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Diskutiere im Thema Kann ich meine Diagnose nicht annehmen? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Simply me

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 2.266

    AW: Kann ich meine Diagnose nicht annehmen?

    Hallo lullaby85,
    es waren oft genug Ärzte, die meine Diagnose anzweifelten und sich damit wichtig taten, das ADHS in Fachkreisen umstritten ist.

    @maedelmerlin
    An eine Kur denke ich schon länger. An der Nordsee z.B., weils auch gut für mein Asthma wäre. Aber irgendwie kann ich mich zu keinen konkreten Schritten aufraffen.

    Ich möchte mich alle bisherigen und weiteren Beiträge danken. Ihr helft mir mit euren Beiträgen und dem auseinandersetzen mehr, als ihr euch vorstellen könnt.

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 354

    AW: Kann ich meine Diagnose nicht annehmen?

    Ich habe es so mit der Kur gemacht,da ich auch immer gerne schiebe und schiebe.
    Der Kinderarzt hat mir eine Organisation empfolen und ich bin dann hin. Hatte ein paar anläufe,aber dann habe ichmir gesagt:"Nein nicht wieder schieben". Die Dame am Televon war sehr nett und das hat mir geholfen.hat mich nicht so die Überwinfdung gekostet,denn er ist auch immer nett.
    Mein Arzt hat mir Überwindung gekostet,weil der immer sagt:"Ach alles nicht so schlimm". Äh das weiß er ja gar nicht. Ständig mit der Blase,Rücken,Tinnitus usw. Er hat mir aber auch gleich gesagt,das er sich für mich einsezt,das tat echt gut. Mal shen was die Krankenkasse sagt.

    Maedelmerlin

  3. #13
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Kann ich meine Diagnose nicht annehmen?

    Liebe Seraphim,

    fühl dich jetzt auch mal ganz feste gedrückt von mir

    Ich glaube und kann es mir sehr gut vorstellen, dass die Diagnose ADHS dich so verunsichert, weil du ja auch noch mit einer anderen Diagnose zu kämpfen hast nicht wahr?

    Du hast zur Zeit so viel um die Ohren, hast du mir im Chat geschrieben, mit Ernährungsumstellung und und und. Dass man dann keinen Kopp hat für eine weitere Diagnose ist klar wie Kloßbrühe. Ich beneide so oft hier die Leute, die "nur" ADHS an der Backe haben (also ausser depressive Verstimmungen, die glaube die hat fast jeder hier).
    Ich meine damit noch körperliche Beschwerden, die sich letztendlich auch auf die Psyche niederschlagen.

    Aber es ist wie mit allen Erkrankungen: du musst sie irgendwann auch "lieben" können, denn ansonsten hast du keine Chance auf ein Wohlergehen.
    Nimm es an liebe Seraphim und lerne, dass dies zu dir gehört. Du wärst nicht so wie du bist, wenn du die Diagnose nicht bekommen hättest.......merke gerade, dass ich das sage und selbst noch nicht umsetzen kann.Siehe mein Thread, dass ich nur noch heule seit der Diagnose. Allerdings habe ich die Diagnose seit 4 Tagen und fange schon heute an, mich mit ihr anzufreunden.

    Denn es gibt nur 2 Möglichkeiten: Gegenwehr oder Akzeptanz und das Beste daraus zu machen.

    Und noch etwas: ich akzeptiere das ohne Wenn und Aber, dass du keine Medis nehmen magst......wenn es dir auch gut geht ohne Medis.

    Wenn ich die Möglichkeit gehabt hätte mit 31 Jahren etwas FÜR mein ADS zu tun oder zu nehmen, dann hätte ich es ausprobiert. So habe ich insges. 40 Jahre, an die ich mich bewusst erinnere, versauen lassen und in den Wind geschossen.

