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Diskutiere im Thema Hab ich's, hab ich's nicht? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 7

    Hab ich's, hab ich's nicht?

    Da ich selbst nicht gerne lange Beiträge lese, werde ich versuchen, mich kurz zu fassen.
    Ich glaube, und eigentlich bin ich mir ziemlich sicher, dass ich ADS habe.
    Früher wäre ich nie auf so eine Idee gekommen. ADS oder ADHS kannte ich nur im Zusammenhang mit einem schwierigen, hyperaktiven Jungen, der mit mir in der dritten Klasse war und mit dem ich so gar nichts anfangen konnte.

    Zum ersten Mal darauf angesprochen hat mich mein Freund, mit dem ich vor drei Jahren zusammen kam. Er selbst hat ADHS, seit der Kindheit diagnostiziert und studiert inzwischen erfolgreich Psychologie. Als er zum ersten Mal eine Anspielung in diese Richtung los ließ, hab ich ihn ausgelacht und das nicht ernst genommen.
    Ich dachte immer, das einzige Erkennungsmerkmal von ADS/ADHS wäre eine Konzentrationsschwäche, gepaart mit Hyperaktivität.
    Hyperaktiv bin ich mal gar nicht, also kann das nicht sein. Und die Konzentration? Naja, niemand konzentriert sich gerne auf Dinge, die ihn nicht interessieren, oder?
    Inzwischen weiß ich von den zwei verschiedenen Typen, die es gibt.

    Den Stein ins Rollen gebracht hat ein Besuch bei meiner Mutter letzten Herbst.
    Ich half ihr, den Dachboden auszumisten und in einem Karton fand ich - Tadaa! - einen Ordner mit meinen alten Grundschulzeugnissen. (Ich hab seit jeher ein unzumutbares Chaos in meinen Unterlagen, weshalb mir nie aufgefallen ist, dass diese Zeugnisse nicht in meinem Besitz sind) - Naja, die hab ich mit nach Hause genommen und gelesen.
    Ein paar Auszüge:

    1. Klasse:
    "Unausgeglichenes, wechselhaftes Verhalten, mal sehr lieb, mal ärgert und stört sie ihre Mitschüler und hält sich nicht an die Regeln; konnte keine dauerhafte Freundschaft aufbauen; zu häufig gab es Konflikte, bei denen sie nicht angemessen reagierte, es war deshalb nötig, sie alleine zu setzen; Im Unterricht machte sie häufig den Eindruck, als würde sie gar nicht mitdenken, sie vertrödelte die Zeit, beschäftigte sich mit ihren Schulsachen oder schwätzte. Trotzdem erbrachte sie sehr gute schulische Leistungen."

    2. Klasse:
    "Ihre Neigung, sich mit allem Möglichen zu beschäftigen, ist nach wie vor vorhanden, immer wieder muss sie darauf hingewiesen werden, sich aktiv zu beteiligen, ihre Sachen in Ordnung zu halten und nicht zu schwätzen, sie scheint immer mit den Gedanken woanders zu sein; In allen Fächern muss sie sich unbedingt anstrengen, im schriftlichen sorgfältiger zu arbeiten. Ihre Einträge erledigt sie immer sehr schlampig. In Handarbeit arbeitet sie gut mit, stört aber oft. Am Religionsunterricht zeigt sie kein Interesse."

    Und in der dritten und vierten Klasse jeweils nur drei Sätze:
    "Sie ist eine sehr lebhafte und leicht ablenkbare Schülerin. Ihre Hausaufgaben erledigte sie nicht zuverlässig. Die Beteiligung am Unterrichtsgeschehen ist stark von ihren Interessen abhängig."

    An meine Kindheit hab ich weiter keine aussagekräftigen Erinnerungen. Meine Mutter hat mir jedoch mal erzählt, dass sie ein Jahr vor meiner Einschulung zum Gespräch im Kindergarten hatte antanzen müssen, bei dem ihr freundlich erklärt wurde, dass ich nicht normal sei und in einer Fantasiewelt lebe und ihr nahegelegt wurde, mich in einer Förderschule unterzubringen. Zum Glück hat sie nicht darauf gehört.

