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Diskutiere im Thema ADHS & Buddhismus & Trauma im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 84

    AW: ADHS & Buddhismus & Trauma

    jip, dem kann ich im großen & ganzen gerne zustimmen.
    Klar, auch die Sache mit der Achtsamkeit kann als reines Übungsfeld betrachtet werden und hat an sich nichts mit Glauben zu tun.
    Aber einfach nur so, fehlt einem vielleicht der entsprechende Impuls im Alltag darauf zu achten, achtsam zu sein.
    Wenn man sich für den achtsamen Pfad entscheidet, dann wird es eher zu einer Lebensweise, und Einstellung als zu einer "Aufgabe".
    Also ich für meinen Teil, brauche diesen Impuls, gibt aber sicherlich viele Menschen, die ohne entsprechenden Impuls auskommen,
    um an sich zu arbeiten...

    lg, p

  2. #22
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 968

    AW: ADHS & Buddhismus & Trauma

    Nun mit Mediation komme ich überhaupt nicht klar, da sind die Achtsamkeitsübungen, wie ich sie bei Kabat-Zinn las, dann weniger Meditionsübungen, obwohl sie das bestimmt schon doch dastellen.. aber wie gesagt, das Buch dann mehr überflogen und dann die Übungen nicht richtig umgesetzt.

    Für mich wichtiger ist der darin vermittelte Denkansatz, im Hier und Jetzt zu leben, sich nur auf eine Sache zu konzentrieren. Achso und dann natürlich überhaupt, dass erst die Bewertungen das Problem ausmachen. Dass nicht das Problem ist, dass mir Grübelgedanken kommen, sondern mein Umgang mit ihnen..

    ... hmm, das Beispiel gehört hier vielleicht nicht richtig rein, aber ich kann z.B. bei lauten Klimaanlagen und Ventilatoren gut einschlafen, wenn sie gleichmäßig ist (gut, und wie ich sie bewerte.. wenn ich sie gleich anfang als störrend und nervig bewerte dann nicht). Denn ich konzentriere mich nur auf das Geräusch und das denke ich, stellt in gewisserweise auch eine Achtsamkeitsübung da.

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 26

    AW: ADHS & Buddhismus & Trauma

    Der Buddhismus ist Genuss und Lebensfeindlich. Das Abstellen von Begierden fuehrt zu Einsamkeit, Kinderlosigkeit und Lieblosigkeit. Jede Form von menschlicher Waerme, Musik und Tanz, Schoenheit, Kraft, Sport, Ehrgeiz, Geltungsdrang wird mit schlecht geredet.

    JK Zinns MBSR hat nichts mit Buddhismus zu tun. Es ist lediglich so, dass der Buddhismus eben die Methoden und Werkzeuge entwickelt hat, die man braucht um sich allen Begierden, Hass und Aggression zu entledigen - und diese Werkzeuge koennen sehr nuetzlich sein fuer nicht Buddhisten.

    Beispiel:

    Im Naturzustand sind Mensch Autos ohne Bremsen, die unentwegt fahren. Die Buddhisten erfanden die Bremse mit dem Ziel, zum voelligen Stillstand zu kommen, und zu bleiben. Aber auch fuer alle die nicht einfach nur zum Stillstand kommen wollen, ist eine Bremse eine gute Sache.
    Fuer den Buddhisten ist das Fahren schlecht. Fuer den Nicht-Buddhisten ist das Fahren der Sinn des Lebens, und die Bremse ein sehr wertvolle Hilfsmittel um das Fahren so steuern zu koennen, dass die Fahrt besser gelingt.

    Wer meine Beschuldigungen gegen den Buddhismus nicht nachvollziehen kann, fuer den jetzt ein Link, der einem normalen Menschen sehr verstoert:
    Dhamma Center : Ten Meditations on Corpses

    Weiter unten auf der Seite kommt die Anleitung zur Meditation zur Ueberwindung von sexueller Lust, durch die Erlangung von Ekel gegen den eigenen Koerper.

    Ach und wenn man dann genug Eckel gegen seinen Koerper erlangt hat, dann soll man doch bitte keinen Suizid begehen, dies kam schon vor, aber "Lord Buddha" fand das doof und verspricht Erleuchtung sobald man frei von sexueller Begierde ist.

