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Diskutiere im Thema Weg vom Kiffen hin zur Diagnose im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #41
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 70

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Das wollte ich damit auch nicht sagen, Wirrkopf, und dreist sollte es auch nicht wirken.

    Wundere mich gerade, dass das so rüberkommt...

    Vieleicht habe ich es falsch beschrieben und zu viel auf mich selbst bezogen,
    aber eigentlich hatte ich aus den vorigen Posts viele Parallelen bei dir zu mir gesehen und versucht,
    aus meiner Sicht Hilfe/Tips zu geben.

    Also sry nochmal wenn du dich da angegriffen gefühlt hast.

  2. #42
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 117

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Wirrkopf schreibt:
    Mir den Text von TBX nochmal durchgelsesen, ich muss mein Schwarz /Weiss denken aufgeben oder verharmlosen, ich bin nämlich mit ähnlichen Ansätzen in der Vergangenheit gut gefahren. Selbstkontrolle lernt man nicht durch abstinenz. Ich werde morgen einen Termin vereinbahren und sehen was passiert.


    Aufwachen auf deinem Stuhl wirrkopf, bitte!

    Dreist ? Bin ich am pennen mit offenen Augen ? Unfähig zu handeln ? Unmündig ? NEIN auf keinen Fall ich lass mir doch nicht weiter meinen gesunden Menschenverstand ausreden.
    Ich hatte den satz auch nicht negativ verstanden... sonst hätte ich ihn nicht zittiert!
    Für mich war das eher so ein positiver "arschtritt", weil den braucht man um davon wegzukommen.

    Allerdings hat mich jetz dein letzter satz sehr irritiert. Was meinst du mit "...gesunden menschenverstand ausreden"?

    - ich frag das deshalb, weils mich ne menge arbeit kosten würde das zu schreiben mit den wegen zur abstinenz... blos wenn du das garnicht willst... dann spar ich mir die zeit.

    gruß

    (falls jmd. anderes interesse an dem hat, dann bescheidgeben... wers hören möchte -dem schreib ich das natürlich gerne)

  3. #43
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 362

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Hallo Wirrkopf,

    Ich kann dir natürlich keinen generellen genialen Tip zur Lösung deiner Sorgen geben. Doch ich habe im Laufe meines Lebens oft mit Freunden, und Verwandten die mit ähnlichen Problemen kämpften beschäftigt.
    Du hast geschrieben:
    Wirrkopf schreibt:
    . Bin jetzt mit meinem Latein am Ende. Konsum ist extrem runtergefahren und merke direkt den Unterschied, im negativen Sinne. Konzentration ist einfach schlechter ohne, innere Unruhe ist höher und für gewisse dinge hab ich irgendwie keinen Antribe.
    Ich glaube dir natürlich dass das dein Empfinden ist, aber ich habe als Außenstehende noch keinen bekifften oder betrunkenen erlebt der sich gut konzentrieren konnte oder besonderen Antrieb gezeigt hat, eher im Gegenteil.
    Meine vermutung geht eher dahin, dass du im nüchternen, oder nüchtereren, Zustand dich selbst realer wahrnimmst.
    Was ich so bislang gelesen habe, denke ich fast dass das Aufhören nicht dein Problem ist, sondern das zurechtkommen mit dir selbst und deinen Symptomen ( Antriebsschwäche, Konzentrationsmangel etc.)
    Irgendwie erinnert mich das an die Aussagen von Musikern, die lange von sich glaubten besser zu spielen oder zu singen wenn sie unter Drogen standen und erst nach dem wegkommen von den Substanzen erkannten, dass sie sich massiv getäuscht hatten.

    Du solltest dir in jedem Fall professionelle Hilfe holen. Beratungsstellen gibt es genug. Hast du deinem Arzt der dir die Diagnose verweigert dieses Problem geschildert?

    Ich wünsche dir in jedem Fall viel Kraft auf deinem Weg.

    LG
    Lillemoor

  4. #44
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.392

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Hallo Wirrkopf und hallo micha (sorry, falls ich jemanden vergessen hab)

    ich wollte mich auch mal ins Gespräch einklinken und mich meiner Vorrednerin anschließen.

    Ich habe zwar keine Suchterfahrung, aber ich hatte eine schwere Depression und da ging es mir auch so, dass ich mich (auch ohne Kiffen) überhaupt nicht konzentrieren konnte, mir alles zu viel war und mir furchtbar elend war, nicht mehr schlafen oder klar denken konnte etc, ich hatte auch mein Studium schon hingeschmissen, Einsamkeit ohne Ende ...

