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bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 168

    Und nun

    Ich bin im Moment sehr verzweifelt und sehr depressiv.Ich nehme seit einiger Zeit ein Medikament gegen adhs und es wirkt nicht jetzt meint meine Therapeutin ich soll es absetzen und es gäbe kein anderen Medikament und ich müßte damit klar kommen das ich halt so bin.ich hatte solche Hoffenung bei den ganzen Problemen das das MEdikament wirkt ud wenigstens das adhs besser wird.

    Aber jetzt ist das auch vorbei.Und Taxilan zur Beruhigung will ich nicht mehr nehmen weil ich das nicht bin.

    Ich versuchge zu kämpfen immer und immer wieder und nicht nur daran zu denken wie es frühber war und was die Zukunft bringt sonst habe ich garkeinen Lebensmut.

    Ein Teil von mir will ja kämpfen aber ein andere Teil ist es leid und fragt sich wofür.Ich hab soviele Probleme und es gibt so wenig was klappt und ich bekomme einfach diese Stimmen die mir immer sagen wasm ich tun soll wie ich sein muss nicht ruhig.

    Ich hab wenig hoffnung das ich das je hin bekomme.Die Angst nichgt geliebt zu werden ud alleine zu sein ist zu groß.

    Und meine Therapeutin bestätigte mir das die alten verhaltensweisen sehr stark in mir verankert sind und ich es wahrscheinlich nicht hin bekommen werde alles zu ändern und das es sein kann das ich akzeptieren muss das ich

    einiges nicht ändern werde und damit leben muss.

    Der Gedanke das ich mich damit abfinden muss das ich nun mal krank und anders bin und damit leben muss wie mit den Stimmungsschwankungen oder damit das ich große Probleme mit körperlicher Nähe habe ist schwer und macht mich depressiv.

    Denkt doch ein Teil von mir das ich ja gesund bin und es mir eigentlich doch gut geht.

    Es fällt mir sehr schwer mich mit Dingen abzufinden die ich nicht ändern kann wie zb den Tod.

    Oder das es soviele Menschen gibt die *********** sind und denen es damit gut geht.

    Ich hoffe das ich lerne mich damit abzufinden.

  2. #2
    Immer eingeloggt

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 464

    AW: Und nun

    Könntest du die Therapeutin wechseln?

    Soviel ich bisher hier gelesen habe, wirkt Amphetaminsaft (oder wie das heißt, was da verschrieben werden kann) anders als MPH.

    Und, es ist zwar eventuell so, dass du einiges nicht ändern können kannst, außer deiner Einstellung dazu, aber es so endzeitmäßig hinzustellen, wie es deine Therapeutin anscheined macht, finde ich jetzt auch nicht sehr verantwortungsvoll innerhalb einer therapeutischen Behandlung.

    Bei Problemen mit körperlicher Nähe denke ich, dass es auf die jeweils andere Person ankommt - vielleicht triffst du mal eine Person, bei der du damit keine Probleme hast (im weitesten Sinne, hoffe ich dies nämlich für mich selbst )

    Das Lernen sich mit etwas abzufinden, hört sich auch icht gerade erstrebenswert an. Wie wärs mit nem lernen damit umgehen zu können?

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 56

    AW: Und nun

    Wird deine Depression eigentlich behandelt? Dein Text liest sich leider nicht so.
    Oder vertragen sich die AD nicht mit deinem Medikament gegen ADS? Aber eigentlich sollte es da mögliche Kombinationen geben, ich hatte ja auch für ein paar Monate beide Medis.

    Ganz wichtig ist etwas, was dir deine Therapeutin gesagt hat, was du sogar oben geschrieben hat - aber du hast es wohl nicht ganz realisiert: Du kannst nicht alles ändern. Das heißt nicht: "Du kannst nichts tun."

    Zu der Zeit wo meine Diagnose in der Schwebe hing weil die Wartezeit so lang war und wo ich noch den Horrorjob und die Depressionen hatte, das habe ich mich ähnlich gefühlt. Nichts klappte, ich hatte keine Kraft mehr und auch keinen Willen. Die Therapien machten es nur schlimmer weil sie Salz in die Wunden streuten. Ich hatte damals zwar keine Stimmen in mir aber oft genug aus dem Nichts heraus den Drang Dummes zu tun.

