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Diskutiere im Thema Die beiden Extremansichten bei AD(H)S o. Depressionen. Wo liegt die Mitte? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 177

    AW: Die beiden Extremansichten bei AD(H)S o. Depressionen. Wo liegt die Mitte?

    der87 schreibt:
    Mit meiner Aussage DSM ==> "Pharmalobby" wollte ich deshalb nur sagen, dass die "weiter gefassten" Kriterien auch den USA teilweise auch
    zu einer Übermedikation führen, wodurch die Pharmaindustrie stark profitiert.

    dir ist aber schon bewusst, dass hinter dem DSM die WHO steckt und nicht die Pharmaindustrie oder ?

  2. #12
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.456

    AW: Die beiden Extremansichten bei AD(H)S o. Depressionen. Wo liegt die Mitte?

    Hallo der87,

    Für mich ist die mitte bei "multimodale therapie" wo alles was nötig und nützlich ist angewandt wird und auf die bedürfnissen einzelle abgestimmt wird.

    Im fachbereich, wo es seriös ist, wird zuerst nichtmedikamentösen weg probiert und wenn es nicht reicht, oder wenn der leidendruck hoch ist, medis eingesetzt.

    Dann denke ich dass es dort auch nicht eine weg für alle gilt, aber ehe eine breite auswahl wo jeden sich nehmen darf was ihm zusagst und hilft. Nur extremen wie "immer" und "nie" finde ich gefährlich.

    Ich habe selber viel ausprobiert und sowohl aus "offiziellen" methoden (medis, therapie) als ehe naturmedizinisch (ernährung) gutes gefunden das mich hilft. Ich bleibe weiter offen und folge dabei weiter mein bauchgefühl (er ist sehr zuverlässig) um noch einige zu finden was mich hilft.

    Was auch bei ADS eine rolle spielt ist der umfeld und wie man selber damit umgeht (kompensieren).

    So sehe ich es...

    Wie es sich klar umschreiben lässt sich aus mein sicht in schon in mein andere beitrag: "Alles was hilft ist gut".

    Da noch wegen DSM: dass immer mehr störungen dort kommen und die abgrenzung zwischen gesund und krank verschoben wird, stört mich echt wenig... Es geht wirklich so wie so drum an eine leiden eine name zu geben um dann der richtige therapie zu vorschlagen. Wer sich wohl fühlt geht eben nicht zum arzt und andere sind froh eine antwort zu bekommen. Was einem für behandlung will, soll es auch jeden entscheiden. Meinstens kann man mit ärzten echt gut reden und ihnen vieles fragen um dann selber zu entscheiden. Da bin ich ehe anspruchvoll da ich immer viel nachfrage...

    lg

  3. #13
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Die beiden Extremansichten bei AD(H)S o. Depressionen. Wo liegt die Mitte?

    Da kann man überhaupt nicht streiten.

    Nimm mal die Körpergrösse. Keine Mensch bestreitet ernsthaft dass die Körpergrösse von der Grösse der Eltern abhängig ist. Und kein Mensch bestreitet dass es zudem äußere Faktoren gibt die die Körpergrösse beeinflussen.

    Komischerweise wird bei ADHS darauf ein Riesedrama gemacht, dabei ist es hier genauso. Es gibt eine erbliche Veranlagung die durch Umwelteinflüsse modelliert wird. Wo ist das Problem???

    Ich glaub dass das Problem vor allem in der Unfähigkeit einiger Leute (jetzt mal keine Namen) gründet zu akzeptieren dass der menschliche Geist ans Materielle gebunden ist - obwohl das weder die Willensfreiheit noch sonstwas in Frage stellt. Aber nicht umsonst sind die erbitterten und leider in dem Meiden einflussreichen Vertreter der "keine Biologie Fraktion" meist in der Ecke Esoterik, Systemische Therapie, Psychoanalyse zu finden - alles Richtugnen die die Bindung von Geist an Materie irgendwie ablehnen. Mein Lielings-Almöhi driftet gerade mit Schwung ins Esoterische und trifft sich da mit Juulchen und reitet das Ponney.

