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Diskutiere im Thema Diagnose - wie habt ihr euch gefühlt und wie gings bei euch weiter? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    cp1


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 38

    Diagnose - wie habt ihr euch gefühlt und wie gings bei euch weiter?

    Hallo zusammen,

    so, seit gestern hab ich meine Diagnose - ADHS. Und nu? War so verpeilt, total aufgeregt, mir kamen natürlich gleich die Tränen, das übliche Drama halt obwohl ich mir ja schon soooo sicher war... Hab nur was mitbekommen von 92 Punkten bei der Auswertung. Und dann noch was mit Hochbegabung (die ich aber ganz gut verstecken kann ). So, hab jetzt ein Rezept für die Hausärztin. Wie ging es bei euch weiter? Ich kann mich noch an Worte wie "Verhaltenstherapie" und irgendwas mit "Psychologische Hilfe" erinnern, der Rest ging an mir vorbei.

    Also, für die ganz Begriffstutzigen: Habt ihr angefangen, die Medis zu nehmen und euch gleichzeitig nach einem Psychologen umgesehen? Bei diesem auch die Verhaltenstherapie gemacht? Bezahlt das eure Krankenkasse? Wie lange war denn eure Wartezeit für einen Termin?

    Fühl mich grad bisschen überfordert und allein gelassen. Ach ja, kann mich noch an den Satz erinnern: "Jetzt kommt für Sie erstmal der ADHS-Blues", stimmt wohl Wie habt ihr euch nach eurer Diagnose gefühlt?

    Grüße, cp1

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 83

    AW: Diagnose - wie habt ihr euch gefühlt und wie gings bei euch weiter?

    glücklich, ich muss dazu aber sagen das ich die diagnose in der 4 klasse bekam.
    mein leben bestand aus mobbing und der angst nicht versetzt zu werden.
    ich bekam recht schnell die medis, auch weil meine noten so beschissen waren und die sonderschule quasi schon an die tür klopfte.
    verhaltenstherapie (die nicht sonderlich viel gebracht hat, wissen aber auch erst jetzt wieso nicht, ich bin nämlich auch noch asperger) kam erst mit so 16 als mir der arsch psychisch auf glatteis hing.
    für mich war die diagnose damals ein neuer lebensgrund, endlich wusste ich wieso alles so scheise lief und das es etwas gab das mir helfen konnte, und hat.
    ich war noch zu klein um zu peiln was das für konzequenzen für mein gesamtes leben hat.
    ich bin bis heute froh das ich weiß was alles mit mir nicht stimmt, sonst hätte ich nen abschluss von der sonderschule, n job der mich unterfordert oder hartz4 und meine mutter würde wohl immer noch glauben das sie bei meiner erziehung versagt hat (asperger verhalten ist für normalos nicht unbedingt verständlich).

    kleiner tipp noch für dich als neuling, die geselschaft ist nicht unbedingt immer nett zu uns, überleg dir wem du es sagst und wieso. es grasieren leider eine ganze menge schwachsiniger vorurteile und fehlinformationen über ad(h)s. keiner hat es gerne als junkie beschimpft zu werden

  3. #3
    m-s


    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 51
    Forum-Beiträge: 296

    AW: Diagnose - wie habt ihr euch gefühlt und wie gings bei euch weiter?

    Bei mir ist die Diagnose noch recht frisch.
    Direkt nach der Diagnose habe ich mich eigentlich nicht wesentlich anders gefühlt.

    Gut war der Gedanken das es möglicherweise ein Mittel gibt, dass mir hilft endlich wieder besser klar zu kommen. In den letzten Monaten hatte ich doch arg zu kämpfen und nach den ersten Vorgesprächen mit dem Psychologen keimte dann die Hoffnung auf das sich was ändern würde.

    Ich bin noch in der Einstellphase mit MPH und da gibts mal bessere mal schlechtere Tage. Tendenziell geht es aber in die richtige Richtung. Stück für Stück merke ich was sich alles verbessert. Ich schaffe noch lange nicht was ich gerne würde, aber es bleibt nichts, oder fast nichts mehr liegen, ich arbeite manches auf.

    Einige Dinge die ich an mir bisher festgestellt hatte, erscheinen jetzt in einem anderen Licht/Zusammenhang. Das ist ganz interessant.

    Ich bin mit meinem Arzt übereingekommen das wir erst mal sehen was MPH so bewirkt.
    Strukturieren musste ich mich schon vor langem, weil ich sonst meine Arbeit gar nicht schaffen würde.

