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Diskutiere im Thema ADS? Kein ADS? Hiiiiiilfe ich bin total verwirrt!!!! im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 110

    ADS? Kein ADS? Hiiiiiilfe ich bin total verwirrt!!!!

    Ich war gerade bei einem erstgespräch für eine therapie. Und jetzt bin ich total durch den wind.
    er sagt ich hätte vielleicht doch kein ads sonder das es nur die depressionen sind und auf der anderen seite sprsch er dann wieder von meinem ads. er hat mich total verwirrt.

    Ich erzählte im kurz weswegen ich zu ihm komme. Also: Frühkahr 2008 lerne meine ex kenne, große liebe. Sommer 2008 freundin geht für 6 monate nach australien. am darauf folgenden tag fahr ich zu meinen eltern. Vater holt mich von bahnhof ab und sagt das er zuhause auszieht und sich scheiden lassen will.
    Ab dann depressionen. erste behandlung mit citalopram und psychotherapie.
    Sommer 2011 studium ende.
    Job nach dem studium schlecht. hab das gefühl den job nicht hin zu bekommen obwohl ich mich sehr darauf gefreut hab. ende oktober 2011 freundin trennt sich. hält es mit mir nicht mehr aus. geht mir schlechter. Nächster job wird noch schlechter bekomm es wieder nicht hin. ich kündige ende februar 2012. Bin in einem loch. Komme auf ads. Dioagnose.
    Diese ganze geschichte hab ich im in vielleicht 20min erzählt.

    Fragt wo ich zur diagnose war. Hier bei mir bei einer ärztin. Ja, sie ist allgemein medizinerin, macht das seit 20 jahren, weil es hier oben sonst sehr schlecht aussieht mit ads ärzten.
    Er sagt das ich wohl doch eher kein ads hab. Ich habe abi und studium. Leute mit ads sein so gestört das sie schon früher und überall versagen. das die probleme von depressionen kommen. das die symptome gleich sind. geb ich ihm auch recht.
    er sagt er hätte sehr lange in bremen die ambulanz geleitet. war wohl auch für kurze zeit mal in rickling? badbramsted? oberarzt. weiß nich mehr so genau. Er ist psychater, arbeitet jetzt aber als psychotherapeut.
    er sagte das eine stationäre behandlubg das beste für mich wäre.
    Ja, da hatte ich auch schon mal drüber nachgedacht. Da würde ich richtige, komplette hilfe bekommen.
    Er sagte acuh, das , da ich ja schon in meiner kindheit auf wahrnehmingsstörungen untersuch wordden bin und nichts festgestellt wurde, das da dann auch nichts is. Aber so weit meine mutter sich errinnert wurde auf ads nicht mehr getestet weil ich nicht hyperaktiv war.

    Eigentlich zweifel ich nicht wirklich an der diagnose. es erklärt einfach alles. und selbst meine mutter sagt, nach dem ich ihr ein buch über ads gegeben hab, das es so vieles von früher erklärt.
    Letztens hatte ich eine beinahe panik attacke weil, ich wohl immer noch überdosiert bin (hab eine woche 2x10mg methypheni TAD unretadiert bekommen, war ganz gut. dann zwei wochen 1x30mg medikinekt adult, wirkung war auch recht lang, ahb super geschlafen, nur das ich beim ersten schub total unter hochspannung stand. Jetzt bekomm ich 1x20mg medikinekt adult, bin immer noch leicht auf hochspannung aber nicht mehr so doll, dafür is der rebound grausam. Denke das 2x10mg ok sein sollte.)
    Hatte angst das das ein zeichen dafür ist das ich kein ads hab. Hatte da die angst das ich dann wieder damit leben muss das ich doch einfach dumm, faul und für alles unfähig bin. Meine gedanken haben sich dann bis zur panik hochgeschaukelt und mir mal wieder die schlimmsten bilder und scenarien vors auge geführt.

