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Diskutiere im Thema Fragebögen zur Diagnostik im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 19

    Frage Fragebögen zur Diagnostik

    Hallo,

    ich war letzte Woche bei einer sehr merkwürdigen Psychiaterin, die meinte, ich könnte ADS haben, aber sie wollte noch weitere Unterlagen und Tests. Die soll ich nun woanders machen lassen (hat Gründe, die ich auch nachvollziehen kann). Nun würde ich gerne wissen, was auf mich zu kommt. Kann ich mir diese Fragebögen irgendwo vorab anschauen? Die muss es doch auch im Internet geben.... zu den neurologischen Untersuchungen habe ich ausreichend Informationen gefunden, zu den Fragebögen ("HASE-Tests") aber nicht, bzw. nur beschreibende Informationen, jedoch nicht die Fragebögen selbst.

    Kann mir da vielleicht jemand einen Link schicken?

    Vielen Dank!

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Fragebögen zur Diagnostik

    Ach was, warum willst du die Fragebögen vorab lesen? Beantworte sie ehrlich, spontan, zügig und unvorbereitet. Nur so bekommst du ein richtiges Ergebnis. Und du willst doch ein korrekte Diagnose mit sauberer Einschätzung wo der Schwerpunkt liegt, oder?

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 19

    AW: Fragebögen zur Diagnostik

    Weil ich neugierig und gerne informiert bin. Es verunsichert mich, wenn ich nicht weiß, was auf mich zukommt.

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Fragebögen zur Diagnostik

    Das kann ich verstehen. Aber dazu langen ja die beschreibenden Informationen

    Ehrlich, ach wenn es schwer fällt: Lehn' dich zurück und lass dich überraschen (ich kann das auch fast nicht) ) sonst wirbeln die Fragen bis zur Diagnosesitzung durch Deinen Kopf. Und dannkommt doch ein anderer Fragebogen. Es gibt nämlich diverse.

  5. #5
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Fragebögen zur Diagnostik

    Hi Seanna,

    da muss ich Wildfang echt Recht geben......es nützt dir rein gar nix, wenn du die Fragen vorher siehst und/oder du vielleicht die Antworten abfälschst, was ich dir natürlich nicht unterstellen möchte.

    Ich habe insgesamt ca 600 Fragen beantwortet und es war sehr anstregend. Und ich bin auch sehr sehr neugierig, aber vorher die Fragen zu sehen, hätte mir gar nix genützt.

    Bei Fragen dieser Art, ob ich Lust daran hätte Tiere zu quälen oder ob ich mich schlagen lasse etc (ja diese Art von Fragen hatte ich auch) solltest du sowieso ganz ganz ehrlich antworten, auch wenn die Antworten dich beschämen oder du dich peinlich berührt fühlst.

    Ich habe mir z. B. vorgestellt, dass die Mitarbeiter, die die Fragebögen auswerten, da alle sitzen und jede einzelne Antwort von mir lesen bzw. die Felder ja/nein/manchmal (oder was auch immer du ankreuzen kannst) durch den Raum rufen und sich darüber lustig machen. Ja das war meine Vorstellung......aber das ist natürlich absoluter Unsinn. Ich glaube die Antworten werden sogar teilweise elektronisch ausgewertet, wenn mich nicht alles täuscht.

    Also sei ehrlich, spontan und klar neugierig, aber keine Angst, die Fragen sind nicht schwer zu beantworten. Meistens kreuzt du nur Kästchen an.

