Ok,

das mit den "aussagekräftigen Titeln" ist so ne Sache..... der Titel dieses Themas steht im Zusammenhang mit dem, was ich zuerst über die "Diagnostik bei Erwachsenen" als einleitung&Info des Moderatorenteams gelesen habe.

Wenn so oder vergleichbar die Kriterien für eine aussagekräftige AD(H)S-Diagnostik sind, dann habe ich ADS ohne H.

Das Ganze war aber eine sehr schwere Geburt. Von meinem ca. 11.-12. Lebensjahr bis zum 33.-34. Lebensjahr (ganz genau lässt sich das nicht mehr eingrenzen) lief ich zuerst mit der Diagnose "generalisierte Angst&Panikerkrankung" herum, das Ganze wurde viel später erweitert um "blablabla....paranoide Psychose des hebphrenischen Typs aus dem schizoiden Formenkreis....blablabla" (die gesamte Diagnose eines FA einer psychiatrischen Klinik war insgesamt 4 DIN A4 Zeilen lang).

Ganz aus der Luft gegriffen war diese Angst&Panik nicht; die Symptome usw. hatte ich zu Genüge. Medikamentös bekam ich über diee Jahrzehnte die komplette Rote Liste rauf und runter und auch 2-3mal und in Kombinationen, zusätzlich unzählige klinische Untersuchungen und Therapien. Alternative Heilmethoden en masse. Ebenso unzählige Aufenthalte in verschiedensten psychiatrischen, psychosomatischen, etc.pp. Kliniken. Eine langjährige und sehr massive Abhängigkeit von einem Anxiolytikum mit einigen Absetz und Rückfallaktionen war ebenfalls dabei.

Alles, was schief oder extrem schief oder katastrophal schief lief, möchte ich Niemandem antun (zuviel Text und zu harte Kost für manche), aber in einer Folge von sehr unglücklichen Verkettungen und Begebenheiten wurde vor ca. 10 Jahren (mit ca. 30) in einem leicht desolaten Zustand in meiner verwahrlosten Wohnung angetroffen und erstmal in die nächste Klinik mitgenommen.

3 Jahre später saß ich dann mit mehreren Medis gegen Psychosen in meiner wieder begehbaren Wohnung und war sehr verzweifelt, als irgendwo bei N24 oder N-TV eine Doku über ADHS bei Erwachsenen lief.......

...to be continued....