    Ich weiß nich was ich machen soll. Soll ich im glauben? (Ich mag ihn so oder so nicht so gern, finde ihn ein klein wenig überheblich). Soll ich meine ärztin damit konfrontieren? (das mach ich nur sehr ungern, hasse konfrontationen, da gehts mir immer schlecht bei, ausserdem is sie so nett und hab mich bei ihr das erstemal verstanden gefühlt)
    Soll ich in eine klinik gehen? Sitz so oder so nur zuhause und versuch was auf die reihe zu bringen.

    Fragen über fragen? Hab bestimmt schon wieder die hälfte vergessen. bei mir geht alles total kreuz und quer. Bin total verunsichert.

    Hat jemand einen guten typ?
    Geändert von windig (19.07.2012 um 13:25 Uhr) Grund: Was vergessen

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 260

    AW: ADS? Kein ADS? Hiiiiiilfe ich bin total verwirrt!!!!

    hallo windig,

    also ich würde mich umhorchen wo es bei dir in der gegend noch eine Diagnostik möglich ist

    aber keine 20 min diagnose sondern wirklich eine mit gespräch, ekg, blutbild und alles was dazugehört.

    weil nichts ist verwirrender als unsicherheit *find*

    LG

  3. #3
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: ADS? Kein ADS? Hiiiiiilfe ich bin total verwirrt!!!!

    windig schreibt:
    Er sagt das ich wohl doch eher kein ads hab. Ich habe abi und studium. Leute mit ads sein so gestört das sie schon früher und überall versagen. das die probleme von depressionen kommen. das die symptome gleich sind. geb ich ihm auch recht.
    er sagt er hätte sehr lange in bremen die ambulanz geleitet. war wohl auch für kurze zeit mal in rickling? badbramsted? oberarzt. weiß nich mehr so genau. Er ist psychater, arbeitet jetzt aber als psychotherapeut.
    er sagte das eine stationäre behandlubg das beste für mich wäre.
    Ja, da hatte ich auch schon mal drüber nachgedacht. Da würde ich richtige, komplette hilfe bekommen.
    Er sagte acuh, das , da ich ja schon in meiner kindheit auf wahrnehmingsstörungen untersuch wordden bin und nichts festgestellt wurde, das da dann auch nichts is. Aber so weit meine mutter sich errinnert wurde auf ads nicht mehr getestet weil ich nicht hyperaktiv war.
    Hallo windig,

    das Leute mit AD(H)S zwangsläufig auf ganzer Länge versagen und kein Studium etc. hinbekommen ist schlichtweg Blödsinn und kein Ausschlusskriterium.

    Bzgl. der Depressionen. Hier ist eben die Frage: sind die Depris durch das ADS indiziert, oder bestehen sie als eigenständiges Problem. Darauf kann man aber jetzt noch keine Antwort geben. Du bist noch immer in der Einstellphase der Medis. Erst wenn man sie ein Weilchen genommen hat, wird sich zeigen ob die Depris besser werden oder eben zusätzlich behandelt werden müssen.

    Depressionen können aber definitiv ADS-ähnliche Symptome auslösen bzw. vorhandene verstärken. Da hilft im Moment nur abwarten. Leider.

  4. #4
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.394

    AW: ADS? Kein ADS? Hiiiiiilfe ich bin total verwirrt!!!!

    Hallo windig,


    kann Dich gut verstehen, mir ging es vor zwei Jahren ähnlich - die einen sagten ADS, die anderen kein ADS und das hat mich alles ziemlich mitgenommen. Ich hab auch Abi und Studium, es stimmt nicht, dass sich das ausschließen muss. Allerdings gings mir am Anfang so wie Dir, dass ich das auch zu hören bekam. Ich bin auch eher hypoaktiv und man sieht einem das halt nicht an, WIE und mit welchem Aufwand man seine Sachen geschafft hat, oder welchen Hintergrund man hat (ich habe das Glück, eine sehr organisierte Mutter zu haben, die bei uns zu Hause alles gestemmt und für alle mitgedacht hat, denn mein Vater ist auch betroffen, aber dadurch wurde vieles abgemildert) ... ich bekam auch ähnlich wie du erst riesige Probleme, als ich allein gewohnt habe und nach einer Trennung, wobei ich das Studium und vor allem die Hausarbeiten auch mit sehr großer Mühe verbunden waren, vor der Abschlussarbeit kam dann der Zusammenbruch. Ich hab es jetzt fast geschafft, aber nur mit viel zusätzlicher Zeit und Verhaltenstherapie, mich hat vor allem das Organisatorische total überfordert und es ist bis heute das größte Problem, aber ich hab es einigermaßen in den Griff bekommen!

