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Diskutiere im Thema Unsicherheit trotz Diagnose bei Fachärztin im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 25

    Unsicherheit trotz Diagnose bei Fachärztin

    vor etwa sechs Wochen war ich bei einer Psychiaterin, die mir die Diagnose bei der zweiten Sitzung schon gestellt hat.... Allerdings habe ich eine sehr lange Leidensgeschichte, viele Tests hinter mir und die Stellvertretung meines Hausarztes, die mich an die Psychiaterin weiterverwiesen hat, ist ebenfalls mit ADHS sehr bewandert.

    Nun habe ich die Diagnosekriterien durchgelesen und festgestellt, dass das meiste gar nicht gemacht wurde. Oder nur indirekt.

    2004 hatte ich eine neuropsychologische Abklärung, die etwa 6 Stunden gedauert hat (zwei Sitzungen). Dieser Test, meine Schilderung und die Beantwortung von etwa 2 standardisierten Fragebögen hat der Psychiaterin vollkommen ausgereicht, um die Diagnose zu stellen.

    Die Standardfragen finde ich sowieso doof, weiss nicht wie es euch geht, aber ich muss nachfragen können, um sie zu beantworten... Ich weiss nicht, was da genau gemeint ist. Das bedeutet aber auch, dass die Psych somit auch mehr Infos hatte, als wenn ich einfach die Kreuzchen gesetzt hätte.

    Was ganz unheimlich war, ist, dass vor allem sie geredet hat und ich mich gefragt habe, woher sie das alles weiss. Bei allen anderen hab immer ich gelabert wie blöd und musste mir dann immer vorwerfen lassen, dass ich nicht bei einem Thema bleiben könne... Jetzt ist alles ganz anders.

    Bis jetzt hatte sie in allem recht, auch was die Dosierung der Medikamente betrifft. Irgendwie stehe ich immer noch unter Schock, nach fast 40 Jahren Qual ist es vergleichsweise ganz einfach.

    Was mich aber etwas stutzig macht, ist, dass Sucht sowohl ein Auslöser, als auch eine Komorbidität sein kann (Punkt 6: Ausschluss von... und Punkt 8: Komorbidität). Wie findet man denn heraus, was war zuerst, das Huhn oder das Ei?

    Ich wurde nämlich die letzten 15 Jahre wegen Borderline behandelt, was aber nie richtig gepasst hat. Nun habe ich die Befürchtung, dass ich wegen ADHS behandelt werden könnte, obwohl ich vielleicht was ganz anderes hab... Vielleicht auch "nur" die Hochbegabung, die mich in vielen Lebensbereichen zum Krüppel macht...

    Der Psych vertraue ich voll und ganz und bin der Überzeugung, dass sie das noch herausfinden wird, wenn eine Komorbidität vorliegen würde. Dummerweise ist sie in den Ferien und ich hoffe, dass ich hier einige Infos bekomme... Sind ja auch alles Profis hier.

  2. #2
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Unsicherheit trotz Diagnose bei Fachärztin

    Hi loleve,

    kurz und schmerzlos: wenn dein Arzt dir Medis aufschreibt wie z. B. Medikinet, dann nimm es mal und merke, wie du dich fühlst damit.
    Bei Menschen, die kein AD(H)S haben, wirkt es ganz anders als es soll. Dann bist du nämlich aufgedreht hoch drei, total euphorisch usw usw. Also total "überdreht".

    Den Test haben jetzt schon ganz viele ADS-ler gemacht, die ich kennen gelernt habe und siehe da.....dieser Test sagt dir immer die Wahrheit.

    Eine sehr gute Freundin von mir wird jetzt fast 20 Jahre auf Borderline behandelt. Bisher ohne Erfolg. Nachdem ich mit ihr nochmal über einzelne Symptome bei ihr gesprochen hatte,
    hat sie mal einen Test auf ADHS machen lassen, der positiv aus fiel....sehr zum Verwundern aller. Sie bekam Medikinet Adult aufgeschrieben und seit dem gehts ihr phantastisch.
    Alles andere an Medis hat sie in die Tonne geschmissen.

    Wie gesagt, das ist jetzt kein Patentrezept für ALLE....soll nur nachdenklich machen. Was hast du zu verlieren, wenn du schon so lange wegen angebl. Borderline behandelt wirst???
    Nichts !!!! Du kannst nur dazu gewinnen.

    Ich drück dir die Daumen.

    lg

    Heike

    PS: mein Freund hat auch eine Hochbegabung und leidet wie ein Hund darunter....ist es ein Fluch oder ein Segen?? Er weiss es auch nicht. Und viele ADS-ler sind so sensibel, dass sie ohnehin an mehreren Dingen "leiden".....

