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Diskutiere im Thema Gemischte Gefühle-11.6. ist Diagnose im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 105

    AW: Gemischte Gefühle-11.6. ist Diagnose

    Rose schreibt:
    Hallo Bine,

    ja mei.... und nu? *lach*

    Sorry Süße, aber ich verstehe nicht was das nun anders macht?
    Keine Ahnung. Es ist ja für mich auch nicht der Weltuntergang. Aber das so schwarz auf weiß zu sehen und gesagt zu bekommen hat mich im ersten Moment eben geschockt.
    Auch wenn ich nun meiner Chefin sagen kann, warum es so ist wie es ist. Sie kriegt ja bald noch nen Nervenzusammenbruch wegen mir *g*

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 105

    AW: Gemischte Gefühle-11.6. ist Diagnose

    Meine Chefin zeigt leider wenig Verständnis, ich habe es ihr heute früh erzählt. Weil das die Antwort auf all ihre Fragen ist, warum ich so arbeite, wie ich es nunmal zur Zeit tue.

    Aber irgendwie sieht sie es als Ausrede, keine Ahnung.

    Mir wurde bei meinem Diagnosegespräch gestern auch geraten, den Job zu wechseln, weg von den Kunden, Verwaltung. Hatte gestern noch einen Test gemacht, was mir arbeitsmäßig so Spaß machen würde.

    Ende des Jahres geht die Chefin offiziell in Rente, bleibt aber noch eine Weile im Hintergrund. Bis dahin muss ich fit sein und alles können und auf die Reihe kriegen. Der neue Chef ist nicht mehr so verständnisvoll.
    Nur nen Knopf einfach einschalten kann ich auch nicht. Ich bewerbe mich ja schon seit einem halben Jahr. Muss halt schauen, wie es weitergeht.

  3. #13
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 3.524

    AW: Gemischte Gefühle-11.6. ist Diagnose

    Ich denke, dass es für Dich vielleicht wirklich gut wäre Dich neu zu orientieren und den Job zu wechseln. Lass Dich beraten, schau was Dir liegt und vor allem was Dir Freude macht.

    Ich drück Dir die Daumen, dass Du das richtige findest und bald einen neuen Weg einschlagen kannst.

    LG

    Rose

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 105

    AW: Gemischte Gefühle-11.6. ist Diagnose

    Sagt mal, ist es eigentlich normal, dass man zwischendrin anfängt zu zweifeln?
    Erst war ich ja gestern niedergeschlagen, dann fing ich an zu zweifeln, ob es wirklich so ist, oder ob die nur mit mir Geld verdienen wollen (soll ein Seminar machen), heute kommt die Akzeptanz... Mir gehts auch grad gut und ich fange an, es zu akzeptieren. Bin erleichtert, dass es nun eine Antwort gibt.
    Aber es kommen zwischendrin immerwieder Zweifel... Gerade weil es so viele ADHSler gibt... Kann es auch nicht genau begründen. So ganz hab ich mich eben noch nicht mit abgefunden. Irgendwie so auf die Art "warum ich?"

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 187

    AW: Gemischte Gefühle-11.6. ist Diagnose

    Hi,

    ich denke, dass ist total normal. Es ist immer so, dass wenn man eine Diagnose wegen etwas bekommt, dass im Grunde behandel- aber nicht endgültig heilbar ist, Fragen hat wie dein "warum ausgerechnet ich?". Jeder geht damit anders um. Ich war sofort erleichtert weil das Kind jetzt einen Namen hat und ich weiß, was mit mir nicht stimmt. Die Frage nach dem Warum ist etwas, das total überflüssig ist, denn darauf wird nie jemand eine sinnvolle Antwort finden. Eine Diagnose kann erstmal ein harter Schlag sein, aber es ist etwas, das man nicht ändern kann. Du siehst das ja selbst momentan. Es ist an dir es in den kommenden Tagen zu akzeptieren und Strategien für dich zu entwickeln, wie du neben medikamentöser Therapie lernen kannst, damit zu leben und richtig umzugehen.

    Aber du hast ja jetzt ein Ziel und das heißt, die Symptome zu bekämpfen und das, was sich an Verhaltensweisen eingeschlichen hat, die sich auch nicht durch Medikamente "wegschlucken" lassen, zu ändern oder einfach zu akzeptieren. Du kannst dir jetzt gezielt Hilfe holen für Dinge, bei denen du vorher nicht wusstest, warum sie so sind oder wer dir dabei helfen kann. Das ist doch etwas gutes.

    Einige Menschen brauchen bei so etwas halt ein paar Tage zeit um es zu akzeptieren, du scheinst einer davon zu sein. Setz dich damit nicht unter Druck, wenn du merkst wie Medikamente da wirken, und wie großartig du auf einmal damit sein kannst (wenn sie richtig wirken natürlich, da gibts keine Garantie), fällt das mit der Akzeptanz auch leichter.

    Zu dem Seminar, das musst du für dich entscheiden, ich weiß ja auch nicht, was die da so machen, war noch auf keinem. Aber denke eine normale Psychotherapie ist auf Dauer sinnvoller als ein Seminar von ein paar Tagen, da es dir vermutlich nur Handlungsanleitungen gibt, aber ohne die "Kontrolle" eines Therapeuten im Alltag.

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