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Diskutiere im Thema brüche in der biographie als elementarer bestandteil? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    EvS


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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 97

    brüche in der biographie als elementarer bestandteil?

    so ich hatte gestern mein erstgespräch und bin nun irgendwie indifferent. die ärztin die mit mir das gespräch geführt hat kam zum schluß das es bei mir ja keine brüche in der biographie gibt (schule nicht abgebrochen oder gewechselt, uni geschafft und jetzt an doktorarbeit sitzend) und deswegen wohl kein ad(h)s vorliegt. allerdings muss ich auch sagen dass das abbrechen von irgendwas nicht wirklich in meiner familie akzeptiert wird. allerdings kenn ich auch meine arbeitsweise und muss sagen das ich nicht glaube das ich nen job außerhalb der uni lange behalten würde. daher nun meine frage:
    sind brüche also schulwechsel, studienabbruch etc. zwingend vorraussetzung für ne diagnose. und b) welche rolle spielt eigentlich das familienumfeld in so einer situation?

    hoffe ich nerve nicht...geht mir auch nicht darum das ich unbedingt ads "haben" will...fand nur die fokusierung einzig und allein auf die biographische brüche und sonst nix komisch

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 135

    AW: brüche in der biographie als elementarer bestandteil?

    Gabs hier vor ewigkeiten schonmal, damals hatte der Arzt gesagt: Oh, sie haben Abi? Dann können sie ja kein ADHS haben

    o.o

    Bei solchen Leuten ists mir schleierhaft, wie die denn bitte an ihre Zulassung gekommen sind und ich würd mir nach nur einem Kommentar in diese Richtung sofort nen anderen suchen, jemanden, der Ahnung vom Fach hat.

    Mit Ärzten, die irgendwelche eigenen empirischen Maßstäbe anlegen und nicht die gängigen Diagnoserkriterien(ICD10, DSMIV) sollte man seine Zeit sowieso nicht vergeuden. Lieber einen Termin bei einem ADHS-Facharzt/Klinik besorgen.


    Also nein, solch seltsame Diagnosekriterien gibt es nicht(Ungefähr so sinnlos, wie es wäre, mir zu sagen: Wir sehen zwar im Ultraschall die Steine in ihrer Galle, aber sie sind zu jung und können die garnicht haben.)

  3. #3
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 152

    AW: brüche in der biographie als elementarer bestandteil?

    Upsss, dann habe ich also keine ADS?

    Bei mir ist es ähnlich: Schulen (ohne Wechsel und Wiederholungen) komplett bis zum Fachabi durchgezogen, danach Studium mit Abschluss. Dadurch dass ich dann auch noch kurz nach dem Abschluss in die Selbstständigkeit "gerutscht" bin auch keine großartigen Arbeitgeberwechsel. Wunderschöner strigenter Lebenslauf...

    Der Lebenslauf ist nur ein Anhaltspunkt und sollte bei einer Diagnose nicht alleine entscheidend sein!

  4. #4
    Kennt sich hier aus

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 968

    AW: brüche in der biographie als elementarer bestandteil?

    Ich habe auch noch keine Abbrüche (nur das Studium zog sich ewig in die Länge ... gut, das reicht vermutlich als eindeutiger Hinweis ). Viele Brüche im Lebenlauf sind oft typisch für ADS, aber die Umkehrung gilt nicht - sind sie nicht vorhanden, kann ADS deshalb nicht ausgeschlossen werden... es gibt auch viele ADSler, die über einen linearen Lebenslauf verfügen.

    ADS muss immer als Spektrum betrachtet werden, wo die typischen Hauptsymptome wie Impulsivität, Konzentration etc. Dimensionen (eines Koordinatensystems) bilden, wo jeder ADSler seine ganz individuelle Ausprägungen hat. Eventuell ist Dein ADS-Spektrum so ausgeprägt, EvS, dass Du damit wenig Problem in Schule und Studium hattest und sogar Deine Stärken voll ausnutzen konntest.