    Das ist fast so krank wie der katholische Glaube.

    Aber - wie immer - differenzieren lohnt sich. Es gibt auch buddhistische Zentren, die nicht lebensfeindlich sind, und generell werden im Buddhismus Unterscheidungen zwischen Moenche und Laien gemacht. Ein positiv Beispiel: http://www.youtube.com/watch?v=xxrkIYc0qIg
    Geändert von teevorian ( 8.07.2012 um 02:54 Uhr)

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 84

    AW: ADHS & Buddhismus & Trauma

    Heyho

    Bei weitem nicht alles beim Buddhismus ist gut...so essen richtige Buddhisten angeblich Leichenteile, um ihr Karma zu stärken und anderer "firlefanz"
    Das was vom Buddhismus hier bei uns im Westen ankommt, sind ja nur die Rosinen.

    Da man aber nicht, wie in anderen Glaubensrichtungen sich zentral an EIN Buch hält, ist der Buddhismus dynamischer und verändert sich so, wie sich die Gesellschaft verändert.
    Die absolute Kontrolle über Geist und Körper hat gelegentlich schon ein wenig...Zombiestyle...aber naja, lieber sich selber maßregeln & disziplinieren, als Jemanden ans Kreuz zu schlagen,
    zu verbrennen, Kriege zu entfachen oder Ähnliches...im Namen Gottes...^^

    Sich selbst, seine Gefühle usw. kennen zu lernen ist ein wichtiger Bestandteil vom Mensch sein, finde ich.
    Das ganze sollte jedoch seine Grenzen haben und eine gute Mischung aus "laufen lassen" und Achtsamkeit sein.

    Eines sollte man aber auch bedenken...das was für unsere europäischen-verwöhnten Augen als Menschenverachtend bewertet & verurteilt wird,
    ist in Südostasien oft gar nicht so gemeint, hat andere Hintergründe und wird auch nicht als Verachtung erlebt...
    Vorallem die Thais, haben den Dreh raus...und ich könnte nicht sagen, das in Thailand Menschenverachtende Verhältnisse herrschen...klar, es gibt grenzwertige Regionen...
    aber schaut man in die Gesichter der Menschen...ja also, ich sag mal so..."Leid" sieht anders aus.

    Was in Tibet seit geraumer Zeit passiert ist fürchterlich, aber liegt nicht am Buddhismus, sondern an den Chinesen. Dass sich Buddhisten bei lebendigen Leib verbrennen, als Demonstration, anstatt einen Krieg zu entfachen. Zeigt mehr wie nichts anderes wie sehr sich der Buddhismus von anderen Religionen abhebt.
    Ich befürworte diese grausame Praktiken unter keinen Umständen...toleriere & respektiere sie aber vielmal mehr, als Kriegshetzer.
    Das der derzeitige Dalai Lama Kontakt mit dem CIA hatte und hat ist durchaus verständlich, bei einem progressiven Nachbarn wie China.


    lg, p
    Geändert von the-p ( 7.07.2012 um 23:13 Uhr)

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    AW: ADHS & Buddhismus & Trauma

    Rina Oka schreibt:
    Achso und dann natürlich überhaupt, dass erst die Bewertungen das Problem ausmachen. Dass nicht das Problem ist, dass mir Grübelgedanken kommen, sondern mein Umgang mit ihnen..
    doch, ich finde das gehört hier her

    das mit dem Bewerten ist ein große Baustelle für mich. Auf der einen Seite ist es super praktisch, für mich stressige oder unangenehme Momente entgehen mir einfach,
    wenn ich die Situation nicht bewertet, sondern nur wahrnehme.
    Auf der anderen Seit kommt in mir die Frage hoch, bildet sich nicht aus Bewertungen ganz grob gesagt die Definition von "Gut & Böse", "Richtig & Falsch", usw?
    Oder hab ich da was übersehen in meinem Denkansatz?
    Wobei, andersherum...was ändert eine klare Einteilung in gut/böse? Fördert dass nicht Schubladendenken, was viele so verachten?
    Bewertet man eine Situation nicht, ist man aus dem allen schon außen vor

    ihr merkt...Fragen über Fragen ^^

    lg, p

  6. #26
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    AW: ADHS & Buddhismus & Trauma

    Ich denke, dass man das nicht so sagen kann, denn das Nichtbewerten bezieht sich ja nicht darauf, dass man nichts mehr bewerten soll, sondern nur die ablenkende Gedanken nicht mehr bewerten soll. Da die Bewertung dazu führt, dass man stärker abgelenkt wird.