    Nun ja, mein weiterer Werdegang war wie folgt:
    Grundschule, Gymnasium, ein Schuljahr wiederholt, Gymnasium dennoch abgebrochen, Realschule, Mittlere Reife gemacht, Fachoberschule, nach einem halben Jahr abgebrochen, Ausbildung zur Elektrikerin, nach wenigen Monaten abgebrochen, drei Jahre lang in etwa zehn verschiedenen Berufen gejobbt, dann eine Ausbildung zur Verkäuferin gemacht und beendet, nach einem weiteren Jahr gelangweilt, trotz Festanstellung abgebrochen, dritter Versuch Fachabitur mit 23 und dann endlich geschafft.
    Nun studiere ich, da ich es aber das ganze Semester über nicht geschafft habe, irgendwas zu lernen, hab ich sämtliche Klausuren vermasselt und werde nun abbrechen. Keine Ahnung, wie's nun weiter gehen soll, ich weiß eigentlich immer noch nicht, was ich eigentlich will und mein Lebenslauf ist eine einzige Katastrophe.

    Naja, im Laufe meiner Recherchen bin ich dann noch auf ein paar andere Hinweise gestoßen und irgendwann hat mein Freund mir einen Test besorgt, den ich mal "spaßeshalber" ausgefüllt hab. Ich hab mich in sooo vielen Dingen wieder erkannt, die ich nie mit ADS in Verbindung gebracht hätte.
    Nägelkauen - Exzessiv, seit frühester Kindheit und nun mit 25 immer noch.. -.-
    Ungeduld - Ganz besonders schlimm, vor allem in Situationen, in denen ich nicht einfach gehen kann, Staus z. B. Früher regelmäßig verbunden mit Panikattacken, heute nur noch mit exzessivem Rauchen und Nägelkauen...
    Suchtprobleme - Ja, alle möglichen, vorzugsweise Alkohol, hab ich inzwischen aber im Griff...
    Reden Sie manchmal zu laut? - Ja, meine Freunde hassen mich dafür.
    Schwierigkeiten Filme zu Ende zu sehen oder Bücher zu Ende zu lesen: Ja und ja. Filme schau ich schon gar nicht mehr, wenn dann nur Serien, die nicht länger als 20 Minuten gehen. Und ich liebe es, zu lesen, aber mein Regal ist voll mit nicht beendeten Büchern. Manchmal höre ich noch 20 Seiten vor Ende einfach auf, weil ich zu ungeduldig werde oder weil es mir zu anstrengend wird.
    Schwierigkeiten, sich auf ein Gespräch zu konzentrieren. Ja uns es tut mir immer unendlich Leid, wenn meine Mutter anruft, und ich ihr nicht zuhöre...
    Verträumt und abwesend - Ja.
    Unfähig einen Terminkalender zu benutzen, häufig Termine parallel planen (Schon viele Freunde verloren durch meine Unzuverlässigkeit...), sexuelle Probleme durch mangelnde Konzentration, schnell gelangweilt, durch eigene Gedanken ablenkbar, kann äußere Reize (v.a. akustische) nicht ausblenden, mischt sich bei anderen Personen ein, stört ungefragt... Ach ja, ich könnte die Liste endlos fortsetzen. Für mich am Schlimmsten: Fühlt sich ständig angespannt.
    Kein schönes Gefühl...

    Eine Sache noch, die mir im Lauf dieser Recherchen gekommen ist:
    Ich habe gelesen, dass es häufig vererbt wird. Der Lebenslauf meines Vaters sieht ähnlich aus. Zigtausend Mal umgezogen, immer Geldprobleme, Spielsucht, drei Mal verheiratet, fünf Kinder mit verschiedenen Frauen, häufige Jobwechsel, inzwischen starke Depressionen.
    Zuhören konnte er noch nie. Hat man ihm was erzählt, hat er irgendein Wort aufgegriffen, das bei ihm angekommen ist (häufig das letzte), es aus dem Kontext gerissen und eine Antwort gegeben, die mit dem Ganzen eigentlich schon gar nix mehr zu tun hatte.

    Sorry, dass es jetzt doch so lang geworden ist.
    Ich musste es loswerden.
    Wie gesagt, diagnostiziert ist nix. Ich frage mich, was ich nun tun soll.
    Soll ich zum Hausarzt? Der ist ein bisschen oldschool und alternativ, kann mir nicht vorstellen, dass der mich ernst nimmt.
    Gleich zum Psychologen? Oder zum Neurologen?
    Ich komme mir wie gesagt sehr blöd vor, da hinzugehen und zu sagen "Ich glaub, ich hab ADS". Wie ein aufmerksamkeitsgeiler Hobbypsychologe.
    Ja, ich schäme mich da irgendwie, keine Ahnung, warum.
    Und die nächste Frage ist, was mach ich denn dann mit der Diagnose?
    Vielleicht würde es mir schon mal helfen, wenn ich weiß, dass ich tatsächlich krank bin und nicht einfach nur faul und dumm, wie immer gedacht.
    Mein Studium ist trotzdem im A... -.-

    Danke an alle, die so weit gelesen haben.