    lg

    Heike

  6. #6
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: Fragebögen zur Diagnostik

    ich kann den drang sich darüber zu informieren, was auf einen zukommt, nachvollziehen. zu einem minimalen anteil könnte dies sogar sinnvoll sein. so war z.b. bei den fragebögen, die ich beantworten musste, eine frage nach dem verlegen von gegenständen. als beispiel wurden dinge wie schlüssel und geldbörse genannt. da hält man sich schnell an den gegeben beispielen fest und abstrahiert nicht. so habe ich das erstmal mit nein beantwortet. allerdings verlege ich diese sachen nur deshalb nciht, weil ich da schon ewig gut kompensiere. geldbörse ist immer in der tasche, die hat einen festen platz, schlüssel ins schloss und abschließen, so kann ich ihn nicht vergessen, wenn ich gehe.....bei allem anderen, oder wenn ich es mal anders mache, da geht das gesuche los. das kam aber auch bei dem interview raus. somit denke ich, bei einer vernünftigen diagnostik oder auch beim fragebogen an sich, spielen solche dinge nicht DIE rolle. wenn du wirklich ADHS hast, wird der fragebogen das insgesamt schon zeigen. bzw. die fragebögen. zudem, deine diagnose ist doch nicht ausschließlich von fragebögen abhängig.

    im internet sind drei der relevanten fragebögen zu finden. man muss nur lange genug suchen. den link hier öffentlich posten werde ich allerdings nicht, da eine vorbereitung darauf nicht sinn dieser fragebögen ist. du gehst nicht zu einem einstellungstest. es gibt keine richtigen oder falschen antworten. es geht um solche dinge, wie oben geschrieben. da gibt es kein richtig oder falsch. es geht um dein verhalten und erleben. geantwortet wird in der regel abgestuft mit "trifft gar nicht zu" bis "sehr zutreffend", nie oder oft, oder ähnlicher wortwahl. also kein ja/nein, richtig/falsch. antworte einfach spontan und vor allem ehrlich. wie du bei einzelnen fragen geantwortet hast, schaut sich eh keiner an.

    ich hoffe, damit ist dein bedürfnis danach, zu wissen was auf dich zukommt, befriedigt. denn mehr brauchst bzw. solltest du nicht wissen. wie wilfang schon sagte....

    liebe grüße
    mel.

  7. #7
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Fragebögen zur Diagnostik

    Mir hat ein Arzt gesagt, die typischen Erwachsenen ADHSler beantworten die Standardfrage nach dem Vergessen oft falsch mit "nein" ... ich übrigens aus dem gleichen Grunde wie mel auch. Also vergiss die "Vorbereitung".

    Ich verlege meinen Schlüssel nie, wirklich nie, aber wenn er nicht in der Schublade oben links oder in meiner Jackentasche links innen ist werd' ich augenblicklich irre. Rechte Tasche geht garnicht. Gleiches Spielchen mit Portemonnaie, Handy, Notziblock mit Stift. Den Rest verschussele ich immer (wo sind denn nochmal meine Schuhe ...) aber das stört mich nicht so. Aber an dieses wichtigen Dinge wie Börse und Schlüssel denkst du bei der Frage.

    Deswegen hat meine Ärztin auf ein laaaanges "Strukturiertes Interview" gesetzt. Da kann man nachhaken - hat sie auch.

    Die Fragebögen werden mit einer Schablone ausgewertet. Mein Therapeut hat nochmal ein paar Kreuzchen gewollt (wo genau liegt der Schwerpunkt) und den hab ich zum Thema Auswertung gelöchert. ADHS-LE hiess der Bogen übrigens und es kam das selbe raus wie bei meiner Ärztin. Ach nee.

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 328

    AW: Fragebögen zur Diagnostik

    Ich persönlich hatte nur einen Fragebogen zu beantworten - über Kindheitsgewohnheiten.
    Der Rest lief dann sowieso über standardisierte kognitive Tests und das Interview ab.

