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Diskutiere im Thema Unsicherheit bei der Diagnose im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 44

    Unsicherheit bei der Diagnose

    Hallo zusammen,

    bin erst seitkurzem hier und ehrlich gesagr grade sehr unsicher.

    Ich habe mir den Beitrag von Alex genau durchgelesen, was alles zur Diagnose gehört und das hab ich auch hinter mir.
    Habe vor ca. einem halben Jahr die Diagnose ADS bekommen.

    Ich war aber nicht bei einem Spezialisten. Mein Therapeut hat das alles gemacht.

    Jetzt habe ich aber bei einigen BEiträgen gelesen, dass viele bei einem Facharzt waren.

    Ist meine Diagnose jetzt nicht vollständig oder ????

    HILFEEEEEEEEEEEEEEE

    Habe auch schon mit meinem Therapeuten gesprochen, woher er denn jetzt weiß das ich ADS habe.

    Für mich treffen die Symptome auch auf andere Diagnosen zu.

    Vor allem bin ich verunsichert da ich auch Persönlichkeitsstörungen (histrionisch, abhängige, latent-vermeidende, narzistische und schizoide) habe.

    Ich bin leider so, das ich alles analysieren muss. Ich brauche Sicherheit.

    Hoffe das mir vielleichtjemand hier weiter helfen kann.

    Liebe Grüße

  2. #2
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Unsicherheit bei der Diagnose

    Hallo Libelle,

    schwierige Frage denn da ist Hofe via Forum kniffelig.

    bin erst seitkurzem hier und ehrlich gesagr grade sehr unsicher.
    Also, das ist eigentlich normal ... es gibt wohl nur wenige die die Diagnose unkritisch einfach so annehmen.

    Ich habe mir den Beitrag von Alex genau durchgelesen, was alles zur Diagnose gehört und das hab ich auch hinter mir.


    Ich war aber nicht bei einem Spezialisten. Mein Therapeut hat das alles gemacht.
    Jetzt habe ich aber bei einigen BEiträgen gelesen, dass viele bei einem Facharzt waren.
    Das wirft ein bisschen die Frage auf was eigentlich ein Facharzt ist ... es gibt keinen "Facharzt für ADHS, ADS und und verwandte Krankheiten". Der Intentologe muss erst noch erfunden werden. Also sind Fachärzte Neurologen, Psychiater, Psychotherapeuten und Psychologen mit entsprechender Ausbildung; Haus- und Kinderärzte nur wenn sie eine Zusatzausbildung gemacht haben. Keine Fachärzte sind Heilpraktiker, Internisten, Ergotherapeuten, Lehrer, Kindergärtnerinnen ... oi jetzt krieg ich haue weil es bei den ein oder anderen Berufen Spezialwege zum Fachmenschen gibt aber grobe Faustregel: Alles mit Uni und Psycho- oder Neuro- auf dem Praxisschild, auch in der Unterzeile.

    Bei mir hatte den Verdacht eine Hausärztin, Internistin mit Psychotherapeutisch/Psychiatrischer Zusatzausbildung und dann gründliche Diagnose beim niedergelassenen Neurologen / Psychiater.

    Habe auch schon mit meinem Therapeuten gesprochen, woher er denn jetzt weiß das ich ADS habe.
    Äh ... Fragebögen, Interview, ... na und auch Erfahrung.

    Für mich treffen die Symptome auch auf andere Diagnosen zu.

    Vor allem bin ich verunsichert da ich auch Persönlichkeitsstörungen (histrionisch, abhängige, latent-vermeidende, narzistische und schizoide) habe.
    Oi.

    Der Job des Arztes, um den ich ihn nicht beneide, ist das zu unterschieden und zu trennen und rauszubekommen was Ursache und was Folge ist. Das macht nämlich einen gewaltigen Unterschied in der Behandlung.

    An eins wirst du dich gewöhnen müssen: 100% Sicherheit wirst du nicht bekommen.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 44

    AW: Unsicherheit bei der Diagnose

    Hallo Wildfang,

    danke für deine Hilfe.

    Das hat mir ein wenig meine Unsicherheit genommen.

    Aber du hast geschrieben
    Der Job des Arztes, um den ich ihn nicht beneide, ist das zu unterschieden und zu trennen und rauszubekommen was Ursache und was Folge ist. Das macht nämlich einen gewaltigen Unterschied in der Behandlung.
    Und wie genau funktioniert das, bzw. wie läuft das ab.

    Ich frage so blöd, weil ich nicht weiß ob ich noch eine Analytische oder Tiefenpsyschologische Therapie machen soll.

    Wenn ADS meine Ursache ist und die Persönlichkeitsstörung die Folge, dann bleib ich bei meiner VT

    ABER wenn die Persönlichkeitsstörung die "ursache" ist dann wäre es doch besser nachzuschauen, was in meiner Vergangenheit war und dies zu verarbeiten.

    Ich neige sehr schnell dazu mich für Sacheen zu begeistern,m aber einen weiteren Rückschlag verkrafte ich glaube ich nicht mehr.

    Und warum die Vergangenheit in die Gegenwart holen, wenn es doch nichts bringt???

    Sorry ich kann mich leider noch nicht besser ausdrücken...

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Unsicherheit bei der Diagnose

    So isses.

    Jetzt komm ich auf dünnes Eis ... aber soweit ich das sehe ist das genetisch angelegte ADHS immer eher die Urasche der Probleme, andere Dingen können ADHS aber verstärken oder überlagern jedoch nicht "auslösen". ADHSler sind ja eist empfindlicher. Andererseits kann man auch Läuse und Flöhe haben, also verschiedene Störungen unabhängig nebeneinander. Ich fürchte, da muss man sich als Patient ein bisschen auf die Erfahrung des Arztes und den eigenen Bauch verlassen (in dem Sinne ob sich das Plausibel anfühlt was der sagt).

    Ich neige sehr schnell dazu mich für Sacheen zu begeistern,m aber einen weiteren Rückschlag verkrafte ich glaube ich nicht mehr.
    ADHS? Ey, du hast mehr Durchhaltevermögen als du glaubst wenn es dich packt. ADHS-Typisch eben - gehört zu den positiven Seiten.

    Und warum die Vergangenheit in die Gegenwart holen, wenn es doch nichts bringt???
    Ja. Ich persönlich glaube dass Kognitive VT optimal ist, genau weil es in der Gegenwart und Zukunft ansetzt ... aber es gibt auch andere Erfahrungen.

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 44

    AW: Unsicherheit bei der Diagnose

    Danke du hast Recht.

    Ich fürchte, da muss man sich als Patient ein bisschen auf die Erfahrung des Arztes und den eigenen Bauch verlassen (in dem Sinne ob sich das Plausibel anfühlt was der sagt).
    Ich kann leider mich selbst oder meine Gefühle kaum wahr nehmen.

    Ich weiß gar nicht wie das geht sich auf sein Bauch zu verlassen. (Dafürmache ich das jetzt mit Kinese, wenn ich nicht weißwas ich machen soll)

    Aber das mit dem Durchhaltevermögen war ein guter Hinweis.

    Hab mich schon oft gefragt, wie ich das alles geschafft habe??!!!

    Ein Fluch und Sgen zu gleich

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