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 98

    AW: Hab ich's, hab ich's nicht?

    Mir geht es Ähnlich wie Dir Bin 30 Jahre alt und komme aus Berlin. Ich weiß auch noch nicht ob ich es hab oder nicht, (termin ist am, 2.5.13 )
    Den verdacht hab ich schon sehr Lange.und meine Familie Hat mich auch schon daraufhin angesprochen, mein Neffe hat es auch ,und wurde vor 5 Jahre bei einem Arzt Festgestellt.

    Ich habe die selben symtome. wie bei Dir in der "1 Klasse"

    Ich habe es lange verdrängt und wollte nicht zu einem Arzt. Mir wa es Peinlich, und ich denke immer ich werde Ausgelacht.Mittlerweile habe ich ,wie ich glaube Große Probleme.
    Mehr möchte ich erstmal nicht dazu sagen.

    LG

  3. #3
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Hab ich's, hab ich's nicht?

    Hi K haos,

    ähem Mist wie macht man denn diesen unteren Strich zwischen deinem K und haos???? Oh man das fängt ja schon gut an mit mir....

    Also erst mal möchte ich dir sagen, du kommst sehr sympathisch rüber und ich habe deinen ENDLOS langen Roman mit viel Freude und Interesse gelesen.

    Und vieles, was du geschrieben hast, wird auch vielen hier sicherlich sehr bekannt vor kommen. Allerdings kommt bei mir kein Leidensdruck an. Versteh mich bitte nicht falsch, ist ja schön, solltest du keinen haben oder einen nicht so stark ausgeprägten wie viele andere.

    Du bist 25, also noch sehr jung und hast, so wie denke, eine gute Selbsteinschätzung. Das ist toll.

    Deshalb eine Frage an dich: Wie sehr belastet es dich, dass du nun dein Studium abbrichst? Wie sehr belastet es dich, dass du dich nicht konzentrieren kannst oder nicht sooo gut?
    Wäre es denn schlimm für dich, wenn du "krank" wärst? Definiere bitte "krank". Was verstehst du darunter? Ist es nicht viel angenehmer für dich, wenn du dir sagst, dass du eine Botenstoffstörung im Gehirn hast? Und du deshalb nicht faul, dumm etc. bist? Möchtest du dich damit selber entschuldigen und vielleicht auch bei Freunden etc., dass du sagen kannst, auch zu anderen Mitmenschen, dass deine Krankheit "Schuld" hat, dass du jetzt das Studium abbrichst?

    Weisst du worauf ich hinaus will? Was möchtest du erreichen mit der Diagnose AD(H)S? Es ist total klasse, wenn man plötzlich weiss, WOHER all die Probleme kamen, wenn man die Diagnose erhält. Dass das Kind einen Namen hat. Das ist für die meisten sehr erleichternd. Aber es kann einen auch weg hauen, insofern, dass man sich ab da "krank" fühlt und hält.

    lg Heike

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 7

    AW: Hab ich's, hab ich's nicht?

    Hallo und vielen Dank für Eure Antworten

    Puh, die Sache mit dem Leidensdruck ist gar nicht so einfach zu beantworten!
    Natürlich gibt es viele kleine Dinge, die mich belasten. Die Tatsache, dass ich trotz völliger Übermüdung jede Nacht nur etwa fünf Stunden lang schlafen kann, diese ganzen kleinen Misserfolge in Studium und Schule damals, mein besch... Sexleben, weil ich einfach nicht abschalten kann, ganz besonders diese entnervende Mischung aus Nervosität und Lethargie, dass ich immer das Gefühl habe, ich hätte viel zu wenig Zeit, dass ich viele meiner Freunde durch schlechte Planung, Unzuverlässigkeit und Taktlosigkeit vergrault habe...