  9. #9
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.439

    AW: Fragebögen zur Diagnostik

    Wildfang schreibt:
    Mir hat ein Arzt gesagt, die typischen Erwachsenen ADHSler beantworten die Standardfrage nach dem Vergessen oft falsch mit "nein" ... ich übrigens aus dem gleichen Grunde wie mel auch. Also vergiss die "Vorbereitung".
    hihi. ich hatte da so einige irrläufer. allerdings lange vor der diagnostik, als ich noch dabei war, mich ins thema zu lesen. übermäßiger bewegungsdrang? nee, ich? nee. weil ich das immer mit einem gesteigerten bedürfnis nach sportlicher betätigung assoziiert habe. oder damit, mitten im gespräch aufzustehen, rumzulaufen, den raum zu verlassen und sonst irgendwas zu tun, wie mein vater. -> wippen/zappeln mit den füßen/beinen, rumhantieren mit irgendwelchen gegenständen etc. gehören auch dazu. -> ach soooooooo. jaaaa dann...dann eindeutig ja! :-) das war eben einfach immer so. auf die idee, dies als gesteigerten drang nach bewegung zu werten, bin ich echt nicht gekommen. *g* obwohl ich gerade so arg zappel, dass die buchstaben vor meinem auge hin und her hopsen....


    Wildfang schreibt:
    Aber an dieses wichtigen Dinge wie Börse und Schlüssel denkst du bei der Frage.
    das wäre eine kritik meinerseits an diesen fragebögen. die geben diese dinge als beispiel vor, automatisch hängt man an diesen dingen fest und antwortet mit nein. dabei ist die wahrscheinlichkeit hoch, dass man genau da bereits kompensiert hat. daneben kenne ich genügend leute, die kein adhs haben und dauernd ihre schlüssel suchen. da sollten als dinge des alltags vielleicht beispiele genannt werden, die ein bisschen weniger wichtigkeit im alltag haben. aber egal, wenn ergänzend noch ein vernünftiges interview geführt, nachgehakt wird, zeigt sich das schon.


    Wildfang schreibt:
    Die Fragebögen werden mit einer Schablone ausgewertet. Mein Therapeut hat nochmal ein paar Kreuzchen gewollt (wo genau liegt der Schwerpunkt) und den hab ich zum Thema Auswertung gelöchert. ADHS-LE hiess der Bogen übrigens und es kam das selbe raus wie bei meiner Ärztin. Ach nee.
    na so was aber auch. also ist auch dieser fragebogen praxistauglich. weiß der geier, wozu die lauter bögen entwickeln, wo es doch bereits gute gibt, mit fast identischen fragen.

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 76

    AW: Fragebögen zur Diagnostik

    ich kenne das natürlich auch. ich will immer auf alles vorbereitet sein. aber in diesem fall wäre es absolut kontraproduktiv. man will ja schließlich ein richtiges ergebnis haben.


    wenn man die fragebögen vorher schon mehrere male gelesen hätte, dann würde man nicht so antworten wie man es tun würde, wenn man sie das erste mal liest. davon abgesehen gibt es diese fragebögen NICHT im internet.


    ich hatte nicht mitgezählt, aber ich schätze, daß es bei mir sicherlich an die 700 (oder mehr) fragen waren. ich habe so ehrlich wie möglich geantwortet, weil ich ja auch hilfe brauche und eine richtige diagnose haben möchte. es bringt nichts, wenn ich etwas verheimliche, weil es mir evtl. unangenehm ist, sie mir später aber nicht richtig helfen können, weil ich etwas verheimlicht oder unwahr beantwortet habe. im nachhinein hatte ich ihnen dann auch gesagt, daß ich mir mittlerweile gar nicht mehr sicher in, ob ich alle fragen wirklich richtig beantwortet habe (weil man sich im nachhinein ja mehr gedanken darüber macht), aber sie hat dann zu mir gesagt, daß das normal sei


    es ist also gut, wenn man spontan und so ehrlich wie möglich antwortet auch wenn die fragen teilweise unangenehm sind. und am besten auch unvorbereitet, dann fällt das ergebnis realistischer aus.
    versuche dich ein wenig zu gedulden (auch wenns sehr schwer fällt), es wird nur zu deinem besten sein!

    Lg, Rebellin

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