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Diskutiere im Thema Weg vom Kiffen hin zur Diagnose im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    TBX


    ___________

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.221

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Hi Wirrkopf,

    ich habe ein gutes Jahr später das erste mal mph bekommen.
    AD´s hab ich bisher abgelehnt und bin mir bis heute nicht sicher ob ich das wirklich will.
    Steh zwar kurz davor mir welche geben zu lassen, aber ich kann mich nicht wirklich dazu durchringen.

    mph hat mir definitiv geholfen.
    Der Druck ist bei weitem nicht mehr so schlimm seitdem, aber es gibt halt immernoch Momente wo es mich dann einfach übermannt.

    Was das Schlafen anbetrifft, bin ich regelrechter Weltmeister.
    Ich schlafe was das Zeug hält.
    Viel zu viel.

    Hier sind aber andere Werkzeuge von Nöten, denn da hat auch das mph keinen wirklichen Einfluss drauf, auch wenn es dort Verbesserungen zu verzeichnen gibt.
    Vieleicht löst sich das aber in ein paar Monaten.
    Bin grade dabei mich mit Dissoziationen zu beschäftigen.
    http://adhs-chaoten.net/ads-adhs-erwachsenen/17661-adhs-dissoziation.html

    Alles aber noch ganz frisch und ungebacken.
    Morgen Hauptthema in der Therapiestunde.
    Auch in der SHG wird dies die nächsten Sitzungen auf den Tisch gebracht.

  2. #12
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Wie bist du denn Weltmeister geworden ? Ich bin neidisch und wäre auch mit Vizemeister zufrieden. Um ganz ehrlich zu sein habe ich euch ein wenig Angst gerade vor der Diagnose, weil es können nur zwei Sachen eintreten


    Ist kein ADS -> na toll ich habe kein ADS und bin trotzdem völlig PlemmPlemm

    Ist ADS -> kann man mit arbeiten allerdings ist der Gedanke daran nicht gerade prickelnd das man sich bewusst ist das man halt mit gewissen dingen leben muss

    wie auch immer, ich bin der Meinung das nur zweiters Fakt ist, meine Mutter ist ein Parade Beispiel hier mal ein kleiner Auzug.

    Meine Mutter fährt mich Nachhause, und brettert gerade aus durch obwohl sie hätte abbiegen müssen. Mutter wo fährst du hin ? Ach ich war gerade auf dem Weg zur Arbeit.

    Habe auch manchmal das Gefühl das ich keinen auf meiner Seite habe ausser das mir halt ein Arzt bestätigt hatte nach meinen Schilderungen das es gut möglich ist und ich dem aufjedenfall nachgehen sollte, dann gibt es aber natürlich Freunde die den Verdacht runterspielen und das ist dann ein wenig naja leicht frustrierend, weil man sich nich ernstgenommen fühlt.

  3. #13
    TBX


    ___________

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 2.221

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Na das mit den Freunden ist ja auch nicht sonderlich viel wert.
    Leg das mal nicht auf die Waagschale,
    das sind keine Fachleute.

    Letztendlich ist es, im Grunde egal was du hast.
    Sicher bist du dir doch, das du was hast.

    Und gut ist, das du anfängst dich damit zu beschäftigen, anstatt es einfach so laufen zu lassen.
    Aber ich kann deine Angst verstehen, die hab ich auch gehabt und andere hier auch.

    Weltmeister? Wie?
    Absolutes Naturtalent.
    Aber glaub mir, ich würde gern auf 30% des Schlafes verzichten und den abgeben.
    Vorallen auf den Tagsüber.

  4. #14
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 79

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Den Freunden würde ich hier auch nicht so viel Aufmerksamkeit schenken. Natürlich kennen einige dich sehr gut. Das Thema AD(H)S ist aber so komplex, dass man es ohne Fachwissen und Tests einfach kaum beurteilen kann. Selbst bei einer Diagnose kann man dir nicht mit 100%tig garantieren, dass diese richtig ist. Diese Behinderung kann man eben halt nicht per Blutentnahme diagnostizieren. Da wird es immer unterschiedliche Ansichten geben.

    Zum Thema schlafen: Das ist aber typisch bei chronischem Cannabiskonsum. Wie schlägt sich das bei dir nieder? Kannst du ohne kiffen schlafen? Wie schläfst du mit kiffen? Schlafstörungen können auch riesen leiden verursachen, weil man sich dann nicht so regenerieren kann, wie es normal sein sollte. Viele ehemaliger Kiffer die ich kenne haben auch Monate nach dem Aufhören noch massive Probleme.

    Lass dich nicht von anderen beeinflussen. Wenn DU und dein Arzt der Meinung seid, dass eine Diagnose angebracht ist, dann mach es einfach.