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 25

    AW: Unsicherheit trotz Diagnose bei Fachärztin

    Hallo Heike,

    Nur schade, dass viele den Test scheinbar nicht richtig deuten können. Haben immer gesagt, dass kein Verdacht auf ADHS bestehen kann, weil die Ergebnisse da durchschnittlich waren.

    Haben einfach ausser acht gelassen, dass die anderen Dinge ziemlich überdurchschnittlich waren...

    Ja, das Medikament (Focalin XR, Langzeitpräparat) wirkt erschreckend gut. Es macht mich ruhig, ich fühle mich gut. Viel Klarheit. Fast zu viel Klarheit. Praktisch keine Nebenwirkungen bis jetzt.

    Dass ich die AD's abgesetzt habe, hab ich etwas bereut. Hab sie zwar langsam reduziert, weil ich etwas manisch geworden bin und zu viele Nebenwirkungen davon hatte.

    Zusammen mit der Klarheit hat sich das nicht gerade sehr gut ausgewirkt, so dass ich nun ein anderes Mittel dazu probiere. Impulsivität und Depression sind schlechte Partner.

    Hochbegabung empfinde ich irgendwie als Behinderung und als Bereicherung. Als mir dann kürzlich jemand hier im Forum geschrieben hat, es bedeute einfach, die Schnürsenkel nicht richtig binden zu können, bin ich fast in den 12. Stock raufgefahren hier im Haus... Impulsivität und Depression... Nun ja, AD's nehme ich ja jetzt wieder.

    Zusammen mit dem ADHS ist es eh super, dann verbreitet man seine Theorien in einem irren Tempo, dem sowieso niemand folgen kann und man wird als verrückt eingestuft. Hab mich das ganze letzte Jahr gefragt, ob mir mein Chef nicht zugehört hat. Nein, hat er nicht. Konnte er nicht.

    Jetzt werde ich plötzlich wieder wahrgenommen.

    Ich scheine auf dem richtigen Weg zu sein, aber die Abgründe sind immer noch sehr nah... Danke fürs Daumendrücken, braucht wohl jeder!

    lg, loleve

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 10.928

    AW: Unsicherheit trotz Diagnose bei Fachärztin

    hallo loleve


    ich kann dir nur sagen wie es mir geht


    ich hab jetzt die zweite diagnose hinter mir
    beides bei personen die auf adhs und obderline spezialisiert sind



    und ich glaub es manchmal immer noch nicht .....
    obwohl alles dafür spricht

    vielleicht ist es einfach die angst dass man falsch beahndelt wird oder
    eben diese ständige unsicherheit die man eben schon seit jahrzehnte in sich hat
    so genau weiß ich es nicht


    ich weiß nur dass ich die zweite diagnose annehmen konnte
    und bei ihr jetzt auch meine (adhs) verhaltenstherapie mache,
    die tut mir richtig gut


    und ovrallem sie nimmt mich richtig ernst

    und das ist das wichtigste



    liebe grüsse

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 161

    AW: Unsicherheit trotz Diagnose bei Fachärztin

    Hallo Loleve,

    was sagt denn dein Bauchgefühl dazu? Als ich mich das erste mal mit AD(H)S beschäftigte, hatte ich das Gefühl, mich träfe ein Blitz. Ich wusste sofort: Das ist es. Es trifft zu. Klar, es gab dazwischen auch Zweifel und Unsicherheit. Aber mit mein Bauchgefühl habe ich richtig gelegen.

    Obwohl ich auch eher einer "AD(H)S-Testung light" unterzogen wurde, waren spätestens mit der ersten Einnahme von Methylphenidat alle letzten Zweifel beseitigt.

    Lege nicht so viel Wert auf das was die Ärzte meinen, sagen, tun oder nicht tun. Du kennst dich am allerbesten.

    Gruß
    Trago

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 25

    AW: Unsicherheit trotz Diagnose bei Fachärztin

    Hallo miteinander

    Danke für eure Antworten. Könnte sein, dass ich da dazwischen liege.

    Ein Bauchgefühl war schon da, als ich das erste Mal davon gehört habe - aber ich vermute, dass ich es gleich wieder verdrängt habe, weil ich dachte, nicht auch das noch... Hab doch schon so viel.

    Dazu kommt, dass ich ne Suchtgeschichte im Hintergrund hab und somit mph als Behandlungsmöglichkeit ausgeschlossen habe - und mich vor einer solchen Diagnose gefürchtet habe. Hab aber nie nur Kokain konsumiert, weil ich es sehr teuer fand - und mich dabei ganz normal gefühlt hab. Wie nach Ausdauersport. Fand ich doof.

