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Diskutiere im Thema Behandlung, ja? Nein? Alternativen? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 311

    Behandlung, ja? Nein? Alternativen?

    So, momentan bin ich stark am grübeln ob ich jetzt doch mal den Mut fasse und mir mal einen Spezialisten in Köln suche, der mir bei meinen Problemen helfen könnte. In erster Linie würde ich lieber gucken, ob es möglichkeiten gibt, vor allem die Konzentrationsschwäche, Vergesslichkeit im Kurzzeitgedächnis, und mal die Unruhe zu kämpfen, die mir meist das Einschlafen immer probleme bereitet... Oder eben auch schwierigkeiten sich selbst zu organisieren. Egal obs das Zeitmanagement ist oder andere Sachen...

    Ich war vor 1-2 Jahren das schonmal halbherzig angegangen, hatte mir dann irgend einen Arzt ausgesucht und war nicht wirklich überzeugt. Hatte mehr das Gefühl, dass die mehr mit meinen Fall nicht weiter wusste. Danach hatte ich das erstmal aufgegeben weil mir auch die Ergotherapie nach meinen Empfinden nichts gebracht hatte... Danach hatte ich das auch wieder verworfen. Ich weiß nicht, hab irgendwie ein komisches Gefühl wenn ich zu nem Psychologen gehe...

    Seit ich jedenfalls wieder zur Abendschule gehe merke ich schon, dass mir mein Kozentrationsproblem schon zu schaffen macht. Und dabei muss ich gerade mal nen Vorkurs zu einem Fach machen. Wenn die restlichen Fächer drann kommen wird das ziemlich schwierig, das Lernen besser zu koordinieren. Ich setze mich zwar regelmäßig hin, allerdings fällts mir 1. schwer, einzuschätzen ob ich bestimmte Inhalte mehr oder weniger lernen muss , und 2. brauche ich wesentlich länger bis alles im Gedächnis sitzt. und 3. besonders schwierig, ich lasse mich viel zu leicht ablenken und bin nachher extrems frustriert, wenn ich nicht genug getan habe...

    Naja, diese wesentlichen Probleme haben mich schon im Kindesalter geplagt. Gut zu sehen ist das in den Beurteilungen der 1-3 Klasse. Das Wort bzw die Phrase unkonzentriert und sich ablenken lassen, und sich ermahnen lassen, den Unterricht zu folgen kamen in allen 3 Beurteilungen häufig vor. ,-)

    Um mal so meine schulische Laufbahn mal kurz anzureißen: Ich wuerde erst ein Jahr später eigneschult weil man der Meinung war, dass ich noch nicht die soziale Kompetenz hatte, schon in die Grundschule zu gehen. Danach war ich erstmal in die Vorschule reingerutscht, dann bis zur 3. Klasse. Meine Leistungen waren immer schlecht. Danach schickte man mich wie gesagt auf die Sonderschule, was mir auch relativ gut geholfen hatte. Hauptsache ich konnte nach 2-3 Jahren dann zur Hauptschule und konnte mit relativ knapp durschnittlichen Noten die Fachoberschulreife erhalten. Leider ohne Quali weil ich bei der Mathenachprüfung damals durchgerasselt bin. Stichwort Nervösität. Erzeugt bei mir sofort ne Denkblockade. Auch ein Problem wo ich noch keine Lösung weiß.

    Naja, ist eigentlich alles mehr nur die Spitze des Eisbergs. In meinen übrigen Threads hatte ich das meiste schon beschrieben .-)

    So, was meint ihr? Wie sind eure Erfahrungswerte mit medikamentösen Behandlungen, als auch mit alternativen Behandlungsmöglichkeiten? Auch wenn es verlockend ist, eine Pille einzunehmen die die Probleme mit einen Schlag beheben könnten, ich wäre da nicht so der Fan von. Lieber erstmal alle alternativen ausschöpfen... Abgesehen davon bin ich was Psychopharmaka betrifft sehr skeptisch...
    Geändert von strader ( 9.06.2012 um 13:24 Uhr)

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 187

    AW: Behandlung, ja? Nein? Alternativen?