    Wie sieht es denn mit deinem Freundeskreis aus. Bist du regelmäßig mit Leuten zusammen die auch kiffen? Kifft ihr auch immer zusammen? Wie reagieren die anderen wenn einer sagt "Ich möchte es sein lassen" ? Nehmen die anderen rücksicht?

    Wie klappt es bei dir mit der Arbeit? Musst du da auch kiffen damit du zurecht kommst?


    Man sieht ja, dass du davon weg kommen willst und ich finde es auch echt gut, dass du hier um Rat fragst. Vielleicht kanst du dich auch mal mit einer Suchtberatungsstelle in deiner Gegend in Verbindung setzen? Da sitzen Fachleute die sicher viel mehr Ahnung als ich und die anderen haben.

    Gruß

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 5

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Hey Wirrkopf,weiß wovon du schreibst,
    habe selbst zwanzig Jahre gekifft und mir gings zum schluss echt scheiße mit dem Kiffen(bin Suchtmittel abhängig) und kann mir vorstellen wie dir zu mute ist.
    Ich kann dir nur den Rat geben dir Fachmännische Hilfe zu holen,denn alleine wird es echt schwer,das weiß ich aus eigener Erfahrung!!
    Bin seit 3 Jahren Abstinent,alleine hätte ich das nie geschafft.
    Anfang des Jahres wurde bei mir ADS festgestellt,nehme Medikinet adult 30mg und muß zu geben das es mir echt besser geht.
    Da ich jetzt weiß warum ich bin wie ich bin,gehe ich meine Problematik ganz anders an und sehe mich in einem ganz anderen Licht


    LG.........

  6. #16
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 28

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    [QUOTE=Wirrkopf;223375]Wie bist du denn Weltmeister geworden ? Ich bin neidisch und wäre auch mit Vizemeister zufrieden. Um ganz ehrlich zu sein habe ich euch ein wenig Angst gerade vor der Diagnose, weil es können nur zwei Sachen eintreten


    .....wie auch immer, ich bin der Meinung das nur zweiters Fakt ist, meine Mutter ist ein Parade Beispiel hier mal ein kleiner Auzug.

    Meine Mutter fährt mich Nachhause, und brettert gerade aus durch obwohl sie hätte abbiegen müssen. Mutter wo fährst du hin ? Ach ich war gerade auf dem Weg zur Arbeit. "


    Haha, die Mutter hätte ich auch sein können
    Zuerst waren's die Kids, dann schien mir mein Vater sehr "verdächtig" und ganz zum Schluss fiel der Groschen - Bingo "wie war das denn früher... ? ..."
    Nur - hätte ich das früher herausbekommen, wäre manches anders gelaufen. Meine kids hatten's dadurch eben auch nicht leicht mit mir

    Kein Wunder eigentlich, dass zunächst Eigenmedikation der kids erfolgte, gekifft etc... wurde, was das Zeug hält...
    So langsam reguliert sich einiges.
    Bleib am Ball und hol dir Hilfe, ggf. auch SHG - Anschluss
    Liebe Grüße
    Geändert von tohuwabohu (21.04.2012 um 17:45 Uhr)

  7. #17
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    Forum-Beiträge: 22

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Also im moment will ich einfach nicht in eine Entzugstherapie weil ich mich Frage was das bringen soll ausser Beschäftigungstherapie ... ist die Frage was mir noch für möglichkeiten bleiben.

  8. #18
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 28

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Hm - zugetextet habe ich meine Söhne lange Zeit. Erst als ich damit aufhörte und Loslassen lernte, sind sie "in die Hufe" gekommen.
    In der Selbsthilfegruppe höre ich von einigen, dass sie mit Entzug, Adaption, Beruf/Umschulung, entsprechener ärztl. Begleitung i.S. AD(H)S etc. gut gefahren und nun froh sind, sich auf den Weg gemacht zu haben.
    Liebe Grüße

  9. #19
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 22

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Ich glaub das wäre auch das beste für mich weil ich das Gefühl habe das zuviel im argen liegt, ein Entzug ändert nicht mein komplettes Leben deshalb auch kein Ansporn. Ich weiss nicht was ich beruflich machen soll, wusste ich eigentlich noch nie richtig und als ich das Studium versucht habe ging es in die Hose.

    Manchmal habe ich das Gefühl das ich mich in eine Ecke dränge in die ich nicht gehöre einfach damit der emotionale Bezug niedrig bleibt und ich auch nicht Gefahr laufe frustiert und depressiv zu werden. Funktioniert kaum weil mein Unterbewusstsein sich irgendwann mal meldet mit Dingen die ich eigetnlich machen möchte und mit den Dingen die ich eigentlich brauche um ein gesundes normals Leben zu führen.

  10. #20
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 28

    AW: Weg vom Kiffen hin zur Diagnose

    Hey Wirrkopf, immerhin scheinst du dir doch immer wieder mal auf die Spur zu kommen.
    Ich stelle mir vor, dass einige Potenziale in dir schlummern ;-)
    LG Punkmum

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