhören. Ich habe die nettesten Geschichten in solchen Situationen geschrieben Bei anderen passen da andere Techniken.

  6. #16
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 396

    AW: Stressabbau im Alltag

    Junie schreibt:
    Ausprobieren

    Ein H ist bei dir mit dabei? Körperliche Aktivität ist es bei mir auch. Und zwar moderat!. Als ADHSlerin neige ich schon zur Zwanghaftigkeit (also ich neige da auch etwas mehr dazu ) und wenn ich merke, etwas tut mir gut, fange ich an es zu übertreiben. Alles was gut Energie abbaut - also alles im Cardiobereich. Bei mir ist das so, dass es sich anfühlt, als würde sich Energie in meinem Körper ansammeln - wie Dampf in einem Wasserkessel.

    Weil mich natürlich mehr anstrengt als Neurotypische. Ich will ja mein Leben so wie es ist, d.h. mit Freunden, Familie einem anspruchvollen Job, der mich ständig mit den Problemen anderer Menschen konfrontiert. meine Synapsen (bzw. meine komplette Hirntätigkeit) funkt unentwegt auf meinen Brücken und Umwegen im Hirn herum und die ganze Maschine läuft schneller heiß als bei Menschen die kein ADHS haben. So in etwa visualisiere ich das für mich

    Da ich - mit H - auch noch die Besonderheit habe, dass sich dann diese heißgelaufene Energie in den Nervenenden und im Bewegungsapparat speichert aber nicht "einfach so" entläd, muss ich etwas tun. Als Kind ging das noch unkontrolliert und ohne Impulskontrolle. Inzwischen bin ich natürlich kontrollierter und versuche vieles zu unterdrücken, wenn es gerade unpassend ist. Ich kann ja nicht in einem beruflichen Gespräch einfach aufstehen und sagen - "boah, also ich hab gerade Bewegungsdran, ich bin in einer halben Stunde wieder hier". Verständlich...aber dadurch staut sich noch mehr auf.

    Erste Hilfe im Büro (Einzelbüro) = Atmen und QiGong. Also langsame, fließende Bewegugnen, die ich auch mal nur 3-5 Minuten machen kann. Da fließt schon mal Druck ab. Alt. gibt es einfache Gymnastikübungen. Aufstehen, strecken, bewegen, usw... das gute an Qigong oder Yoga usw... ist - der Bewegungsdrang lässt sich dahinter eher kaschieren. Man könnte aber auch im Grunde einfach rumspringen und mit den Armen rudern usw... Hauptsache man nimmt sich kurz Zeit, den Dampf aus dem Kessel zu lassen.

    - Bewusst zucken. Ich habe kein Tourette, aber ADHS ist mit Tourette verwand, ich habe gelegentlich, wenn ich wirklich gut drauf bin (und ich meine GUT - denn dann baut sich bei mir Druck von selbst ab in Entspannung) schon mal kleine Zuckungen, wenn ich alleine bin. Bei mir persönlich besteht da keine Gefahr, dass sich das ausweitet - es ist einfach nur befreiend. Im Büro mach ich das auch manchmal bewusst. Nur kurz. Aber ich zucke quasi ein bißchen rum und gebe Energie ab. Wirkt ähnlich einer Tasse Kaffe bei mir.

    - meditieren - muss man wollen und mögen, ist ein fester Bestandteil meines Lebens, hilft mir sehr gut

    - annehmen!! mein ADHS annehme und damit gut leben. Ich brauche ja nicht sooo viele Besonderheiten. Bevor ich diese kleinen Techniken für mich entdeckt habe, habe ich mich in Ruhe gegessen. Andere haben da ihre anderen, schädlichen, Methoden. Dabei fühlt sich wenig besser an für mich, als meinem Bewegungsdrang nachzugeben und einfach mal rumzuzappeln und zu hampeln und Dampf abzulassen damit.

    - genügend Schlaf! Bei mir super wichtig. 6 Stunden sind ein muss, 7 besser bei mir. ggf. schlaf ich auch mal mittags.

    - Magnesium - 300-500mg täglich, wirkt bei mir auch gut und schnell, wirkt wohl positiv auf die bei ADHSlern oft überreizten Nervenbahnen.

    - Rückzug - ich bin keine Einzelgängerin, ich mag gerne Menschen um mich, aber ich brauche manchmal etwas mehr Rückzug als andere. Ich mache auch mal gerne alleine etwas oder brauch ab und an eine reizarme Umgebung um Aufzutanken. Ein paar Stunden. oder auch mal nur 30 Minuten.
    Seminare, bei denen die Zeit überzogen wird, können mich wirklich an den Rand bringen. Danach muss ich dann schon mal ein, zwei Stunden Auszeit nehmen bevor ich wieder unter die Menschheit gehe.

    - eigene Techniken entwickeln: Mein ADHS klopt extrem an, wenn ich in Vorträgen, Seminaren usw.. sitze, es dauert lange und ich kann nicht aus der Situation raus. Ich bin längst am Anschlag und nicht mehr aufnahmefähig und muss bleiben. Das Wasser kocht, der Dampf drückt gegen den Deckel. Manchmal muss ich durch Toilettenpausen unterbrechen, sonst geht nichts mehr. Kann ich schreiben...schreibe ich eine Geschichte D.h. ich mache einfach etwas anderes - ich kann dann eh nicht mehr zuhören. Ich habe die nettesten Geschichten in solchen Situationen geschrieben Bei anderen passen da andere Techniken.

    Das ist das beste was ich seit langem hier gelesem habe. Aber ein H steht bei allen dabei Hyper- oder Hypoaktiv ist dat!

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 795

    AW: Stressabbau im Alltag

    Junie schreibt:
    Ausprobieren

    .

    - Bewusst zucken. Ich habe kein Tourette, aber ADHS ist mit Tourette verwand, ich habe gelegentlich, wenn ich wirklich gut drauf bin (und ich meine GUT - denn dann baut sich bei mir Druck von selbst ab in Entspannung) schon mal kleine Zuckungen, wenn ich alleine bin. Bei mir persönlich besteht da keine Gefahr, dass sich das ausweitet - es ist einfach nur befreiend. Im Büro mach ich das auch manchmal bewusst. Nur kurz. Aber ich zucke quasi ein bißchen rum und gebe Energie ab. Wirkt ähnlich einer Tasse Kaffe bei mir.

    - Magnesium - 300-500mg täglich, wirkt bei mir auch gut und schnell, wirkt wohl positiv auf die bei ADHSlern oft überreizten Nervenbahnen.

    - Rückzug - ich bin keine Einzelgängerin, ich mag gerne Menschen um mich, aber ich brauche manchmal etwas mehr Rückzug als andere. Ich mache auch mal gerne alleine etwas oder brauch ab und an eine reizarme Umgebung um Aufzutanken. Ein paar Stunden. oder auch mal nur 30 Minuten.
    Seminare, bei denen die Zeit überzogen wird, können mich wirklich an den Rand bringen. Danach muss ich dann schon mal ein, zwei Stunden Auszeit nehmen bevor ich wieder unter die Menschheit gehe.

    .
    Das Zucken habe ich auch öfters. Kommt auch bei mir nur in positiven Situationen vor. Ich kann es aber nicht steuern, es zuckt dann einfach. Meine Tochter amüsiert sich immer köstlich.

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