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Diskutiere im Thema Weg vom Kiffen hin zur Diagnose im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Irgendwie hab ich zum ersten mal das Gefühl, jemand versteht wie ich mich fühle

  2. #22
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 28

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Gut so - und alle, die hier Kontakt mit dir aufnehmen, sagen dir z.T. aus eigener Erahrung, dass es sich lohnt, step by step
    Unterstützung zu suchen und zu finden. "Hühnerschritte" reichen schon mal. Ich glaub, die Leichen am Wegesrand helfen weniger,
    eher, wenn d u es sozusagen auf der Haut spürst, dass es dich gruselt. Dann geht's möglicherweise weiter
    Liebe Grüße - punkmum

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 70

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Hey Wirrkopf;

    das ist mein allererster Beitrag hier in diesem Forum, ich kenne es auch erst seit gestern Abend (meiner Schwester sei Dank, sie ist der Grund warum sich bei mir überhaupt etwas tut).

    Der Grund, warum ich hier mein erstes Statement ablege ist schlicht der, daß ich das Gefühl habe, nicht du sondern ich hätte den Thread gestartet.
    Wie übrigens in den meisten der hier gestern bis spät in die Nacht gelesenen Beiträge fühle ich mich wie gespiegelt, obwohl ich mich seit ca. 3 Wochen schon intensiv mit dem Thema ADS befasse, habe schon 3 Bücher darüber gewälzt, und komme aus lauter AHA-Effekten und Wiedererkennungen gar nicht mehr heraus.

    So, nun also zu deinem Beitrag;

    Auch ich, fasst 30, kiffe seit meinem ca. 19. Lebensjahr täglich. Mal mehr, mal weniger, auch mit Pausen zwischendurch, wie das halt so ist. Angefangen hat es, als ich mit den "falschen" Leuten eine doch sehr schöne Zeit erlebt habe, und während meines ersten Musikstudiums habe ich dann auch noch Zeit und Geld gehabt, es zu intensivieren. Gedanken hab ich mir danals noch nicht darüber gemacht.
    Erst als ich das Studium abgebrochen hatte, nicht wusste was ich nun denn aus meinem Leben machen sollte, wie so oft und heute auch übrigens, und die erste krasse depressive Phase bekam.

    Da begann die Zeit, in der ich mir wünschte, damit endlich aufzuhören, weil es geht ja auch irgendwo ins Geld, und das Umfeld sah es auch nicht so gerne.

    Nun, es kam wie gesagt ne sch*** Zeit, bin ausm Zivildienst geflogen, hab viel schlechte Sachen gemacht und am Ende eigentlich nichts mehr, ausser irgendwie den Tag verbringen, meisst vor dem Fernseher, auf dem Sofa sitzend, füße aufm Tisch und gut ist, dann aber auch in guten Phasen draussen unter Leuten.
    Ich bin nie so ein sehr geselliger Mensch gewesen, eher schüchtern, einen großen Freundeskreis habe ich nicht und der Freundeskreis damals bezog sich tatsächlich auf meinen Dealer, der um die Ecke wohnte, und bei dem eigentlich immer was los war.
    Ich habe sooo viele Wege versucht um damit aufzuhören, hab mir Haare in den Joint gedreht, damit ein Ekeleffekt im Gehirn gespeichert wird und ich beim nächsten Gedanken an einen Joint kotzen muss, hab eine Fahrrad-Zelttour gemacht ohne Kiffe, hab bei einem Kumpel in seinem 20 Seelen Heimatsdorf bei seinen Eltern 2 wochen "Urlaub" gemacht, hab mal 3 Gramm in einem riesen Joint geraucht um einen Absturz zu bekommen, so wie mein bester Freund damals, bei einem normalen "mitziehn", seit dem hat er nicht mehr gekifft. Hab abends PC gezoggt und dann mal ne Woche nur Bier, ne woche nur Kiffe (ich hatte mitlerweile Bier und später auch Wodkaflaschen zur Benebelungssteigerung hinzugezogen) und und und...

    Ich hab mich also knapp 2 Jahre selbst fertig gemacht, dass ich aufhören muss mit dem Kiffen, da ich sonst nichts gebacken krige. Vergebens...

    Irgendwann hab ich mich einfach erstmal damit abgefunden und die Prioritäten wo anders gesetzt, also Leben in den Griff bekommen und endlich mal seinen Platz in dieser Welt finden, etwas arbeiten worauf man stolz sein kann und auch endlich mal ne Freundin finden, damit die ätzende Einsamkeit endlich aufhört.