    Da ich jedoch keine Diagnose habe, kann ich nicht genau sagen, ob das alles im direkten Bezug zueinander steht und mit einer Diagnose wirklich besser wäre, oder nicht - Ich weiß ja nicht mal, ob ich mir das nicht nur einrede, weil ich damit eine bequeme Lösung hätte. Natürlich wäre es angenehm, zu wissen, dass ich im Grunde nix dafür kann, aber ich denke nicht, dass ich mich damit zufrieden geben und von da an als "krank" abschreiben würde.
    Ich suche keine Ausrede dafür, in Zukunft nix mehr tun zu müssen, sondern eine dafür, in der Vergangenheit nicht so viel geschafft zu haben. Für die Zukunft suche ich nach einer Lösung, denn im Grunde bin ich interessiert an vielen Dingen, ich habe nicht aus Langweile oder Geldgeilheit, sondern aus wirklichem Interesse angefangen, zu studieren. Umso mehr ärgert es mich, dass ich das nun in den Sand gesetzt habe.
    Im Gegenteil denke ich eher, dass mich eine Diagnose vielleicht anspornen und einen gewissen Ehrgeiz wecken würde.
    Denn so denke ich mir die ganze Zeit nur, was für ein riesen Versager ich doch eigentlich bin, dass ich nix gebacken kriege...
    Ja, aber vielleicht ist das auch nur ein Wunschtraum.

    Ich muss ehrlich sagen, ja, ein Stück weit möchte ich mich vor mir selbst damit rechtfertigen.
    Ob ich das allerdings Freunden und Familie erzählen würde, weiß ich nicht. Ich denke eher nicht.

    Was mich wirklich belastet ist, dass ich es nicht schaffe, mir meine Zeit anständig so einzuteilen, dass ich genug Zeit mit meinem Freund verbringen kann.
    Da er sich mit solchen Planungen ebenfalls schwer tut, kommt es häufig vor, dass wir den ganzen Tag "nebeneinander hergammeln" und beide so sehr in irgendwas vertieft sind - Er tut meist was Sinnvolles, ich nicht - dass es ruckzuck spät am Abend ist und wir feststellen, dass wir den ganzen Tag weder miteinander geredet haben, noch irgendwas zusammen unternommen, das Haus verlassen oder auch nur was gegessen haben... -.- Ständig erstellen wir uns neue tolle Pläne und ToDo-Listen, an die wir uns niemals halten.
    Das belastet mich sehr!

    Ansonsten muss ich sagen, dass ich mich an viele Dinge einfach irgendwie "gewöhnt" oder mich arrangiert habe, weshalb der Leidensdruck momentan sicher nicht so groß ist.
    Ich war nie eine große Leuchte, bin aber immer irgendwie durchgekommen, wenn's sein musste eben auf den dritten Anlauf. Ich komm mit den meisten Menschen nicht zurecht, komm aber ganz gut alleine klar und dann hab ich ja noch meinen Freund. Durch meine Konzentrationsschwäche und die Tatsache, dass ich sehr schnell gelangweilt bin, hab ich oft den Job gewechselt.
    Noch kann ich sagen, das war spannend und es hat mir auch gefallen, viele Dinge auszuprobieren.
    Aber immer kann ich das auch nicht machen, irgendwann stellt mich keiner mehr ein. Ich hab einfach große Angst davor, wie es in Zukunft weiter gehen soll und möchte mein Leben einfach in den Griff bekommen.

    Der Studienabbruch ist eine mittelschwere Katastrophe für mich, da ich nun das Gefühl habe, wieder ganz am Anfang zu stehen und dass mir die Zeit davon läuft. Ich bin noch jung, aber mein Lebenslauf ist ein derartiges Chaos voller Brüche und Lücken, dass es mir letztes Jahr schon schwer fiel, ihn beim Bewerbungsgespräch zu erklären. Wie das jetzt nach einem Studienabbruch aussieht, mag ich mir gar nicht vorstellen... Zumal ich immer ganz verschiedene Sachen gemacht hab. Geh ich zurück in den Verkauf und erklär denen, dass ich ein Semester lang was Technisches studiert hab, denken die ja auch ich hab 'ne Meise..

    Ach, ich weiß ja auch nicht so genau, was ich mir jetzt erhoffe..

  5. #5
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Hab ich's, hab ich's nicht?

    Hey du,

    finde heraus, was du wirklich kannst und auch magst an Arbeiten. Was hast du für Talente evtl.? Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen.
    Wenn du z. B. gerne Musik machen möchtest, aber denkst, die anderen könnten über dich lachen, weil du was Technisches studiert hast, na dann hast du schon verloren.
    Gib den "anderen" nicht so viel Macht über dich. Lass sie reden.

