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Diskutiere im Thema Unterscheidung AD(H)S, Disso, Hochsensibilität, PTBS etc: Wie? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #51
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Unterscheidung AD(H)S, Disso, Hochsensibilität, PTBS etc: Wie?

    Waldsteinie schreibt:
    Die teilweise mehrjährigen Odysseen der ADHSler sind absolut inakzeptabel! Schießlich machen die Shrinks bzw. Ärzte ihre Ausbildungen noch immer an Universitäten, die von der Gesellschaft finanziert werden - dann erwarte ich zumindest, dass sie ihr Fachwissen auch der Gesellschaft zur Verfügung stellen.
    Die teilweise mehrjährigen Odysseen der ADHSler sind durchaus akzeptabel, da es ADHS bei Erwachsenen ja gar nicht gibt.

    Bei den wenigen "Idioten", die trotzdem eine ADHS diagnostizieren, sieht man ja, wie oft, ihre so genannte ADHS-Therapie zu rein gar nichts führt.

    Was wiederum beweist, dass ADHS bei Erwachsenen in erster Linie deshalb so schwer zu behandeln ist, nicht wie uns web4health suggerieren will, weil es sich meist um dissoziative Phänomene handelt, sondern weil es gar nicht existiert.


  2. #52
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Unterscheidung AD(H)S, Disso, Hochsensibilität, PTBS etc: Wie?

    Waldsteinie schreibt:
    HIer ist meine Toleranzgrenze erreicht! Ich bin durchaus der Meinung, dass sich die Fachleute öfter mal die Frage stellen sollten, warum ihre Therapien bei einer vergleichsweise großen Gruppe nicht anschlagen.


    Wieso sollten sie das tun?

    Ausserdem stimmt das gar nicht.

    Wenn Du Dir mal den Jahresbericht einer deutschen psychiatrischen Uni-Klinik durchgelesen haben dürftest, so sind die Erfolgsquoten dieser Häuser in der Behandlung psychiatrischer Störungen quasi phantastisch zu nennen.

    Zudem: Schlägt eine Therapie an, so liegt dies in jedem Fall an der Genialität der Fachleute.

    Schlägt eine Therapie (ausnahmsweise, versteht sich) mal nicht an, liegt dies in jedem Fall an mangelhafter Compliance des Patienten.

    Wieso sollte man diese auf Jahrzehnte bewährte Sichtweise ausgerechnet in der deutschen Psychiatrie ändern wollen? Die bekanntlich aufgrund dieser Sichtweise eine der besten überhaupt ist?

  3. #53
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Unterscheidung AD(H)S, Disso, Hochsensibilität, PTBS etc: Wie?

    Waldsteinie schreibt:
    gerade bei lang anhaltendem Misserfolg in der Behandlung, muss auch mal die Diagnose in Frage gestellt werden. Es heißt für mich eben nicht, dass jeder Arzt ADHS kennen muss - aber er muss seine Grenzen kennen und mal einen Rat bzw. ein Konsil einholen. Da hapert es.

    Die Unfähigkeit liegt nicht in der Unkenntnis von ADHS - die Unfähigkeit liegt in einer mangelhaften Bereitschaft zum Umdenken.
    Weder noch.

    An der Unkenntnis von ADHS liegt es nicht. Viele Dilettanten unter den Psychiatern, und der Großteil rechnet sich ja darunter, geben nach ihren haarsträubenden Fehldiagnosen sogar zu, schon mal etwas von ADHS gehört zu haben, dessen Symptome aber nie und nimmer mit dem betreffenden Patienten in Einklang zu bringen vermocht zu haben.

    Warum auch, klangen doch die Schizophrenie ohne jede Wahnsymptome oder die von dir angesprochene bipolare Störung ohne jede Manie vollkommen logischer?

    An was liegt es dann?

    Es liegt an der im ärztlichen Berufsstand oft zu findenden vollkommenden Unfähigkeit, sich in das Gegenüber (in dem Fall: Patient) einfühlen zu können.

    Wer die Tradition nicht kennt, mit der man es zu tun hat, es gibt Abhilfe durch Lektüre: Medizin ohne Menschlichkeit: Dokumente des Nürnberger Ärzteprozesses: Amazon.de: Alexander Mitscherlich, Fred Mielke: Bücher

    Das ist etwas, was nicht geschult wird, nicht verlangt wird, und in der psychiatrischen Ausbildung sogar bewusst unterbunden wird, denn das Einfühlen mit dem Patienten sorgte vielleicht dafür, dass man dessen Probleme mit nach Hause nehme. Das kann unter keinen Umständen der Fall sein.

