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Diskutiere im Thema Vollstationär und trotzdem Schule? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 824

    Ausrufezeichen Vollstationär und trotzdem Schule?

    Hallo!

    Weiß jemand von euch, ob man rein rechtlich gesehen, Vollstatinär in einer Klinik sein kann/darf und trotzdem zur Schule gehen darf?
    Stecke da gerade in einer Zwickmühle.:-(
    Brauche eine Unterkunft, gehe aber zur Schule (Volkshochschule), meinen erweiterten Realschulabschluß nachholen.

    Hier bei meinem Mitbewohner bin ich seit Mitte Januar.
    Eigentlich sollte es nur eine Übergangslösung sein, nun ist es aber schon fast ein 3/4 Jahr.:-(
    Er bekommt am 1. oder 15. einen anderen Mitbewohner, wir dachten ich habe bis dahin eine Wohnung, aber Fehlalarm.:-(
    Hier ist alles offen, ein geschloßenes Schlafzimmer und sonst halt vorallem zu Dritt sehr eng!
    Ich kenne den Typen nicht, vertraue ihm nicht und muss auch meinen Rückzugsort haben (den ich schon nur zu 2 nicht habe), damit ich gut lernen etc kann.
    Mir fällt als Lösung dann nur VOllstationär ein, wurde am 10.08. aus der Tagesklinik entlassen, welche eine Außenstelle der ist, wo ich hingehen würde.

    Habe Jugendwohnbegleitung, aber das mit der Klinik wird er vermute ich nicht wissen.
    Nach anderen Möglichkeiten werde ich fragen.

    Kann mir dazu jemand etwas sagen, oder auch noch andere Möglichkeiten nennen?

    Lieben Gruß
    Male

  2. #2
    Sunshine

    Gast

    AW: Vollstationär und trotzdem Schule?

    Hallo Male

    also das Du die Schule weiterhin machen kannst, wenn Du in vollstationärer Behandlung bist, glaube ich nicht, denn Du bist ja nicht in einer Tagesklinik.

    Ich habe mal ein bisschen geforscht und hatte aber auch nichts gefunden, wo man vollstationär noch nebenbei eine Schule oder Ausbildung machen kann, Was möglich ist, zumindest habe cih das so verstanden, ist wenn dir jemand die Hausaufgaben gibt oder Lernmaterial, das Du das in der Klinik weiter machen kannst. Beides sollte dann aber mit der Schule (in deinem Fall die VHS) und dem Arzt/der Klinik abgesprochen werden.

    Ich habe so den Eindruck, dass Du dich so sehr unwohlfühlst in der Unterkunft, wo Du jetzt bist, und lieber in eine Klinik gehst, als dort weiter zu wohnen. Vielleicht gibt es ja doch noch eine andere Lösung, so dass Du die Schule ganz in Ruhe weiter machen kannst. Ich schreibe dir da noch einmal was in deinen Bereich

    Solltest Du natürlich in eine Klinik müssen, weil es dir überhaupt nicht gut geht, ist klar, dass da auch die Schule nicht so wichtig ist, sondern Du und deine Gesundheit.


    Liebe Grüße
    Sunshine

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 824

    AW: Vollstationär und trotzdem Schule?

    Hey!

    Habe schon in meinem Bereich geschrieben, das es soweit klappt.
    Im laufe nächster Woche werde ich aufgenommen.

    Das Ding ist, das es mir ohne Schule auch nichtmehr gut gehn würde.*Kopf kratz*
    Aber deswegen habe ich ja alles gehofft, das es so klappt.

    Lieben Gruß
    Male

  4. #4


    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 9.524

    AW: Vollstationär und trotzdem Schule?

    Hallo Malemaus,

    da kommt es darauf an, was die Klinik (=zuständige Therapeutin/Therapeut) dazu sagt. Fünf Tage die Woche Vollzeit wird aber wahrscheinlich schon allein deshalb nicht gehen, weil die Klinik ja immer wieder begründen muss, warum dein Aufenthalt weiter gehen soll. Wenn du da kaum oder keine Therapien machst, gibt es vermutlich Zoff mit deiner Krankenkasse.