    Hi,

    nimm einfach pillen

    Nein, mal im Ernst. Ich denke, dass professionelle Hilfe immer besser ist als Selbsttherapie. Dass du deine Probleme kennst und sie dir bewusst sind und auch, dass du etwas dagegen tun willst ist schonmal gut. Bei mir hat es auch lange gedauert, bis ich eingesehen habe, dass ich alleine nicht klarkomme und mein Leben so niemals würde richtig in den Griff bekommen. Es halbherzig anzugehen bringt auch nichts. Ich schätze mal, dass dein Arzt entweder inkompetent war oder einfach der Falsche für deinen Fall. Ebenso die Therapie die du angefangen hattest.

    Besonders bei Psychotherapie ist es wichtig, dass man sich mit dem Therapeuten versteht. Wenn man die Person nicht richtig leiden kann, dann kann man sich auch nicht richtig öffnen und das Ganze ist zum scheitern verurteilt. Als ich meine Therapeutin gesucht habe, habe ich auch bei 3 Therapeuten Vorgespräche gehabt. Den einen konnte ich so wenig leiden, dass ich mich mit ihm beim zweiten Vorgespräch gestritten habe und die Sitzung dann abbrach. Ich muss mir doch wohl als depressiver Patient nicht sagen lassen, ich sei ja auch ein Kostenfaktor für ihn. Ein anderer war Okay, mein Bauchgefühl hat mich dann aber zu der Therapeutin geleitet, bei der ich heute bin, die sich zufälligerweise auch mit ADS sehr gut auskennt und für mich genau die Richtige ist. Ich mag sie und freue mich auf die Sitzungen bei ihr, da sie immer sehr erhellend und angenehm sind. Sicher auch manchmal anstrengend, aber das gehört dazu. Der richtige Therapeut kann also entscheidend sein. Wenn du schon die Nase nicht magst oder sowas oder dich unwohl fühlst, probiere einen anderen aus, denn das Unwohlsein beim Besuch eines Psychologen sollte sich beim Richtigen schnell verabschieden.

    Ein Test auf ADS kann sicher nicht schaden, dann weißt du woran du bist, ob es ADS ist oder nicht. Die Hauptsymtome sprechen ja dafür, du hast den Verdacht ja auch selbst. Also mach doch einfach Nägel mit Köpfen und lass einen experten sagen, ob es das wirklich ist. Ob du dich dann für eine medikamentöse Therapie entscheidest oder nicht, ist dann deine Sache, der Arzt kann dich ja nicht zwingen das zu nehmen. Ich selbst habe damit keine Probleme, ich vertrage jede Art von Medikament und probiere quasi an Chemikalien alles aus, was mir ein Arzt verschreibt und beobachte genau, was es mit mir macht. Gefällt mir das nicht, setze ich es eben sofort wieder ab, außer es handelt sich um eine bekannte Nebenwirkung die nunmal am Anfang auftreten kann, wie meine bleierne Müdigkeit am Anfang des Fluoxetins (Antidepressivum), die sich aber nach einer Woche etwa gelegt hat. Aber ich kann die Skepsis verstehen, besonders was Psychopharmaka angeht. Das gute alte "mein Kopf gehört mir und nicht der Chemie" ist ja weit verbreitet. Ob du dem im Zweifel eine Chance geben willst oder nicht, ist ja deine Sache. Am effektivsten kann man mit ADS ja umgehen, wenn man medikamentöse und psychotherapeutische Maßnahmen kombiniert. Wurde mir jedenfalls so geraten. Medikamente für den Körper, Balsam für die Seele sozusagen.

    Wenn du aber solche Hilfe warum auch immer nicht in Anspruch nehmen willst, dann lies mal den Thread, der derzeit direkt unter deinem ist. Da sich das sicher mit der Zeit ändern wird, hier mal der link:
    http://adhs-chaoten.net/ads-adhs-erw...trategien.html
    Vielleicht findest du dich darin ja teils wieder oder bekommst zumindest Vorschläge, wie du "mit dir selbst klarkommen" kannst.

  3. #3
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 311

    AW: Behandlung, ja? Nein? Alternativen?

    Danke für deinen ausführlichen Post .-)

    Du hast da vollkommen, sich selbst damit zu beschäftigten ist gerade mal die halbe Miete und wirklich vorran kommt man nicht. Dann sollte ich mich mal besser hinsetzen und recherchieren, was es in Köln so für Ärzte gibt...

