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Diskutiere im Thema Unterscheidung AD(H)S, Disso, Hochsensibilität, PTBS etc: Wie? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #81
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: Unterscheidung AD(H)S, Disso, Hochsensibilität, PTBS etc: Wie?

    ... daswar doch mal wieder ein klassischer Eiselein... heillos unter****t gefällt mir!! Und ANALytiker auch...

    Ich sag mal so... zu seiner Zeit war die Sexualität halt DAS Tabuthema... Und er war vllt selbst heillos unter****t... und wie soll man jetzt die eigene Gier nach schweinischem Input befriedigen, wenn sich keiner darüber reden traut??
    Man legimitiert es und macht eine Therapieform draus... dann wartet man auf die Patienten und lässt sich von ihren heimlich Gelüsten berichten ...
    Jetzt weiß ich auch warum man da auf der Couch legen muss und den herrn Therapeuten nicht angucken darf!! Pfui!!!
    Meiner hat ja auch immer wieder durchs Hintertürchen versucht auf dieses Thema zu kommen... Pech... da muss er sich schon an andere wenden! Ich hab ihm gesagt:

    Ich hab kein Problem mit meiner Sexualität... aber ich schicke mal meinen Mann vorbei... - eigentlich versteht er ja Spaß,mein Analytiker, aber das fand er nicht lustig... seltsam...


    Also ich würde mal sagen
    Ich hatte ne ziemlich lange VT... Und die Therapeutin hatte weit größere Probleme als mein Analytiker... Das hat leider wenig bis gar nicht geholfen, obwohl ich glaube, mich bemüht zu haben..
    Seit fast 2 Jahren Analyse... wie gesagt, der Analytiker hat auch ne Macke, aber nicht so eine Große.... nehme ich mal als Ausbildung in Sachen Selbstreflektion und analytischem Denken (analytisch= auseinandernehmen, anschauen und Erklärungen suchen.... von finden ist da ja noch nicht die Rede!)

    Jetzt ist die Frage: Was kommt dann?
    Ich weiß, dass der Alltag mich mürbe macht und ich es nie hinkriegen werde Struktur und Routine zu haben, ....dass ich die Macke, die ich habe meiner Familie (ich würde ja EX-Familie sagen, aber Verwndschaft wird man nicht los) zu verdanken habe... Und dass ich weder lieben noch trauern kann und Almachtsgedanken habe...

    Was wäre denn jetzt der nächste Schritt? Hypnothera... Choaching... oder doch irgendeine Sekte???

    Für gute Ratschläge wäre ich dankbar... aber da fällt einem sowieso nix mehr ein...
    Und wie bereits an anderer Stelle erwähnt ... Hirntransplantation können sie ja noch nicht... Das wäre tatsächlich ne Perspektive!!


    herzlich gegrüßt
    happy

  2. #82
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: Unterscheidung AD(H)S, Disso, Hochsensibilität, PTBS etc: Wie?

    Hallo alle,

    Irgendwo auf der net, hatte ich eine text von freud gefunden, wo er symptomen beschreibt die sehr an ADS denken geben und dabei ausdrücklich sagt, es sei eine veranlagung und keine folgen vor traumata, daher nicht wegtherapierbar. Aber niemand hat ihm geglaubt...

    Kann sein dass therapeuten solches nicht glauben, weil sie damit ihre grenzen sich gestehen müssen? Es ist doch bequemer zu sagen dass der patient sich einfach weigert...

    Naja, mein hirn weigert sich auch sich auf etwas langweiliges zu konzentrieren. Er ist eigenwillig und wer eigenwillig ist, ist nicht bequem.

    @ Happypill: ich musste bei deine beitrag lachen. So lustig beschreibst du es!