    Mein Rat, die Diagnose ist kein Beinbruch, ich sehe es als Chance, Probleme die ich habe besser zu verstehen und entsprechend damit umzugehen.

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 82

    AW: Diagnose - wie habt ihr euch gefühlt und wie gings bei euch weiter?

    ist bei mir ähnlich.
    ich bin jetzt ebenfalls in der einstellphase des medikaments und sehe mich nach einem psychologen um wg. einer verhaltenstherapie.
    mein arzt hat mir so eine broschüre mitgegeben in der eine hotline steht, wo psychologen freie therapieplätze melden (in bayern). so soll man schneller an einen platz kommen.
    die therapie zahlt die kasse, ich habe eine überweisung bekommen.
    jetzt bin ich erst mal gespannt ob und wie die medis wirken und wie sich das ganze auf meinen alltag auswirkt.

  5. #5
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 10.928

    AW: Diagnose - wie habt ihr euch gefühlt und wie gings bei euch weiter?

    hallo cp1

    schön dass du nun deine diagnose hast

    nun kann der weg weiter gehen
    und das was du momentan durchmachst ist leider leider normal ....

    geb dir erstmal selbst zeit dass sich alles setzen kann


    cp1 schreibt:
    Hallo zusammen,

    so, seit gestern hab ich meine Diagnose - ADHS. Und nu? War so verpeilt, total aufgeregt, mir kamen natürlich gleich die Tränen, das übliche Drama halt obwohl ich mir ja schon soooo sicher war... Hab nur was mitbekommen von 92 Punkten bei der Auswertung. Und dann noch was mit Hochbegabung (die ich aber ganz gut verstecken kann ).
    das ist doch ganz normal überleg wie lang du darauf gewartet hast

    es ist total verständlich und völlig in ordnung dass du so reagiert hast


    ich glaub ich hab so geschaut und hab gedacht "da muss sich doch jetzt mehr von mir kommen"

    ich dachte einfach nur "ja...und? was jetzt?"


    So, hab jetzt ein Rezept für die Hausärztin. Wie ging es bei euch weiter? Ich kann mich noch an Worte wie "Verhaltenstherapie" und irgendwas mit "Psychologische Hilfe" erinnern, der Rest ging an mir vorbei.
    geh einfach erstmal zu deiner hausärztin und du kannst doch einfach dort wo du die diagnose gemacht hast anrufen und fragen
    und deine hausärztin beantwortet dir gern auch alle fragen die du hast



    Also, für die ganz Begriffstutzigen: Habt ihr angefangen, die Medis zu nehmen und euch gleichzeitig nach einem Psychologen umgesehen? Bei diesem auch die Verhaltenstherapie gemacht? Bezahlt das eure Krankenkasse? Wie lange war denn eure Wartezeit für einen Termin?

    Fühl mich grad bisschen überfordert und allein gelassen. Ach ja, kann mich noch an den Satz erinnern: "Jetzt kommt für Sie erstmal der ADHS-Blues", stimmt wohl Wie habt ihr euch nach eurer Diagnose gefühlt?

    Grüße, cp1

    ich hab dort wo ich meine diagnose gemacht habe,auch meine verhaltenstherapie begonnen und die ersten wochen
    nach der diagnose waren nicht lustig.... ich war irgendwie total genervt


    jetzt wusste ich dass ich es tatsächlich habe und ich musste was tun sprich an mir arbeiten

    das ging aber schnell vorbei und jetzt kann ich "es" und mich immer besser verstehen


    geb dir zeit.... dieses seltsame gefühl legt sich....

    alles gute für dich
    liebe grüsse

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: Diagnose - wie habt ihr euch gefühlt und wie gings bei euch weiter?

    Wie bei Butterblume, die hast schön beschreiben. Ich bin auf eine emotionale Achterbahn geraten und die nimmt mit MPH nochmals Fahrt auf. Das ist aber Normal.

    ... ansonsten zu den konkreten Fragen:

    Also, für die ganz Begriffstutzigen: Habt ihr angefangen, die Medis zu nehmen und euch gleichzeitig nach einem Psychologen umgesehen? Bei diesem auch die Verhaltenstherapie gemacht? Bezahlt das eure Krankenkasse?
    ... alles Ja.

