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Diskutiere im Thema Weg vom Kiffen hin zur Diagnose im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #31
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    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Heute geht es mir mal echt mies. Ich stell momentan alles in Frage und inwiefern mir die Behandlung eigentlich weiterhilft und mir kommt es so vor als wenn es alles nur noch ein Krampf ist und mein Leben nur noch aus Schadensbegrenzung besteht und nicht aus leben.

  2. #32
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Mal gehts mal nicht. Diese ewige Achterbahnfahrt der gefühle

  3. #33
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 70

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Jaaaa, das kenn ich...

    Befinde mich ja in ähnlicher Situation, und ich kann dir sagen dass ich heute schon bestimmt 30 mal die Stimmung gewechselt hab,
    von "ich werd ewig allein bleiben, aus mir wird nie was, alles sch*** und die welt geht sowieso vor die Hunde" bis hin zu "hey ich hab ja gestern ne Telefonnummer abgegriffen, schön dass man noch Freunde hat, ich kann eigentlich ziemlich viel und hab in meinem Leben schon so viel erlebt wie andere im ganzen Leben, wird schon, ich werd ein berühmter YouTube-Geiger mit meiner Musikidee".
    Zwischendurch natürlich auch noch genervt wegen Mama, aggressiv wegen Papa, melancholisch wegen Musik, euphorisch, ruhig wegen Fahrradfahren und Radio hören und so weiter.

    Bei uns ist das halt so, aber ein Kumpel hat mich heute wieder mal daran erinnert, dass "think positiv" durchaus antrainierbar ist, nur ein Tip von mir, versuch das mal, du weisst ja nun wieso das so ist, dass du jetzt da bist wo du bist. (?)

  4. #34
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Gerade wenn man sich umgibt mit positiven dingen kann man ja gar nicht mehr anders . Man richtet manchmal zu sehr den Blick auf die Dinge die man nicht hat als die die man hat.

  5. #35
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 70

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    So ist es.
    Deshalb werd ich mich gleich mal aufs Fahrrad setzen, mein Handy als Radio ins Ohr stöpseln und eine gaaaanz lange Tour ins Nirgendwo machen.

    Heute ist Sonntag, da ist sowieso alles entspannter, da man nicht der Einzige ist, der gerade NICHT arbeitet ;-)

  6. #36
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 117

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Sooo jetz komm ich endlich mal dazu hier was beizutragen und aus meinen erfahrungen zu berichten.

    Sorry... wollte das schon vor paar tagen machen, jedoch ging es mir net so dolle ....

    Ich hab mir jetz mal alles ausm fred durchgelesen und hoffe die rieeeesen menge an infos korrekt hier einzubaun - falls mal ein bezug nich stimmt -bitte net zu sehr drauf rumtrampeln


    Meine geschichte erzähle ich nicht noch einmal komplett neu, diese kannst du hier nachlesen: http://adhs-chaoten.net/vorstellunge...r-versuch.html

    Wie du feststellen wirst - sind ... wie so oft in dem forum - doch einige parallelen zu erkennen.

    Ich möchte dir hier hauptsächlich tipps aus meinen erfahrungen und erfahrungen anderer geben , die dir helfen sollen von dem KIFFEN wegzukommen - denn es ist auf jeden fall der erste schritt auf dem wege der genesung!!!
    Ich möchte hier keine grundsatzdiskussion starten was diese herangehensweise betrifft. Es sind erfahrungswerte meinerseits und eben anderer als auch der absolut feste standpunkt der Klinik wo ich meine langzeittherapie gemacht habe.
    - dazu nur ein gedanke der jetz auch net zerpflückt werden soll.. einfach als gegeben hinnehmen:
    Da Cannabis eine Psychoaktive droge ist , ist es doch logisch das sie den teil verändert der von problemen betroffen ist - nämlich das gehirn! Dadurch treten (besonders bei dauerkonsum) zusätzlich symptome auf. - Das problem dabei ist das der arzt nicht trennen kann - was für symptome kommen vom konsum und welche von der vermuteten krankheit. Daran lässt sich einfach nichts rütteln , das ist so un wird so bleiben, Deshalb akzeptiere es und gehe als allererstes an die scheiß SUCHT ran!!!Tust du es nicht ist die chance einer fehldiagnose und auch das nicht entdecken mancher probleme(die erst nach sehr langer absinez sich zeigen)recht groß. Die entscheidung liegt aber bei jedem selbst, oftmals muss der leidensdruck erst groß genug werden um solche einsichten zu haben. - ist aber ein normaler vorgang, der mensch ist grundsätzlich faul ... erst der druck muss da sein und dann die bereitschaft.