    Wegen analytiker. Als es mich wirklich miese ging, mit 21 jahre gehe ich mal zu eine psychotante. Die kuh war mich die ganze zeit gar nicht sympatisch. Sie hat ziemlich schnell gefragt ob ich als kind sexuell missbraucht war. Wie kommt sie auf solche gedanken? So was ist eben nicht passiert...
    Dann gab es auch der bemerkung, ich sehe die sache viel zu dramatisch. Naja, da muss ich kein geld ausgeben um gleiche bockmist zu hören die so viele menschen mich gratis und unaufgefordert schon sagen. Da wusste ich schon. ich gehe nicht mehr dort hin und aus meine loch bin ich doch selber gekommen.


    Irgendjemand hat gefragt wegen stimulantien und PTBS: Ich hatte mal eine gute text gefunden, ich glaube eben von web4health. So wie ich mich errine sind simulantien bei PTBS heikel. Es kann eine heftige rebound geben...

    lg

  3. #83
    Zotti

    Gast

    AW: Unterscheidung AD(H)S, Disso, Hochsensibilität, PTBS etc: Wie?

    Hallo, also das die gefragt hat, ob du sexuell mißbraucht worden bist, ist doch in Ordnung.
    Da hast du ja Glück gehabt, ich kenne viele denen sowas passiert ist und das wird oft ver-
    schwiegen.
    Aber davon bekommt man ja dann kein ADS. Das sind meistens Borderliner.

    Ich hatte mal eine Therapeutin in Berlin, da habe ich die Therapie nachher abgebrochen,
    doch die sagte immer zu mir "Sie haben italienisches Temperament". Das fand ich sehr nett.

    Das sage ich dann heute auch manchmal, ich habe eben italienisches Temperament und nach
    Italien fahren sie doch gerne in Urlaub oder? Ist jetzt ein Witzchen.

    Dann müßte ja ganz Italien wie ich das gehört habe ADS sein. Meine Freundin hat eine Tochter,
    die lebte jahrelang in Italien, ist halbe Italienerin mit ADS-Hyperaktivität sehr stark und nimmt schon
    seit dem 13. Lebensjahr Ritalin (ist jetzt 29 Jahre).

    Meine Freundin sagt, wenn sie da in Italien zu besuch war, da sind viele Italiener 10-mal aufgedrehter,
    lauter und lebendiger usw. als ihre Tochter und die ist schon fast nicht zum Aushalten.

    Also dann muß man ja ganz Italien therapieren.

    Einen schönen Tag noch Gruß Zotti

  4. #84
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.149

    AW: Unterscheidung AD(H)S, Disso, Hochsensibilität, PTBS etc: Wie?

    Ich hab schon so viel Therapieversuche gemacht und abgebrochen - ist alles kaum zu glauben.

    Die erste vor rd. 25 Jahren, war ne Therapeutin, die sich an C.G. Jung orientiert hab! Hingegangen bin ich wegen meiner mangelnden Lernfähigkeit (da lacht der ADS-Fachmann).

    Ich bin immer wieder mit meinen WG-Versuchen gescheitert. Bin mit Leuten zusammen gezogen, die mir nicht wirklich gefallen haben usw. Hatte die Faxen dicke und wollte es endlich hinkriegen, nein zu sagen, wenn ich nein meine und umgekehrt. Ich hab die Frau gar nicht wirklich verstanden. Die hat mich auch nicht verstanden, hat eigentlich nicht kapiert, was ich bei ihr will! Und dann hat sie immer "Wochenenden" gemacht - heute kann man die Masche bei den Sektenbeauftragten nachlesen. Erst später hab ich mitgekriegt, dass die voll auf der aufkommenden Eso-Welle geschwommen ist. Heute ist sie in der Heilerszene unterwegs - grade nochmal die Kurve gekriegt. Und als Ausweg aus meinem Dilemma hat sie mir vorgeschlagen, nochmal ganz von vorn anzufangen, nach dem Motto: Reiß alles ein, bau ein neues Leben auf. Dann biste auch beschäftigt! Da hab ich mich, Gott sei Dank, nicht dran gehalten.