    Wie lange war denn eure Wartezeit für einen Termin?
    Für die Thera? Zuerst bin ich an eine Therapeuten geraten, die nicht mit ADHS umgehen konnte; dann hab ich Glück gehabt und bin bei einem recht fähigen Arzt reingerutscht ... der ist eigentlich Klinikarzt, hat aber immer so eine Handvoll Patienten außerhalb der Klinik zusätzlich. Glück gehabt, ein anderer ist weggezogen.

    Wartezeit hatte ich deswegen keine direkt aber ich hab etwa drei oder vier Monate gesucht.

  7. #7
    cp1


    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Diagnose - wie habt ihr euch gefühlt und wie gings bei euch weiter?

    Hallo miteinander,

    schön, dass so viele Antworten gekommen sind. Irgendwie fühle ich mich dann nicht so allein

    So, erster Step, am Fr hab ich Termin bei der Hausärztin, dann werd ich die mal löchern. Und dann nochmal in der Praxis anrufen, bei der ich getestet wurde. Also, ich habs mir für Fr vorgenommen.... *schieb*

    @ Sumsebiene: Das musste ich leider auch schon feststellen, dass nicht alle (äh, eigentlich keiner) mit der Diagnose umgehen kann. In meiner Familie heißt es jetzt: Ok, dann kommst halt in die Psychiatrie, super Hilfe. Aber leider bin ich ja von meinen Eltern dieses Verhalten gewohnt, seit ich klein war. Was nicht sein darf, wird tot geschwiegen, ist bei uns leider Familienrezept Naja, ich kämpf mich halt allein da durch.

    Aber irgendwie ist dieses Wissen, warum ich schon immer anders war, auch erleichternd. Hattet ihr das auch? Bei mir gabs immer das Gefühl, anders zu sein, irgendwie im falschen Film zu leben. Einmal dachte ich, ich bin schlauer als alle anderen, am nächsten Tag wieder, irgendwie bin ich glaub zu blöd für diese Welt... Was wollt ich jetzt eigentlich noch mal schreiben??? Egal, ich hoffe halt, dass ich mit Therapie und Medis einfach etwas besser im Alltag klar komm, mit meinen Kindern, mit meinem Mann (anderes Thema..) und im Job.

    Gestern Abend hatte ich noch ein Tief. Hab darüber nachgedacht, was alles hätte anders laufen können, schulisch, beruflich und privat, wenn ich die Diagnose schon früher bekommen hätte. Hattet ihr auch solche Gedanken???

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 27

    AW: Diagnose - wie habt ihr euch gefühlt und wie gings bei euch weiter?

    Hallo cp1,

    ich kann Dich gut verstehen!
    Meine Diagnose habe ich jetzt seit einem halben Jahr und es geht und ging mir damit mal besser, mal schlechter.
    Da ich zum Zeitpunkt der Diagnose auch beruflich viel um die Ohren hatte, ist ca. ne Woche danach erstmal alles zusammengebrochen und ich wurde eine Woche krankgeschrieben.
    In der Woche habe ich dann ziemlich wahllos alles mögliche über ADHS gelesen und völlig übereifrig beschlossen, jetzt alles besser zu machen - meinen Papierkram angefangen (und wieder liegen gelassen) usw. War allerdings natürlich nicht sehr produktiv.
    Naja, danach war ich zumindest beruflich wieder einigermaßen einsatzfähig und hab mich dann bis vor ein paar Wochen gar nicht mehr mit der Diagnose auseinander gesetzt - Verdrängung vielleicht?

    Das "Nicht-damit-beschäftigen" war auf die Dauer aber auch nicht erfolgreich, denn ich habe das Gefühl, dass meine Symptome seit der Diagnose eigentlich eher schlimmer werden (ich nehme keine Medis) - schätze, das liegt daran, dass ich 1. mehr drauf achte und 2. mein Unterbewusstsein beschlossen hat, dass es jetzt auch reicht mit der enorm kraftraubenden (Über)Kompensation.
    Jetzt setzte ich mich doch wieder mit der Thematik auseinander und erlebe immer wieder wechselnde Momente zwischen "hey, hat doch auch gute Seiten" bis "warum eigentlich ich?"
    Ich hoffe, dass sich dieses emotionale Auf und Ab irgendwann stabilisiert, aber ich bin da (zumindest manchmal) zuversichtlich.