    So, jetzt, gute 6 Jahre später, bin ich eigentlich immer noch da, wo ich damals auch war. Ich hab mitlerweile mein zweites Musikstudium hingeschmissen, tausend verschiedene Sachen angefangen, die ich zwar gut gemacht habe aber nie langfristig (entweder max. 3 Wochen oder max. 3 Monate), ständig neue herausragende Ideen gehabt wie ich etwas ganz spezielles und besonderes im Leben mache, und eigentlich nur durch eine Beziehung (8 Monate, juhu) und durch ein paar hoffnungsfolle Phasen immer mal wieder aufgehört, für 2-3 Monate, ein halbes Jahr oder whatever.

    Seit gut einem halben Jahr beschäftigen wie (Meine Schwester, Meine Mutter und meine wenigkeit) uns mit dem Thema ADS, welches mitlerweile auch ärztlich bestätigt wurde.
    Aber entsprechende Medikamente sollten erst folgen, wenn sich der Alkohol- und Kiffkonsum eingedämmt hat bzw. aufgegeben wurde.
    Aber wie es so ist, ich hatte in eine anderen Stadt studiert, und das letzte wintersemester dann nur noch zu Hause verbracht, under AD's, am Ende bis zu 10 Bier pro Tag gesoffen und bis zu 300,- verkifft. Meine Familie war schon am verzweifeln, ich hatte mich bis dato bereits längst aufgegeben.

    Jetzt hab ich das Studium wie gesagt abgebrochen und bin seit ende Februar wieder in meiner Geburtsstadt, meine Eltern & Schwester leben hier, mein bester Kumpel. Viel mehr hab ich auch nicht.

    Klar wusste ich, dass ich mit dem Kiffen aufhören muss, und "glückliche" Umstände (Finanzielles Desaster, hab bei meiner Schwester gewohnt in der kleinen Bude, und dann gabts auf einmal nichts zu rauchen, das berühmte "morgen vieleicht wieder bzw. eigentlich erst am wochenende) zwangen mich dann von heut auf morgen aufzuhören.

    Die Umstände, dass ich nun bei meinen Eltern wohne, und in den ersten Wochen auch sehr viel bürokratisches aufzuholen hatte und eben alles das erledigt habe was sich so angehäuft hatte, haben mich sehr abgelenkt.

    Die anfängliche Gute Laune, man geht ja wieder raus, sieht wieder Menschen, redet wieder und sieht im Spiegel kein volliges Wrack, und der Tatendrang sind nach 3 Wochen wieder weg, und jetzt sitz ich wieder hier auf meinem Stuhl vor dem PC, und brüte über meine Zukunft nach.

    Nur mit dem Unterschied, dass ich halt seit knapp 3 Monaten nicht mehr kiffe und seit 3 Wochen, NACHDEM ich die Entgiftungsstation fluchtartig nach einer woche verlassen habe , auch unter der Woche ohne Alkohol.

    Eine Entwicklung, auf die ich durchaus stolz bin, an meinem Leben hat sich dadurch nicht viel geändert. Ich habe Abends immer noch diese Unruhe, diese erdrückende Einsamkeit, bin mitlerweile nur noch durcheinander und weiss immer noch nichts mit meinem Leben anzufangen. Und früher ins Bett oder morgens ausm Bett raus schaff ich trotzdem nicht...

    Was ich auch in der Entzugsklinik gesehn habe, die Drogen an sich sind nicht das Hauptproblem. Ist natürlich die Frage, was war zuerst da, Kiffen/Alk oder die Probleme, und ist man von Anfang an vor seinen Gedanken geflüchtet und hat sich mit Kiffen im Kopf beteubt oder kam alles erst DURCHS Kiffen....

    So also erstmal vielen Dank an Diejenigen, dies bis hier geschafft haben durchzulesen )))


    Mein Tip; Schlaf dort wo du dich wohlfühlst, vieleicht bei deinen Eltern oder bei ner Freundin, damit dir das Kiffen Abends nicht so fehlt.
    Mach dich müde, gib dir was zu tun; Früh aufstehen, den ganzen Tag auf Achse sein, so spät wie möglich abends nach Hause kommen.
    Dann bist du müde und kannst auch irgendwann einschlafen.
    Und vergiss den Gedanken "nie mehr kiffen".
    Warum, wer sagt das? Du hast die letzten Jahre genug gekifft, jetzt machste einfach mal paar Monate pause, um im Kopf "klar" zu sein und zu schauen wie bist du eigentlich wirklich, oder ist der Unterschied eher gering?
    Und wenn du rückfällig wirst, schade, aber heisst doch nicht gleich automatisch, dass du es nicht geschaft hast. Du hast es halt an dem Abend dann nicht geschafft, jeder Süchti muss sowieso wieder jeden Tag aufs neue "aufhören", sich immer wieder sagen du hast kein Bock mehr drauf.
    Und eigentlich, wenn dieser Gedanke kommt "jetzt haste lange nicht, boah das wird bestimmt richtig ballern heut", dann erinner dich mal, wie oft es eigentlich wirklich ein schönes Erlebniss war, nach langer Zeit wieder nen Tütchen zu rauchen, dazu vieleicht nen Film oder whatever. Also bei mir war nur 20% schön, meisst konnte ich mich sowieso nie auf den Film konzentrieren und war total in Gedanken versunken dann irgendwann nach dem 3. oder 4. Bier eingepennt. Also wirklich schön und entspannend wars dann im Nachhinein nicht.