    Noch vorweg, (weis nich ob ich die adresse nennen darf) ich war in der klinik in elbingerode(nähe wernigerode).Einfach googeln... wirste sofort fündig. Diese Klinik hat den ruf eine der 3 besten in Dtl zu sein! (Die anderen beiden weis ich jetz nich ausm kopf , kann ich aber noch ohne probleme besorgen - KEIN DING; MACH ICH GERN) Man Munkelte das auch Grönemeyer dort zu gast war ....


    Wege und mittel zur Abstinenz.:
    -ich gehe einmal auf den definitiv sicheren weg über eine langzeittherapie ein und zum anderen versuch ich noch ein paar tips zu geben wie du es zuhause mit ultra starkem willen auch schaffen kannst - wobei das in jeder hinsicht bei dem von dir geschilderten hintergrund NICHT klappen wird!!(ist auf jeden fall meine einschätzung, war bei mir und anderen mit so nem hintergrund auch so...)-



    Shit ich muss hier nen break machen, Konzentration und Antrieb sind grade im arsch.. klar nach 3 h im forum ...

    ich setze hier dann nachher fort .. oder mach ein 2. beitrag... falls jemand doch schon was loswerden möchte.

  7. #37
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Irgendwie sitzte ich in der zwickmühle komm nicht los werd nicht diagnostiziert, hab ich halt pech gehabt. Sagt mir grad mein rationales Ich. Fühl mich immer wieder mehr beschissen wenn man mich in eine Suchtklinik abschieben will, komisch keiner hat mir geholfen, ich hatte das Gefühl allein gelassen zu werden und mal eben hat sich der Konsum verdoppelt. Bin jetzt mit meinem Latein am Ende. Konsum ist extrem runtergefahren und merke direkt den Unterschied, im negativen Sinne. Konzentration ist einfach schlechter ohne, innere Unruhe ist höher und für gewisse dinge hab ich irgendwie keinen Antribe.
    Geändert von Wirrkopf ( 1.05.2012 um 11:32 Uhr)

  8. #38
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 70

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    ... na immerhin hast du es im Gegensatz zu mir geschafft, zu einer "vernünftigen" Zeit aufzustehen. Und das am 1.Mai ;-)


    Genau in dieser Zwickmühle befinde ich mich auch. Das ich mit dem Kiffen aufgehört habe, verdanke ich glücklichen Umständen, ich hätte 3 oder 4 Tage warten müssen, bis es wieder etwas gab, es war sowieso der letzte "hunni", den ich meinem Bankkonto entlocken können würde, ich schlief bei meiner Schwester in der Küche, weil ich wegen des Konsums nicht mei meinen Eltern im alten "Kinderzimmer" wohnen wollte, meine Mutter stand schon des öfteren heulend vor mir, mein Vater war nur noch dabei mich fertig zu machen, Studium mal wieder geschmissen, keine Kontakte, keine Perspektive, Alkohol- und Drogensüchtig, Sozialphobie, Rechnungen, Mahnungen, ein riesen Berg hatte sich wie ein Monster vor mich aufgetürmt....

    durchatmen...

    aufwachen!

    Hallo??? Und das MIR? Was zum Henker.... HALLO?!?

    Also kiffen und Alk schön und gut, aber wirklich besser ging es mir damit ja nun nicht. Seit ich nun nicht mehr kiffe, merke auch ich, dass ich wieder zerstreuter bin, fühle mich total uneigenständig und manchmal wie ein kleiner Junge. Man spricht ja nicht umsonst von Selbstmedikation im Bezug auf Kiffen. Und auch ich kenne diese riesen Unruhe, wenn man sich nicht wenigstens auf ein "Gute Nacht Tütchen" freuen kann, sondern wenn dann abends die Gedanken und Gefühle wieder losgehen, die man doch damit so schön abstellen kann. Und man will ja auch, weil was gibt es sonst gerade noch "Schönes" im Leben?