    Zork schreibt:
    Hi,

    nimm einfach pillen

    Nein, mal im Ernst. Ich denke, dass professionelle Hilfe immer besser ist als Selbsttherapie. Dass du deine Probleme kennst und sie dir bewusst sind und auch, dass du etwas dagegen tun willst ist schonmal gut. Bei mir hat es auch lange gedauert, bis ich eingesehen habe, dass ich alleine nicht klarkomme und mein Leben so niemals würde richtig in den Griff bekommen. Es halbherzig anzugehen bringt auch nichts. Ich schätze mal, dass dein Arzt entweder inkompetent war oder einfach der Falsche für deinen Fall. Ebenso die Therapie die du angefangen hattest.
    Joa wurde mir da auch schnell klar, aber hatte mir damals leider nur irgend nen allgemeinen Psychotherapeuthen rausgepickt. Glaube das war ein Fehler .-)

    Zork schreibt:
    Besonders bei Psychotherapie ist es wichtig, dass man sich mit dem Therapeuten versteht. Wenn man die Person nicht richtig leiden kann, dann kann man sich auch nicht richtig öffnen und das Ganze ist zum scheitern verurteilt. Als ich meine Therapeutin gesucht habe, habe ich auch bei 3 Therapeuten Vorgespräche gehabt. Den einen konnte ich so wenig leiden, dass ich mich mit ihm beim zweiten Vorgespräch gestritten habe und die Sitzung dann abbrach. Ich muss mir doch wohl als depressiver Patient nicht sagen lassen, ich sei ja auch ein Kostenfaktor für ihn. Ein anderer war Okay, mein Bauchgefühl hat mich dann aber zu der Therapeutin geleitet, bei der ich heute bin, die sich zufälligerweise auch mit ADS sehr gut auskennt und für mich genau die Richtige ist. Ich mag sie und freue mich auf die Sitzungen bei ihr, da sie immer sehr erhellend und angenehm sind. Sicher auch manchmal anstrengend, aber das gehört dazu. Der richtige Therapeut kann also entscheidend sein. Wenn du schon die Nase nicht magst oder sowas oder dich unwohl fühlst, probiere einen anderen aus, denn das Unwohlsein beim Besuch eines Psychologen sollte sich beim Richtigen schnell verabschieden.
    Stimmt, wobei das man bei jedem Arzt anwenden kann. Wegen einer anderen Krankheitsgeschichte befinde ich mich auch in Dauerbehandlung bzw. Beobachtung und war erstmal bei 3 verschiedenen Schwerpunktärzten, ehe ich einen gefunden hab, mit dem ich einiger Maßen klar komme. Wenn das Zwischenmenschliche nicht funktioniert, dann tut man sich keinen Gefallen.

    Zork schreibt:
    Ein Test auf ADS kann sicher nicht schaden, dann weißt du woran du bist, ob es ADS ist oder nicht. Die Hauptsymtome sprechen ja dafür, du hast den Verdacht ja auch selbst. Also mach doch einfach Nägel mit Köpfen und lass einen experten sagen, ob es das wirklich ist. Ob du dich dann für eine medikamentöse Therapie entscheidest oder nicht, ist dann deine Sache, der Arzt kann dich ja nicht zwingen das zu nehmen. Ich selbst habe damit keine Probleme, ich vertrage jede Art von Medikament und probiere quasi an Chemikalien alles aus, was mir ein Arzt verschreibt und beobachte genau, was es mit mir macht. Gefällt mir das nicht, setze ich es eben sofort wieder ab, außer es handelt sich um eine bekannte Nebenwirkung die nunmal am Anfang auftreten kann, wie meine bleierne Müdigkeit am Anfang des Fluoxetins (Antidepressivum), die sich aber nach einer Woche etwa gelegt hat. Aber ich kann die Skepsis verstehen, besonders was Psychopharmaka angeht. Das gute alte "mein Kopf gehört mir und nicht der Chemie" ist ja weit verbreitet. Ob du dem im Zweifel eine Chance geben willst oder nicht, ist ja deine Sache. Am effektivsten kann man mit ADS ja umgehen, wenn man medikamentöse und psychotherapeutische Maßnahmen kombiniert. Wurde mir jedenfalls so geraten. Medikamente für den Körper, Balsam für die Seele sozusagen.

