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Diskutiere im Thema Äußerungen und Feedback von Freunden zu ADS im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #31
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Äußerungen und Feedback von Freunden zu ADS

    Hallo Zusammen,

    vielen Dank für die netten Worte. Ich war heute in Tübingen beim Doc in der Psychiatrischen Klinik. Ich kam mir schon wieder so doof vor. Ziemlich am Anfang die Frage: WEr hat Sie zu uns geschickt, war es ihr Arzt oder EIgeninitiative?

    Nachdem ich dann erklärt habe das eine Bekannte mich darauf hingewiesen das ich ADS haben könnte, ich mich an den HA gewandt habe, der wiederum sagte Stimmt würde ins Bild passen, aber er kennt sich da nicht so aus..... Außerdem habe ich mich im Internet schlau gemacht (vom Forum habe ich noch gar nicht gesagt) sah er mich an mit folgendem Blick: "Mögliche Simulantin mit gefährlichem Halbwissen...."

    Leute leute....

    Nach intensivem meditieren über meinen Zeugnissen (und die sind wirklich strange) war er dann der Meinung, dass ich ja von meiner Mutter keine Grenzen und Regeln erfahren habe, und dem zu Folge die Zeugnisse so schlecht sind.... Ich konnte mir den Hinweis nicht verkneifen , dass meine Mum ebenfalls ADS haben könnte, und wir deshalb in meiner Kindheit zwölf mal umgezogen sind und ich zwei Grundschulen und sechs weiterführende Schulen besucht habe

    Der Fragebogen, ging dann wohl doch Richtung ADS... Jedenfalls bin ich bald zum PC Test, der zwei Stunden dauert, eingeladen.....

    Im Anschluss nochmal ein Gespräch mit ihm.....

    Bin irgendwie unruhig .....

    LG ka

  2. #32
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 344

    AW: Äußerungen und Feedback von Freunden zu ADS

    Tschuldigung, aber es gibt aber schon auch Arzt***********! Ich glaub manche Ärzte wollen gar kein ADS diagnostizieren. Die suchen solange rum, bis sie was anderes bei Dir finden.

  3. #33
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 43
    Forum-Beiträge: 2.632

    AW: Äußerungen und Feedback von Freunden zu ADS

    stellamaris schreibt:
    "Mögliche Simulantin mit gefährlichem Halbwissen...."


    Nun früher hätte ich wahrscheinlich auch so wie Secret reagiert. Wenn man ein paar Jährchen in der "Branche" ist, sieht man`s aber gelassener.

    So wäre der Tipp hier, Dich nicht verrückt machen zu lassen oder Dich selber verrückt zu machen, in was reinzusteigern.

    Der Arzt muss mitnichten eine Pfeife sein.

    Nach der ersten Begegnung kann man wirklich noch nix Konkretes aussagen.

    Wie man diese gelassene Sichtweise erlangt?

    Nur durch Erfahrung, die wird Dir auch nicht erspart bleiben.

    Aber da Du Dich am Anfang Deines (Diagnose-)weges befindest, kann man da wirklich nur den Tipp geben, Dich nicht verrückt machen zu lassen.

    Mein Großvater pflegte in solchen Fällen immer zu sagen: "Dr Bschieß kommd aufdr Diesch." Ins Hochdeutsche übersetzt in etwa: "Die Wahrheit kommt sowieso ans Licht."

    So musst Du das sehen.

    Wenn Du wirklich ADHS hast, wird`s auch rauskommen.

    Und den widrigen Fall angenommen, es käme heraus, dass Du definitiv kein ADHS hast, dann könnte man Dich auch nur beglückwünschen.

    Du hast so gesehen gar nichts zu verlieren.

    Dir selbst etwas mehr Geduld zuzugestehen, kann auch nicht schaden.