    Und dann nochmal in der Praxis anrufen, bei der ich getestet wurde. Also, ich habs mir für Fr vorgenommen.... *schieb*
    Ich musste mich danach auch nochmal bei der Praxis melden, weil an mir beim Diagnosegespräch leider ausgerechnet die Info vorbei ging, ob ich denn wohl ein Hypie bin (eigentlich überflüssig, weil eindeutig "ja", aber irgendwie brauchte ich das für mich offiziell). Anrufen hätte ich aber wohl auch vor mir her geschoben - daher war ich sehr froh, dass sie mir direkt für Nachfragen schon eine Mail-Adresse mitgegeben hatten (scheint wohl üblich zu sein, dass man beim Abschluss nur die Hälfte mitkriegt ).

    Also, lange Rede kurzer Sinn:
    Ich kann verstehen wie's Dir geht - ist bei mir auch so.

    Maya

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 7

    AW: Diagnose - wie habt ihr euch gefühlt und wie gings bei euch weiter?

    Hallo cp1,

    cp1 schreibt:
    Aber irgendwie ist dieses Wissen, warum ich schon immer anders war, auch erleichternd. Hattet ihr das auch? Bei mir gabs immer das Gefühl, anders zu sein, irgendwie im falschen Film zu leben. Einmal dachte ich, ich bin schlauer als alle anderen, am nächsten Tag wieder, irgendwie bin ich glaub zu blöd für diese Welt... Was wollt ich jetzt eigentlich noch mal schreiben??? Egal, ich hoffe halt, dass ich mit Therapie und Medis einfach etwas besser im Alltag klar komm, mit meinen Kindern, mit meinem Mann (anderes Thema..) und im Job.

    Gestern Abend hatte ich noch ein Tief. Hab darüber nachgedacht, was alles hätte anders laufen können, schulisch, beruflich und privat, wenn ich die Diagnose schon früher bekommen hätte. Hattet ihr auch solche Gedanken???
    Du sprichst mir aus der Seele. Der Schock der Diagnose vor einigen Wochen sass tief. Langsam setzt aber auch die Erleichterung, dass die täglichen Stimmungswechsel, die Du beschreibst, und das Gefühl, anders zu sein, einen Grund haben. Belastend sind bei mir die Gedanken, dass es 25 Jahre gedauert hat, bis die richtige Diagnose gestellt wurde. Da hätte Vieles im Studium und Beruf sowie privat anders laufen können. Aber was soll's. Wegen der Kinder ist es wichtig nach Vorne zu schauen.

    Ich habe heute abend den ersten Treff einer Selbsthilfegruppe. Mal schauen, was es bringt.

    Schönen Tag!
    murmel42

  10. #10
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 28

    AW: Diagnose - wie habt ihr euch gefühlt und wie gings bei euch weiter?

    Hallo cp1,

    meine Diagnose ist auch erst ca. 50 Tage her. Die Diagnose, so wie Du sie beschreibst, war inhaltlich praktisch mit deiner identisch.

    Am Anfang war ich wirklich erleichtert, als wäre eine große Last von mir abgefallen. Es war so, als würde sich das letzte und entscheidende Puzzleteilchen, das noch fehlte, in mein Leben einfügen.

    Dann habe ich allerdings angefangen zu zweifeln. Ich habe die Diagnose, trotz großer Sorgfalt der Ärztin, in Frage gestellt und habe gehandert. Mir sind 1000 Gründe eingefallen, warum es ADS nicht sein kann...
    Trotz meiner großen Zweifel habe ich ein Gruppentherapie begonnen. Dort habe ich Menschen kennen gelernt, deren Lebensgeschichte meiner sehr, sehr ähnlich war. Und je länger ich mich mit dem Thema ADS beschäftige, um so mehr kann ich die Diagnose für mich akzeptieren.

    Das Akzeptieren der Diagnose fällt mir aber noch aus einem anderen Grund schwer: Ich denke oft darüber nach, was hätte sein können! Ich habe trotz hoher Begabung, sehr gutem Abi und sehr gutem Studienabschluss nicht wirklich mein Leben so in den Griff bekommen, wie ich es mir gewünscht hätte. Immer wieder frage ich mich, inwieweit ADS meine Entwicklung beinflusst hat.

    Nächste Woche sind die letzten Voruntersuchung bzgl. der Medikation (Bluttest, EKG, etc.) abgeschlossen und ich werde Methylphenidat testen. Ich bin sehr gespannt, ob und wie sich etwas verändert.

    Dir alles Gute


    lg
    jh

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