    Den marginalen Fortschritt bezüglich ADHS in Deutschland verdanken wir Ärzten, die die Probleme ihrer Patienten mit nach Hause nahmen und sich etwas dazu überlegten.

    Das ist eine absolute Ausnahme.

    Und sie findet auch innerhalb des psychiatrischen Systems ganz bewusst keinen Führsprecher.

  4. #54
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Unterscheidung AD(H)S, Disso, Hochsensibilität, PTBS etc: Wie?

    web4health schreibt:
    Für mich bleibt es so :
    Ich beschreibe das immer wie eine Insel (z.B. Sylt). Wenn man von der Weststrandseite kommt, sieht man die Insel mit hohen Wellen und Sandstrand. Schön und gut. Vom Watt aus sieht die Insel ganz anderes aus. Es bleibt aber eine Insel. Einige Leute halten sich lieber am Wellenstrand auf, andere am Watt. Je nachdem, von wo man schaut sieht man unterschiedliche Facetten.
    Also, für mich bleibt des so:

    Ich beschreibe das immer mit einem Planenten, zum Beipsiel Mars . Von da aus betrachtet, seh ich von ADHS fast gar nix, muss ich sagen.

    Jetzt a weng näher hergehollt, so vom Mond aus, muss i sagen, es lässt sich fast gar ned unterscheiden, ob des jetzt ADHS ist, oder Dissoziation. Aber etwas von dem ADHS muss scho dran sein, fend ich.

    Da ich, web4health, aber wie der Großteil meiner Psychiaterkollegen auf dem OGLE-05-390lb zuhause bin, muss ich für meinen Teil sagen, dass mir die Sache mit dem ADHS von dort aus betrachtet immer logischer vorkommt.

  5. #55
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Unterscheidung AD(H)S, Disso, Hochsensibilität, PTBS etc: Wie?

    Eiselein schreibt:
    Also, für mich bleibt des so:

    Ich beschreibe das immer mit einem Planenten, zum Beipsiel Mars . Von da aus betrachtet, seh ich von ADHS fast gar nix, muss ich sagen.

    Jetzt a weng näher hergehollt, so vom Mond aus, muss i sagen, es lässt sich fast gar ned unterscheiden, ob des jetzt ADHS ist, oder Dissoziation. Aber etwas von dem ADHS muss scho dran sein, fend ich.

    Da ich, web4health, aber wie der Großteil meiner Psychiaterkollegen auf dem OGLE-05-390lb zuhause bin, muss ich für meinen Teil sagen, dass mir die Sache mit dem ADHS von dort aus betrachtet immer logischer vorkommt.
    Auch wenn das nicht an mich gerichtet ist:
    Du verwirrst mich gerade, denn der 390lb hängt im Sternbild Schütze rum ist damit noch weiter entfernt als der Mond.
    Wenn Du also vom Mars zum Mond gehst und damit näher rangehst, und es damit zumindest sichtbarer zu werden scheint, wenn auch fast nicht zu unterscheiden, warum dann also noch weiter weggehen und aus der Ferne schauen? Dann müsste doch noch weniger zu sehen sein oder stehe ich da gerade mal wieder auf dem Schläuchle?

  6. #56
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Unterscheidung AD(H)S, Disso, Hochsensibilität, PTBS etc: Wie?

    Nee, das hast Du schon richtig verstanden.

    Oder doch nicht?

    Ich wollte eigentlich die Diskrepanz zum Ausdruck bringen zwischen den Anforderungen, die die Behandlung von ADHS unmittelbar im Alltag stellt. Gegenüber dem planetarisch weit entfernten aber gleichzeitigen Theroretisieren darüber.

  7. #57
    hirnbeiß

    Gast

    AW: Unterscheidung AD(H)S, Disso, Hochsensibilität, PTBS etc: Wie?

