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Diskutiere im Thema Behandlungs- und Kompensationsstrategien im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 216

    AW: Behandlungs- und Kompensationsstrategien

    gute Sache. Ich möchte auch keine medikamente nehmen und renne dem ganzen scheiß sozusagen auch weg und hab mich schon öfters aus dem Sumpf trainiert. Hier und da trinke ich dann auch gezielt kaffee, auch wenn ich den nicht gut vertrage und der mich mittelfristig auslaugt und müde macht, jeden tag grünen tee, hier und da mal alkohol, jeden tag schoki und schließlich einfach nur aushalten durch willenskraft, bis die nächste Sporteinheit bevorsteht ^^ Achja und wechselduschen hilft, aufgrund der cortisolausschüttung.

    Aber letzlich sag' ich mir: "Ist doch alles nur 'ne illusion! Du fühlst dich mies, aber dein Körper ist trotzdem leistungsfähig und dein Geist auch. Denen ists egal, wie du dich fühlst. Das sind doch nur dumme neurotransmitter die fehlen, sonst nichts. Als ob ich von soetwas banalem abhängig wäre".

    Diese "Fähigkeit" hab ich zwangsläufig erlangt, weils sonst wohl schon lang um mich geschehen wäre ^^

    Hilft aber nur kurzfristig, allenfalls mittelfristig. Denn durch das Fehlen resultieren mittel- und langfristig eben soo viele andere Sachen, die über das simple Wohlbefinden hinausgehen, z.B. soziale Probleme, Probleme im Job usw. Das kann man (ich) nicht mehr so einfach unter Kontrolle halten. Lediglich mein primitives Befinden ist mir egal, weils für mich eine Illusion ist. Halt "nur" irgendwelche Gefühle.
    Naja, das ist zu allgemein. Nur das Befinden, dass durch das fehlen der transmitter resultiert, ist mir egal. Ansonsten hör ich auf meinen Körper, um mich nicht ins burnout zu stürzen oder ins übertraining zu gelangen. Wiederum ein Ausnahme in Trainingseinheiten, wo ich starke Reize setzen möchte, ignoriere ich die Körpersignale wieder und lauf einfach weiter.


    Da fällt mir ein: Runners High ist auch ziemlich geil. Bisher einmal gehabt. Aber schon 4 jahre her. Damals hab ich mich noch deutlich mehr gequält als heute. Da sinds dann die endorphine, die einen glücklich werden lassen. Hab mich allmächtig gefühlt, als könne ich einfach alles und ewig weiterlaufen Beste Gefühl ever...


    Als Gegenspieler fungiert serotonin wohl nur beim sexualverhalten. Wieder mal ein Detail übersehen ^^



    ritualisierte Ernährung müsst ich mir auch mal zulegen. Ja öfters mal ausprobiert. Es hilft echt ungemein. Ich hab' diese Ernährung vor ein paar Wochen für eine Woche durchgezogen.

    ich fühlte mich deutlich, deutlich besser, ich war leistungsfähiger (nicht nur geühlt!). Am ersten Tag 2x 1:15h hartes krafttraining absolviert. neue bestzeit auf 5km erlangt. Nie ausgelaugt gefühlt, höchstens mal müde, aber nie so übertrieben ie oft mal.

    Vor allem kann man sich dnan gezielt an eine Sache halten. Ohne Plan isst man einfach immer irgendwas, höchstens in einem groben Rahmen. Esse das meiste nur aufgrund der nährstoffe, aber einen überblick der kalorien, KHs, proteine und mikronährstoffe hat man dabe nicht.

    Wenn man jede einzelne Mahlzeit plant und sich alle Daten dazu aufschreibt, hat mans unter Kontrolle und die leistungsfähigkeit steigt. Ich habe gleichzeitig in den erste 4 Tagen 3kg abgenommen, 1kg wasser, 500g glykogenspeicher und 1,5kg fett. ich bin auf meine proteine gekommen und auf die mikronährstoffe, war nach 1600kcal aber schn pappe satt, dazu 2x am tag trainiert, was ca. 2000kcal im traing selbst und dnn nochmal 500kcal im nachbrenneffekt verbrennt, gind das mit dem abnehmen so schnell klar.