    Nach der Diagnose wollte ich auch alles auf ein Mal ändern, das musste doch nun gehen. Nein, das geht nicht. Ich arbeite nach 2 Jahren immer noch an mir. Allein. Ohne begleitende Therapie.

    Aber nach und nach kann man was ändern, auch sich selbst. Manches ändert sich sogar ganz von alleine, bei mir waren es mehrere Sachen, an denen ich vorher jahrelang erfolglos gearbeitet hatte.
    Das ist zum Beispiel meine Kleidergröße. Es half gar nichts. Kein Hungern und keine Diät. Und überhaupt aß ich schon gesund. Dann kam die Diagnose und kurz danach der neue Job wo ich viel weniger Stress hatte. Innerhalb von gut einem Jahr bin ich um 3 Kleidergrößen runter! Und ich esse immer noch was ich will und wann ich will.
    Noch beeindruckender fand ich meine allgemeine Fähigkeit zu Arbeiten. Ich war zum Schluss nicht mehr fähig normal zu arbeiten und habe mich nur noch durchgemogelt. Trotzdem war ich jeden Tag fix und fertig. Vor dem ersten Tag auf der neuen Arbeit hatte ich entsprechend Angst, was wäre, wenn ich dort so weiter machen würde? Ich könnte ja gleich ... ach besser nicht drüber nachdenken...
    Dann war der Tag da und als wäre ein Schalter in meinem Kopf umgelegt worden habe ich losgelegt als wenn nie was gewesen wäre. Zu Anfang gab es noch hin und wieder Probleme mit meinem Vorgesetzten und als der weg war konnte ich richtig Gas geben.

    Stimmungsschwankungen kenne ich auch, aber mit MPH sind die geringer geworden und ich kann sie eher mal kontrollieren.

    Was ich noch nicht im Griff habe sind Berührungen. Ich weiß nicht, ob du genau das mit körperlicher Nähe meinst, aber damit komme ich noch nicht klar.
    Es ist kein Problem dicht neben anderen zu sitzen oder mal versehentlich geknufft zu werden. Umarmungen zur Begrüßung oder so genieße ich richtig.
    Das Problem kommt, wenn Nacktheit und länger anhaltende Berührungen ins Spiel kommen. Das, was zu einer Beziehung so dazu gehört. *seufz*
    Und das erklär mal nem Kerl: Hey, ich verbringe gern Zeit mit dir aber die Klamotten bleiben an und die Hände bei dir.

    Ich habe mich damit auch noch nicht ganz abgefunden aber zur Zeit arbeite ich nicht daran. Es gibt anderes zu tun.

    Wenn es doch nicht klappt machen wir eine WG. Da ist man nicht alleine.

    Ne, im Ernst: Hast du ein Haustier? Die Phasen ohne Hund/Katze waren für mich immer der Horror. Und Tiere lieben einen wie man ist. Und das Gefühl dass da jemand ist der einen braucht fängt einen in schlimmen Phasen irgendwie auf.

  4. #4
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 54
    Forum-Beiträge: 59

    AW: Und nun

    Ich hatte irgendwie gedacht, dass mit der bestätigen ADHS Diagnose endlich mein Leidensweg vorbei sein würde.... Ok, ich hab Medikinet verschrieben bekommen und alles
    war schlimmer als vorher!!! Shit! Endlich die Lösung meines Dilemmas erkannt und nun??? Meine Therapeutin, die ich leider selbst bezahlen muss, da sie keine Kassenzulassung
    hat, hat erkannt, dass durch das Medikinet meine Depressionen fokusiert werden. Daher habe ich dies abgesetzt und nehme jetzt Venla Teva 150 morgens und eine 75er mittags...

    Alles trotzdem bullshit. Versuche jetzt eine stationäre Therapie zu bekommen, das sich aber auch als sehr schwierig erweist!

    Jetzt hab ich die Diagnose und dennoch keine Hilfe!

    Was bringt es mir zu wissen, dass all meine Probleme ADHS heißen, wenn ich nicht weiß, wo und wie mir geholfen werden kann????

    Nüscht!! Also weiterhin ADE Lebensqualität und warten, wo all das enden wird.......

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