    Ok, reicht erstmal für den ersten Beitrag meinerseits )))

  4. #24
    Bin hier neu, seid lieb zu mir

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 25

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    :-)...bin zwar ein paar jährchen älter als du....aber ich kann dich sooo gut verstehen...und leider ne Menge nachvollziehen...-Lebe recht ähnlich.ich meine mit dem Tag.Dem ganzen langen.Seit 10 Jahren bin ich nun allerdings schon Mutter...das hat mich damals von der Kifferrei entfernt.War auch gut so.Das mit dem Alkohol ist allerdings auch ein Thema..immer das Gefühl zu haben sich betäuben zu müssen...Es nervt und ist anstrengend.Ich werde in ca 3Wochen Stationär aufgenommen und bekomme Medikamente.Ich hoffe sehr das sich dann an meinem Leben was ändert.Ich fühle mich wert und nutzlos.Kriege ziemlich wenig auf die Reihe...und beobachte mich eigentlich immer nur dabei wie ich schon wieder das Rollo hochziehe...schon wieder ein neuer endloser Tag...

  5. #25
    howie

    Gast

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    @wirrkopf kann alles super nachvollziehen.
    Eine Entwicklung, auf die ich durchaus stolz bin, an meinem Leben hat sich dadurch nicht viel geändert.
    is leider bei mir auch so.
    medikamente haben auch nix verändert.
    tipps erteile ich erst wieder, wenn ich sie selber umgesetzt habe
    (von anderen erzählen bringt auch nix. wenn ich von andern höre, mach ändere ich mich ja auch nicht.)

  6. #26
    howie

    Gast

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    naja, aber ich studier jetzt wieder - das heißt ich bin wieder eingeschrieben - jetzt muss ich nur noch... naja

  7. #27
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Was ich ein wenig seltsam finde ist das es mir so vorkommt als wenn manche trotz sucht diagnostiziert wurden ? Und man ja sagt das sollte nicht gehen ? Gibt es einige Ärzte die einfach kein Bock haben ? Mal ganz ehrlich, eine Krankheit die eine Sucht gerade zu erzeugt sollte doch auch dann damit einbezogen werden dann zu sagen komm clean wieder ist schon, für mich etwas seltsam.

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 70

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Hey Wirrkopf;

    ja mit diesem Problem hatte ich auch sehr lange zu kämpfen....

    Die Entgiftungsklinik, in die ich mit ca. 22 gehen wollte, hatte damals noch die Vorgabe, dass man CLEAN da reingeht, sprich einen negatven Drogentest vorzeigen kann, als Zeichen quasi, dass man es wirklich ernst meint. Mitlerweile haben sie das aber geändert.

    Das Ding ist, dass du unter dem Einfluss vom Kiffen tatsächlich andere oder eingeschränktere Symtome der ADS aufweisst.

    Ich merke es jetzt ja an mir selber, jetzt wo ich knapp 3 Monate nicht mehr kiffe, bin ich noch viel zerstreuter und nervöser, habe wie gesagt immer noch diese Unlusst und beinahe Ängste, raus zu gehen, weil mir alles da draussen zu viel ist.

    Kiffen ist ja eine Art der Selbstmedikamentation, um das Hirn ein wenig runter zu dämpfen.

    Insofern kann ich die Einwände deiner Ärzte gut verstehen.

    Bedenke aber bitte auch, und das muss ich leider zur Zeit feststellen, dass die ADS zwar die Grunderkrankung ist, du aber, soweit ich mich erinnere, genau wie ich eine ausgewachsene Depression mit dir rumschleppst. Das heisst, bevor du dich an das eigentliche Thema ADHS ranwagst, müsstest du eigentlich erst einmal die Depression und dein Leben im Allgemeinen irgendwie in den Griff krigen, also irgendwie Struktur reinbekommen und im Gesammten ein anderes Denken von dir selbst erlangen. Es ist halt nicht die Faulheit die dich dahintreibt wo du jetzt bist, sondern es ist eine Krankheit, die man erst einmal verstehen muss, dann akzeptieren und dann erst kann man anfangen, zu schauen wie man sie in den Griff bekommt.