    Du bist die wichtigste Person für dich und nur das zählt. Hau rein und mach es. Nicht lange reden und denken.

    Hehe das sagt dir jetzt die Richtige. Ich habe seit 4 Monaten meine Diagnose und seitdem habe ich meine Denkweise in vielem geändert. Und das tut mir verdammt gut.

    Mach jetzt hinne.....loooooos schreib uns, was du kannst und magst und wenn es Pferdeställe ausmisten ist.....sch...egal.

    lg

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 7

    AW: Hab ich's, hab ich's nicht?

    Was ich wirklich mag und kann wird dazu führen, dass ich irgendwann auf der Straße sitze..
    Schreiben. Vielleicht auch malen. Aber Kunst würde ich nicht studieren, wenn dann Germanistik.
    Ansonsten macht es mir auch Spaß, mal hier und mal da zu jobben, wie früher. Aber wie gesagt, der Gedanke an die Zukunft macht mir Angst. Ich kann nicht ewig so verantwortungslos vor mich hinleben... :/

    Seit vier Monaten erst?
    Wie war es denn bei Dir? Wie bist Du drauf gekommen? Wie bist Du danach vorgegangen, zu welchem Arzt, was hast Du gesagt?
    Was hat sich seitdem für Dich verändert? Hattest Du einen hohen Leidensdruck?

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 7

    AW: Hab ich's, hab ich's nicht?

    Ach, Pferdeställe ausmisten wäre gar nicht sooo schlecht ;D Schafhirtin wäre ein toller Job. Tiere mag ich Aber das sind blöde Spinnereien, das sind Sachen, die ich nicht machen kann. Damit verhunger ich irgendwann (Außer, ich esse meine Schafe.. o.O)

  8. #8
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Hab ich's, hab ich's nicht?

    K_haos schreibt:
    Was ich wirklich mag und kann wird dazu führen, dass ich irgendwann auf der Straße sitze..
    Schreiben. Vielleicht auch malen. Aber Kunst würde ich nicht studieren, wenn dann Germanistik.
    Ansonsten macht es mir auch Spaß, mal hier und mal da zu jobben, wie früher. Aber wie gesagt, der Gedanke an die Zukunft macht mir Angst. Ich kann nicht ewig so verantwortungslos vor mich hinleben... :/

    Dann stehst du dir leider selbst im Wege......

    Willst du etwas für DICH machen, was DICH glücklich macht oder willst du etwas machen, was deine Schwester, deine Eltern, deine Nachbarn, deinen Chef bla bla bla glücklich macht und du glaubst nur, dass du glücklich bist? Weil es die Gesellschaft so vorschreibt, dass man keine Pferdeställe ausmistet hauptberuflich, sondern einen "richtigen" Job?

    Und was dein Satz "dann verhunger ich irgendwann" betrifft......da kommt es doch auf die Lebensumstände an und auf das, was du für Ansprüche hast. Wohnst du in einer kleinen Wohnung, die du selber total kuschelig eingerichtet hast und du fühlst dich sehr wohl und du zahlst kaum Miete und brauchst auch kein Auto oder dicke Partys....dann reicht dir der Job in dem Pferdestall....und das Wichtigste: du bist glücklich.

    Wohnst du in einem Einfamilienhaus, bist verheiratet, hast 2 Kinder, übst deinen gelernten studierten Beruf halbtags aus, fährst dein eigenes Auto bla bla bla, bist aber total unglücklich.....weil dein Job dir soooo stinkt, was hast du dann davon, dass du jeden Tag Kaviar und Sekt und und und zu dir nimmst?

    Mach das, was dich glücklich macht oder finde es heraus. Und nicht das, was die Gesellschaft dir "vorschreibt", was du zu tun hast, damit du zu ihr gehörst

    lg Heike

    PS: auf deine Frage mit meiner Diagnose, Arzt usw komm ich morgen drauf zurück ja?

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 54

    AW: Hab ich's, hab ich's nicht?