    Was die Medis betrifft: MPH kann man ohne Probleme von einem Tag auf den Anderen wieder absetzen. Warum schleppst du dich mit Leid und Kummer, der durch ADHS entsteht, durch die Welt?
    Warum probierst du es nicht mal aus? Nur mal ausprobieren? Ob es dir gut tut. Ich kann dir nur einen gut gemeinten Ratschlag mit geben: denk bitte daran, dass deine
    anderen Erkrankungen es dir nicht leichter machen wird mit ADS klar zu kommen. Im Gegenteil.....es wird immer schwerer. Und wenn du dann durch dein unbehandeltes ADS Kummer und Depris bekommst, ist deine andere Sache auch nicht leichter, sondern massivst schwerer. Du verschlechterst damit alles andere an Erkrankungen. So wird kein Mensch gesünder oder fühlt sich besser.

    Ich möchte dir nur helfen, denn mich hat man gegen die Wand rennen lassen, schon immer. Und mein Diabetes ist dadurch viel viel viel schlimmer geworden.
    Hätte ich die Möglichkeit und das Wissen gehabt, das ich heute habe, hätte ich nicht gezögert, alles an Hilfe anzunehmen.

    Ich drücke dir die Daumen, dass alles gut wird.

    lg

    Heike

  4. #14
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.943

    AW: Kann ich meine Diagnose nicht annehmen?

    Das Annehmen.....ich hatte auch gedacht eine Diagnose würde mir helfen "mich" zu akzeptieren, meine ständigen Fehler hätten eine Erklärung und das, dachte ich, würde eine Lösung für die Probleme möglicher machen.

    Aber irgendwie sind da zwei "Ichs" in mir.

    Das rationale Ich, das erkennt, das eine Diagnose alleine nur der allererste Schritt ist.....wie so viele vor mir und wie es hier auch so oft im Forum gesagt wird.

    Das unbewusste Ich........das hat nichts erkannt durch die Diagnose,...das ist überfordert, paralysiert durch die Erkenntnis, das ich eine körperliche Störung habe die sich auf meine Psyche auswirkt. Dieser Teil wurde durch die Erkenntnis -obwohl ich eigentlich nur endlich die Bestätigung wollte, das ich "nicht schuld" bin an manchem in meinem Lebenslauf- eher geschockt.

    Die zwei Teile meines "Ich´s" suchen den Weg zueinander.

    Das wird aber erschwert durch die Tatsache, das ich immer noch "weiss" (zu wissen glaube), das ich, "wenn ich mir nur genug Mühe gegeben hätte" das alles nicht stimmt.
    Die Menschen die wir sind, ohne Diagnose geworden sind, müssen sich ganz neu "erkennen", neu annehmen, nicht nur die Tatsache ADHS erkennen, sondern ein neues Ich realisieren.

    Das ist nicht einfach.

    Aber wenn wir diese Phase bewältigen, dann können wir auch Hilfe annehmen, Mut zur Medikation haben, oder eben andere Wege ausprobieren.

    Euch allen Vorrednern vielen Dank für Eure Beiträge.

    Ich werd mir den Termin für die SHG mal unvergessbar überall markieren und endlich meine Arzttermine machen...

  5. #15
    Simply me

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 2.266

    AW: Kann ich meine Diagnose nicht annehmen?

    Hallo.
    Bei mir kommt noch dazu das ich der Diagnose gegenüber eine leugnende, ablehnende Haltung einnehme. Vor der Diagnose war ich zu 100% sicher, ADHS zu haben.

    Als ich sie erhielt, war ich wie erstarrt. Und seitdem kann ich es nicht wahrhaben.

    So sehr ich am Anfang Ähnlichkeiten gesehen und mir ständig gedacht habe: "Hey, haben die das über dich geschrieben?" und "Genauso ist es auch bei mir!", so sehr streite ich jetzt innerlich dieselben Sachen ab und denk mir "Das haben andere Leute auch, deswegen musst du kein ADHS haben." oder "Das ist doch nix besonderes, das haben andere auch. Nur weil ich tollpatschig bin, hab ich kein ADHS.".

