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Diskutiere im Thema AD(H)S und die Ernährung im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 179

    AW: AD(H)S und die Ernährung

    Hi KaputterData,

    zuerst einmal find ich es immer gut, wenn Leute sich mit gesunder Lebensführung auseinandersetzen. Solche "Steinzeitdiäten" find ich allerdings kritisch, v.a. wenn ihnen ein Anstrich von Wissenschaftlichkeit verliehen wird, der so einfach nicht erfüllt wird. Der Mensch ernährt sich nun auch schon seit Jahrtausenden von Milch, Getreide & co. und auch da haben - offensichtlich - Anpassungen am Verdauungssystem stattgefunden. Der Großteil der Wissenschaft geht davon aus, dass gerade diese Flexibilität und Anpassungsfähigkeit die menschliche Erfolgsgeschichte ausmacht. Unbestritten ist es sicher nicht gut, wenn man sich nun ausschließlich von Weißmehl o.ä. ernährt, aber eine Notwendigkeit auf völligen Verzicht kann man daraus sicher nicht ableiten - außer man leidet unter Zöliakie, versteht sich.

    Und zum ADHS: Wie Haexli schon geschrieben hat, ist es nicht so einfach mit den Neurotransmittern. Viel hilft viel ist nicht die Devise. Wäre es so einfach, dann würde man Levodopa rein - ADHS ist raus praktizieren. Funktioniert aber nicht wirklich. Leider.

    Mit der "normalen" Ernährung nehmen wir genug Aminosäuren zu uns, um alle NT in ausreichenden Mengen zu produzieren. Was damit wo und wie im Gehirn passiert, ist leider über die bloße Zufuhr dieser Bausteine nicht wirklich zu beeinflussen.

    KaputterData schreibt:
    Vitamin B12 - gut Vitasprit oder wie das Zeug heißt wollte ich mal Testen, aber ob dies überhaupt etwas bringt, bezweifle ich etwas!
    Lass das Zeug aus dem Körper. Der einzige, der davon profitiert, ist der Hersteller. Wenn du tatsächlich einen nachgewiesenen B12-Mangel hast (ansonsten bringt es ohnehin gar nichts), dann sollte B12 subkutan, intramuskulär oder intravenös gegeben werden - alles andere wird viel zu schlecht resorbiert und kostet paradoxerweise ein Vielfaches.
    Geändert von Tolezo (21.11.2012 um 14:13 Uhr) Grund: Rechtschreibschwachsinn

  2. #12
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 201

    AW: AD(H)S und die Ernährung

    Habt ihr euch meine Links durchgelesen? Was haltet ihr von den dortigen Aussagen?

  3. #13
    Sweety86

    Gast

    AW: AD(H)S und die Ernährung

    Ich hab schon als Kind unnormal gegessen, Essen ausgespuckt, einfach net gegessen, nur das gegessen was ich wollte bei allem andern gespukt, und naja Mutter hat nachgegeben und mir immer extra gekocht weil ich sonst einfach das Essen verweigert habe oder gespukt habe wie gesagt als Kleinkind... und Baby auch, mh und nach 2 Tagen ohne Essen konnte meine Mutter wohl nemmer ... was man ja auch verstehn kann ich würds auch so machen denk ich mal...
    Naja das mit der Ernährung ist immer weiter ein Problem gewesen, ich ekel mich vor manchen Lebensmittel richtig sodass diese auch einen Brechreiz auslösen könner und das ich diese garnet im Mund haben kann, dies sind Jogurth mit Stückchen, Kartoffelbrei, Kartoffelmöhren gemeng, und so Dicke eintopfe so wiederlich, wir mir schon ganz schlecht beim schreiben.... :-( mh da hab ich immer das gefühl von ...erbrochenem das ekelt mich total an dann. Und Fisch wenn er warm ist auch super eklich... auch als Kind Fischstäbchen bäh nee nee -.-
    Alles was weich und pampig ist kann ich net Essen ekelt mich dann total an auch.
    Dann habe ich ja seit ca. 12 Jahren nee ES mh ;( bin daran im Moment sehr schwer am Arbeiten, wobei mir da meine Diagnoe schon geholfen hat und ich mittlerweile versuche bei jeder zweiten Methy. was zu Essen... es ist ein Anfang ... vom Ende der ES.
    Naja wobei ich wenn ich das so lese denke das mein Essverhalten als Kind auch schon extrem Auffälig war... ich weiß ja auch net ...

  4. #14
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 56

    AW: AD(H)S und die Ernährung

    Hallo Sweety 86,

    als ich soeben deinen Beitrag gelesen habe, musste ich an meine Kindheit denken.
    Ich hatte auch nie richtig gegessen. Hatte Essen sogar versteckt - nur um es nicht essen zu müssen.
    Schon als Kleinkind wollte ich nie richtig Nahrung aufnehmen.
    Ob das allerdings in Zusammenhang mit ADHS steht kann ich nicht sagen.