    Hallo! Es kommt sehr bekannt vor, ich habe ahnliche Erfahrungen.
    Ich wurde von mein Arzt zu NeuroPsycholoe geschickt, 3 Stunden Testing, nachher zu Uniklinik neurologische Abteilung 3 Tage und mehrere poliklinische Besuche und habe die Diagnose bekommt. ch weis nicht ob es auch so ist in Deutschland.
    Es kann praktisch sein, vieleicht kannst Du auch Medizin probieren?
    LG aus Oslo




    K_haos schreibt:
    Da ich selbst nicht gerne lange Beiträge lese, werde ich versuchen, mich kurz zu fassen.
    Ich glaube, und eigentlich bin ich mir ziemlich sicher, dass ich ADS habe.
    Früher wäre ich nie auf so eine Idee gekommen. ADS oder ADHS kannte ich nur im Zusammenhang mit einem schwierigen, hyperaktiven Jungen, der mit mir in der dritten Klasse war und mit dem ich so gar nichts anfangen konnte.

    Zum ersten Mal darauf angesprochen hat mich mein Freund, mit dem ich vor drei Jahren zusammen kam. Er selbst hat ADHS, seit der Kindheit diagnostiziert und studiert inzwischen erfolgreich Psychologie. Als er zum ersten Mal eine Anspielung in diese Richtung los ließ, hab ich ihn ausgelacht und das nicht ernst genommen.
    Ich dachte immer, das einzige Erkennungsmerkmal von ADS/ADHS wäre eine Konzentrationsschwäche, gepaart mit Hyperaktivität.
    Hyperaktiv bin ich mal gar nicht, also kann das nicht sein. Und die Konzentration? Naja, niemand konzentriert sich gerne auf Dinge, die ihn nicht interessieren, oder?
    Inzwischen weiß ich von den zwei verschiedenen Typen, die es gibt.

    Den Stein ins Rollen gebracht hat ein Besuch bei meiner Mutter letzten Herbst.
    Ich half ihr, den Dachboden auszumisten und in einem Karton fand ich - Tadaa! - einen Ordner mit meinen alten Grundschulzeugnissen. (Ich hab seit jeher ein unzumutbares Chaos in meinen Unterlagen, weshalb mir nie aufgefallen ist, dass diese Zeugnisse nicht in meinem Besitz sind) - Naja, die hab ich mit nach Hause genommen und gelesen.
    Ein paar Auszüge:

    1. Klasse:
    "Unausgeglichenes, wechselhaftes Verhalten, mal sehr lieb, mal ärgert und stört sie ihre Mitschüler und hält sich nicht an die Regeln; konnte keine dauerhafte Freundschaft aufbauen; zu häufig gab es Konflikte, bei denen sie nicht angemessen reagierte, es war deshalb nötig, sie alleine zu setzen; Im Unterricht machte sie häufig den Eindruck, als würde sie gar nicht mitdenken, sie vertrödelte die Zeit, beschäftigte sich mit ihren Schulsachen oder schwätzte. Trotzdem erbrachte sie sehr gute schulische Leistungen."

    2. Klasse:
    "Ihre Neigung, sich mit allem Möglichen zu beschäftigen, ist nach wie vor vorhanden, immer wieder muss sie darauf hingewiesen werden, sich aktiv zu beteiligen, ihre Sachen in Ordnung zu halten und nicht zu schwätzen, sie scheint immer mit den Gedanken woanders zu sein; In allen Fächern muss sie sich unbedingt anstrengen, im schriftlichen sorgfältiger zu arbeiten. Ihre Einträge erledigt sie immer sehr schlampig. In Handarbeit arbeitet sie gut mit, stört aber oft. Am Religionsunterricht zeigt sie kein Interesse."

    Und in der dritten und vierten Klasse jeweils nur drei Sätze:
    "Sie ist eine sehr lebhafte und leicht ablenkbare Schülerin. Ihre Hausaufgaben erledigte sie nicht zuverlässig. Die Beteiligung am Unterrichtsgeschehen ist stark von ihren Interessen abhängig."

    An meine Kindheit hab ich weiter keine aussagekräftigen Erinnerungen. Meine Mutter hat mir jedoch mal erzählt, dass sie ein Jahr vor meiner Einschulung zum Gespräch im Kindergarten hatte antanzen müssen, bei dem ihr freundlich erklärt wurde, dass ich nicht normal sei und in einer Fantasiewelt lebe und ihr nahegelegt wurde, mich in einer Förderschule unterzubringen. Zum Glück hat sie nicht darauf gehört.