    Mir wurde erst im Laufe der Besserung klar, dass ich wirklich über lange Zeit eine schwere Krankheit hatte, die völlig das Denken verändert.... und dabei hatte ich trotzdem noch ADS-typische Stimmungswechsel... es klingt bei Euch auch, auch wie hier schon mal gesagt wurde, nach einer ausgewachsenen Depression.
    Insofern kann ich dich /euch verstehen und möchte dazu ermutigen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, auch wenn es vielleicht etwas dauert, den passenden Arzt oder Therapeuten zu finden (hab da auch schon ein paar 'verschlissen')....

    Ich kann nur sagen, dass ich sehr gute Erfahrungen mit stationärer Therapie gemacht habe. Es gibt wirklich Hilfe da draußen, auch wenn es u.U. länger dauert, den oder die passende Person / Ansprechpartner zu finden. Ich war in einer Uniklinik und hatte das Glück, zum ersten Mal gute Ärzte und Therapeuten zu treffen, die wussten, was ADHS ist, was Depressionen sind etc. und dann alles zu sortieren und Schritt für Schritt anzugehen, die Medikation hat mich gerettet... Da war aber auch das Eingeständnis, ich kann nicht mehr, so geht es nicht weiter bzw. ein Zusammenbruch. Habe dann auch in der Klinik viele unterschiedliche Menschen und Geschichten kennengelernt, es ist ein langer und steiniger Weg, aber es lohnt sich, für sich zu kämpfen! Und ihr habt doch schon den Anfang gemacht...

    Alles kann besser werden...

    Das war vor fast zwei Jahren - und ich gebe in ein paar Wochen meine Abschlussarbeit in meinem Studium ab und kann gar nicht fassen, dass ich das wirklich bald geschafft habe... wirklich!

    Ich hoffe, das klingt jetzt nicht abgehoben oder so...

    Ich hatte einen Onkel, dem es ähnlich ging und der viel zu früh gestorben ist - und der (wie mir heute klarist) 100prozentig ADHS hatte. Ich finde das so traurig - aber hey, ihr könnt das Blatt noch wenden...
    Liebe Grüße.
    Geändert von Wühlmaus ( 2.05.2012 um 00:26 Uhr)

  5. #45
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 117

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    @ Wühlmaus: Echt schön und motivierend geschrieben! Hat mich gleich wieder ein bisschen positiver denken lassen


    Was wirrkopf angeht, vllt hab ich es überlesen, aber mir kam es so vor als ob er eben nicht vom kiffen so richtig weg kommt oder davon wegkommen möchte(und sei es nur für die diagnose).

    Aber spekulieren hat keinen sinn - warten wir seine antwort ab

    LG
    Matthias

  6. #46
    Wohnt hier

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    Forum-Beiträge: 1.392

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    @ huenchen: Das freut mich!

    Wie gesagt, ich muss da total an meinen Onkel denken, der - wäre er seinerzeit diagnostiziert worden und hätte eine adäquate Behandlung bekommen, eine andere Biographie gehabt hätte... war ein liebenswerter und kluger Kerl.

    So weit mal, muss weiter schreiben, damit ich das auch wirklich gebacken bekomme....

  7. #47
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 70

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    ... ja vielen Dank, das hat wirklich Mut gemacht.


    Ich sträube mich ja noch ein bisschen vor einer mehrwöchigen stationären Klinikbehandlung, die Entgiftungsklinik war ja nicht so eine tolle Erfahrung, auch wenn ich mich da gut mit den Mitpatienten austauschen konnte.


    Da mein Alkoholkonsum gerade jedoch wieder aus dem Ruder läuft, und das negativ Denken mal wieder überhand nimmt, bin ich langsam der Meinung, es führt wirklich kein Weg daran vorbei.


    Würde mich freuen, in 2 Jahren hier einen ähnlichen Post schreiben zu können, Wühlmaus...

  8. #48
    Wohnt hier

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    Forum-Beiträge: 1.392

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Hallo Micha,

    kann ich verstehen, ist ja auch ein großer Schritt... aber wie gesagt, ich kann nur dazu ermutigen. Immerhin ist man dann für eine Weile ganz raus aus seinem Setting und kann eben dort mit Hilfe von anderen versuchen, das eigene Verhalten zu ändern bzw. richtig medikamentös eingestellt zu werden, was ja auch eine ganze Weile dauern kann... ich bin einfach nur soooo froh, dass es mir besser geht... und es ist wirklich gar nicht so schlimm, ganz im Gegenteil, die Klinik war, so komisch das vielleicht klingt, ein schöner Ort für mich....