    Überlege, ob ih das nicht doch schon wieder so mache, vor dem halbmarathon im september... Die Menschen da draußen glauben immer es sein ein Verzicht und eine Einschränkung, dabei bringt es genau das Gegenteil, und zwar mehr Freiheit. Warum das parradoxerweise so ist, weiß ich nicht, aber es ist so ^^
    Geändert von Rager (13.06.2012 um 14:08 Uhr)

  2. #12
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsener
    Forum-Beiträge: 1.649

    AW: Behandlungs- und Kompensationsstrategien

    Ich kann mich euch nur anschließen, dass die Strategien (vernünftige Ernährung etc.)auf jeden Fall sehr helfen. Ich finde es auch gut, das erstmal ohne Medikamente zu versuchen, sofern es geht.

    Bei mir ging es leider nicht, weil ich den Sport, den ich täglich brauche so übertrieben habe, dass ich über viele Jahre im Übertraining war,mit den entsprechenden Folgen, ständige Infekte etc..

    Letztendlich haben mir dann doch nur die Medis geholfen ein vernünftiges Maß hinzukriegen.
    Wichtig ist m.E. nach, es mit der Bewegung nicht zu übertreiben,regelmäßig,aber auf keinen Fall zuviel.

  3. #13
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 216

    AW: Behandlungs- und Kompensationsstrategien

    dabei ist es sehr schwer zu entscheiden,w as zu viel und was zu wenig ist, finde ich... Ich erkenne oft nicht, wenn es zu viel ist. Erst nach jahrelanger erfahrung, kann ich es grob einschätzen, aber irgendwie ist die Selbstwahrnehmung da gestört... Aber es wird immer besser

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Behandlungs- und Kompensationsstrategien

    Was hilfreich ist, ist die Fähigkeit, sich selbst analysieren zu können.

    Ich sollte wieder Tagebuch schreiben. In einer Krise mit meinem Mann habe ich ihm meine Gefühle und Gedanken aufgeschrieben und einige Stunden später, als ich aus der "Gefühlsduseligkeit" raus war, konnte ich sehr gut erkennen, welche Strukturen mich prägen.

    Also meine nächste Challange:

    TAGEBUCH FÜHREN!

    Beim Sport hab ich glücklicherweise ein sehr gutes Gespür dafür entwickelt, was mir gut tut und wann es zu viel oder zu wenig ist.
    Ich bin da in meiner späten Jugend ein paar mal auf die Schnauze gefallen (Knie kaputt gemacht), aber inzwischen mache ich mir DA einfach keinen Druck mehr.
    Ich mache Sport, wenn ich WILL. Wenn ich keine Lust hab, lasse ich es. Es wird schon einen Grund dafür geben.

    Zum Beispiel bin ich zu meinem Geburtstag 27km gelaufen. Die längste Long-Jog-Strecke meines Lebens!
    Danach hatte ich 2 Wochen keine Lust auf Sport. Ich hab, glaub ich, insgesamt nur 3 mal ein wenig gesportelt.
    Mein Körper UND MEINE PSYCHE mussten sich von diesen Strapazen erholen.
    Als die Lust zurückkehrte, hab ich einfach wieder angefangen.

    Beim Essen muss ich mich auch sehr aufpassen. Je mehr Struktur, desto besser. Thank god, inzwischen habe ich meinen "Kontrollwahn" so umgelegt, dass ich eben schaue, dass ich mich besonders gesund (für Körper UND Seele) ernähre und mit der Ernährung meinen Sport unterstütze. Und ich war nie gesünder und ausgeglichener.

    Es muss eben extrem sein. Dann extrem gesund eben

    Ich bin in der glücklichen Position, zumindest in beruflicher Hinsicht nicht darauf angewiesen zu sein, jeden Tag unter Druck 100% geben zu müssen bei Dingen, die mich zum Teil oder komplett nur peripher interessieren.

    Einziges wirkliches Spannungsfeld sind die sozialen Kontakte. Hier setze ich auf Verhaltenstherapie. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Monaten jemanden finde, der mich und am besten auch meinen Mann coachen kann.