    Nun ja, mein weiterer Werdegang war wie folgt:
    Grundschule, Gymnasium, ein Schuljahr wiederholt, Gymnasium dennoch abgebrochen, Realschule, Mittlere Reife gemacht, Fachoberschule, nach einem halben Jahr abgebrochen, Ausbildung zur Elektrikerin, nach wenigen Monaten abgebrochen, drei Jahre lang in etwa zehn verschiedenen Berufen gejobbt, dann eine Ausbildung zur Verkäuferin gemacht und beendet, nach einem weiteren Jahr gelangweilt, trotz Festanstellung abgebrochen, dritter Versuch Fachabitur mit 23 und dann endlich geschafft.
    Nun studiere ich, da ich es aber das ganze Semester über nicht geschafft habe, irgendwas zu lernen, hab ich sämtliche Klausuren vermasselt und werde nun abbrechen. Keine Ahnung, wie's nun weiter gehen soll, ich weiß eigentlich immer noch nicht, was ich eigentlich will und mein Lebenslauf ist eine einzige Katastrophe.

    Naja, im Laufe meiner Recherchen bin ich dann noch auf ein paar andere Hinweise gestoßen und irgendwann hat mein Freund mir einen Test besorgt, den ich mal "spaßeshalber" ausgefüllt hab. Ich hab mich in sooo vielen Dingen wieder erkannt, die ich nie mit ADS in Verbindung gebracht hätte.
    Nägelkauen - Exzessiv, seit frühester Kindheit und nun mit 25 immer noch.. -.-
    Ungeduld - Ganz besonders schlimm, vor allem in Situationen, in denen ich nicht einfach gehen kann, Staus z. B. Früher regelmäßig verbunden mit Panikattacken, heute nur noch mit exzessivem Rauchen und Nägelkauen...
    Suchtprobleme - Ja, alle möglichen, vorzugsweise Alkohol, hab ich inzwischen aber im Griff...
    Reden Sie manchmal zu laut? - Ja, meine Freunde hassen mich dafür.
    Schwierigkeiten Filme zu Ende zu sehen oder Bücher zu Ende zu lesen: Ja und ja. Filme schau ich schon gar nicht mehr, wenn dann nur Serien, die nicht länger als 20 Minuten gehen. Und ich liebe es, zu lesen, aber mein Regal ist voll mit nicht beendeten Büchern. Manchmal höre ich noch 20 Seiten vor Ende einfach auf, weil ich zu ungeduldig werde oder weil es mir zu anstrengend wird.
    Schwierigkeiten, sich auf ein Gespräch zu konzentrieren. Ja uns es tut mir immer unendlich Leid, wenn meine Mutter anruft, und ich ihr nicht zuhöre...
    Verträumt und abwesend - Ja.
    Unfähig einen Terminkalender zu benutzen, häufig Termine parallel planen (Schon viele Freunde verloren durch meine Unzuverlässigkeit...), sexuelle Probleme durch mangelnde Konzentration, schnell gelangweilt, durch eigene Gedanken ablenkbar, kann äußere Reize (v.a. akustische) nicht ausblenden, mischt sich bei anderen Personen ein, stört ungefragt... Ach ja, ich könnte die Liste endlos fortsetzen. Für mich am Schlimmsten: Fühlt sich ständig angespannt.
    Kein schönes Gefühl...

    Eine Sache noch, die mir im Lauf dieser Recherchen gekommen ist:
    Ich habe gelesen, dass es häufig vererbt wird. Der Lebenslauf meines Vaters sieht ähnlich aus. Zigtausend Mal umgezogen, immer Geldprobleme, Spielsucht, drei Mal verheiratet, fünf Kinder mit verschiedenen Frauen, häufige Jobwechsel, inzwischen starke Depressionen.
    Zuhören konnte er noch nie. Hat man ihm was erzählt, hat er irgendein Wort aufgegriffen, das bei ihm angekommen ist (häufig das letzte), es aus dem Kontext gerissen und eine Antwort gegeben, die mit dem Ganzen eigentlich schon gar nix mehr zu tun hatte.

    Sorry, dass es jetzt doch so lang geworden ist.
    Ich musste es loswerden.
    Wie gesagt, diagnostiziert ist nix. Ich frage mich, was ich nun tun soll.
    Soll ich zum Hausarzt? Der ist ein bisschen oldschool und alternativ, kann mir nicht vorstellen, dass der mich ernst nimmt.
    Gleich zum Psychologen? Oder zum Neurologen?
    Ich komme mir wie gesagt sehr blöd vor, da hinzugehen und zu sagen "Ich glaub, ich hab ADS". Wie ein aufmerksamkeitsgeiler Hobbypsychologe.
    Ja, ich schäme mich da irgendwie, keine Ahnung, warum.
    Und die nächste Frage ist, was mach ich denn dann mit der Diagnose?
    Vielleicht würde es mir schon mal helfen, wenn ich weiß, dass ich tatsächlich krank bin und nicht einfach nur faul und dumm, wie immer gedacht.
    Mein Studium ist trotzdem im A... -.-

    Danke an alle, die so weit gelesen haben.