    Ich würde dir eine stationäre Entgiftung empfehlen, auch wenn du dich da fehl am Platze fühlen wirst, und unbedingt so schnell wie möglich einen GUTEN Therapeuten auftreiben, der dir wieder ein bisschen Lebensmut "beschaffen" kann.

    Sonst kannst du auch 2 Jahre clean sein, wenn dich deine schlechte Phase wieder einholt wirst du wieder auf alt bewährte Mittel greifen...

  9. #29
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Das Problem ist ich kann meine Augen nicht verschließen vor den Tatsachen die ich kenne, das hört sich immer so an als wenn man sich bei einer ADS Diagnose von Z-A durcharbeiten muss. Nach einem Jahr Versuch der Sache aufm Grund zu gehen, bin ich wieder bei meinem Verdacht angelangt. Ich werde nochmal einen Termin fordern und hoffen das sich was tut aber das war dann auch mein letzter Versuch, dann werde ich gucken wie ich klarkomme.

    Und ne Depression zu behandeln die aus ADS resultiert muss man unter ADS Gesichtspunkten angehen weil sonst bringt die gleich NULL, es war schon der Ansatz einmal da und nach der ersten Stunde wusste ich geht komplett in die falsche Richtung. Ich weiss nämlich was eine Depression ist und was sie nicht ist. Ich war auch erstaunt das bei einer normalen Depression die meisten gar nicht wissen wieso und das war der erste Anhaltspunkt dem nochmal auf den Zahn zu fühlen.

    Ich mein ich könnt ja knallhart sagen das ich nicht kiffe und das unterm Tisch fallen lassen. Es ist halt einfacher jemanden in eine Suchttherapie zu schicken als jemand zu behandeln wenn man eh schon zu viele Patienten hat, ich bin nicht so naiv zu glauben das hätte nur den einen Grund. Gerade was Psychologische Betreuung angeht sind wir Lichtjjahre den USA entfernt ! Was man bei unserem Sozialsystem ja schon fast als peinlich erachten muss. Denn dort ist es so das die ihr Geld erarbeiten müssen und es sich nicht leisten können, nichts zu machen. Dort wird ja auch von ADD gesprochen und nicht von ADS/ADHS. Hier ist es halt so das man einen Patienten mehr hat der zuviel ist, in den USA hat man einen zahlenden Kunden mehr.

    Nichtsdestotrotz lebe ich hier und muss mit der scheisse klarkommen ...

    Die Entgiftungsklinik, in die ich mit ca. 22 gehen wollte, hatte damals noch die Vorgabe, dass man CLEAN da reingeht, sprich einen negatven Drogentest vorzeigen kann

    Genial ist kein wunder das es geändert worden ist, ich mein ich brauch dann auch keine Fahrschule eröffnen, wenn ich verlange das die Schüler einen gültigen Führerschein vorlegen müssen.

  10. #30
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 79

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Wirrkopf schreibt:
    Ich glaub das wäre auch das beste für mich weil ich das Gefühl habe das zuviel im argen liegt, ein Entzug ändert nicht mein komplettes Leben deshalb auch kein Ansporn. Ich weiss nicht was ich beruflich machen soll, wusste ich eigentlich noch nie richtig und als ich das Studium versucht habe ging es in die Hose.

    Manchmal habe ich das Gefühl das ich mich in eine Ecke dränge in die ich nicht gehöre einfach damit der emotionale Bezug niedrig bleibt und ich auch nicht Gefahr laufe frustiert und depressiv zu werden. Funktioniert kaum weil mein Unterbewusstsein sich irgendwann mal meldet mit Dingen die ich eigetnlich machen möchte und mit den Dingen die ich eigentlich brauche um ein gesundes normals Leben zu führen.
    Das ist auch ein riesen Problem. Eine Struktur und ein geregeltes Leben ist sehr wichtig. Ich war auch mal über ein Jahr beschäftigungslos und es war einfach die Qual! Vielleicht wäre es mal eine Idee dass du mal das ein oder andere Praktika anstrebst, damit du raus findest, was für dich gut ist? Es muss ja nicht direkt ein Studium sein. Eine abgeschlossene Ausbildung in der Tasche haben wäre ja auch schonmal etwas. Vielleicht kann dir deine Agentur für Arbeit da auch weiter helfen?

    Wenn du selber keinen Entzug machen willst, dann kann dich da auch keiner zu zwingen. Aber es wird damit auch nicht einfacher ;(

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