  5. #15
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 216

    AW: Behandlungs- und Kompensationsstrategien

    NurIch schreibt:
    Beim Sport hab ich glücklicherweise ein sehr gutes Gespür dafür entwickelt, was mir gut tut und wann es zu viel oder zu wenig ist.
    [...]Ich mache Sport, wenn ich WILL. Wenn ich keine Lust hab, lasse ich es. Es wird schon einen Grund dafür geben.

    Zum Beispiel bin ich zu meinem Geburtstag 27km gelaufen. Die längste Long-Jog-Strecke meines Lebens!
    Danach hatte ich 2 Wochen keine Lust auf Sport. Ich hab, glaub ich, insgesamt nur 3 mal ein wenig gesportelt.
    Mein Körper UND MEINE PSYCHE mussten sich von diesen Strapazen erholen.
    Als die Lust zurückkehrte, hab ich einfach wieder angefangen.
    Ich bin gerade dabei dieses Gefühl zu entwickeln. Es wurde mir erst vor ein paar Wochen bewusst, dass ich mcch aufgrudn der ADS sehr schlecht einschätzen kann, wann es, auch im sport, zu viel oder zu wenig ist. Also muss mans asuprobiert. Das hab ich seit gestern quasi abgeschlossen.


    Am Donenrstag bin ich ebenfalls meinen längsten Lauf gelaufen, 25km. Konditionell kein bisschen anstrengend, abr irgendwann haben achillessehne, knie und becken weh getan und ich hab aufgehört. Am nächsten Morgen Krafttraining ging klar. Da ich keine zeit hatte, leider ersma nur 30min und gleichzeitig kochen und fegen. Abends dann part2. da war ich vom tag aber schon so fertig, dass ich eigentlich hätte schlafen sollen. stattdessen nochmal alles gegeben... bekomme dann immer Husten. Gestern abend dann versucht nochmal zu laufen, um eben zu gucken, ob die Müdigkeit und energielosigkeit nur töuscht, oder ob sie real ist. Naja, war real. Aber länger als 2 Tage ohne Sport halte ich kaum aus.

    Früher, als ich auch nach Lust und Laune gesportet hatte, hab ich nach sehr anstrengendem Traiing auch mal ne Woche Pause gemacht, nur konnt ich mich dann gar nicht mehr motivieren, weil ich mich daraufhin so mega unsportlich fühlte. Daer sporte ich imemr iwie durch...


    NurIch schreibt:
    Beim Essen muss ich mich auch sehr aufpassen. Je mehr Struktur, desto besser. Thank god, inzwischen habe ich meinen "Kontrollwahn" so umgelegt, dass ich eben schaue, dass ich mich besonders gesund (für Körper UND Seele) ernähre und mit der Ernährung meinen Sport unterstütze. Und ich war nie gesünder und ausgeglichener.

    Es muss eben extrem sein. Dann extrem gesund eben

    Ich bin in der glücklichen Position, zumindest in beruflicher Hinsicht nicht darauf angewiesen zu sein, jeden Tag unter Druck 100% geben zu müssen bei Dingen, die mich zum Teil oder komplett nur peripher interessieren.

    Einziges wirkliches Spannungsfeld sind die sozialen Kontakte. Hier setze ich auf Verhaltenstherapie. Ich hoffe, dass ich in den nächsten Monaten jemanden finde, der mich und am besten auch meinen Mann coachen kann.
    Wenn ich mir schokolade kaufe, muss ich sie sofort, zumidnest zur hälfte wegessen und die andere Hälfte am Abend ^^ Ich kauf mirs einfach nicht mehr, nur sehr selten. Anders funzt das bei mir nicht. Bei mir muss es auch extrem sein, ganz oder gar nicht... Was anderes halt ich nur schlecht durch.
    Ich les mir so gut wie jeden Tag neue Dine in Sachen Ernährng an und optimiere des Öfteren.

    Ich beneide dich darum, dass du einen Beruf gefunden hast, der dihc nicht unter Druckt stellst und den du gerne machst. So weit bin ich leider noch nicht.
    Neben dem Studium sind auch die sozialen Kontakte mein größtes Spannungsfeld. Ich hoffe, dass ich Ende des Jahres auch in eine Verhaltenstherapie kann.


