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Diskutiere im Thema Psychologische Beratungsstelle an der Uni? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 24

    Psychologische Beratungsstelle an der Uni?

    Hallo,

    ich überlege jetzt schon nen paar Tage, ob ich mit meiner Vermutung bzgl. ADS mal zur Beratungsstelle bei uns an der Uni gehe.

    Weiß einer, inwiefern man bei so einer Stelle auf die Problematik vorbereitet ist? Theoretisch sollte das ja klappen, da die Kundschaft ja aus Studenten besteht und da dürften wohl viele unter Prokrastination usw. leiden

    Hab irgendwie etwas bammel, wo es jetzt irgendwie "konkreter" wird. Aber naja ... am Ende stellt sich dann raus ich bin nur faul oder so

    Und wie bereitet man sich auf sowas vor?
    Ich wollte ggf. sicherheitshalber ne Liste mit passenden Symptomen / Ereignissen aus meinem Leben und sowas machen, da ich sonst das meiste vergesse.

    Schöne Grüße

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 245

    AW: Psychologische Beratungsstelle an der Uni?

    Die Beratungsstelle an unserer Uni ist vom AStA eingerichtet und die haben da irgend welche Ärzte angestellt. Die haben also wohl nur zufällig (in meinem Fall garnicht) Ahnung von ADHS.

    Ich würde eher direkt die Uni-Klinik empfehlen. Kannst ja mal schauen, ob die dort eine ADHS Ambulanz haben.
    Sonst eine Fachklinik in der Nähe.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 187

    AW: Psychologische Beratungsstelle an der Uni?

    Also ich war einmal bei der psychologischen Beratung der Uni.

    Da sitzen halt Psychologen, keine Psychiater. Die sind allgemein ausgebildet und man kann Glück haben, oder auch nicht. Ob du ADS hast oder nicht, wird dir erstmal niemand in der kurzen Zeit sagen können. Selbst bei Psychologen die eine eigene Praxis haben und sowas ist das nicht klar, da die Störung halt relativ speziell ist. Mein einer Neurologe hält irgendwie nichts von ADS, Zitat "das kann ja alles sein". Einer der Therapeuten die ich mir vor der Therapie jetzt angesehen habe, hielt da auch nichts von, die, bei der ich jetzt bin, kennt sich damit aus.

    Wenn es um einen ADS-Verdacht geht, sollte man sich mit jemandem unterhalten, der sich damit auskennt, denn es gibt zu viele Mysterien und Vorurteile darüber. Ob es das sein kann, oder ist, oder eben nicht, darüber sollte man sich mit einem Experten unterhalten...

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 24

    AW: Psychologische Beratungsstelle an der Uni?

    @Zork
    Hm das hab ich irgendwie befürchtet.

    @schnuff
    Also bei uns ist das vom Studentenwerk. Weiß nicht, was das über die Qualität aussagt.

    Meint ihr, ich sollte lieber gleich die scheinbar langen Wartezeiten hinnehmen und nicht zur Beratungsstelle gehen?
    Wenn die ausgebildet sind, sollten se mir doch zumindest sagen, ob die Vermutung hinkommen könnte oder nicht.
    Weil die haben ja in die Richtung zumindest theoretisch mehr Ahnung

    LG,
    Tobi

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 214

    AW: Psychologische Beratungsstelle an der Uni?

    Also ich bin in Australien bei einer uni internen Counselling (Therapie) Stelle, sie kennt sich wenig mit ADS aus aber allgemein hilft mir schon weiter. ich meine es gibt ja genug allgemeine Themen wie soziale Probleme, Lernstress,... die man auch ohne ADHS Kenntnisse schonmal besprechen kann... Sozusagen als erste Hilfe, bis du deine richtige Therapie hast. Ich würde beides machen.
    Meien Counsellerin hat mir die sogenannte Disability Liason Unit, auch uni-intern, ans Herz gelegt. Weiß nicht ob es sowas an Dt. Unis auch gibt. Dort kann man zb. mehr Zeit für die Prüfungen oder andere Lernhilfen beantragen, und ich kann sogar Besuche beim Neuropsychologen darüber erstattet bekommen. (Spezialisten sind in Australien sehr teuer). Also erkundige dich mal, es macht sicher Sinn.

    Es kann sein dass sie deinen Lehrern berichten, dass du AD/H/S hast, aber deinen Mitstudenten wird definitiv nichts verraten, also ich denke mal es ist recht safe... Und selbst wenn es mal jemand weißt, in Australien ist das Antidiskriminierungsgesetz so weit, dass niemand mir einen Job verwehren darf wegen ADS, hoffe mal das ist in Deutschland auch so, obwohl ich da eher andere Erfahrungen hier im Forum gelesen habe...

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