    Es gibt da eine übrigens gut begründete Zahl: Bei der Köpergrösse ist die Erblichkeit 0,79, bei ADHS 0,75

    0 ist garnicht erblich (mein aktueller Schnupfen), 1 nur erblich (meine Hautfarbe "Kaukasisch", also Europäer).

    Also ist ADHS ein bisschen mehr von der Umwelt modeliert als die Körpergrösse. Das kann man ja auch wunderbar beobachten.

    Nun zur Therapie: Auch Psychotherapie wirkt ganz Materiell und Messbar auf das Gehirn inklusive einer Latte Teils übler Nebenwirkungen. Nur eben langsamer und ein bisschen anders als Medikamente. Deswegen das Mantra: Medikamente immer zusammen mit Therapie. Wobei Psychoanalyse und Systemik bei ADHS die schlechtesten Option zu sein scheint weil die eben nicht die materielle Grundlage akzeptieren.

    Es gibt also vernünftigerweise kein entweder oder und keine Mitte sonder nur ein sowohl als auch.

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 328

    AW: Die beiden Extremansichten bei AD(H)S o. Depressionen. Wo liegt die Mitte?

    der87 schreibt:
    Du sagst es ja selber: "Was ist >>normal<<?"
    Ich finde DSM V 2013 ist einfach zu weit von seinen Begrifflichkeit. Scherzhaft gesagt ist nach DSM mit etwas "Augenzwinkern" keiner "normal".
    ICD finde ich da etwas "moderater".
    Das Problem des psychiatrischen Dignosen ist teilweise eine "Überdiagnostizierung".

    Mit meiner Aussage DSM ==> "Pharmalobby" wollte ich deshalb nur sagen, dass die "weiter gefassten" Kriterien auch den USA teilweise auch
    zu einer Übermedikation führen, wodurch die Pharmaindustrie stark profitiert.
    Psychosen, Wahnvorstellungen, Manien müssen behandelt werden, da sie oft eine Gefahr für sich und andere darstellen.
    Bei Persönlichkeitsstörungen dagegen gibt es oft keine medikamentöse Behandlung !

    Was das Problem, und sicherlich auch deine Ansicht bedingt ist das allseints Bekannte Gummibandphänomen. Da in der Psychiatrie oft nichts so klar ist wie in der körperlichen Medizin (gebrochener Knochen => Operation) lassen sich natürlich auf die Symptome dehnen, wie ein Rechtsanwalt das Gesetz dehnt.
    Es gibt glasklare Fälle, und meist in der Mehrzahl - Fälle die nicht so klar sind, da sich der menschliche Verstand/Geist/Psyche/Seele oder wie man auch immer das nennen will - schwerlich in eine exakte Schublade zwängen lässt. Wie du ja bereits aus unserem Forum weißt, sind die Störungen oft miteinander verschachtelt und kaum noch klar abgrenzbar.
    In dem Fall stimm ich mit der87 überein.
    Was ich aber bemängele in den USA ist die hyperinflationäre Diagnose von scheiß wie "bipolaren Störungen" bei (Klein)Kindern. Das macht ja gerade die kindliche Entwicklung aus, das Kinder ihre Emotionen noch nicht so gut regulieren können wie Erwachsene. Die Messlatte von Erwachsenen bei Kindern anzusetzen und diese dann auch noch mit Psychopharmaka voll zu pumpen halte ich für absurd.

  5. #15
    Freischalte-Mail noch nicht bestätigt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 171

    AW: Die beiden Extremansichten bei AD(H)S o. Depressionen. Wo liegt die Mitte?

    Schatten87 schreibt:
    Psychosen, Wahnvorstellungen, Manien müssen behandelt werden, da sie oft eine Gefahr für sich und andere darstellen.
    Bei Persönlichkeitsstörungen dagegen gibt es oft keine medikamentöse Behandlung !

