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Diskutiere im Thema Pflanzliche Alternativen zu Methylphenidat / MPH? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #71
    herrwasgeht

    Gast

    AW: Pflanzliche Alternativen zu Methylphenidat / MPH?

    Grieschicherbergtee soll angeblich auch helfen obs stimmt ka
    müste ich mal testen

  2. #72
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 64

    AW: Pflanzliche Alternativen zu Methylphenidat / MPH?

    OFF Topic, ich bitte alle anderen offen dafür um Entschuldigung.

    Lieber Zotti,

    Na, jetzt hält mich kurz die Antwort von der Arbeit ab, aber es ist ok, eine Pause zu machen und an etwas anderes zu denken
    Ich grautliere Dir zu Deiner Erziehung und dem glücklichen Sohn! Wir hatten auch in der Familie meines Mannes Asperger und ich kann nur sagen, das war sehr schwierig und es ist auch vor meiner Zeit in seiner Familie gewesen. Zusätzlich gab es auch noch andere Leiden wie Autismus, dass man nur von Mischformen aller möglichen Krankheiten sprechen kann. Das war alles sehr traurig für die Oma meines Mannes. Es freut mich, dass Du es mit dem Apsergersohn so toll geschafft hast, Lösungen zu finden. Das schaffen nicht alle!

    Was ich dort in der Schule gesehen hatte, gehört hier auch nicht in die Diskussion - einige haben sich über das Off Topic schon so beschwert, dass ich sicherlich nicht weiter hier darauf eingehen möchte. Ich finde Deine Frage, ob die Kinder denn wirklich ADS hatten, zugegebenermassen ein bisschen anmassend. Ich antworte Dir trotzdem. Die Kinder hatten zusätzlich aber auch viel Natur, Tiere und Ruhe.
    Kurz, bei meinen Überlegungen habe ich mich immer gefragt: Woher kommt das ADS? - Wir wissen bisher viel zu wenig über ADS: sicherlich ist ein Teil vererblich, aber es gibt auch einen Einfluss durch Sozialisation. Vielleicht stellt sich in zen Jahren raus, dass es eine bestimmte Sorte von Plastik ist, in der die Banenen für Babys eingewickelt waren, die Schuld ist - man weiss es doch nicht, deswegen stochern wir hier im Dunkeln herum.

    Die praktische Frage war dort jeden Tag nur wieder: wie gehe ich mit einem "austickenden" Kind um? Was bekommt es zu essen? Wieviel Schlaf und Medienkonsum darf und sollte man zulassen? Und nur im schlimmsten Fall greift man dann zu Medikamenten. - Wenn alles nichts mehr hilft. Oder wenn die Eltern es wünschen. Das war für mich der traurige Part.
    Ich habe selbst keine Kinder - und Du kannst verstehen, dass ich bei allen Erbkrankheiten in der Familie meines Mannes davor zurückschrecke - ich würde als Mutter mein eigenes Kind dann nicht weggeben sondern mich kümmern. Und ich denke hier gar nicht daran, dass Du zufälligerweise eine solche Lösung für Deinen Sohn gefunden hattest. Ich kenne Dich doch gar nicht und als ich das von mir gesagt habe, wusste ich auch nicht, dass Dein Kind in einem derartigen Projekt groß geworden ist. Es scheint ja geholfen zu haben. Das ist doch super!
    Nur dort in dem (teuren, privaten, sehr schwierigen) Internat waren alle möglichen Kinder von Karriereeltern. Und ich bin überzeugt, ein Teil des grundes für ADS ist einfach mangelnde Aufmerksamkeit der Eltern. Sobald die Lehrer und Sozialpädagogen sich den Kindern zugewandt haben, wurden ihre Symptome besser. Wertschätzung war eine wichtige Erfahrung für diese Kinder. Das hast DU wahrscheinlich automatisch gegeben. Deswegen gehörst Du wahrscheinlich auch nicht in die Gruppe dieser Eltern.
    Wenn man es sich historisch ansieht, stellt man fest, dass schon häufig Krankheiten als z.B. "Schuld der Mutter" interpretiert wurden und hinterher hat sich rausgestellt, dass vielleicht die Mutti nicht schuld ist. Deswegen muss man auch mit Schuldzuweisungen sehr, sehr, sehr (!) vorsichtig sein.
    Ich denke auch, die Wirklichkeit ist komplex. Also sind auch die Gründe, warum es zu etwas kommt, multipel. Man kann also nicht mit einfachen Theorien komplexe Zusammenhänge erklären. Aber jetzt muss ich wieder an den Schreibtisch, sorry

    Und mit der Großstadterfahrung hast Du natürlich vollkommen Recht. Ich mochte sehr Deinen Ausdruck für das unsichtbare "Aufpassen-Schild".
    Geändert von sylvie (27.02.2013 um 16:49 Uhr)

  3. #73
    Zotti

    Gast

    AW: Pflanzliche Alternativen zu Methylphenidat / MPH?