    Die hat mich dann zu ner biodynamischen Thera geschickt - fand ich zunächst auch ziemlich angenehm. Dann wurde es aber immer skuriler - die Massagen hat sie mir verweigert - dabei haben die mir so gut getan. Sie wollte mit mir reden - oh Gott!. Ich studierte Geowissenschaften und war von meinem Studium gerade sehr angetan. Es lief alles super, sah nach Regelstudienzeit aus, ich war sportlich aktiv und hatte sogar noch für mein Klavier Zeit. Die drei Sachen, die mir nicht gefielen, waren wirklich zu ertragen. Ich wähnte mich doch tatsächlich am Ziel meiner Träume. Fing sogar an zu malen und fand die Welt eigentlich ganz ok.

    Geträumt hab ich damals von Schaftstiefeln, mit denen ich auf der Bohrinsel steh und nach dem duftenden Gold, genannt Erdöl, suche. Trotzdem war die ganze Geschichte auch anstrengend, man täusche sich nicht, was da alles so hochkommen kann. Hat mich manchmal in ziemlich üble Zustände gerissen, die ich auch nicht einfach wegstecken konnte. Dann war's aber auch vorbei und ich hab mein Ding gemacht! Erst jetzt weiß ich, wie schwierig diese Körpertherapien sein können und dass da wirklich gute Therapeuten gefragt sind, die sowas auch auffangen bzw. sogar verhindern können.

    Bis ich eines Tages bei ihr hockte, sie mir die Massagen verweigerte und mir klar sagte, wir müssten jetzt über meinen Kinderwunsch reden! Ehrlich gesagt, ich war ein bisschen verwirrt. Ich stand in den Startlöchern mein Studium zu beenden und wusste, dass da noch einiges auch an Auslandsaufenthalten auf mich zukommen würde! Wenn mich eines nicht interessiert hat, dann eine Familiengründung. Dann kam noch der Vorwurf, dass mein Vater ja noch gar nicht wirklich in der Therapie aufgetaucht sei - na und? Aber war wohl wichtig, wegen der Traumatisierungen und bla!

    Ich hab mir den Schmarrn angehört und dann gesagt, dass ich keineswegs gewillt sei, mich von ihr manipulieren zu lassen. Wenn ihr Behandlungsziel lautet, dass sie aus mir nur zügig ne Mutter machen muss, dann seien wir schnell geschiedene Leute. Nach dem Motto: Hat Frau Probleme, dann muss sie Kinder bekommen. Dann sind die Probleme weg!

    Leider kam dann doch der Burn-Out (heute ist mir klar, dass es ne massive ADHS-Symptomatik war). Ich bin zum Shrink, die AD haben nicht geholfen, ich wurd immer blöder im Koppe usw. Der hat mich dann in ne Therapie gejagt und ich bin, wie fremdgesteuert, auch hinmarschiert. Die Dame war Analytikerin - dabei hab ich die Analysen immer abgelehnt. Natürlich kam auch da ein Vorwurf, weil ich eben keinen Bock auf freie Assoziationen hatte - da bin ich sowieso gut drin.

    Ich hab mir die Dame nicht ausgesucht, ich war kein bisschen aufgeklärt, was mir helfen könnte und hab nach jedem Strohhalm gegriffen, den mir die Fachleute gereicht haben! Bis ich mal gemerkt hatte, dass ich immer tiefer rutsche, lag mein Leben praktisch schon brach.
    Die Geschichte hätte ich mir ganz sparen können! Richtig übel war aber, dass ich ihr alle ADS-Symptome genannt hab. Teilweise wortwörtlich. Und die guckte mich mit ernstem Blick und verstehendem Kopfnicken an - das war's dann. Und sie hätte so gern noch Folgeanträge bei der Kasse gestellt und sich noch ein paar Jahre meine Geschichten angehört!

    Die letzte Thera war 2008. Schade eigentlich, die Hypnotherapie hat mir gefallen. Nur leider wusste ich nicht, dass sie beim Hang zu Dissoziationen eher ungeeignet ist. Und leider auch, wenn mensch mächtige Schmerzen hat und sich mit Hilfe der Hypnose da einfach rausbeamt (eben kraftvoll dissoziiert).