    Was das Problem, und sicherlich auch deine Ansicht bedingt ist das allseints Bekannte Gummibandphänomen. Da in der Psychiatrie oft nichts so klar ist wie in der körperlichen Medizin (gebrochener Knochen => Operation) lassen sich natürlich auf die Symptome dehnen, wie ein Rechtsanwalt das Gesetz dehnt.
    Es gibt glasklare Fälle, und meist in der Mehrzahl - Fälle die nicht so klar sind, da sich der menschliche Verstand/Geist/Psyche/Seele oder wie man auch immer das nennen will - schwerlich in eine exakte Schublade zwängen lässt. Wie du ja bereits aus unserem Forum weißt, sind die Störungen oft miteinander verschachtelt und kaum noch klar abgrenzbar.
    In dem Fall stimm ich mit der87 überein.
    Was ich aber bemängele in den USA ist die hyperinflationäre Diagnose von scheiß wie "bipolaren Störungen" bei (Klein)Kindern. Das macht ja gerade die kindliche Entwicklung aus, das Kinder ihre Emotionen noch nicht so gut regulieren können wie Erwachsene. Die Messlatte von Erwachsenen bei Kindern anzusetzen und diese dann auch noch mit Psychopharmaka voll zu pumpen halte ich für absurd.

    Dem kann ich nichts hinzufügen.

  6. #16
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Die beiden Extremansichten bei AD(H)S o. Depressionen. Wo liegt die Mitte?

    dir ist aber schon bewusst, dass hinter dem DSM die WHO steckt und nicht die Pharmaindustrie oder ?


    Ah ja. Bielefeld gibt es übrigens nicht.



    Und hinter den Vereinten Nationen steht auch die Pharmaindustrie. Und Ban Ki-moon ist eine Pharmareferent.



    Die APA ist eine Zusammenschluss der von Novartis gesteuerten Pharmarefernten die Ban Ki-moon Monatlich instruieren.









  7. #17
    Freischalte-Mail noch nicht bestätigt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 171

    AW: Die beiden Extremansichten bei AD(H)S o. Depressionen. Wo liegt die Mitte?

    Haexli schreibt:
    dir ist aber schon bewusst, dass hinter dem DSM die WHO steckt und nicht die Pharmaindustrie oder ?

    Natürlich. Mir ging es halt nur darum, was daraus teilweise in den USA als Behandlungspraxis folgt.

  8. #18
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 177

    AW: Die beiden Extremansichten bei AD(H)S o. Depressionen. Wo liegt die Mitte?

    @Wildfang


    ist alles noch viel schlimmer

  9. #19
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Die beiden Extremansichten bei AD(H)S o. Depressionen. Wo liegt die Mitte?

    Sorry - ich konnt mich grad nicht bremsen bei dem Gedanken ...



    Ich LIEBE Verschwörungstheorien. Sollt sie mal Sammeln.

  10. #20
    Freischalte-Mail noch nicht bestätigt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 171

    AW: Die beiden Extremansichten bei AD(H)S o. Depressionen. Wo liegt die Mitte?

    mj71 schreibt:
    Hallo der87,

    Für mich ist die mitte bei "multimodale therapie" wo alles was nötig und nützlich ist angewandt wird und auf die bedürfnissen einzelle abgestimmt wird.
    Im fachbereich, wo es seriös ist, wird zuerst nichtmedikamentösen weg probiert und wenn es nicht reicht, oder wenn der leidendruck hoch ist, medis eingesetzt.
    Klar, sehr vernüftige Aussage.
    mj71 schreibt:
    Hallo der87,

    Da noch wegen DSM: dass immer mehr störungen dort kommen und die abgrenzung zwischen gesund und krank verschoben wird, stört mich echt wenig... Es geht wirklich so wie so drum an eine leiden eine name zu geben um dann der richtige therapie zu vorschlagen. Wer sich wohl fühlt geht eben nicht zum arzt und andere sind froh eine antwort zu bekommen. Was einem für behandlung will, soll es auch jeden entscheiden. Meinstens kann man mit ärzten echt gut reden und ihnen vieles fragen um dann selber zu entscheiden. Da bin ich ehe anspruchvoll da ich immer viel nachfrage...

    lg
    Kann ich nicht so wirklich nachvollziehen. Viele Patienten haben sicherlich nicht das "Know-How" und nehmen gerne mal eine Diagnose beim Arzt für "bare Münze", anstatt
    sich eine Zweit- oder Drittmeinung einzuholen. Insofern finde ich es nicht ganz so umproplematisch, wenn die Abgrezung zwischen "gesund und krank" wässriger wird.
    Geändert von der87 (29.11.2012 um 19:32 Uhr)

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