    Hallo Sylvie,
    also vielleicht suchen wir einen anderen Thread wo wir schreiben können,. Wenn ich einen passenden gefunden habe, sag ich dir Bescheid.
    Nein mein Asperger Sohn war in der Waldorfschule, von da wurde er abgeholt und war dann auf dem heilpädagogischen Bauernhof und kam
    abends um 19.00 Uhr nach Hause.

    Der Vorschlag wurde gemacht damals, ihn ganz wegzugeben. Das wollte ich nicht und habe diese Lösung gefunden. Die Asperger reden ja nicht so
    und da hätte ich Angst gehabt, das er falsch behandelt wird usw.

    Dieser Bauernhof wird auch von einer Familie betrieben mit Angestellten. Das ist vielleicht auch noch positiv. Dieser Bauernhof hat am Tag ca. 75 Euro
    gekostet. Weißt du was solche Internate kosten, ein paar Tausend Euro.

    Da wäre es besser vielmehr solche Projekte zu fördern und wo die Kinder doch noch bei der Familie auf jeden FAll am Wochenende.

    Ein anderer Sohn war aber in der Wohngruppe, weil ich es alleine nicht schaffte mit beiden, hat mir auch keiner geholfen und die Ämter tritzten mich auch.
    Aber dieser Sohn war auch hier in der Nähe in einem Haus wie eine WG untergebracht. Er konnte auch immer nach Hause nach der SChule, hatte da aber
    auch viel Ärger mit dem Wohngruppenleiter. Jetzt wohnt dieser Sohn (ADS-hypo) zu Hause und der ander mit der Freundin bei ihren Eltern im Haus.

    Gruß Zotti

  4. #74


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 20.805
    Blog-Einträge: 40

    AW: Pflanzliche Alternativen zu Methylphenidat / MPH?

    Hallo.

    Bitte keine Thematiken zu AD(H)S bei Kindern ausserhalb der entsprechenden, geschützten Bereiche.

    Allgemeine Aussagen kann ich größtenteils noch stehen lassen, jedoch keine detaillierten Schilderungen, die einzelne Kinder/Jugendliche betreffen.

    Siehe:

    Themen, die ADS / ADHS bei Kindern betreffen





    LG,
    Alex

  5. #75
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    Pflanzliche Alternativen zu Methylphenidat / MPH?

    Was die Behandlung generell angeht: Sowohl Kinder als auch Erwachsene werden behandelt weil sie leiden und nicht weil die Umwelt leidet. Und zwar egal mit welchen Methoden, Thera, Medis oder Hokuspokus. Auch hier: Bei Kindern mag es Ausnahmen geben aber das ist Grundfalsch. Und eben die Ausnahme.

    Meiner Wahrnehmung nach wird auch niemand ruhiggestellt, egal welchen Alters - auch da kenn ich inzwischen genug (auch jeden Alters) die ich auch länger als 2 Stunden beobachten konnte.

    @sylvie Ich war Internatsschüler und ich kenne Internate auch von der anderen Seite. Ich kann nicht bestätigen was du schreibst. Absolut nicht. Ich weiß ja nicht in welchem Laden du warst und will es auch nicht wirklich wissen aber ich hab sehr guten Einblick als Schüler in zwei, sonst sehr guten in zwei weitere und ziemlich guten in noch zwei weitere Institute. Darunter Eliteschulen von Weltruf, Kaliber Rosenberg und Lietz. Ich kann es einfach nicht bestätigen. Absolut nicht. Soziale Probleme, zerbrochene Familien, alles, das volle Programm aber nicht abgeschoben und ruhiggestellt. Das ist wieder so ein blödes Stammtischargument: Internatsschüler sind entweder von karrieregeilen Eltern abgeschoben oder doof und werden mit Geld übers Abi gehoben. Das stimmt einfach nicht. Das gibt es in Einzelfällen, ja, aber das ist keine Regel und die Typen gibt es auch an normalen Schulen. In der Klasse meines Sohnes sind von der wohlstandsverwahrlosten Sorte genauso viele (oder wenige) wie bei mir im Internat. Rückblickend war aber da die ADHS-Quote höher und mir (und anderen Chaoten) haben die Strukturen gut getan.
    Aber sag - habe "deine" Kinder die Medikamente gerne genommen oder nicht? Wenn nein - warum? Und warum dann doch? Das ist doch der Punkt. Der entscheidende Punkt. Aber Bitte im Kinderbereich oder per PN

    Zu meiner Zeit gab's nämlich die Medikamente noch nicht. Ich sage heute leider aber was würde ich sagen wenn ich heute 6, 8, 12 oder 16 wäre? Ich wäre wohl nicht von so vielen Schulen geflogen ... das ist sicher.