  4. #34
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 45
    Forum-Beiträge: 344

    AW: Äußerungen und Feedback von Freunden zu ADS

    Hallo Eiselein,
    weißt Du was, Du hast absolut Recht!!!!
    mir hat hier noch nie ein Beitrag "Bauchgrummeln gemacht, außer der an Stellamaris! Diese Situation hat mich zu sehr an eine Begegnun erinnert, die ich mit so einem ichbinderGottinweißProfessor hatte Bei mir gings damals um Restless-Legs.
    Nachdem, was ich heute weiß hast Du recht, die wahrheit kommt ans Licht. Ich wäre sehr froh, wenn ich das auch so gelassen sehen könnte wie Du. Bei mir sind das irgendwie Selbstläufer. Nachdem, was ich bisher über ADS weiß, ist das aber wohl auch typisch für ADS??!!
    Secret

  5. #35
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Äußerungen und Feedback von Freunden zu ADS

    Hey zusammen,

    ja ich glaube es hängt einfach damit zusammen, dass ich in meinen Augen eine Erklärung für den bestehenden Lebenslauf in ADS sehe.

    @Eiselein: und selbstverständlich sehe ich es genauso, sollte es kein ADS sein, auch gut. Der Punkt ist nur, dann müsste es etwas anderes sein,,,, und vielleicht ist es das, was mich ängstigt bzw. beunruhigt. Weiterzusuchen und nicht anzukommen.....

    Aber es nützt sowieso nix, ich werde einfach den Test abwarten. Ich danke euch auf jeden Fall fürs Antworten-----

    Liebe Grüße ka

  6. #36
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 7

    AW: Äußerungen und Feedback von Freunden zu ADS

    Hallo stellamaris,
    deine einleitenden Sätze treffen bei mir auch mal wieder zu.... wie so Vieles hier im Forum!

    Ich bin mir noch nicht so ganz schlüssig, wie ich das handhaben werde, mit dem "rumerzählen"...

    Leider habe ich in meinem Überschwang meiner großes Schwester gleich nach der Diagnose erzählt, dass ich ADHS habe.
    Die Reaktion: "Was bringt dir das jetzt??"
    Ähh....
    Was selten vorkommt- ich war mal kurzzeitig sprachlos!
    Also das hätte ich mir sparen können....

    Meinen beiden besten Freundinnen habe ich es natürlich auch gleich erzählt! Über die eine bin ich erst draufgekommen. Bei ihr hat man es erst kürzlich diagnostiziert.
    Für die andere war es eh klar.

    Es wissen mittlerweile noch weiter Freundinnen, wobei sich gestern dann im Gespräch über AD(H)S herausgestellt hat, dass sie sich dann auch mal testen lassen!
    Ich bin also umzingelt! Wahrscheinlich verstehen wir uns deshalb alle so gut!!!

    Mit dem Rest der Welt bin ich auch noch vorsichtig!
    Ich habe zwar mittlerweile haufenweise Bücher gelesen, aber ob ich jemand redegewandtem Paroli bieten kann, weiß ich nicht.

    Aber eigentlich bin ich eher der Typ ( hört mal alle her, ich muß euch was erzählen....

    Jetzt werde ich mich erstmal in Zurückhaltung üben....

    LG

  7. #37
    Chaoprinzessin

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 12.418

    AW: Äußerungen und Feedback von Freunden zu ADS

    Hallo,

    Bei mich war so: leute die mich ehe so mögen und auch so verstanden haben, hat der diagnose nicht viel verändert: In ihre kopf bin ich immer noch eine sehr interessante mensch.

    Solche die schon gemeint hatten dass etwas bei mich nicht stimmt, hat es auch wenig geändert: diese "was nicht stimmt" hat nun eine name. Aber mehr verständnis bekomme ich dafür nicht.

    Es wissen nicht viele leute.

    Auf eine seite finde ich sehr wichtig dass es mehr wissen darüber gibt und dass es weniger vorurteilen im köpfe gibt. Aber ich merke auch dass vorurteilen sehr hartknäckig sein können.