    Und das MIR, der ich doch eigentlich von aussen als lntelligen, liebenswert und hilfsbereit bezeichnet werde, der all das, was er mit Interesse macht, GUT macht, soger SEHR gut, und wie ist es gekommen? Ich sitz hier aufm Stuhl,


    Aufwachen!
    Suchtklinik? Hab ich gemacht, bin nach einer Woche geflüchtet, da versteht mich sowieso keiner, und ok, dann hab ich mal ne Woche keinen Alkohl getrunken, und was hat sich geändert? Nichts, nur noch mehr Zeit zum Denken, Fühlen, Wirrwar.
    Und trotzdem denke ich daran, dort wieder hin zu gehen, weil etwas MUSS sich ja tun.

    Mein Alkoholkonsum ist momentan wieder auf einem hohen Level, hatte ihn zwischendurch auch gedrosselt, sogar unter der Woche weggelassen.

    Ich kann dich gut verstehen dass du dich alleine fühlst und im Stich gelassen. Aber letztendlich ist es dein Leben, und du willst doch verd*nochmal endlich glücklich sein, oder zumindest mal an den Punkt der Ausgeglichenheit kommen.

    Und du weisst doch, es wird sich nichts ändern, es wird alles genauso bleiben wie es ist, wenn nicht DU etwas machst, nur du kannst das. Kiffen ist sch**, macht dein Hirn nur noch mehr kaputt als es sowieso schon krankheitsbedingt ist .
    Alk ist sch**, macht sowieso alles kaputt, das hab ich auf der Suchtklinik gesehen und gelernt.

    Eine unheimlich schwierige Sackgasse, in der wir uns befinden, das kann ich dir sagen.
    Aber es kann funktionieren. Suchtklinik, auch wenn dich da keiner versteht, auch wenn du da das Gefühl hast, 2 oder 3 Monate deines Lebens zu verlieren, weil du ja die ganzen anderen Probleme, die du hast, in der Zeit nicht bewältigen kannst und denkst, der Weg zum innerlichen Glück wird dadurch ja nooooch länger...

    Suchtklinik mit anschliessender stationärer Therapie. Und professioneller Hilfe im Bezug auf ADS.
    Alleine kannst du es nicht schaffen, dort auf deinem Stuhl, du brauchst echt Hilfe. Und wenn es "nur" für die Diagnose ist,
    ich selbst habe die ja bereits, und nun steh ich vor dem Problem, dass sich das Ritalin, welches eventuell der Anfang der erhofften Änderung bedeutet, sich kein Stück mit Alkohol verträgt...

    Aufwachen auf deinem Stuhl wirrkopf, bitte!

  9. #39
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 117

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    @ Wirrkopf:
    Allein bist du nicht!! Sonst würde hier schomal keiner schreiben! Meine beobachtung ist auch: allein ist man in der gesellschaft nie wenn man um hilfe bittet - ich habe es immerwieder erfahren dürfen. Das diese hilfe manchmal nicht richtig oder an der falschen stelle ist... ja das kann vorkommen. Aber hellsehen kann nunma keiner.
    Ich kann erst heute abend weiterschreiben da ich gleich besuch bekomme.(meine ellies helfen die wohnung in einen akzeptablen zustand zu bekommen )

    Also schau abends nochmal rein

    LG
    Matthias

    Aufwachen auf deinem Stuhl wirrkopf, bitte!
    Richtig!!!

  10. #40
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Mir den Text von TBX nochmal durchgelsesen, ich muss mein Schwarz /Weiss denken aufgeben oder verharmlosen, ich bin nämlich mit ähnlichen Ansätzen in der Vergangenheit gut gefahren. Selbstkontrolle lernt man nicht durch abstinenz. Ich werde morgen einen Termin vereinbahren und sehen was passiert.


    Aufwachen auf deinem Stuhl wirrkopf, bitte!

    Dreist ? Bin ich am pennen mit offenen Augen ? Unfähig zu handeln ? Unmündig ? NEIN auf keinen Fall ich lass mir doch nicht weiter meinen gesunden Menschenverstand ausreden.

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