    Auch eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt! (so heißt ein Buch, in dem ich gerade wieder öfter lese)

    Wirklich, Schritt für Schritt ist vieles machbar. Als es mir besser ging, haben die mir in der Klinik auch geholfen, wieder Ziele zu formulieren. Vorher habe ich mich treiben lassen und alles war nur anstrengend....

    Eine Baustelle nach der anderen angehen. Was ist das wichtigste, was Du verändern willst?

    Ich wünsche Dir viel Kraft auf deinem Weg!
    Geändert von Wühlmaus ( 5.05.2012 um 12:56 Uhr)

  9. #49
    Neues Forum-Mitglied

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    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 117

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Morgen!

    Ich weis jetz nich genau ob ihr erstmal von einer EntwöhnungsTherapie(Langzeitt herapie) sprecht oder von der direkten behandlung von ad(h)s in einer Klinik. Ich kann nur von der langzeit erstmal sprechen -
    trotz der extrem miesen art und weise wie ich vor der langzeittherapie in die geschlossene gezwungen wurde und 4 wochen hinter schloss und riegel verbracht hatte fürs entgiften, muss ich sagen das ich mich wühlmaus vollkommen anschließen kann.

    Anfangs bin ich nur hin.... weil mein gesunder menschenverstand gesagt hat, das ich nichts zu verlieren habe und es eigentlich nich wirklich schlechter werden kann.. war da sowieso alles im arsch(sorry für die wortwahl) Und aus einer probewoche sind 6 geworden. dann 12 und am ende war ich über 20 wochen dort.

    War eine echt super erfahrung im nachhinein gesehen. - Da kann ich Wühlmaus nur zustimmen! Da meine gruppe dort bzw die ganze station (3 gruppen a 8 mann) auch richtig gut waren , hat es wirklcih was gebracht. Wurde am 17.04. 2009 entlassen .. war vorher ja um die 8 jahre mitm kiffen und anderem dabei. Ich habe seitdem nicht einmal mehr weed oder anderes gekauft. Das muss mal festgehalten werden - vorallem wenn man bedenkt das ich in das ganze reingezwungen wurde!(allerdings in der langzeit dann nach 12 wochen der festen überzeugung war ... das mein altes leben so nich weitergeht und ich was machen muss)

    Ja liebe jungs und mädels Ich wirderhole es gern... allein ist man nach einem hilferuf und dem annehmen von hilfe nie.


    Grüßle un schönen Tag Euch Allen !
    Geändert von huenchen ( 5.05.2012 um 13:46 Uhr)

  10. #50
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

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    Forum-Beiträge: 70

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    ...ich sprach von Beidem.

    Die Entgiftung wäre das Meiste wovor ich Angst habe, wenn man bedenkt, mit welchen Leuten ich da zu Tun hatte und dass ich, ausser halt keinen Alkohol trinken, überhaupt gar nicht weitergekommen bin. Kaum Gespräche und Gruppensitzungen, aber abends um 12 ins Bett.
    Naja, gab wohl auch dort andere Zeiten, aber ich habs nicht mehr ausgehalten.

    Vom Kiffen bin ich z.Z. los und hab auch gerade überhaupt keinen Nerv mehr dazu, und das anfängliche Chaos hier in meiner Heimatstadt nach abgebrochenem Studium ist bewältigt, das Forum hier gibt mir viel Kraft und vor allem Infos darüber, wie ich bin und was mich und meine Probleme ausmacht und wo es herrührt.

    Meine Musik im Kopf ist wieder da, ich baue meinen alten Kundenstamm hier in H. wieder auf, was die PC Hilfe anbelangt, und habe schon wieder (realisierbare) Pläne, will wieder komponieren und ziehe gerade von meinen Eltern weg in das schönste Stadtteil H's, wo ich mir im Moment einen schönen "Freundes"-Kreis aufbaue. Allso es regelt sich gerade alles, und wie gesagt, der austausch hier im Forum ist Gold wert.

    Das alles jetzt wieder für eine Stationäre Behandlung zu unterbrechen.... na schaun wir mal.

    Danke für eure Hilfe nochmal :-)
    Moment, der Threat ist ja gar nicht von mir....
    Wirrkopf wie ist es denn bei dir gerade?

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