    Ich würde mich auch nochmal nach einer anderen Anlaufstelle erkundigen. Es klingt aber so, als seien die Depressionen schon ausgeprägt, und ich würde mich zunächst mal auf deren Behandlung konzentrieren. Nimm das ernst - ich kann einen stationären Aufenthalt nur empfehlen, es hat mich sehr viel weiter gebracht. Ich denke, dass ich schon lange mit der Krankheit gekämpft habe und ich bin wirklich so froh, dass es mir heute besser geht. Ich nehme nach wie vor Antidepressiva. Klar hat auch das ADS dazu beigetragen, aber die Depression war in meinem Fall tatsächlich die schwerere Krankheit. Ich mache eine Verhaltenstherapie bei einem Therapeuten, der sich mit beidem auskennt, es hat sich schon einiges gebessert...

    Mir ist auch mal gesagt worden, dass man ADS nicht diagnostizieren kann, wenn man eine Depression hat und ich denke im Rückblick, dass das stimmt. Ich war aber wie Du in der Zeit auch total auf das ADS fixiert und wollte unbedingt wissen, ob ich das habe oder nicht. In der Klinik hatte ich Zeit, zu mir zu kommen und mich mit der Depression auseinanderzusetzen. Aber ohne Medikation
    hätte ich es nicht geschafft.

    Ansonsten kann ich Dir nur raten, auf Deine Intuition zu hören. Ich denke, man spürt selbst am besten, was da dran ist und wer einem helfen kann (ich hatte auch die Jahre vorher mehrere Ärzte und Therapeuten und war lange erstmal auf einer falschen Fährte, bis ich irgendwann angefangen habe, auf meine Intuition zu hören! Zum Beispiel habe ich irgendwann gemerkt - nein, diese Therapeutin tut mir nicht gut und mein gefühl sagt mir etwas anderes als das, was sie bei mir sieht!). Nach dem Verdacht ADS habe ich dann auch nochmal mehrere Ärzte und Therapeuten konsultiert, und nach und nach Steinchen für Steinchen zusammengesetzt...


    Ich wünsche Dir alles Gute für Deinen Weg und drücke Dir die Daumen, dass Du bald Klarheit bekommst! Ich würde aber wie gesagt die Depression als Erkrankung sehr ernst nehmen - ich habe das damals lange nicht getan, und im Nachhinein bekomme ich Gänsehaut, wie lange ich ohne entsprechende Hilfe durch die Welt geirrt bin...
    Geändert von Wühlmaus (29.07.2012 um 11:17 Uhr)

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 110

    AW: ADS? Kein ADS? Hiiiiiilfe ich bin total verwirrt!!!!

    Hy Wühlmaus,

    danke für deine Antwort.

    und man sieht einem das halt nicht an, WIE und mit welchem Aufwand man seine Sachen geschafft hat
    Das stimmt. Ich hab immer wieder zu hören bekommen, das ich für ADS ja nen zu gutes Studium hin gelegt hab, das nen einser Diplom für nen ADS'ler untypisch ist. Das mich das aber an den Rande eines Burn-Outs gebracht hat und meine Beziehung zerstörte weiß keiner.
    Es regt mich hakt auf, das die meisten bei ADS immer noch das Bild vom Zappelphilipp im Kopf haben.

    Ich denke, ich hab inzwischen die richtige Einstellung der Medis gefunden. Es geht mir jetzt besser. Ich steigere mich nicht mehr in sowas rein, sehe es entspannter und auch meine Stimmung und Selbstvertrauen ist besser geworden.