    Wenn du aber solche Hilfe warum auch immer nicht in Anspruch nehmen willst, dann lies mal den Thread, der derzeit direkt unter deinem ist. Da sich das sicher mit der Zeit ändern wird, hier mal der link:
    http://adhs-chaoten.net/ads-adhs-erw...trategien.html
    Vielleicht findest du dich darin ja teils wieder oder bekommst zumindest Vorschläge, wie du "mit dir selbst klarkommen" kannst.
    Joa waren so meine Sorgen wegen Nebenwikungen ect. Gerade wenn man dann in der Hirnchemie eingreift macht mir das schon Gedanken. Aber na gut, denke mal das ist eher wohl das geringste Problem...

    Was den Test betrifft, da hatte ich damals bei der Psychologin nen kleinen Test gemacht, laut dem Test wies das auch darauf hin. Dann verschrieb die mir wie gesagt Ergotherapie bis ich dann das erstmal beseite legte, als ich keinen wirklichen Fortschritt beobachtete.

    Aber auf jeden Fall Danke für deine Ratschläge. Das gibt mir einen besseren Überblick wie ich da angehen kann .-)

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 187

    AW: Behandlung, ja? Nein? Alternativen?

    Gern geschehen

    Frag dann bei der Therapeutensuche doch gleich am Telefon, ob die sich mit der ADS-Symptomatik auskennen. In der Regel spricht man denen ja aufs Band und die rufen zurück um abzuklären, worum es genau geht und ob ein Termin, wenn er möglich ist, Sinn macht. Damit kannst du ja schonmal total falsche Therapeuten herausfiltern. Evtl. hilft es auch, bei der Krankenkasse anzurufen (habe ich damals gemacht) und das zu schildern. Die können dann bei der Kassenärztlichen Vereinigung nachfragen und dir Therapeuten nennen. Sollten die alle keinen Platz für dich haben oder ein halbes Jahr Wartezeit haben, dann liegt Systemversagen vor. Im Klartext bedeutet das, dass du dir einen privaten Therapeuten suchen kannst (also einen der nur privat abrechnet und nicht in der KÄV ist) und die Kasse das dann trotzdem übernimmt. Dafür gibts einen einfachen Antrag und wenn Systemversagen vorliegt wird der eigentlich auch problemlos anerkannt.

    Und was Psychopharmaka angeht nochmal... Die Bedenken kenne ich, die kannst du dem Arzt ja auch schildern. Ich habe nach meiner Diagnose gleich Medikinet Adult bekommen, ein Retardpräparat das locker 8 - 10 Stunden wirkt. Das habe ich auch zum eindosieren bekommen, obwohl man das eigentlich nicht mit Retardpräparaten macht, aber das ist das einzige Mittel, das von der Kasse übernommen wird bei Erwachsenen. Anderes hätte ich mir einfach nicht leisten können. Eigentlich läuft das so, dass du niedrigdosierte Medikamente bekommst die nicht retadiert sind. Diese dosierst du nach Anleitung des Arztes langsam hoch. Das hat folgende Vorteile: Unretadierte Medikamente wirken quasi unmittelbar (schneller Wirkungseinsatz) und wirken nicht so lange, das heißt, nach wenigen Stunden ist alles vorbei. Somit ist bei Nebenwirkungen nicht "der ganze Tag im Arsch". Außerdem ist die Dosis ja erstmal schwach. Das bedeutet, vermutlich geringe Wirkung, aber auch geringe Nebenwirkungen. Solltest du Nebenwirkungen verspüren, werden die nicht stark sein und nicht lange andauern. Merkst du, dass du das verträgst und es keine Nebenwirkungen gibt, verlierst du ja auch die Angst davor Dann kann man sich an den richtigen Wirkungsgrad herantasten. Wenn du Angst vor Nebenwirkungen hast, kannst du ja den ersten Versuch in Anwesenheit einer anderen Person, Familie oder Freunde machen. Dann kannst du dir ja sicher sein, dass jemand da ist der eingreifen kann und im Zweifel einen Arzt rufen kann wenn es wirklich schlimm sein sollte. Das gibt dir vielleicht mehr Sicherheit dabei.