    Tja, das Leben ist ne große Schule. Schade auch, es war die erste Therapeutin, die mir mit viel Respekt begegnet ist und mich nicht ein Mal in Frage gestellt hat. Die hat mich richtig ernst genommen- sie hat zwar meine Gedankensprünge nicht verstanden, aber immerhin hat sie sich die Mühe gemacht, das zu hinterfragen und nicht einfach als Ideenflucht hingestellt.

    Sie war aber auch ganz auf der Traumaschiene und eingenommen von den Ideen der Transaktionsanalyse. Ich halt das Konzept ja auch für stimmig, aber es hilft eben nicht immer!

    2011 bin ich zum Shrink, keine Nacht mehr gepennt, total verpeilt und Albträume von meiner Schulter-OP. Die wär nie auf mich zugekommen, wenn ich in meiner Verpeiltheit nicht regelrecht nen Unfall provoziert hätte. Dann kamen die üblichen Diagnosen und die Ärztewechsel und praktisch jeder Shrink hat versucht, mich in ne Therapie zu manövrieren (trotz der bereits erfolglos absolvierten). Außer der ADHS-Spezi! Ich war richtig erleichtert, als dieses Wort ausgeblieben ist! Mich kriegen keine zehn Pferde mehr in solch eine Veranstaltung, auch nicht in ne Gruppentherapie (die Spielchen in der Klinik haben mir gereicht).

    Waldsteinie

  5. #85
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: Unterscheidung AD(H)S, Disso, Hochsensibilität, PTBS etc: Wie?

    Hallo alle,

    @ Zotti:

    Hallo, also das die gefragt hat, ob du sexuell mißbraucht worden bist, ist doch in Ordnung.
    Da hast du ja Glück gehabt, ich kenne viele denen sowas passiert ist und das wird oft ver-
    schwiegen.
    Aber davon bekommt man ja dann kein ADS. Das sind meistens Borderliner.
    Also, die frage hat mich eigentlich ehe erstaunt als gestört. Aber als ich las dass ADS mit borderline verwechselt sein kann und dass es mich damals ehe schlecht ging, leuchtet mich ziemlich ein dass sie bei mich mal an borderline gedacht hatte. Wäre auch nicht so viel daneben, da so viel höre, einige therapiemethoden die bei borderliner wirken, wirken auch bei ADSler die depression haben als folge eine traumata (aber mein traumata war eben anderswo als wo die dame gesucht hatte).

    Aber dass sie mich nicht sympathisch war, zu kalt, wollte ich ehe nicht mehr und es ist besser so. Ich bin immer wählerisch gewesen bei therapeuten und habe eigentlich so sehr gute gefunden die mich bei vieles was nicht ADS war gut geholfen. Die anderen gehe ich nur einmal und dann nicht mehr...

    Naja, wegen italienische temparement kann ich so was nachvollziehen! Ich denke schon ist dort ADS weniger ein thema als im deutschland, nicht nur weil sie im bezug auf MPH und Co so zurückhaltend sind, aber auch weil ADS-macken dort weniger stört und daher der leidendruck etwa weniger gross ist.

    Da ich französich rede (aber in der schweiz lebe) war ich vor meine diagnose (und danach) auch viel auf französische foren. Mich ist schon immer aufgefallen wie tolerant die leute dort sind bei macken die in deutsche schweiz nicht mehr toleriert werden... Ordnung, pünktlichkeit, zuverlässigkeit, effizient ist dort wirklich nicht soo wichtig, daher wird kontaktfreudigkeit mehr wert gelegt und eine impulsive, aber humorvolle und kontaktfreudige mensch wird ehe akkzeptiert.