    Größere Kliniken haben aber manchmal auch eine Klinikschule. In der unterrichten Lehrer die Patienten abgestimmt auf ihren Therapieplan. Dafür halten sie Kontakt zu deiner "Heimatschule", also der Volkshochschule. Wenn es notwendig ist, dürfen sie sogar Prüfungen abnehmen. Das wäre eventuell auch eine Option.

    Eine dritte Möglichkeit wäre noch, dass du vorübergehend ins betreute Wohnen gehst. Da gibt es meistens auch Übergangswohngruppen, in denen die Leute nur ungefähr ein halbes Jahr sind. Die Idee ist, dass sie vorübergehend den Alltagsdruck los sind und un der Zeit ihr Leben organisieren können. Dann ist eben der Stress weg, dass ganz schnell ein Mietvertrag für irgendeine Wohnung unterschrieben sein muss und solche Dinge. Da solltest du aber sehen, dass dir die Leute in der Wohngruppe zusagen.

    Wenn es an formalen Bedingungen wie deinem Wohnsitz scheitern sollte, dann gibt es da oft die Möglichkeit, dass die zuständige Behörde/Krankenkasse/Schule ... nach Prüfung der Sachlage eine Ausnahme machen kann. Da wissen oft Sozialdienste Bescheid.

    Ein leider viel zu nüchternes Fazit:

    • Versuche nicht unter Druck zu kommen
    • Lass dir die verschiedenen Möglichkeiten durch den Kopf gehen und überlege dir, womit du dich gut fühlst.
    • Kläre die Möglichkeiten Möglichkeiten mit Klinik, Wohnheim oder eigener Wohnung. Wie schnell gienge das, wie lange könntest du dort bleiben und ganz wichtig ist es ok für dich.
    • Überlege nochmal, mit welcher Lösung du dich gut fühlst. Wirklich 'GUT' und nicht 'am wenigsten schlecht'.
    • Setze alle Hebel in Bewegung, dass das klappt. Wenn es nötig ist, hole dir Hilfe.
    • Überfordere dich nicht.


    Liebe Grüße

    Clown

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 824

    AW: Vollstationär und trotzdem Schule?

    Hey tränenclown,

    danke für deinen Beitrag.

    Ich habe mich von anfang an definitiv für die Klinik entschieden.
    Ich kenne die Umgebung, das Gelände, so mach Therapeut/Ergo, und Frau Dr. hat auch öfter dort Dienst.
    Es ist einfach wichtig, das ich nicht in eine ganz neue total fremde Situation geworfen werde, was in der Klinik nicht so ist.
    Ich habe mich dort wohl gefühlt, ein gutes Gefühl gehabt, das es ein guter und vorallem funktionierender Weg für mich ist.

    In solch ein betr Wohnen möchte ich nicht, ist eine neue total Fremde Situation, sowie Ortschaft.
    Keine psychische Betreuung, ich bin ja psychisch wieder arg labil.
    So habe ich Zeit mit meinem Betreuer eine Wohnung zu suchen.
    Ich kann dort meinen Ruheort zum Lernen und Hausaufgaben machen haben, kann teils auch an Theapien teilnehmen, und wenn es mir wegen der Wohnungssuche mal schlecht gehen sollte, weil eine Wohnung die ich haben möchte nicht an mich vermietet wird, bin ich in Sicherheit, kann aufgefangen werden, bevor ich Mist baue.

    Ich bin miess drauf, es geht mir schlecht, aber trotzdem warte ich auf die Erlösung, auf meine Aufnahme dort in der Klinik, ich sehne mich danach- freue mich sogar.

    Frau Dr. klärt ja alles, das wird schon gehen, wenn Frau Dr das sagt, ist das auch so.
    Bisher hat die Krankenkasse immer gut mitgespielt.
    Solche Begründungen wir Selbstverletzunges und Suizidgefärdet sollten eig ausreichend sein.
    Ich denke sie wird auch etwas schreiben wie, um ihre weitere Schullaufbahn fortführen zu können braucht sie noch eine Zeit unterstützung......und so weiter.

    Ich hänge nur noch in der Luft, weil ich noch keinen Termin in der Hand habe.:-(
    Das macht mich fertig!

    Zu Wohngruppen etc. habe ich schon genug durch, keine Möglichkeit war und wir versuchten es nicht nur einmal, aber jetzt will ich es auch garnicht versuchen, das ist nichts für mich, bringt eher das Gegenteil.

    Lieben gruß
    Male

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