    Vor meiner ersten Einnahme von Medikinet hatte ich auch Respekt. Keine Angst, aber einen gesunden Respekt, weil ich nicht wusste, was mich erwartet. Hab mir das Telefon daneben gelegt für den Fall der Fälle, aber habs net gebraucht

    Jedenfalls egal wie du es angehst, viel Erfolg dabei

  5. #5
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
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    Forum-Beiträge: 311

    AW: Behandlung, ja? Nein? Alternativen?

    Ok, danke, das nimmt mir schon ein paar Bedenken :-)

    Also ich habe tatsächlich via Google eine Spezialistin aus Köln Junkersdorf gefunden, die auf ADS Fälle bei Erwachsenen spezialisiert ist auch für gesetz. Versicherte geeignet ist. Hab da schonmal via Mail ne Anfrage gestellt.

    Werde da auf jeden Fall nen Termin machen und dann mal schauen... werde dann berichten wies wird .-)

  6. #6
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 311

    AW: Behandlung, ja? Nein? Alternativen?

    So, hatte mich irgendwie bei der Seite verlesen. Doch nur Privatpatienten ^^
    Immerhin war die Ärztin nett und hat mir ne Liste an anderen Ärzten für die Diagnostik gegeben...
    Morgen früh mache ich dann mal einen Termin bei der Uniklinik...

    Mulmig ist mir trotzdem irgendwie. War schon den ganzen Tag über irgendwie nervös. Bin froh wenn ich bald endlich Gewissheit bekomme. Das einzige wovor ich mich irgendwie fürchte ist, dass man mir nicht helfen kann. Wenn der Test doch negativ ausfallen würde, wäre das zwar auch irgendwie gut, andererseits stände ich im Dunkeln und wusste nicht, wieso ich diese Probleme habe... Mal schauen wies wird...

  7. #7
    superstar88

    Gast

    AW: Behandlung, ja? Nein? Alternativen?

    Bei der Uni-Klinik (ADHS-Ambulanz) muss mit einer ellenlangen Warteliste gerechnet werden. 6-12 Monate sind drin.

  8. #8
    Fühlt sich hier wohl

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    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 311

    AW: Behandlung, ja? Nein? Alternativen?

    Oha... na dann mache ich das besser wie Zork vorgeschlagen hat. Hab Morgen Vormittag zum Glück frei, so hab ich Zeit mal alles abzutelefonieren

  9. #9
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.435

    AW: Behandlung, ja? Nein? Alternativen?

    Hallo strader,

    Ich finde schon gut wenn du dich eine artz suchst für eine diagnose. Wegen medis: eine diagnose verpflichten dich noch gar nicht zu pille nehmen. Es gibt ADSler die ohne medis, mit coaching und therapie klar kommen. Es ist auch erlaubt zuerst mal ohne medis zu probieren. Seine meinung darf man immer ändern.

    Mein arzt behandelt neben die übliche ADS-medis auch patienten mit gingko und joanniskraut. Beiden (auch zusammen) wirken gut. Ich habe es probiert. Gingko nehme ich immer noch, joanniskraut nicht mehr (nebenwirkungen) und sonst auch chemie (D-amphetamin).

    Ich hatte auch respekt von psychopharmaka und hatte lange gewartet. So war es auch gut. Irgendwann war ich am job überfordert und gestresst und wollte doch probieren...

    Mich hat auch geholfen mich zu informieren, andere ADSler fragen was sie mit MPH erleben um mich ein bild davon zu machen. Auf diese forum kannst du es sicher auch tun.

    lg

  10. #10
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 311

    AW: Behandlung, ja? Nein? Alternativen?

    Hallo mj71, danke für die Tipps. Hört sich schonmal nicht verkehrt an.

    Mal schauen wie der weitere Verlauf sein wird. Hoffe ich kriege Morgen irgendwo Zeitnah einen Termin. Sonst komme ich nicht zur Ruhe... Im Zwiefelsfall dann tatsächlich bei ner Privatkassen-Ärztin wenn das mit der Erstattung funktioniert. Mal gucken was meine Hanseatische Krankenkasse sagt.

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