    Die andere Sache ist, dass es immer von Umfeld abhängig ist, wie stark ADS-Symptome als Probleme wahrgenommen werden. Zum Beispiel in einem Umfeld, was kleine Nachlässigkeit problemlos aktzeptiert (wie zu spät kommen, alles auf den letzten Drücker machen, Verpeiltheit usw. ) und sogar Unterstützung anbietet, um diese abzufangen bzw. abzumildern, wird man vielleicht auch als ADSler mit stärkere Symptom-Ausprägung kaum Probleme haben...

    Deshalb kann man keine pauschalen Aussagen erlauben, wenn Du noch keine Abbrüche hattest - Du hattest vielleicht Glück mit Deinem Umfeld und anderseits eine günstige Symptom-Ausprägung. Auch könnte Deine Familie auf richtige Art und Weise Druck produziert haben, dass Du deshalb dran bleiben konntest.

    Und als letztes - es gibt auch viele ADSler, die Schule etc. geschafft haben, Familie gegründet haben, allgemein erfolgreich im Leben stehen und dann auf einmal zwischen ca. 30-50 Jahren eine Zusammenbruch erleben, weil sie diesen 'normalen' Alltag nur mit enormen Kraftaufwand bewerkstelligen und die Kraft irgendwann aufgebraucht ist (so ca. ab 40Jahren) oder dann eine größere Verantwortung (Familie, Studium...) auf einmal alles zusammenstürzen läßt.

  5. #5
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: brüche in der biographie als elementarer bestandteil?

    @ EvS: Warst du in Leipzig im PKH in der Ambulanz bei der Oberärztin?
    Wenn ja, die Ärztin ist fachlich ganz in Ordnung, aber man sollte nicht jedes ihrer Worte auf die Goldwaage legen.

    Meiner Meinung nach ist es eher ungewöhnlich, dass jemand mit AD(H)S gänzlich unbeschadet durchs Leben kommt und erst später dann die ersten Probleme hat.
    Sicher hängt das auch vom familiären Umfeld ab. Aber auch in einem sehr guten familiären Umfeld fällt der AD(H)Sler zumindest in seiner Familie auf. Z.B. durch sein Chaos, durch seine Verpeiltheit, etc.
    Brüche im Lebenslauf müssen ja nicht zwangsweise Abbrüche sein. Ich habe zwar mein Abi gemacht, musste aber eine Klasse wiederholen. Mein Studium habe ich auch durchgezogen, aber ich habe zwei Jahre länger gebraucht. Und frag nicht, wie oft ich meinen Schwerpunkt gewechselt habe.
    Dazu kommt dann noch eine Vielzahl angefangener und nicht beendeter Hobbies.
    Und auch meine Beziehungen haben nie lange gehalten.

    Zwingend notwendig ist, dass deine Probleme schon in der Kindheit und Jugend bestanden.

    Die Diagnostik im PKH ist sehr gut und umfangreich.
    In den Gesprächen mit der Psychologin wird sehr detailliert auf deinen Lebenslauf eingegangen. Und dort hast du auch die Gelegenheit deine Probleme ausführlich zu schildern.

  6. #6
    Kreativchaotin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 57
    Forum-Beiträge: 584

    AW: brüche in der biographie als elementarer bestandteil?

    Rina Oka schreibt:
    Und als letztes - es gibt auch viele ADSler, die Schule etc. geschafft haben, Familie gegründet haben, allgemein erfolgreich im Leben stehen und dann auf einmal zwischen ca. 30-50 Jahren eine Zusammenbruch erleben, weil sie diesen 'normalen' Alltag nur mit enormen Kraftaufwand bewerkstelligen und die Kraft irgendwann aufgebraucht ist (so ca. ab 40Jahren) oder dann eine größere Verantwortung (Familie, Studium...) auf einmal alles zusammenstürzen läßt.

    Ganz genau! Gerade wenn man noch zur Schule gegangen ist, als das Lebenstempo noch nicht so war wie heute und als viele von uns noch ohne Krankheitswert mit ADHS als ihrem Naturell genug Nischen und Oasen fanden, um runterzukommen von der Überreizung, da war Schulversagen noch viel seltener als heute, es sei denn, das ADHS war sehr stark.

    Auch gibt es ja immer weniger Berufe, für die eine kürzere Schul- und Ausbildungszeit reicht und überall Stress-Tempo-Druck!