    Ich habe dort auch eine freundin... Wir haben uns einige mal begegnet. Sie findet mich ganz normal! Selber ist sie auch chaotisch, aber es stört ihr nicht (und in ihre kultur ist nicht so wichtig) und ich fand schon dass sie noch mehr impulsiv ist als ich! Aber dann sind alle französen impulsiv... Bei ihr wirke ich als sehr ruhige mensch, der sich selten aufregt und wo ich lebe, im deutsch schweiz gelte ich als reizbar und impulsiv weil schon eine kleine änderung im tonfall schon registriert wird.

    Als kind bin ich weniger angeckte mit mein ADS als erwachsene. Naja, mit 21 jahren bin ich gezügelt in eine region wo ordnung, zuverlässigkeit, emotionenbeherrschung wichtiger ist...

    @ Waldstein: Was fèr anstregende weg hast du gemacht! Aber so was kommt mich so bekannt vor. Von lesen auf foren und eigene erfahrung.
    Ich hatte das glück dass ich grundsächlich shrink nicht so zugetraut hatte und nur dort geblieben bin wo ich mich wohlgefühlt hatte. Ich habe zwar auch meine geschichte vor der diagnose, aber bin mehrheitlich bei therapeuten gelangen (bei anderen bin ich nicht nur einmal gegangen) wo ich mich wohl gefühlt hatte und die mich auch geholfen hatten. Nur war mit ADS war waren alle überfordert, hatte ich auch schnell gemerkt und es auf seite gelassen, da ich ehe andere themen hatte.

    Aber doch ADS-diagnose war eine erleichterung. Weil immer mehr wenn alle andere sachen behandelt war (und zwar erfolgreich) ist doch was geblieben...

    lg

  6. #86
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 202

    AW: Unterscheidung AD(H)S, Disso, Hochsensibilität, PTBS etc: Wie?

    @ web4health


    mj71 schreibt:

    Irgendjemand hat gefragt wegen stimulantien und PTBS: Ich hatte mal eine gute text gefunden, ich glaube eben von web4health. So wie ich mich errine sind simulantien bei PTBS heikel. Es kann eine heftige rebound geben...

    lg
    Ja, ich hatte gefragt. Wenn es solch einen Text geben sollte, wäre ich über diesen dankbar :-)

  7. #87
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 355

    AW: Unterscheidung AD(H)S, Disso, Hochsensibilität, PTBS etc: Wie?

    Hallo,

    hm ich denke Adhs oder auch andere Diagnosen haben sicher einige Grundsymptome, aber in der Ausprägung ist es eben sehr Komplex und Individuell und es kommen eben viele Begleiterscheinungen wie Depressionen, Dissos, BPS, PTBS, Asperger usw dazu die verschieden Stark ausgeprägt sein können.

    Es ist ja auch so das man sich mit den Jahren weiterentwickelt und je nach Entwicklung , die einzelnen Symptome/Begleiterscheinungen zurückgehen oder eben verstärkt auftreten bzw. sich neu Entwickeln.

    Das Problem vieler Fachleute ist eben das sie sich sicherlich in Ihrem Fachgebiet gut auskennen aber nicht in der Lage sind den aktuellen Stand eines Menschen zu sehen und das eben eine bestimmte Diagnose aufrecht erhalten wird ohne das die aktuelle Entwicklung gesehen wird bzw. werden oft genug nach Standardverfahren Diagnosen gestellt.

    Mehr über den eigenen Horizont hinaus schauen wäre wohl in diesen Bereich für viele Fachleute wichtig um eben auch eine gute Therapie durchführen zu können.

    Dazu denke ich ist es eben auch nötig die Therapie meinem aktuellen Stand anzupassen und auch verschieden Therapieformen zu kombinieren schließlich ist ja Adhs und die Begleiterscheinungen (Dissos, PTBS, BPS usw) auch komplex und sehr vielseitig.

    Und solange die Fachleute nur Ihr eigenes Fachgebiet sehen werden wir auch immer verschiedene Diagnosen bekommen .

    Deshalb bin ich da auch nicht mehr so verbissen was meine Diagnose angeht ich kenne meine 2 Hauptdiagnosen wo ich mich auch zum größten Teil wieder er kenne (ADHS/BPS) und sicherlich habe ich auch mal Symptome von anderen Diagnosen aber deshalb brauche ich jetzt nicht für jedes Symptom was auch mal auftritt eine eigenständige Diagnose.