    Gruß,
    Rager

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 45

    AW: Behandlungs- und Kompensationsstrategien

    Mit hilft Fahrradfahren. Die knappe halbe Stunde von der Arbeit nach Hause, verringert die Anspannung und macht den Kopf frei. Dann betreibe ich noch Tai Chi Chuan. Die Kombination von Bewegung und Meditation hat eine sehr beruhigende, "erdende" Wirkung.

  7. #17
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Behandlungs- und Kompensationsstrategien

    Mir sind zwei für mich sehr wertvolle "Kleinigkeiten" aufgefallen, die mir bei meiner Tagesstruktur helfen:

    1. Allzweck- Putztücher zum wegwerfen. Insbesondere in Sachen Badreinigung spart es Zeit und Aufwand und somit nimmt es ein wenig Demotivation im Vorfeld. Wenn man bedenkt, dass ich für Wischlappen, die ja nun jedes mal hinterher gewaschen werden müssen, einmal bis zwei mal pro Woche 50 cent für einen Waschgang ausgebe, ist es auch gar nicht mehr so viel teurer. Einzig den ökologischen Gedanken muss man ausblenden können

    2. Ich überwinde mich abends viel zu oft nicht dazu, mich abzuschminken. Zähneputzen, okay. Da ist die Belohnung durch das tolle Mundgefühl offenbar ausreichend. Aber abschminken...
    * Haare hochbinden,
    * wegstecken,
    * 2-3 mal mit Wasser und Waschlotion reinigen,
    * abtrocknen,
    * eincremen, bä..... dat dauert immer so lang.

    Also hab ich mir Reinigungsmilch und große Wattepads geholt.
    * Reinigungsmilch einfach aufs Gesicht schmieren und
    * mit den Pads entfernen. Feddisch.
    Ich muss dafür nicht mal meine Haare wegstecken. Sehr cool.

  8. #18
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 44
    Forum-Beiträge: 1.943

    AW: Behandlungs- und Kompensationsstrategien

    Ist ja nun ein sehr spezieller Tip, aber da es hier grad erwähnt wurde,...

    Abschminken, ....

    NurIch schreibt:
    ......
    Also hab ich mir Reinigungsmilch und große Wattepads geholt.
    * Reinigungsmilch einfach aufs Gesicht schmieren und
    * mit den Pads entfernen. Feddisch.
    Ich muss dafür nicht mal meine Haare wegstecken. Sehr cool.
    Es gibt ja bereits fertige Abschminkpads mit Hautklar oder son zeug, aber teuer.
    Ich steh auf...

    Babyhauttücher!

    Es gibt Öltücher und Sensitiv ohne Öl.

    Eins A zum Abschminken selbst von Mascara.
    (Damit hab ich immer die Bananenpatschehände und Sabberschnuten von meinen Kids unterwegs gereinigt und seitdem will ich die Dinger nicht mehr missen)

    Man sollte beim Kauf drauf achten, das man die für Gesicht geeigneten nimmt, manche haben eine zu grobe Struktur oder Popopflegeduft..

    (Aber nicht mit den "Fertigputztüchern" oder den antibakteriellen Wischlis verwechseln! )

  9. #19
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 27

    AW: Behandlungs- und Kompensationsstrategien

    Ich beneide euch - wenn ich doch nur auch so einen SPORT HYPE hätte, ich kann mir gut vorstellen, dass man, gerade beim Joggen, auch viel vom innen aufgestauten Strom ablassen kann. Aber ich bin immer nur müde, müde, müde und kann mich nicht aufraffen . Ich krieg ja noch nicht mal meinen Haushalt gescheit geregelt , ich bin so depri, weil einfach nix läuft bei mir

  10. #20
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 31
    Forum-Beiträge: 201

    AW: Behandlungs- und Kompensationsstrategien

    Hallo,

    ich habe genau nach so einem Thema gesucht - weil ich selbst gerade über einige Artikel im Netz gestoßen bin, die die Ernährung im Zusammenhang mit ADS/ADHS erläutern.

    Vor weg, Nurlch, wegen deinem Kaffee:
    Deutschland im Kaffeerausch - WDR MEDIATHEK - WDR.de

    Hier wird auch erklärt, wieso du nach dem Aufstehen Kaffee brauchst. Ich selbst habe Kaffee vor zwei Jahren abgesetzt.