    Dann noch Doppelbelastung oft als berufstätige Eltern...und....und....und.

    Ich habe gute Grundschulzeugnisse und ein Einser-Hochschulexamen, danach allerdings dann die Forschung nach einigen Jahren dort verlassen, das war mir dann zuviel, was ohne ADHS sicherlich nicht so wäre. Dann habe ich aber in einem anderen Beruf meinen Berufsabschluss erworben und in dem Beruf gearbeitet und eine Familie gegründet und alles....brav....wie es soll.....

    Ab Burnout zwischen 40 und 50 Jahren und dann habe ich im Nachhinein erst gesehen, wie schwer mein Alltag immer war, mit welchen verzweifelten Tricks ich durch Prüfungen kam trotz Panik-Blackouts und allem.

    Also, das sollten ADHS-Experten aber wissen. Mein Doc wusste es.

    LG! Maggy

  7. #7
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    Forum-Beiträge: 187

    AW: brüche in der biographie als elementarer bestandteil?

    Ich schließe mich da voll an.

    Brüche im Lebenslauf sind sicher bei ADSlern häufiger als bei normalen Menschen, zumindest im Durchschnitt nehme ich mal an. Aber ein eindeutiges Kriterium ist das nicht. Ist halt so wie ADS diagnostiziert wird. Typisch für ADS ist ja auch, dass man die Zeit nicht einschätzen kann, man Termine verpeilt oder immer zu spät kommt und Probleme hat, den Zeitaufwand einer Tätigkeit auch nur halbwegs richtig einzuschätzen. Das ist etwas in dem ich sehr gut bin, ich bin immer auf die Minute pünktlich und habe eigentlich noch nie einen Termin verbaselt, meist kann ich mir sogar mehrere Termine im Kopf merken mit Datum und Uhrzeit. Bei den ganzen Fragebögen waren die einzigen Fragen die ich mit nie oder nein beantworten konnte Fragen die mit Zeitmanagement zu tun haben. Trotzem hab ich ADS, und das ist sicher noch eindeutiger als Symptom zu erkennen als unstete Lebensläufe.

    Also mach dich nicht kirre, kein gescheiter Arzt wird die ADS "verweigern" nur weil du einen soweit bruchfreien Lebenslauf vortragen kannst. Verweigern ist bewusst in Anführungsstriche gesetzt, es ist ja nicht so, dass es supertoll ist ADS zu haben. Wenn genug Symptome dafür sprechen, dann hat mans, wenn genug dagegen sprechen, dann hat mans nicht. Jeder Arzt kennt die Hauptsymptome und Nebensymptome. Man muss nicht alle haben, sondern nur genug davon in entsprechenden Intensitäten. Ausschlusskriterien gibt es nahezu keine, also Kriterien die unbedingt erfüllt werden müssen damit es ADS sein kann. Ausnahme ist vielleicht das Bestehen seit der Kindheit. Das ist so ziemlich der wichtigste Punkt neben dem Vorhandensein in der Familie.

    Da es eine Erbkrankheit ist ist es extrem ungewöhnlich, wenn ein Kind aus einem absolut ADS-freien Hause beschwerdefrei lebt und auf einmal mit 25 oder so Symptome zeigt. Es ist ja nicht wie Krebs, bei dem man mit der Veranlagung geboren wird und eventuell irgendwann spontan einen Tumor bekommt oder eben nicht. ADS hat man oder hat man nicht und das von der Geburt an. Wie es sich zeigt ist eine andere Sache. Ich bin ja eher das Träumerchen gewesen und daher ist es als Kind nie wirklich aufgefallen und wurde erst jetzt festgestellt. Aber das auch nur aufgrund der Vorgeschichte. Bin ja wegen Depressionen in Therapie, das hätte auch viel erklären können, aber es war dann doch ADS mit Depression als Komorbidität.

    Ich denke auch mal, dass ADS einfach wegen der Eigenschaften von ADSlern schwerer früh zu erkennen sind als ADHS, bei dem die Hyperaktivität mitspielt, die nach außen einfacher zu erkennen ist.