    LG
    Chaoskater

  8. #88
    mit Nebenwirkung

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 48
    Forum-Beiträge: 4.672

    AW: Unterscheidung AD(H)S, Disso, Hochsensibilität, PTBS etc: Wie?

    Ich würde mal mutig noch weiter gehen und folgende Spekulation hier reinwerfen:

    Was wenn du das Chaoskater-Syndrom, ich das happypill-Syndrom, und alle anderen ihr persönliches Syndrom haben?

    Soll heißen, dass es einige Gemeinsamkeiten hiermit und einige damit gibt .... und die Diagnose(n) nichts weiter als ein grobe Orientierung bieten....


    Und da schließt sich für mich der Kreis, wo im Disso-Thread angefangen wurde... Sind es tatsächlich Diagnosen (zB ADHS) nebst Komorbiditäten? Oder sind es Störungsbilder mit unterschiedlicher Färbung..... ist die Ausgangsposition für all die "Syndrome" evt. die selbe und bildet sich darum einfach nur ein ebenso einmaliges "Störungskonstrukt" das so individuell ist, wie der Fingerabdruck?

    Und ist es vllt so, dass all denen gut geholfen werden kann die eben sehr nah (und sehr deutlich) an einem Diagnosebild dran geblieben sind... zB am Bild einer ADHS oder so...


    Was mich stutzig macht ist, dass ich hier das Gefühl habe, es gibt Chaoten denen mit ihrem Therapieweg gut geholfen werden kann und es gibt welche (wie mich) die im Therapiendschungel seit Jahren rumdümpeln und immer wieder auf den A...llerwertesten fallen. Warum??? Was stimmt da nicht?


    Also mich packt langsam mal wieder die zornige Ungeduld.... ich versuch' mal die Hypnosetherapie.... verd*****te Hacke... da MUSS doch irgendwie was gehen!!!
    Von meinem ANALytiker werde ich mich dann wohl trennen... Ich hoffe er wird es verkraften ....

    Ich fürchte Diagnose hin, Therapie her... Es muss ein sehr individueller Therapieweg gefunden werden, wenn die Störung so individuell ist, wie ich vermute... das geht aber ebenso schwer, wie jedem Schüler gerecht zu werden oder jedem Patienten im Krankenhaus, denn dafür bräuchte man zweierlei Dinge die sind rar: Zeit und Engagement!


    Gnnaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa....
    ach ja... den Sektenbeitritt hebe ich mir für den Schluss auf....
    besser ist das.

  9. #89
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: Unterscheidung AD(H)S, Disso, Hochsensibilität, PTBS etc: Wie?

    Hallo happyill,

    Ich denke, diagnose sind nun mal nützlich um manche problemen eine name zu geben... Dann wissen menschen aus erfahrung (und forschung) welche behandlung hilft.

    Also, der ziel ist wirklich der leiden zu veringern.

    Dann ist der fachwelt oft auch bewusst dass jeden mensch anders ist, jedesmal die symptomen ein bisschen anders sind und dass eine therapie auf der mensch angepasst werden muss.

    Eigentlich hat der patient dort eine mitbestimmtrecht und so was hatte ich immer genètzt. Es wird auch unten ärzten gesagt dass "schwierige patienten" bessere heilungsschancen haben als pflegeleicht, vielleicht auch einfach weil sie wissen was sie brauchen und darum auch kämpfen, was für der umfeld nicht immer angenehm ist.

    Bei meine therapien war mich auch immer wichtig dass ich mich mit der therapeut gut verstehen kann. Ich habe auch meine intuition benützt um zu wissen wo diese mensch mich echt helfen kann und wo seine grenzen sind. Ich denke, eben, ich bin eine sehr schwierige patientin und daher bekomme ich was ich brauche...