    Aber einen stationären Aufenthalt plane ich trotzdem an. Es muss jetzt einfach was getan werden. Die letzten 4 Jahre wahren genug Achterbahn. Außerdem ist Professionelle Hilfe die sich mit ADS wirklich auskennt spärlich gesäht, hier oben im hohen Norden.

    Ansonsten kann ich Dir nur raten, auf Deine Intuition zu hören.
    So bin ich mehr oder weniger auf ADS gekommen. Ich hatte vor der Diagnose immer das Gefühl das mehr hinter meinem Versagen und meiner schlechten Stimmung steckt als "einfache" Depressionen.

    Gruß
    windig

  6. #6
    Wohnt hier

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    Forum-Beiträge: 1.394

    AW: ADS? Kein ADS? Hiiiiiilfe ich bin total verwirrt!!!!

    Kann mir jemand sagen,wie ich diesen Beitrag löschen kann? Wollte nur schauen, ob ich aus dem Beitrag zitieren kann...
    Geändert von Wühlmaus (29.07.2012 um 23:56 Uhr)

  7. #7
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.394

    AW: ADS? Kein ADS? Hiiiiiilfe ich bin total verwirrt!!!!

    windig schreibt:
    Hy Wühlmaus,

    danke für deine Antwort.


    Das stimmt. Ich hab immer wieder zu hören bekommen, das ich für ADS ja nen zu gutes Studium hin gelegt hab, das nen einser Diplom für nen ADS'ler untypisch ist. Das mich das aber an den Rande eines Burn-Outs gebracht hat und meine Beziehung zerstörte weiß keiner.
    Es regt mich hakt auf, das die meisten bei ADS immer noch das Bild vom Zappelphilipp im Kopf haben.

    Ich denke, ich hab inzwischen die richtige Einstellung der Medis gefunden. Es geht mir jetzt besser. Ich steigere mich nicht mehr in sowas rein, sehe es entspannter und auch meine Stimmung und Selbstvertrauen ist besser geworden.

    Aber einen stationären Aufenthalt plane ich trotzdem an. Es muss jetzt einfach was getan werden. Die letzten 4 Jahre wahren genug Achterbahn. Außerdem ist Professionelle Hilfe die sich mit ADS wirklich auskennt spärlich gesäht, hier oben im hohen Norden.


    So bin ich mehr oder weniger auf ADS gekommen. Ich hatte vor der Diagnose immer das Gefühl das mehr hinter meinem Versagen und meiner schlechten Stimmung steckt als "einfache" Depressionen.

    Gruß
    windig
    Hi windig,

    ja, so ging es mir auch - also mit Burnout und Beziehung. Ich war am Ende meiner Kräfte. Hatte auch immer gute Noten, weil ich gut schreiben kann und mich meine Fächer immer interessiert haben - aber alles auf die Reihe zu bekommen und wirklich weiter zu kommen, war enorm kräftezehrend und ich stand unter immensem Stress. und hab auch weit länger gebraucht als viele meiner Kommilitonen.

    Freut mich, dass es Dir etwas besser geht. Wie gesagt, ich habe sehr von dem stationären Aufenthalt profitiert und fand sogar, es war ein schöner Ort. Das andere Ende der Leistungsgesellschaft sozusagen. Stimmt, ADHS wird meistens mit dem Bild des Zappelphilipps gleichgesetzt. Ich passe auch nicht in dieses Schema. Und erzähle auch nicht groß anderen davon, aber ich weiß, dass ich ohne Strukturen von außen nicht klar komme.

    Ich hatte auch immer das Gefühl, dass bei mir mehr dahinter steckt als "einfache" Depressionen und hatte auch diese heftigen Stimmungsschwankungen. Jetzt mit ADs hat sich das gebessert, aber ich arbeite auch immer noch an mir...

    Wünsch Dir wie gesagt alles Gute. Lass mal hören, wie es dann bei Dir weitergeht.

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