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Diskutiere im Thema AD(H)S Diagnose im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: AD(H)S Diagnose

    War heute beim Neurolegen. Er hatte den Bericht der Klinik noch nicht bekommen, sagt aber ich könne denen bei der Diagnose vertrauen, d.h. ich hab nun ganz offiziell kein AD(H)S. Wuuhuu ! :/
    Freu dich. Ein Ausschluss ist auch was wert. Dir ist absolut nicht damit gedient wenn du falsch behandelt wirst. Also: Ran an die Bull ... äh Depressionen! Krall dich nicht an deiner Selbstdiagnose fest, das bringt absolut nichts!!!

    Vertrau den Profis!!!

    Du kannst die Sache mit ADHS im Hinterkopf behalten falls die Behandlungen jetzt nicht greifen.

  2. #12
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.410

    AW: AD(H)S Diagnose

    Du solltest auch zweigleisig fahren und dir neben deinem Neurologen einen Therapeuten suchen, der dir hilft, deine Probleme auf der Arbeit in den Griff zu bekommen.

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 17

    AW: AD(H)S Diagnose

    Kann mir momentan aber gar nicht vorstellen, dass ich Depressionen haben soll, geschweige dass mir AD weiterhelfen können. Können Depressionen einen total verpeilt und vergesslich machen ? Haben Serotonin und Noradrenalin was mit der Konzentration und Merkfähigkeit zu tun ? Kurze Kostprobe, letztes Wochenende: Am Freitag meine Jacke verloren, Samstag mein Portemonnaie, heute morgen den Termin verschlafen, 45 Minuten zu spät zum Termin gekommen, das bin ich und auf der Arbeit ist es nicht anders
    Bin grad total verwirrt und den nächsten Termin habe ich erst Anfang Januar.

    Hätte nicht gedacht, dass das alles in so einer großen Verunsicherung und so einem großen Ärzte-Marathon endet. Auf der anderen Seite will ich nun aber nicht weiterheulen, weil ich mich die letzten Wochen, seit Beginn der Testung, schon ziemlich mies fühle. Fange jetzt wieder an mehr Sport zu machen und mich mehr mit Freunden, was vor der Testung eigentlich an der Tagesordnung war.

  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 248

    AW: AD(H)S Diagnose

    yep das können Depressionen, also für Konzentrationsstörungen verantwortlich sein und noch eine Haufen anderer Krankheiten.
    Das macht Diagnose ja so schwer.

    lg Atta

  5. #15
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 17

    AW: AD(H)S Diagnose

    Heißt das dann im Umkehrschluss, dass die Depressionen, die für meine Konzentrationsschwächen verantwortlich sind, mit AD's verschwinden ? Denn im Gegensatz zu AD(H)S können Depri's doch nicht nur abgeschwächt werden, sondern auch vollkommen verschwinden, oder ?

  6. #16
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: AD(H)S Diagnose

    Hi Anonymus,

    ich weiss genau, was du denkst. Mir ging es leider fast 40 Jahre lang so. Also von daher....denk immer dran, es kann auch schlimmer kommen.

    Ich glaube, fast alle hier haben schon AD's bekommen, weil sie ihnen verschrieben wurden aufgrund ihrer Symptomatik. Und Therapien natürlich auch.
    Vielen hier - mir u.a. auch - haben AD's entweder gar nicht geholfen oder nur ein bisschen, wobei die Hauptsymptome immer noch da waren.

    Und ich glaube auch, dass fast alle hier sich das erst einmal anhören "mussten", dass sie Depressionen hätten. Und ich finde es auch gut und richtig so, dass zuerst mit
    AD's versucht wird, eine mögliche Depression zu behandeln bzw. auszuschließen.

    Wie Wildfang schon geschrieben hat.....ein Ausschluss ist auch schon viel wert. Was bringt es dir, wenn du ADHS-Medis nimmst und die gar nicht nötig sind?
    Und du auch keine grossartige Verbesserung spürst?

    Es ist so, dass zuerst einmal Depris, Schilddrüsenfehlfunktionen etc behandelt und/oder ausgeschlossen sein müssen, damit man dann weiter "forschen" kann.
    Ich habe das in einem sehr langen Leidensweg erfahren müssen. Zuerst war es die Schilddrüse, dann die Depressionen.
    Ich habe dann zuerst die Schilddrüse in Ordnung gebracht (bin immer noch dabei) und habe dann Elontril 300 genommen und das nun 6 Monate lang.
    Meine Symptome sind fast noch alle da, ausser eine 10%tige Stimmungsstabilität.
    Auch habe ich ein MRT vom Kopf machen lassen, damit keiner auf die Idee kam, dass ich evtl. Gehirnschädigungen habe.
    Ich bin wirklich jeden Weg gegangen, um ALLES andere auszuschließen bzw. anders behandeln zu lassen.