  5. #15
    Sweety86

    Gast

    AW: AD(H)S und die Ernährung

    ich glaub aber schon weil das nee frage ist in dem Bogen wenn ich mich richtig erinnere mh ja ich hab auch immer viel rumgespielt mim Essen und wenn ich was net Essen wollte auch net gegessen und auch net probiert... was meinen ex zur weißglut gebracht hat und wir oft Streit hatten, weil wenn ich das net probieren will mach ich das net !! Er war immer der Ansicht man solle sich net so Anstellen und sollte das einfach Essen... ich kanns aber net -.- da könnt ich heulen weil mich das dann total ekelt schon als Kind war das so.

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 735

    AW: AD(H)S und die Ernährung

    [Ok, hab Tolezos Beitrag nicht zuende gelesen,
    lass meinen Beitrag nun dennoch erstmal stehen...
    Sohorry, ääähm] http://adhs-chaoten.net/images/smilies/025.gif

    Dass mit dem "seit Ewigkeiten von Weizen ernähren" mag vielleicht richtig sein, aber es gibt da mittlererweile echt ein Problem:

    Zöliaki (Glutenunverträglichkeit - da kann der Körper bestimmte Vitamine nicht mehr über den Darm (???) aufnehmen, weil die Darmzotten langsam zerstört werden)
    Dabei können dann unter anderem z.B. auch regelrechte Stimmungstiefs/Depressionen + was weiss der Henker was entstehen.
    Es gibt auch so was wie eine ruhende Z., bei der sonst evtl. keine anderen Symptome auftreten (Durchfall, Blähungen, etc.).
    Geändert von Etosha (27.11.2012 um 22:10 Uhr)

  7. #17
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: AD(H)S und die Ernährung

    Hey Sweety,

    da haben wir ja noch eine Gemeinsamkeit. Auch ich war als Kind genauso.
    Nur mein Problem oder besser gesagt, das meiner Mutter, war, dass ich ja mit 7 Diabetes bekam und dann leider essen MUSSTE. Ansonsten hätte ich unterzuckert.
    Ist jetzt 41 Jahre her. Damals wurde noch nach Schema F gehandelt. Punkt um Insulin gespritzt, punkt um musste man essen. Ansonsten ging es einem sehr schlecht.
    Und Blutzuckerkontroll-Geräte wie heute gab es auch noch nicht. Das war echt hart damals.

    Tja so können auch Eßstörungen entstehen nicht wahr?
    Wenn man zum Essen gezwungen wird.....ich hing mit dem Gesicht im Essen, weil meine Mutter vor lauter Wut und Hilflosigkeit überreagiert hatte.
    Und es war, wie bei dir Sweety, auch immer Gemüse untereinander so wie Wirsing, Grünkohl oder Möhrenbrei......iiiiiihhhhhh.
    Fisch mag ich bis heute nicht.
    Und lauwarmes Essen sowieso nicht. Davor ekel ich mich auch. Mein Essen muss immer heiss sein, auch wenn ich ständig rum pusten muss. Bescheuert oder?

    lg

    Heike

  8. #18
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: AD(H)S und die Ernährung

    Was das Ursprungsthema dieses Threads betrifft:

    Getreide gibt es erst seit ca. 10.000 Jahren.
    Vorher hat der Mensch sich hauptsächlich von Nüssen, Obst, Gemüse und Fleisch/Fisch ernährt.

    Seit es das Getreide gibt, werden auf der ganzen Welt immer mehr Menschen krank.
    Sogar in Afrika, bei den Massais, haben sie nun vermehrt Getreide angebaut, da es ja so schön billig ist.
    Und was ist passiert? Diabetes, Allergien, Übergewicht etc haben sich fast verdoppelt.

    Nun ja, wie dem auch sei....

    Ich habe vor ca. 5 Jahren ein tolles Experiment gemacht, für genau 8 Monate.
    Ich habe allerhöchstens 50 gr. Kohlenhydrate am Tag gegessen in Form von Salat und Gemüse, wobei das echt nicht viel war.
    Der Rest bestand aus Fett, auch tierischem Fett, und Eiweiss.

    Hieß: morgens 3-5 Eier mit Speck und Butter gebraten, mittags Salat mit Fleisch und Majo oder andere fetthaltige Soße, abends Hähnchen oder Fleisch mit ein bisschen Gemüse.

    Am Tag kam ich auf ca. 3.500 Kalorien. Ich habe in diesen 8 Monaten insgesamt 10 kg abgenommen, fühlte mich fit, wach, fröhlich, meine Depressionen wurden weniger.
    Mein Cholesterin ging runter von 300 auf 120 !!!!!!!!!!! Mein Ruhepuls und Blutdruck wurden gesenkt. Meine Allergien waren weg. Meine Wasseransammlungen, vor allem im Gesicht um die Augen herum, gingen zurück. Meine Leber und Nierenwerte sowie Harnsäurewerte waren im TOP-Bereich.
    Und was den Diabetes betrifft: ich konnte meine tägliche Insulindosis von ca. 100 Einheiten auf ca 20 am Tag reduzieren. Und hatte keine einzige Unterzuckerung. Mein Blutzucker war super.