  7. #27
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    Forum-Beiträge: 26

    AW: ADHS & Buddhismus & Trauma

    nicht bewerten heisst zweierlei

    1. man soll sich nicht aufregen oder sonst wie einem bestimmten Gedanken direkt folgen ohne die Alternativen in Betracht zu ziehen, die einem vielleicht noch gar nicht eingefallen sind
    2. man sollte wissen dass die wirklichkeit immer vielschichtiger ist als das was man gerade glaubt zu wissen

    gerade fuer adsler ist das wichtig weil wir dazu tendieren erst zu reden dann zu denken

  8. #28
    Kennt sich hier aus

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    AW: ADHS & Buddhismus & Trauma

    ja, vor allem, dass wir uns dann auch schnell in etwas hineisteigern - quasi über eine Ungerechtigkeit aufregen und später stellt man fest, dass man das nur falsch verstanden hat und es überhaupt keine Ungerechtigkeit gab..

    Also bei mir speziell eben im Bereich Soziale Ängste, dass ich immer wieder grübeln muss (das wird langsam besser, aber noch lange nicht weg), ob ich mich richtig verhalten habe und wie die Bemerkungen der anderen gemeint war - ob sie in irgendeiner Form negativ gemeint war... Ganz davon mal abgesehen die Situationen "Angst vor der Angst".

    Da ist es hilfreich, mir zu erlauben so zu sein. Also ich denke, dass ich mit einer Bemerkung unhöflich war und beschimpfe mich dafür innerlich.. und da kann ich mir dann sagen, ich bin so, ich muss nicht höflich sein (also dazu gesagt, es ziemlich unwahrscheinlich, dass ich ein unhöfluiche Bemerkungen mache, weil ich schon übervorsichtig bin... also dass diese Überlegungen, ob ich unhöflich war zu 99% übertrieben ist)

  9. #29
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    AW: ADHS & Buddhismus & Trauma

    @RinaOka:

    Ich finde mich total wieder indem was du schreibst. Ich habe mal in einem Zenkloster eine tolle Meditation gelernt. (Sowas wie Metta),

    Man geht langsam und ziellos spazieren. Immer wenn die Gedanken kommen(ja genau DIE Gedanken) dann bleibt man stehen und laechelt sich innerlich zu ohne sich zu bewerten. So liebevoll wie eine Mutter die ihr Kind liebevoll troestet, oder liebevoll schmunzelt wenn dieses mal ein bischen beim Angeben uebertreibt, oder eben unhoeflich war (etc)

    man haelt den Gedanken nicht fest, sondern laesst ihn gehen. Man verurteilt sich nicht, und statt sich zu hassen oder zu schaehmen, vergiebt man sich liebevoll

  10. #30
    Neues Forum-Mitglied

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    AW: ADHS & Buddhismus & Trauma

    Hallo,

    ja ich denke in gewisser weise kann das "Bewerten" ja auch hilfreich sein Entscheidungen zu treffen, Situationen einzuschätzen und sich weiter zu entwickeln . Wichtig und ich glaube auch das schwere daran ist die "Bewertung" an sich erst mal nicht zu bewerten,hört sich jetzt total bescheuert an aber ich meine damit ich nehme meine Bewertung erst einmal hin und versuche eben nicht sie zu pauschalisieren, sondern ich versuche Sie zu verstehen bzw. sage mir das ist ein Gefühl von mir aber ich habe eben noch andere Gefühle die meine gesammte Bewertung ausmachen und das was ich für mich Bewerte kann ja für andere schon wieder ganz anders aussehen.

    Oh man jetzt versteh ich mich langasam auch nicht mehr und hör besser auf.

    LG
    Chaoskater

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