    Im Endeffekt bin ich sehr verwirrt, am zweifeln und komme mit der Diagnose, glaub ich, nicht zurecht.

  6. #16
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.943

    AW: Kann ich meine Diagnose nicht annehmen?

    1.
    Hilflosigkeit. Angst. Furcht. Verleugnung. Ausweichen. Leugnen. Sich selbst was vormachen. Unglaube.


    2.
    Fragen.

    Fragen stellen.

    Antworten suchen.

    Antworten finden.

    Stückweises Begreifen, Wahrheiten akzeptieren, Hoffnung...................... .........

    3. zurück zu 1.

    4. weiter zu 2.

    5. zurück zu 1.

    6.diesmal etwas länger bei 2. verweilen.

    und so weiter.

    Irgendwann kommst du bei der Zahl an, wo die Antworten

    X.
    Lösungen, Handlungsansätze, Selbsthilfeimpulsen nachgeben


    lauten werden.

    Nimm Dir die Zeit die du brauchst. Sortier dir für dich, was für dich funktioniert.
    Probier aus, was dir für Dich machbar erscheint.

  7. #17
    quicksilver

    Gast

    AW: Kann ich meine Diagnose nicht annehmen?

    @seraphim







    Versteh dich Gut...hab mich ähnlich gefühlt bei der Diagnose.

    Lass es bloss raus, wenn du dich mies fühlst...einmal im Leben muss es wohl krachen...tuts bei mir auch grade.

    Ich schreib dir wenn ich eine Lösung gefunden habe

  8. #18
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Kann ich meine Diagnose nicht annehmen?

    Liebe Seraphim,

    wie war das denn, als du deine anderen Diagnosen bekommen hast? Hast du da auch so wie jetzt reagiert?

    Hast du schon einmal darüber nachgedacht, dass deine anderen Erkrankungen von deinem bisher unerkanntem und unbehandeltem ADS stammen KÖNNTEN?
    Bei mir ist es so !!! Das haben mir nun in dieser Studie, dich ich mitgemacht habe und dort ja auch meine Diagnose bekam, sehr viele Psychologen/Psychiater sehr glaubhaft gemacht.
    Dort werden ausschliesslich Erwachsene mit AD(H)S diagnostiziert und vor allem wird über die "Folgestörungen" gesprochen, was halt bei einer unerkannten und unbehandelten ADS
    möglich ist.

    Ich möchte dir jetzt keine Angst machen, nur denk auch darüber einmal nach. Du bist noch jung, 31, und hast noch eine ganze Menge Leben vor dir.
    Ich war 48 bei meiner Diagnose und habe 17 Jahre mehr als du auf dem Buckel. Und viele "Schädigungen" erlitten, die vielleicht nicht aufgetaucht wären, wenn ich "erst" 31 gewesen wäre bei Diagnosestellung.

    Du kannst nicht alles ändern, aber es kann vieles bei dir ändern.

    Soll nur ein Denkanstoss sein

  9. #19
    Simply me

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene(r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 2.266

    AW: Kann ich meine Diagnose nicht annehmen?

    (Zu Beginn möchte ich sagen, das ich keinem mit meinem Text zu Nahe treten will. Ich behaupte also nicht, ADHS existiert nicht, sondern will wissen, woher wir wissen, DAS es existiert. Ich bin nunmal ein sehr grüblerischer und zweiflerischer Mensch, der alles hinterfragt. Wenns sein muß, um zwanzig Ecken.)

    Meine anderen Diagnosen waren greifbarer, als die des ADHS.

    Zum Beispiel: Einen entzündeten Blinddarm kann man leicht erkennen, eine Epilepsie auf dem EEG, einen Herzinfarkt auf dem EKG und eine Depression macht sich auch stark bemerkbar. Aber ADHS? Das ist eine flüchtige, fast ätherische Sache. Wie ein Luftschloss, das schwer zu greifen ist. Und es lässt scheinbar viel Raum für Interpretationen.