    Warum habe ich es nicht ausgehalten fragt man sich nun.
    Ich bin ein Frustesser, ein sogenannter Bing-Eater, der sich vollfrisst ohne Sättigungsgefühl. Besonders was Kohlenhydrate betrifft, insbesondere Schokolade.
    Was ist passiert? Nun ja ganz einfach: Heike hat in diesen 8 Monaten natürlich viele Frustanfälle gehabt, da ADS ja noch nicht erkannt war bei mir.
    Mein ganzes Leben war eine einzige Katasstrophe und nach zig Heisshungerattacken in diesen 8 Monaten wurde ich dann logischerweise schwach.
    Und der Kreislauf wurde durchbrochen.
    Ich war nicht mehr im ketogenen Zustand (Ketose) und es war alles hinfällig.

    Was mich betrifft, kann ich nur sagen, dass ich auf jeden Fall wieder Low Carb machen werde, sobald ich psychisch stabiler bin. Da ich ja in naher Zukunft mit MPH o.ä. beginne.

    Sobald ich Weizen, auch Vollkornweizen, esse werde ich müde, schlapp und lethargisch. So wie jetzt wieder.
    Und ich habe keine Glutenunverträglichkeit oder Zölliakie.

    Naja jeder Mensch ist ja anders und ich freue mich wieder auf meine Ernährungsumstellung. Nur wenn man Schoki-süchtig ist (5 Tafeln am Tag sind nix, neben der normalen Ernährung), dann ist es verdammt schwer, darauf zu verzichten.

    Glaube ich bin hier ein bissi OT.....oder?

    lg

  9. #19
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 177

    AW: AD(H)S und die Ernährung

    Etosha schreibt:
    [Ok, hab Tolezos Beitrag nicht zuende gelesen,
    lass meinen Beitrag nun dennoch erstmal stehen...
    Sohorry, ääähm] http://adhs-chaoten.net/images/smilies/025.gif

    Dass mit dem "seit Ewigkeiten von Weizen ernähren" mag vielleicht richtig sein, aber es gibt da mittlererweile echt ein Problem:
    zöliakie ist ein thema für sich und jeder soll froh sein, der es nicht hat !

    wieviel schindluder getrieben wird mit der angeblichen richtigen ernährung und was da alles geheilt werden soll, hauts einem
    mehr als nur vom hocker.

    eines der bekanntesten beispiele dafür, dürfte das gelenkrheuma sein.
    wurden doch knochen gefunden die belegen, dass schon höhlenbewohner an dieser krankheit gelitten haben müssen

    da frage ich mich dann immer bei solchen ernährungsfanatiker, die gelenkrheuma heilen wollen mit einer gesunden ernährung,
    ob die gelenkrheuma nicht von gicht unterscheiden können, oder nicht wissen, dass einige gelenksrheuma erkrankte häufig eine
    unerkannte gicht mitführen.

    bin ja mal gespannt, wie lange es noch geht, bis die ernährungsfanatiker Trisomie 21 mit gesunder Ernährung heilen wollen


    als Diabetiker vom typ II weiss ich sehr wohl, dass gewisse Krankheiten mit der Ernährung beeinflussbar sind, aber nicht alle !

    gewisse ernährungsfanatiker werden sich nun nach den neusten erkenntnissen, sogar auch bei diabetiker vom typ II vom hohen ross
    begeben müssen, da auch hier die genetik die grössere rolle spielt bei deren entstehung und nicht die ernährung, wie bis anhin fälschlicher
    weise propagiert wurde

  10. #20
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: AD(H)S und die Ernährung

    Ist jetzt OT:

    @ sweety: hast du schon mal was von Histaminintolleranz gehört? Ich habe ebenfalls von Kleinkind an ne Aversion gegen Crèmesuppen, bestimmte Lebensmittel und auch Milch. Ich habe vor allem mit Übelkeit und Erbrechen reagiert. Seit zwei Jahren ist bei mir eine Histaminintolleranz gesichert, die dieses Verhalten in der Kindheit miterklärt, seit dem Frühjahr weiss ich, dass ich eine Kuhmilcheiweissallergie habe, die zu Muskelverspannungen führt. Hört sich ziemlich irre an, aber seitdem ich mich kuhmilchfrei ernähre, sind Schwellungen im Gesicht und an den Händen verschwunden, Muskelverspannungen weg, Akne deutlich besser. Bin ich eingeladen und esse ich dann etwas mit Kuhmilchprodukten, zB weil ich der Joghurt-Torte nicht wiederstehen kann, habe ich am nächsten Tag fette Hautentzündungen am Hals, wie Pickel, die nicht richtig durchkommen wollen.
    Esse ich Nahrungsmittel mit Histamin, kann ich jedes Allergiezeichen bekommen, von Juckreiz über Bauchschmerzen, DUrchfall, Blähungen, halsschmerzen, Schnupfen, kopfschmerzen, Migräne...alledings habe ich - bis auf diese Kuhmilchsache - keine Allergien. Ich kann nur kein Histamin im Körper abbauen.

    @ Heike: wenn du diese Reaktionen bei Getreide an dir beobachtest, spricht da schon einiges für ne Allergie oder Unverträglichkeit. Ich würde da an deiner Stelle auf Getreide verzichten...

    LG Trine

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