    Als Kind war ich sehr ruhig, träumerisch, hab in meiner eigenen Welt gelebt, war oft enttäuscht von Freunden/Menschen. Also nie richtig hyperaktiv. Rückblickend hab ich mich aber immer gerne viel bewegt, und die massiven Probleme haben erst begonnen, als ich damit aufgehört hab.

    Das schlimme ist, dass ich vor einigen Jahren für eine Studie die ADHS-Testfragen übersetzen musste (waren eingeflochten, nicht als ADHS-Fragen deklariert), und auch da wieder alles verdrängt habe.

    Es gab auch einige, die mir gesagt haben, ich sei wohl auch einfach ein bisschen klug (habe darüber seit fast 20 Jahren Bücher darüber, die ich nie gelesen habe). Auch auf diesem Auge war ich vollkommen blind die ganzen Jahre - habe mich eher als dumm eingeschätzt. Jedenfalls nicht so überdurchschnitllich.

    Beim Test hatte ich auch einen anderen IQ-Wert in Erinnerung (hab 2 Ziffern vertauscht). Alles verdrängt. Vollkommen blind. Wollte es nicht wahrhaben.

    Richtig aufgefallen ist es mir erst das letzte Jahr. Bin das erste Mal länger an einer Arbeitsstelle. Anhand der Vorwürfe meines Chefs kann man den Fragebogen gleich ausfüllen. Er attestiert zwar. dass ich sehr gut bin (das sehe ich auch an den Resultaten, erstmals), aber auch, dass ich vollkommen chaotisch bin (siehe Tisch), nicht regelmässig pünktlich erscheinen kann, sehr neugierig sei (höre zu, wenn er telefoniert), dass ich nicht still sitzen kann, mich leicht ablenken lasse.....

    Mit der Therapeutin bin ich letztes Jahr an die Grenzen gekommen, wurde richtig selbstzerstörerisch, weil ich immer wieder zu spät zur Arbeit kam und das einfach nicht ändern konnte. Ich war richtig wütend auf mich.


    Habe mich dann ja im Februar dieses Jahr mit ihr verkracht. Sie hat mir wieder gesagt, dass es mir auch nichts nützen würde, wenn ich eine Diagnose ADHS statt oder neben Borderline hätte.


    Und jetzt ist irgendwie alles anders und doch nicht... Ich hoffe, dass ich es packe. Diesmal.

    Mein Bauchgefühl sagt mir, dass ich kein Borderline habe, ganz sicher eine Hochbegabung (die meiner Meinung nach auch zu all den Behinderungen geführt haben könnte), und ziemlich sicher ADHS (wenn die Regel mit den Medikamenten gilt, dann zu 100%).

    Vielleicht auch noch etwas in Richtung Autismus... Möge es die Ärztin herausfinden.

    Lg, loleve

  7. #7
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Unsicherheit trotz Diagnose bei Fachärztin

    Hey du,

    sorry, dass ich gerade lächeln musste....aber weisst du was?

    DAS gleiche Problem hat mein Freund. Er ist auch hochbegabt, hat einen Wahnsinns IQ.....ADS Symptome wie ich sie habe, nur will er es nicht wahrhaben. Er verdrängt es, zweifelt und
    ist sowieso gegen Medikamente, egal welcher Art. Er nimmt sogar noch nicht mal Aspirin.

    Er hat seit 5 Jahrzehnten massivste Angststörungen und Selbstmordgedanken waren täglich, bis er mich kennen lernte. Aber NEIN er hat immer noch keine Lust zum Arzt zu gehen.

    Ich sag dazu nix mehr. Muss er auch selbst entscheiden und erkennen. Er sagt von sich selber, dass er seine Erkrankung eine Botenstofferkrankung im Gehirn nennen würde, aber
    kein ADS oder so. Tja so bekommt das Kind halt einen anderen Namen.

    Er steht sich selbst im Weg....genau wie du. Er braucht immer Beweise und wissenschaftliche Belege....ein Fluch der Hochbegabung nehme ich an. Anders kann ich es nicht mehr bezeichnen.
    Es wird ALLES sooo dermaßen kompliziert gemacht.

    Macht es euch doch bitte nur ein bisschen einfacher und probiert weiter aus. Auch mit Medis. Man kann doch in dem Zustand nur dazu gewinnen, nicht mehr verlieren oder sehe ich das falsch?
    Schlimmer kann es doch gar nicht mehr werden.