  8. #8
    EvS


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    Forum-Beiträge: 97

    AW: brüche in der biographie als elementarer bestandteil?

    dake für die antworten...tja das mit der familiengeschichte ist halt auch schwierig, da ich keinen kontakt zu meinem vater habe und ihn auch nie kennen gelernt habe (soweit ich weiß sind aber seine beziehungen immer relativ schnell in die brüche gegangen). aber meine vergesslichkeit und verpeiltheit waren schon immer irgendwie running gags in der familie. hatte auch ständig wechselnde hobbys (hab ich natürlich vergessen beim erstgespräch zu erwähnen als sie mich nach hobbies gefragt hatte )...zu spät komm ich allerdings nie entweder bin ich überpünktlich oder aber ich komme gar nicht.

    @fliegenpilz: ja genau dort war ich...und gänzlich unbeschadet, naja bin ja auch in therapie wegen sozialphobie, die ich meines erachtens ja schon jahre mit mir rumschleppe aber halt jetzt erst behandeln lasse, da ich glaube das ich auch dabei bin meine doktorarbeit an die wand zu fahren (ich frag halt keine leute wenn ich irgendwas brauche oder wissen muss)

    es treffen halt viele symptome zu und die auch schon seit frühester kindheit (soweit ich mich zumindest zurück erinnern kann)...halt bis auf abbrüche

  9. #9
    EvS


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Forum-Beiträge: 97

    AW: brüche in der biographie als elementarer bestandteil?

    entschuldigung dass ich schon wieder hier nerve...aber mir ist da gerade eine frage in den sinn gekommen. ging oder geht es euch auch so dass ihr bei arztbesuchen (auch in anderen situation, aber um die geht es mir gerade nicht) ständig ein großteil von dem vergesst was ihr eigentlich sagen wolltet?

    ich hab jetzt nämlich nochmal mein erstgespräch memoriert (soweit mir möglich war) und hab eigentlich alles wichtige vergessen, wie ständig wechselnde hobbies, impulsivität, haushalt nicht hinbekommen, sich für die arbeit nicht motivieren können etc.

    so macht das ja auch ne diagnose recht schwierig und ich wundere mich auch nicht das die ärztin da keine großartigen probleme bei mir gesehen hat...ach das ist so frustrierend

  10. #10
    Allanon

    Gast

    AW: brüche in der biographie als elementarer bestandteil?

    Wotemer schreibt:
    Gabs hier vor ewigkeiten schonmal, damals hatte der Arzt gesagt: Oh, sie haben Abi? Dann können sie ja kein ADHS haben

    o.o
    O.O o.O' ..........oh ja, DAS finde ich auch sowas von schleierhaft !
    Da koennte man wieder meinen, dass manche Aerzte von ADHS wohl keine Ahnung haben und anhand von Schulabschluesse festlegt, ob jemand dumm ist oder nicht - geschweige denn, dass ADHS nicht mit "dummheit" korreliert -.-

    Je naeher der Tag zu mein Termin rueckt, desto groesser st die angst auch bei mir...


    Rina Oka schreibt:
    Und als letztes - es gibt auch viele ADSler, die Schule etc. geschafft haben, Familie gegründet haben, allgemein erfolgreich im Leben stehen und dann auf einmal zwischen ca. 30-50 Jahren eine Zusammenbruch erleben, weil sie diesen 'normalen' Alltag nur mit enormen Kraftaufwand bewerkstelligen und die Kraft irgendwann aufgebraucht ist (so ca. ab 40Jahren) oder dann eine größere Verantwortung (Familie, Studium...) auf einmal alles zusammenstürzen läßt.
    du sprichst mir aus der seele mit dieser beschreibung.
    ich erlebe den "beinahe zusammenbruch" seitdem ich eine familie gegruendet habe (2 kleine kinder, kochen etc...) und der alltag erfordert ne enorme kraftaufwand, und zwar psychisch !
    !)
    Studium habe ich auch abschliessen koennen, habe aber zwischendurch mal sehr lange pasiert da ich spielsuechtig war (konsolen wie dreamcast, nintendo und mein ersten studiiengang habe ich abgebrochen da ich den frist nicht eingehalten habe.
    das spricht doch schon fuer adhs oder ?
    Geändert von Allanon (25.06.2012 um 13:16 Uhr)

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