    Aber schon alles was nach hilfe schmeckt: Ich war immer sehr anspruchsvoll und nicht jeden hilfe so angenommen, wenn ich keine gut gefühl dabei hatte.

    Aber es kann sein dass einige ADSler der kontakt mit ihre bauchgefühl und intuition etwa verloren haben...

    lg

  10. #90
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Unterscheidung AD(H)S, Disso, Hochsensibilität, PTBS etc: Wie?

    So verständlich mir das Ganze ist, so blöde kann es auch sein ...

    Der Haken am Ende ist, dass ein Fachleut ja irgendwie zu einer Diagnose kommen muss und da kann er sich nur an die ICD & Co halten.
    Nur leider sehen wir, wie wenig das u. U. passen kann und wie verzwickt es damit werden kann.

    Denn dummerweise orientieren sich die nachfolgenden Instanzen, welche eigentlich helfen sollen, an diesen Diagnosen und starten dann ihr Hilfsprogramm,. ob es passt oder nicht.

    Getreu dem Motto:
    "Wir meinen's doch gut mit Dir"
    Ob es auch gut ist, die Frage kann, bzw. darf nicht gestellt werden.

    Nur sind die Hilfmaßnahmen in den allermeisten Fällen schematisiert und standardisiert.
    Bei komplexeren Problemen (um nicht "Störungen" zu schreiben) kann das aber u. U. dann nicht nur nicht helfen, der Schuss kann dann auch kräftig nach Hinten losgehen.

    Dann kann man als Betroffener schon in eine arge Zwickmühle geraten, denn einerseits bittet man ja um Hilfe, so schwer das auch fällt, aber was, wenn die angebotene Hilfe für eben denjenigen gar keine Hilfe ist?
    Spricht man das an, heißt es gleich, man sei unkooperativ und lehne die Hilfe ab und droht mit Streichung von Bezügen, da man seiner Mitwirkungspflicht nicht nachkommt.
    Nimmt man die Hilfe an, schadet man sich u. U. damit selber mehr, als man Nutzen davon hat und wird vll. sogar um Wochen/ Monate in seiner Genesung zurückgeworfen.

    Und am Ende stehste da und lässt Dir möglicherweise noch sagen, dass Du narzisstisch und klugscheißerisch seiest und Hilfe gar nicht annehmen willst usw. (nein, das ist mir (noch) nicht passiert, aber ich habe es schon recht oft gehört und gelesen)


    Und das alles, weil Diagnosen und Maßnahmen nun mal, verständlicherweise, standardisiert sind und mit den "Abweichlern" nicht zurechtkommen.

    Allein deshalb ist es (mir) ja so wichtig, möglichst genau die richtige(n) Diagnose(n) zu finden.

    happypill schreibt:
    Ich fürchte Diagnose hin, Therapie her... Es muss ein sehr individueller Therapieweg gefunden werden, wenn die Störung so individuell ist, wie ich vermute... das geht aber ebenso schwer, wie jedem Schüler gerecht zu werden oder jedem Patienten im Krankenhaus, denn dafür bräuchte man zweierlei Dinge die sind rar: Zeit und Engagement!
    Und Geld ...

    Die Kassen sind leer und alles muss hübsch wirtschaftlich kosteneffektiv durchorganisiert sein.

    Ich habe dafür sogar volles Verständnis, aber genau da entstehen auch die Probleme ...

    Aber genau so wie Du schreibst ist es: Es muss ein sehr individueller Therapieweg gefunden werden.

    Was ich nur tatsächlich nicht verstehe ist, dass zwar einerseits Standardisierung und Wirtschaftlichkeit wichtig und verständlich sind, andererseits aber die Kosten durch nicht optimale Therapien und damit verbundene Kranheitsverlängerungen, Rückschläge etc. am Ende weitaus höher werden, als bei einer individuelleren Thera.
    Das erschließt sich mir nicht.
    Vor allem ann nicht, wenn dem Betroffenen damit nicht nur nicht geholfen, sondern der Schaden noch vergrößert wird.
    Wo ist da die Logik?

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