    Also konnte mein Psychiater gut oder sagen wir besser abgrenzen zum Schluss. Und mein Eigenverdacht auf ADS wurde bestätigt.
    Allerdings bin ich auch noch Diabetikerin Typ I seit 41 Jahren. Deshalb habe ich vor JEDEM Test in der Klinik vor den Augen des Psychologen einen Blutzuckertest gemacht, um zu zeigen, dass meine Unkonzentriertheit/Vergesslichkeit/Zerstreutheit NICHT am Diabetes liegt. Die BZ-Werte lagen an allen 3 Tagen immer so um die 150 (für mich ein absolut klasse Wert).

    Du siehst, man muss manchmal wirklich alles ausprobieren und auch die Meinung der Ärzte akzeptieren (erst mal).
    Oha hab ich das jetzt gesagt???? Ähem gerade ich schimpfe immer auf alle Ärzte. Vor allem, was ich hinter mir habe.
    Aber ich kann die "Götter in Weiss" auch manchmal verstehen. Beispiel: man fühlt sich ständig müde, nimmt ab wie verrückt.....man geht zum Arzt, der misst die Schilddrüsenwerte,
    die stellen eine leichte Überfunktion fest und verschreibt SD-Medis.
    Du nimmst diese, fühlst dich aber immer noch schlapp und müde. Weil du in Wirklichkeit Diabetes hast, die für deine Symptome verantwortlich ist.
    So kannst du dem Arzt aber sagen, dass es dir immer noch mies geht, dass er bitte weitersuchen soll. Anders kannst du es ja nicht feststellen.

    Was ich damit sagen will: nimm die Möglichkeit an, dass du Depressionen hast. Muss ja keine schwere Form sein. Und ich finde das auch nicht beschämend.
    Versuche es mit AD's und/oder Therapie und dann wirst du ja sehen, ob es besser klappt.
    Und wenn nicht, dann gibt es noch die Möglichkeit, ein anderes AD oder eine andere Therapie zu machen.
    Und und und.....den Weg haben fast alle hier hinter sich.

    Nimm jede Möglichkeit als Chance wahr. Und so wirst du dich Stück für Stück an alles heran tasten. Sonst wirst du nachher mit etwas medikamentiert, was gar nicht nötig ist und nur
    Nachteile haben kann.

    Ich habe 40 Jahre !!!! nach meiner Diagnose geforscht und war 40 Jahre bei gefühlten tausend Ärzten. Habe zig AD's ausprobiert und zig Therapien gemacht.
    Alle ohne Erfolg. Dann hab ich mal zwischendurch Pausen gemacht, weil ich einfach müde war, weiter zu forschen.

    Und nun habe ich meine Diagnose ADS....nach 40 Jahren. Sieh alles, was bei dir schneller geht, als toll an. Denn genauso ist es.

    Viel Erfolg und sorry für mein langes Schreiben (wie immer).

    lg

    Heike

  7. #17
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 17
    Hab mittlerweile einen neuen Termin am 12.03 für eine AD(H)S Testung bekommen, in einer anderen Klinik und unabhängig davon,

    hab ich einen Termin bei meinem Neurologen, damit wir den Bericht von der letzten Testung zusammen durchgehen können und ich ggf. AD's verschrieben bekomme, obgleich ich sagen muss, dass ich vor den AD's mehr Respekt habe, als vor einer möglichen MPH Therapie.

    Des Weiteren konnte ich mich im Forum einlesen und obwohl ich anfangs ins Grübeln kam, bin ich mir jetzt so sicher wie nie zuvor, Besonders die Komorbiditäten: Asperger und Hochbegabung fand ich sehr interessant.

    Leider musst unter meinem, beinahe Fanatismus, meine Ausbildung leiden, aber ehrlich gesagt, ist mir die momentan relativ egal, da ich die in erster Linie wegen meinen Eltern mache. Viel lieber würde ich etwas studieren gehen.

    Naja, sollte erst einmal abwarten.

  8. #18
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: AD(H)S Diagnose

    anonymus schreibt:

    Leider musst unter meinem, beinahe Fanatismus, meine Ausbildung leiden, aber ehrlich gesagt, ist mir die momentan relativ egal, da ich die in erster Linie wegen meinen Eltern mache. Viel lieber würde ich etwas studieren gehen.
    Nein bitte tu das nicht......also wegen deinen Eltern eine Ausbildung machen meine ich. Den gleichen Fehler habe ich auch gemacht. Ich wollte immer Tierärztin oder Psychologin werden, aber sie haben mich in eine Ausbildung als Bürokauffrau hinein gedrängt. Ich war allerdings erst 16 und hab es dann einfach gemacht. Sie hätten mich auch finanziell nicht unterstützen können bei meinen Plänen. Aber ich wäre auch dafür nebenbei arbeiten gegangen. Aber egal, ist nun 34 Jahre her. Ähem hab ich jetzt richtig gerechnet??? Oh man ich hab jetzt auch keine Lust nochmal nachzurechnen hihi.