    Haushalt
    Findest du es nicht etwas komisch, wenn man täglich putzt? Ich putze einmal in der Woche, an einem festen Tag. Natürlich stelle ich abends auch Geschirr in den Spüler und achte darauf, dass keine Wasserflecken zu sehen sind - ebenso im Bad, aber täglich das WC zu reinigen ist schon etwas Zwanghaft.

    Ich mag Ordnung auch, das hat sich über die Jahre bei mir in einer unbewussten Selbsttherapie durchgesetzt, um den Chaos entgegenzuwirken, deshalb war die Diagnose bei mir auch etwas schwerer.

    Jedoch kann putzen auch eine Form von Ablenkung und Vermeidung sein, damit man nicht andere Aufgaben erledigt.
    Ach ein intelligentes Haus alla SARAH wäre sehr schön... ^^

    Sport
    Es ist erwiesen, dass Sport positive Auswirkungen auf den Körper hat, sogar auf die Gene. Ich selbst hatte es mal für einige Wochen geschafft, regelmäßig etwas Sport zu treiben, aber nach meiner Verletzung an der schulter und die zwei Jahre andauerende Fehldiagnose von mehreren unfähigen Orthopäden ging das dann ziemlich kaputt.

    Zur Zeit mache ich nur das AOK Rückenkonzept, welches sehr gut ist - jedoch die Arme und Beine werden hier nicht trainiert.
    Mein neues Fahrrad benutze ich nur dann, wenn ich mir sicher sein kann, dass ich es auch sicher abschließen kann und somit fahre ich öfters doch Auto... - blöde Diebe.



    Ernährung
    Der Mensch hat sich durch die Evolution an gewisse Nahrungsquellen angepasst. Getreide geghört jedoch noch nicht so lange zur Quelle, daher haben viele Menschen damit ein Problem. Leider finde ich in Netz gerade nicht mehr den Beitrag, ich glaube jedoch ihn auf ARTE oder AnixeHD gesehen zu haben.

    Was die Nährstofftherapie angeht habe ich einige interessante Artikel gefunden:
    ADS und Mikronährstoffmedizin - Der Experte für Orthomolekulare Labordiagnostik
    ADHS und Mikronährstoffe - Der Experte für Orthomolekulare Labordiagnostik
    Gamma-Amino-Buttersäure (GABA) - Neurotransmitter mit angst-lösender Wirkung | Dr. Bieger
    ADHS-Screening - Der Experte für Orthomolekulare Labordiagnostik

    Mir persönich geht es immer schlechter seit Wochen und ich bin total antriebslos, ich wollte schon seit vier Wochen hier im Forum etwas darüber schreiben...

    Bedauerlicherweise ist mein Hausarzt jetzt 2,5 Wochen im Urlaub und ich darf wieder warten - evenutell kann mein Psychiater ja eine Blutuntersuchung für die Spurenelemente, Mineralstoffe und GABA veranlassen, sodass ich das endlich mal überprüfen kann.
    Das ich als Patient die Ärzte auf eventuelle Nährstoffmangel hinweisen muss, ist schon sehr bedauerlich...

    Ebenfalls die GABA ist sehr wichtig und kann auch für meinen Tinnitus verantwortlich sein. Das will ich endlich abklären.

    Die Ernährung umzustellen bevor ich eine Blutuntersuchung hatte, wäre nicht besonders schlau, da sonst das Ergebniss verfälscht würde.

    Meine Verhaltenstherapeuthin fand meinen Ansatz mit der Ernährung logisch und überprüfenswert. Was sie mir aber auch noch empfielt, ist ein Autogenes und Kognitives Training. Da vor allem mein Kurzzeitgedächtnis oft Probleme macht, fällt mir auch das Lernen und alltägliches sehr schwer.

    Anmerkung:
    Ich habe noch einen Artikel gefunden, muss ihn aber noch übersetzen, da mein Englisch grässlich ist.
    Paleo Diet For Adhd | LIVESTRONG.COM
    Geändert von KaputterData ( 9.08.2012 um 23:01 Uhr)

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