    Drücke weiter die Daumen und viele liebe Grüsse in die schöne Schweiz

    Heike

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 25

    AW: Unsicherheit trotz Diagnose bei Fachärztin

    Heike schreibt:
    DAS gleiche Problem hat mein Freund. Er ist auch hochbegabt, hat einen Wahnsinns IQ.....ADS Symptome wie ich sie habe, nur will er es nicht wahrhaben. Er verdrängt es, zweifelt und
    ist sowieso gegen Medikamente, egal welcher Art. Er nimmt sogar noch nicht mal Aspirin.
    Ja, das mit der Abneigung gegen Medikamente kenne ich auch - bei den Kopfschmerzen habe ich immer irre gelitten, aber nichts genommen, bis mir mal jemand gesagt hat, dass ich mich natürlich auch für das Leiden entscheiden kann, indem ich nichts nehme, und dass es eine Art von Flucht sein kann. Voll das Opfer... Arme, arme loleve...

    Konnte mich dann durchringen, etwas zu nehmen, was es mindestens gelindert hat. Die Migräne hab ich dann mit Beckenboden ganz beseitigen können... Eigenartig...

    Heike schreibt:

    Macht es euch doch bitte nur ein bisschen einfacher und probiert weiter aus. Auch mit Medis. Man kann doch in dem Zustand nur dazu gewinnen, nicht mehr verlieren oder sehe ich das falsch?
    Schlimmer kann es doch gar nicht mehr werden.
    Nun ja, man könnte süchtig werden, aber nach all den Antworten in der anderen Diskussion, die ich gestartet habe, gibt es das wohl nicht. Jedenfalls konnte mir noch niemand irgendwelche Entzugserscheinungen beschreiben.
    Schlimmer hab ichs gemacht, weil ich eine Zeit lang mit illegalen Substanzen experimentiert hab... Und dann auch hässliche Entzüge machen musste (die meisten waren nicht so schlimm, aber nicht alle).
    Abhängigkeit möchte ich in jedem Fall verhindern.

    Die Psychotherapie, die ich letztes Jahr besucht habe, hat mich fast in den Selbstmord getrieben. Nur weil ich es nicht geschafft habe, regelmässig pünktlich bei der Arbeit zu erscheinen. An dem haben wir gearbeitet. Und immer wieder mal 5 Minuten zu spät gekommen. Ich bin immer wütender auf mich geworden. Vielleicht, weil die Therapeutin mit der Diagnose Borderline gearbeitet hat? Keine Ahnung. Ging jedenfalls ziemlich schief.

    Falsche Diagnose und falsche Therapie können es schon verschlimmern finde ich...

    Da die medikamentöse Behandlung bis jetzt gut gewirkt hat, bin ich schon überzeugt, dass wohl auch die Diagnose stimmt. Das Bauchgefühl hatte ich auch (schon beim Beckenbodentraining). Soweit alles im grünen Bereich. Ist jetzt auch einfacher, pünktlich zur Arbeit zu erscheinen...

    Was mir aber grosse Mühe macht, ist die Klarheit, die ich plötzlich habe. So genau möchte ich alles doch gar nicht sehen. Das war vielleicht auch ein Grund, weshalb ich es so lange nicht wahrhaben wollte.

    Jedenfalls hab ich gemerkt, dass ich das langsam angehen muss... Meine Lebenssituation ändert sich auch nicht von heute auf morgen. und die finde ich schrecklich...

    Ich rege mich bei der Arbeit schon länger auf, und jetzt platzt alles aus mir heraus. Im Dezember beim Burn-out-Start, und jetzt wieder mit mph. Keine Ausraster, aber ich sage (endlich) meine Meinung. Was alles schief läuft. Ist ok so.

    Die richtige Dosierung zu finden, ist auch schwierig. Sie sagt, sie meint, ich brauche 20 mg Focalin, gemäss meinen Schilderungen. Scheint schon richtig zu sein, aber mit dem Essen muss ich aufpassen. Das ändert die Wirkung des Langzeitpräparates. Die zweite Ausschüttung scheint bei mir durch eine grössere Menge Essen ausgelöst zu werden.

    Als Chaotin esse ich natürlich auch sehr unregelmässig... Vergesse es auch oft... Schwierige Kombination. Übe noch.

    Kannst ruhig schmunzeln - ist alles gar nicht so kompliziert, gell? Die einfachen Sachen fallen mir auch oft schwer. Kompliziertes liegt mir näher. Vielleicht deshalb auch die Zweifel mit der Diagnose... Eine einzige erklärt praktisch alle Schwierigkeiten (zu denen auch die "Hochbegabung" zählt, die meisten hier im Forum haben jedenfalls was auf dem Kasten...)

    Danke Dir, lg aus der Schweiz, loleve

  9. #9
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Unsicherheit trotz Diagnose bei Fachärztin

    loleve

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