    Oder mach deine Ausbildung (wenn sie dir wenigstens ein bissi Spass macht) und dann holst du dein Abi nach. Geht ja heute alles per Fernschule z. B.
    Denk bitte dran: es geht alles, wenn man es will und daran glaubt.

    Und viel Erfolg bei deiner Testung. Es dauert zwar noch und Geduld zu haben ist echt schwer.

    Wenn du in der Nähe von Marburg lebst, dann könnte ich dir eine Klinik nennen, in der es relativ schnell geht. Das gilt natürlich auch für alle anderen hier.

    lg Heike

  9. #19
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 50

    AW: AD(H)S Diagnose

    anonymus schreibt:
    Heißt das dann im Umkehrschluss, dass die Depressionen, die für meine Konzentrationsschwächen verantwortlich sind, mit AD's verschwinden ? Denn im Gegensatz zu AD(H)S können Depri's doch nicht nur abgeschwächt werden, sondern auch vollkommen verschwinden, oder ?
    Ja. Nicht nur Depressionen, sondern auch eine Schilddrüsenunterfunktion macht dich total matschig in der Birne. In meiner Zeit mit Megadepression + Schilddrüsenunterfunktion hatte ich Schwierigkeiten einfachste Zusammenhänge zu durchdenken (ähm... 3 mal 4 sind ähm... 8 plus ähm.. äh 4 macht 9..10..11.......12)

    Mit Schilddrüsenhormonen ging es etwas besser. Ich habe nicht mehr in Zeitlupe gedacht, sondern nur noch langsam. Dank Therapie und ADs sind die Depris schon so gut wie weg. Ich merke bereits, wie ich wieder an meiner alten Leistungsfähigkeit kratze. Ich bin wieder bei der Uni eingeschrieben, habe meine Phobien im Griff, bekomme den Alltag halbwegs gebacken... das einzige was bleibt, ich bin immer noch vergesslich, verpeilt, chaotisch und schlafe ein, wenn ich mich auf (langweilige) Dinge konzentrieren muss.

    Intelligenztest -> Hochbegabung. Konzentrationstest wurde zwar auch gemacht, fiel aber durchschnittlich aus. Schon da wurde angesprochen, dass es sich evtl. um ADHS handeln könnte, die Diagnose aber durch die HB erschwert werde. Erklärung der Ärzte: Aufgrund der HB schlafe ich bei langweiligen Tätigkeiten ein und kann mir keine alltäglichen Dinge merken. Soweit ganz einleuchtend. Aber nach ein paar Wochen kam ich dann doch ins Grübeln. Wie soll ich jemals arbeiten/autofahren, wenn ich ständig wegpenne wenn mich etwas nicht fordert. Habs angesprochen, und als Ausschlussdiagnose blieb noch AD(H)S übrig, Tests laufen gerade.

    Womit wir bei Jahr 2 meiner Psycho-Odyssee angekommen wären. Du siehst, AD(H)S kann von allem möglichen überdeckt werden. Und wenn die Ärzte nicht sicher sind, behandeln sie erst einmal das offensichtliche, wie z.B. die Depression, was grundsätzlich in Ordnung ist, denn Depris sind echt besch**** und sind wie ein Joch, dass du ständig mit dir rumträgst und was dich herunterzieht. Falls du die Möglichkeit hast, fang ruhig schon einmal an deine Depris zu kurieren. Viele Symptome überschneiden sich mit denen von ADHS. Je weniger Symptome übrigbleiben, desto einfacher wird die ADHS-Diagnose.

  10. #20
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 17
    Hallo Chaoten, kurzes Feedback,

    habe jetzt Cipralex von meinem Neurologen verschrieben bekommen. Nehme die Tabletten nun seit Montag jeweils 10 mg pro Tag.

    Die ersten zwei Tage habe ich lediglich leichte Übelkeit gespürt, am dritten waren diese weg, zudem konnte ich eine leichte, jedoch unkonstante Anstriebssteigerung vermelden. Arbeitstechnisch hat es mir etwas geholfen, da ich Aufgaben die ich sonst versuche zu vermeiden, angepackt habe. Allerdings ist die Unkonzentriertheit und Verpeiltheit geblieben. Ob ich nun unkonzentrierter als vor der Einnahme bin, kann ich nicht sagen.

    Wahrscheinlich ist es noch zu früh, um die tatsächliche Wirkung des Medikaments seriös und zuverlässig zu beurteilen.

    Am Ende des Monats habe ich einen weiteren Termin beim Neurologen.

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