    Wir leben auf einem ADHS-Planeten. Definitiv. Dissoziieren ist etwas für Kirchgänger, finde ich.
    Wer wirklich etwas auf sich halten will, der ist schlicht und einfach ADHS´ler.
    Wenn mich einer frägt, warum ich denn schon wieder so komisch bin, dann sag ich lieber,
    daß ich ADHS habe. Das klingt einfach erhabener. Hat ja auch (fast) nicht jeder, ne.
    So, im Alltag, meine ich.
    Ob man ADHS gut behandeln kann? Ich denke, das muß jeder für sich selbst entscheiden.
    Am besten wärs ja, wenn man nix davon wüßte. Aber der Alltag halt. Mit all seinen Spiegeln
    und Mitmenschen, die aber auch auf jeden und alles achten müssen. Dann kommt wieder mal ein Spruch,
    daß man ja Geduld habe und schon mal einen Fehler verzeih...
    Dann würde man wieder mal am liebsten disso...ne. Wirklich nich.
    Da! Eine Wühlmaus! ...wie schön.
    Ich mag Wühlmäuse. Meine Nachbarin mag sie nicht. Die hat aber auch kein ADHS....

    LG --hirnbeiß--

    PS: Wenn einer mit diesem Beitrag nix anfangen kann, dann muß ich fairer Weise
    erwähnen, daß es mir auch nicht anders geht.
    Geändert von hirnbeiß ( 4.07.2012 um 22:11 Uhr)

  8. #58
    Ist hier zuhause

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    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Unterscheidung AD(H)S, Disso, Hochsensibilität, PTBS etc: Wie?

    Eiselein schreibt:
    Nee, das hast Du schon richtig verstanden.

    Oder doch nicht?

    Ich wollte eigentlich die Diskrepanz zum Ausdruck bringen zwischen den Anforderungen, die die Behandlung von ADHS unmittelbar im Alltag stellt. Gegenüber dem planetarisch weit entfernten aber gleichzeitigen Theroretisieren darüber.
    Ok doch, ... hab ich glaub ich

    BTW

    Eiselein schreibt:
    Ja, das scheint mir auch so zum sein.
    Naja is'so, sag ich ja.
    Deshalb schreib ich sowas ja extra dazu, weil ich mir schon klar darüber bin, ein nicht ausreichend umfangreiches Hintergrundwissen und nur oberfläche Eindrücke zu haben.
    Es sind nur Eindrücke, aber manchmal ist der erste Eindruck auch der Richtige .

    Es gibt unter den so genannten ADHS-Spezialisten in Europa sogar noch schlimmere Fälle, die nur ein Buch gelesen zu haben scheinen.
    Pille schlucken und Mund halten – zu Barkley’s neuem Buch über ADHS bei Erwachsenen « ADHS-Spektrum: Neues und Altes aus der ADHS-Welt
    Wobei ich gerade in dem Artikel herausgelesen habe, dass der Autor doch mehr gelesen zu haben scheint, denn er schien mir über dieses Buch doch eher verwundert, weil eben einer der bekanntesten Forscher dort Dinge schreibt, die ihm befremdlich erschienen.
    Aber nach wie vor:
    Ich hab das Buch nicht gelesen und ich muss zugeben, dass zwischen den Zeilen lesen nicht zu meinen größten Talenten gehört, ... wobei damit jetzt wieder das Thema Asperger im Spiel wäre, ... oder einfach nur Unintelligenz ... wer weiß das schon alles

  9. #59
    Ist hier zuhause

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    AW: Unterscheidung AD(H)S, Disso, Hochsensibilität, PTBS etc: Wie?

    @ Fliegerlein

    Übrigens irgendwo im Netz habe ich gelesen, dass ADHS + PTBS autistische Symptome produzieren können. In einer Weise, dass die Asperger-Diagnose durchaus gerechtfertigt ist. Es sich aber nicht um echten Autismus handelt, sondern quasi um einen erworbenen.

    Das Dumme ist, ich finde die Stelle nicht mehr.

  10. #60
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 52
    Forum-Beiträge: 3.798

    AW: Unterscheidung AD(H)S, Disso, Hochsensibilität, PTBS etc: Wie?

    Ok, ... das wirft die Frage auf, ab wann einem durch Input-Overload der Kopf platzen kann ...

    Aber davon abgesehen würde ich dem entgegenhalten, dass Merkmale schon im Babyalter, ... Säuglingsalter ist glaube ich zutreffend, vorhanden waren, wenngleich die sich auch durch Hochsensibilität erklären ließen ... und dann wäre da noch der postnatale Vorfall ... sofern der als Trauma durchgeht ...

    Ausschließen würde ich das also nicht, interesant ist es auch.
    Macht es im Endeffekt einen Unterschied?

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