    EDIT Zotti, man kann ich eigene Treads eröffnen und die passenden Einträge können dahin wandern







    ---
    Zwischen Angel und Tür: Per Telefon und Tapatalk.
    Geändert von Wildfang ( 1.03.2013 um 00:10 Uhr)

  6. #76
    Zotti

    Gast

    AW: Pflanzliche Alternativen zu Methylphenidat / MPH?

    Lieber Alex, ja ich weiß. Doch meine Söhne werden ja bald 20 und da habe ich sie gar nicht mehr als Kinder vor mir.

    Ich laß diese Diskussion auch lieber, die führt zu nichts.

    Gruß Zotti

    P.S. Du bist von vielen Schulen geflogen. Ich glaube die hypoaktiven ADSler haben es da besser, die fallen ja nicht so auf.
    Bin ich froh, meine Kinder waren immer nur auf der Waldorfschule und trotz ständiger Anfeindungen, sie wurden egal was war
    trotzdem anerkannt. Es waren da auch ganz wilde Kinder, man versucht trotzdem an den Waldorfschulen auch diese Kinder
    dazubehalten. Das finde ich trotz aller Kritik an den Waldorfschulen gut.
    Geändert von Zotti ( 1.03.2013 um 21:46 Uhr)

  7. #77
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 186

    AW: Pflanzliche Alternativen zu Methylphenidat / MPH?

    falls sich noch jemand für den ürsprünglichen Thread interessiert. Ich hab letztens etwas gelesen von Mormonentee, in der chinesischen Medizin auch bekannt als Ma-Huang-Tee. Es ist das Kraut der Meeträubel, Wirkstoff Ephedrin. Als Alternative dient auch Sandmalve. Die Wirkung ist ähnlich wie Amphetamin, nur schwächer. Früher wurde es bei Asthma und zur Gewichtabnahme verwendet. Den Tee kann man allerdings in Deutschland mittlerweile nur mehr rezeptpflichtig in der Apotheke bekommen. Er soll unter anderem die Aufmerksamkeit, Entspannung, Antrieb und Stimmung fördern. Bei Überdosierung kann es aber auch unangenehm werden: Herzrasen, Schlaflosigkeit, erhöhter Bewegungsdrang, starkes Schwitzen, Verwirrung, Halluzinationen. Ich hab jedoch keine Erfahrungswerte damit und kann auch nicht sagen wie gefährlich das Kraut bei falscher Anwendung ist oder ob man besser überhaupt die Finger davon lassen sollte.
    Geändert von apocal ( 2.03.2013 um 00:25 Uhr)

  8. #78
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 31

    AW: Pflanzliche Alternativen zu Methylphenidat / MPH?

    @apocal:
    Das hier liest sich nicht sonderlich positiv, ich würde sagen: Finger weg von dem Zeug!!!

    Smart Drugs, Mormonentee - Mormonentee als Herbal Ecstasy

  9. #79
    Zotti

    Gast

    AW: Pflanzliche Alternativen zu Methylphenidat / MPH?

    Na, wenn da steht Finger weg von dem Zeug, das macht mich ja erstrecht neugierig, bestimmt auch noch ein paar andere ADSler.

    Aber wieso heißt das Mormonentee, die Mormonen sind doch so ein gläubiges komisches Völkchen und dürfen viele Kinder

    haben mit verschiedenen Frauen oder wie war das. Was sollten die mit solch einen Tee anfangen?

    Gruß Zotti

  10. #80
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 351

    AW: Pflanzliche Alternativen zu Methylphenidat / MPH?

    vielleicht sind die alle genetischbedingt mit ADHS ausgestattet?

    mich hat das früher neugierig gemacht aber die Mischungen sind nicht unbedingt sauber, mit dem Tee richtige Dosierung finden?

    Aber wenn ein richtiges Ephedrin-Medikament zu kaufen wäre, dann würde ich sofort umsteigen. Ich habe mal laborreines Ephedrin probiert. Es war ein Wunder. So klar im Kopf war ich nie früher und nie später. Ich konnte alles machen, was ich mir vorgenommen habe.

    Eigentlich wollte ich ein bisschen abnehmen. Aber die Nebenwirkung war so toll, dass ich das Abnehmen aus der Acht gelassen habe. Ich habe in dieser Zeit sehr gesund gegessen. Abgenommen habe ich nicht viel und wahrscheinlich nur deswegen, weil ich in dieser Zeit kein Bedarf auf Süssigkeiten hatte.

    Bei MPH waren Süssigkeiten mein ständiger Begleiter. Mit Attentin ist das zum Glück weniger geworden aber nicht ganz weg.


    LG
    Surre

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