    Alle genannten Beispiele, lassen sich durch bestimmte handfeste Richtlinien erkennen. Bei ADHS ist es fast so, als würde man nach einem Hobby-Fragebogen befragt. Es hat was Laienhaftes, noch nicht gesetztes, etabliertes.

    Bei einer Blinddarmentzündung gibt es zB keinen Interpretationsspielraum. Aber die Symptome des ADHS verwischen so sehr mit den normalen Charaktereigenschaften eines jeden Menschen, das ich es fast unmöglich finde, eine klare Abgrenzung zu diesen normalen Charaktereigenschaften stattfinden zu lassen. Wo findet die Abgrenzung statt? Wo endet "normal" und beginnt "anormal" oder "auffällig", wenn etwas so schwer zu fassen ist?

    Kann ich verständlich rüberbringen was ich meine? Was mich verzweifeln lässt?

    Wenn die Symptome so sehr verwischen und das Urteil der Interpretation unterliegt, dann verstehe ich nicht, wie es möglich ist, das bestimmte Symptome bei einer Person ADHS Symptome sind und bei der anderen nur Charaktereigenschaften.

    Wie kommt es dazu, das aus dem, was an einer Stelle normal ist, an anderer, ein Syndrom geformt werden kann? Was gibt dafür die Gewissheit? Wo ist der feine Grat dazwischen? Wieviel Forschung wurde betrieben, wieviele Beweise erbracht, um die Meinung, das ADHS tatsächlich existiert, zu manifestieren? Wann wurde diese Diagnose etabliert und von der Medizin als seriös angenommen? Wie kann man etwas diagnostizieren, das nicht greifbar und sichtbar ist, so wie bei vielen anderen psychischen Diagnosen. Gerade DAS macht solche Diagnosen fasst schon ein wenig vage.
    Geändert von Seraphim (14.11.2012 um 21:59 Uhr)

  10. #20
    Octoroo

    Gast

    AW: Kann ich meine Diagnose nicht annehmen?

    Hi !

    Mal vorne weg: ich moechte Dir auch nicht nahe treten, und es ist auch mir bekannt, dass ADHS in den Fachkreisen kontrovers diskutiert werden etc und blah.

    Was immer du hast oder auch nicht, kann man bei Dir rauslesen dass es Dir mies geht und dass muss aufhoeren.

    Seraphim schreibt:
    An eine Kur denke ich schon länger. An der Nordsee z.B., weils auch gut für mein Asthma wäre. Aber irgendwie kann ich mich zu keinen konkreten Schritten aufraffen.
    Diesen Satz nehme ich sehr ernst !
    Koennte zwar klingen als obs Probleme waeren die keine sind, weiss aber ganz genau wie ich sowas anfuehlt.
    Hey, ich hatte vor kurzem eine Kur hinter mir. Und weisst du was ?
    Die Kur haette ich eigentlich vor 2 Jahren machen sollen bzw. war der Kurantrag (Vorlage) von der KK von 2010 !
    Ja, ich habe 2 ganze Jahre gebraucht, um mich fuer den Antrag aufzuraffen

    Ich kann Dir, nur wenn du moechtest, eine Addresse geben fuer die Kur.
    Es ist zwar nicht an der Nordsee (da wollte ich nicht hin, da ich nicht sehr weit fahren wollte), aber die behandeln Asthmapatienten und auch psychosomatische Patienten.
    Da hast mal die Moeglichkeit mal Abstand von Alltag zu nehmen und wirst entlastet.

    Hast du einen guten Hausarzt ?
    Na, weil ich so herausgelesen habe dass du diverse andere Sachen (physisch) an der Backe hast. Das geht ja auch auf die Psyche.
    Ich meine, dass du einen GUTEN Mediziner brauchst, der Dich ganzheitlich (und nicht 2000000 Fachaerzte die einzelne "Fragmente" von Dir hervorheben) betrachtet, damit du nicht tiefer ins Verwirrungsspirale faellst

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