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 7

    AW: Hab ich's, hab ich's nicht?

    Hallo Heike

    Also, ich glaube, Du hast mich da ein bisschen falsch verstanden.
    Ich arbeite keineswegs irgendwas, nur um irgendwen anders glücklich zu machen. Mein oberstes Ziel ist es, selbst glücklich zu sein. Ich bin bereits ein großer Egoist, das muss ich nicht lernen..
    Mein Problem ist viel mehr, dass ich nicht WEISS, was ich will und meine Meinung permanent ändere.
    Deshalb fange ich immer irgendwas an, langweile mich ziemlich schnell, und fang dann was Neues an. Und ich bin schon der Meinung, dass ich ein wenig an meine Zukunft denken sollte, denn was bringt es mir, JETZT glücklich zu sein und in 20 Jahren keine Arbeit mehr zu bekommen, weil ich mir in meiner Jugend durch meine Sprunghaftigkeit alles verbaut habe?
    Da geht es nicht um meine Eltern, die Gesellschaft, Freunde, Verwandte oder sonst irgendwen, sondern nur um mich und um meine Zukunft.
    Und ich hab nun hier im Forum bereits von verschiedenen Fällen gelesen, bei denen das auch tatsächlich so zutraf und denen ein kunterbunter Lebenslauf irgendwann einfach das Genick gebrochen hat. Im Übrigen ist es auch bei meinem Vater so, vielleicht daher diese Angst.
    Ansonsten gebe ich Dir natürlich recht! Geld ist vollkommen nebensächlich, ein Mittel zum Zweck, mehr nicht. Und das sollte Arbeit auch sein, zumindest für mich.
    Ich brauch nicht viel Kohle, 'n dickes Auto, 'ne riesen Wohnung oder sonstige Statussymbole. Ich bin sehr glücklich in meiner 40qm-Keller-Wohnung..

    Mein Hauptanliegen war auch eher die Frage, ob es sinnvoll ist, mich testen zu lassen, denn mein Problem ist viel mehr, dass ich diese Dinge in den Griff bekommen WILL. Ich möchte studieren, weil mich viele Dinge einfach wahnsinnig interessieren, aber ich habe das Gefühl, dass meine mangelnde Konzentrationsfähigkeit und mein mangelndes Durchhaltevermögen mich dabei behindern.
    Dass ich wahnsinnig gut und gerne schreibe, aber nie was zustande bringe, weil ich in meinem Kopf trotz des totalen Durcheinanders gleichzeitig oft eine richtige "Leere" habe.
    All das sind Dinge, die mich aufhalten und blockieren und wenn ich die beheben kann, würde ich das gerne tun.

    Zudem wäre "Gewissheit" einfach schön.
    Wenn ich die habe, kann ich danach immer noch überlegen und beratschlagen, wie ich weiter vorgehe.

    Deswegen interessiert mich da auch, wie ich am besten weiter vorgehe.
    Ich hab bereits bei einem Neurologen angerufen, aber der ist nicht auf dieses Gebiet spezialisiert.
    Nun bin ich einfach sehr unsicher, denn 1. brauche ich eine Überweisung vom Hausarzt (der mich bestimmt nicht ernst nehmen wird) und 2. bin ich sehr skeptisch, was den test angeht. Welcher Test wird da gemacht? DIVA?

    Das würde mich halt alles sehr interessieren..
    Und was soll ich zum Hausarzt sagen?
    Der ist schon etwas älter und "glaubt" nicht an solche Dinge wie AD(H)S...

    Liebe Grüße

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    Letzter Beitrag: 25.05.2011, 12:01
  3. Mir geht es nicht gut -hoffe ich zieh euch nicht runter, muss es aber loswerden
    Von Silke im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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    Letzter Beitrag: 15.02.2011, 14:39
  4. Antworten: 17
    Letzter Beitrag: 1.08.2010, 13:39

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Thema: Hab ich's, hab ich's nicht? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung bei ADHS bei Erwachsenen Forum
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