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Diskutiere im Thema Warten auf das Ergebnis... im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #51
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Angehörige(r)
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Warten auf das Ergebnis...

    Hallo Marcel,

    klingst auch nicht mehr so "verzweifelt" wie bei deinen ersten Postings. Das ist doch schonmal schön. Bei allen neurologischen Erkrankungen ist es ja das "Problem" das man es einem optisch nicht (unbedingt) ansieht. Ich habe MS, mit stabilem Verlauf, habe starke Fatique (Ermüdbarkeit) und noch ein paar andere Problemchen. Aber für Außenstehende bin ich top fit. Das ist zugegeben nicht sehr einfach. In Schubphasen, wo ich evtl. schlechter laufen kann, da reagieren die Leute ganz anders auf mich. Aber so ist das halt. Auch bei MS kann man den Menschen oft schlecht erklären wie ich mich manchmal fühle. Überhaupt wie es ist, unheilbar krank zu sein. Deswegen kann ich mich in die Situation in dem mein Freund und du sich befinden schon besser nachempfinden, aber zu 100% geht das natürlich nicht. Wichtig für mich ist, dass ich lerne etwas mehr Verständnis für seine Situation zu haben. Das ist denke ich das Schwierigste daran. Verständnis für den Erkrankten zu haben und ihn nicht zu verurteilen. Deine Eltern müssen sich nun damit abfinden das du ADS hast. Warum kommen sie nicht mal mit zu einem Arzttermin? Dann kann dieser ihnen mal erklären wie weitreichend das Problem ist und das es nicht verschwindet. Es ist chronisch, nicht heilbar. Ist scheiße, aber es ist nunmal wie es ist. Diagnose abhaken, nun der weitere Schritt: Therapie. Medis bekommst du ja schon, was ist mit einem Coach? Einem Therapeut? Nimmst du sowas in Anspruch?

    Das Thema Alkohol und dessen Wirkung, auch da gabs jetzt dank dir einen AHA-Effekt bei mir. Denn auch mein Freund trinkt oft und leider auch heimlich Alkohol. Das er das macht um etwas zu betäuben war mir klar, aber das er es evtl. macht um ruhiger zu werden, darauf bin ich nicht gekommen. Ich hoffe für dich, dass du dem Alkohol nun abgeschworen hast und ihn nur ab und zu genießt. Denn das kann ja keine Lösung sein. Damit ertrinkst du dir die nächste Krankheit herbei. Lass das nicht zu!

    Du bist noch so jung. Und wenn du erst mit 30 deine Ausbildung machst. Egal. Mein Freund ist 33 und macht grad ne Umschulung. Es ist nie zu spät. Werd du jetzt erstmal stabil und such dir eine Beschäftigung. Ich habe gelesen, dass du einen Hund hast. Verbringst du gerne Zeit mit ihm? Bist du allgemein sehr tierlieb? Wie wäre es dann mit ehrenamtlicher Arbeit im Tierheim? Als Gassigänger? Oder du spielst mit den Katzen. Unser Tierheim zB freut sich immer über junge Leute die sich engangieren. Da hast du dann zwar auch mit Menschen zu tun, aber das nur nebensächlich. Wär das nicht was? Unser Hund hat mich schon über so manche tiefe Schlucht geholfen. Einfach nur durch die Anwesenheit.

  2. #52
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 81

    AW: Warten auf das Ergebnis...

    Huhu Engel,

    Das tut mir leid! Ich denke bei Euch ist es sehr wichtig, dass Beide Verständnis für den anderen haben.
    Denn Ihr habt ja Beide eine große Last zu tragen.

    Was Du sagst mit dem nach Außen wirken stimmt völlig. Nach außen wirkt man ganz normal, auch wenn man innerlich am Zerreisen ist oder kurz vor einer Panikattacke steht.
    Bei mir fällt es dann manchmal auf, dass ich wirklich fast manisch an meinen Fingernägeln rumkaue um irgendwie den "Druck" abzulassen.
    Nach Nachvollziehen kann es von diesen Menschen Niemand, oder wenn dann kommt sowas wie "Sei doch nicht so nervös".

    Eine Therapie mache ich schon seit langem, war auch schon zwei Mal in der tagesklinik.
    Aber dort ging es eben um das Thema Ängste usw., bis der Verdacht ADHS zum ersten Mal letzen Sommer in der Tagesklinik auftauchte.
    Vorher hatte ich mich nie mit dieser Thematik beschäftigt, aber die Sachen passten wie die Faust aufs Auge.
    Von da an bin ich eigentlich am Ball geblieben, bis dann eben die Testung erfolgte und nun die Medis.
    Aber in Zukunft denke ich, dass die Prioritäten in der Therapie doch zum Teil anders gesetzt werden müssen.

    Der Alkohol ist immer so eine Sache. Konnte mich nie so richtig mit irgendwelchen Alkoholikern identifizieren.
    Hatte bisher ja schon 2x richtige Abstürze mit Entzug in der Klinik. Dort gab es zwischen den Patienten auch ausführliche Gespräche.

    Wenn man so füchterlich kribbelig und aufgewühlt ist, nervös, Gedankenkreisen...dann half der Alkohol bei mir.
    Nach ein paar Bier kann ich meine Beine ruhig halten und meine Gedanken sortieren, allerdings erkauft man sich diese Selbstmedikation mit sehr vielen "Nebenwirkungen".

    Nach der Schule damals hatte ich auch vor eine Ausbildung zu beginnen, hatte 6 Monate Praktikum in dem Betrieb und den Ausbildungsvertrag unterschrieben.
    Aber als ich das erste Mal in die Berufschule hätte gemusst ging garnichts mehr bei mir.
    Das Jahr darauf das Gleiche, auch diverse Praktika, hatte sogar 3 Ausbildungsverträge, leider klappte es wieder nicht.
    Seitdem vegetiere ich hier mehr oder weniger rum und trete auf der Stelle.

    Wobei da bei mir eben noch viele andere Problematiken dazu kommen, allem vorran die Ängste vor Menschen.
    Nicht generell vor Menschen, sondern die Angst vor Ablehnung(Hab extreme Probleme mit dem Selbstbild, hasse mich selber, traue mich kaum in den Spiegel zu schauen, ekel mich vor mir selber).

    Die ganzen Sachen hindern mich momentan daran irgendwo hin zu gehen um irgendetwas Ehrenamtliches zu machen; so gern ich es würde.

    Marcel

  3. #53
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 81

    AW: Warten auf das Ergebnis...

    Huhu Allerseits,

    Also die 1x 10mg Morgens sind viel, viel zu wenig.
    Mittlerweile spüre ich kaum eine Wirkung und diese leichte Wirkung ist schon nach 5 Stunden rum.
    Richtig gut wirken tut es so 3 Stunden.

    Muss die Zeit bis zum nächsten Termin noch irgendwie durchhalten...denke optimal wäre 1x morgens, 1x mittags und 1x Abends was unretardiertes...glaube aber nicht, dass da mein Arzt mitspielt :/

    Viele Grüße,

    Marcel

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