    Dann wenn eine cheffin bei uns die mehrmals dummes über ADS und ritalin gesagt hatte mich fragt wie meine diagnose heisst und was ich für wirkstoff ich nehme, habe ich nur geschwiegen. Nee, so nicht, bitte! Da ich als medis D-amphetamin nehme will ich auch nicht jeden sagen...

    Es gab auch eine personn wo ich davon geredet hat, das gespräch mit ihr war schon schwierig weil sie immer wieder mich unterbrochen hat um zu ein andere thema zu gehen und ihre antwort war "kann es vitaminenmangel sein?" Eigentlich ehe armlos, aber nicht überlegt.

    Sonst mit menschen die mit mich oft zu tun haben finde ich wichtig dass sie wissen wie mit mich umgehen und dass ich dort meine bedürfnisse äussere. Ob ich von ADS rede oder nicht, ändert wenig, da es manchmal schwierig ist einiges an andere menschen zu erklären. Aber dort zu lernen ist mich wichtiger als lernen wie umgehen mit dumme ADS-sprüchen. Es ist auch nicht immer einfach. Oft habe ich schon mühe wenn es hektisch um mich wird, wenn jemand schnell redet und mich unterbricht und dort wehre ich mich auch nicht so gut wie ich es möchte. Aber es wäre mich wichtig.

    Einiges konnte ich schon vor die diagnose und ohne zu wissen dass es ADS gibt schon erklären. Einiges anders fällt mich schwer.

    lg

  8. #38
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 21

    AW: Äußerungen und Feedback von Freunden zu ADS

    joker du sprichst mir aus der seele, der text könnte von mir stammen.

  9. #39
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 76

    AW: Äußerungen und Feedback von Freunden zu ADS

    Lillemoor schreibt:
    Vieleicht hinkt jetzt der vergleich, aber die Einstellung der Menschen zum Beispiel zu Homosexuellen, oder Frauenrechten hat sich auch nur durch intensive Öffentlichkeitsarbeit verbessert. Wenn ich das so im Zusammenhang betrachte stelle ich für mich fest, dass sich durch ( jetzt bischen blöd ausgedrückt) Verstecken noch nie etwas zum positiven geändert hat.
    Ein weiteres Beispiel wäre der Bereich Mißbrauch zu nennen. Dadurch dass einige Mutige an die Öffentlichkeit gegangen sind und sich engagiert haben, hat sich in den letzten Jahrzehnten sehr viel getan. Als ich in der Situation war, da wurde über soetwas nicht gesprochen und an Hilfe zu kommen ohne Anzeige zu erstatten, weil man das als Kind auch nicht wirklich macht, man wurde alleine gelassen.
    Inzwischen sieht es ganz anders aus. Dank der aufklärung der Öffentlichkeit.

    ich sehe das genauso und werde mich deswegen auch nicht verstecken. ich werde es öffentlich machen. entweder die leute akzeptieren es oder nicht. zweitere können mir dann eh gestohlen bleiben. ich habe solche leute bisher auch nicht zum leben gebraucht und ihre meinungen schon gar nicht. nur wenn es bekannter wird, kann auch anderen betroffenen geholfen werden, die vielleicht derzeit noch nicht wissen, daß sie unter adhs leiden. ich dachte mein leben lang ich wäre der einzige mensch, der so "anders" ist. es ist für mich zwar immer noch verwirrend, aber gleichzeitig auch furchtbar erleichternd zu wissen da sind noch mehr. adhs kann nur öffentlich akzeptiert werden, wenn man aufhört sich zu verstecken. und ich werde das auf jeden fall tun. und ich werde mir vlt kleine aufklärungs-flugblätter erstellen, damit ich mir die kräfte spare jedem zweiten alles erklären zu müssen
    bitte habt mut und steht dazu - es ist für betroffene mitmenschen, unsere kinder und kindeskinder wichtig, daß wir alle ein stück dazu beitragen, daß die gesellschaft uns und adhs akzeptiert! nur so werden wir die unverständnis-probleme in zukunft lösen können.

    Lg, Rebellin

  10. #40
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 569

    AW: Äußerungen und Feedback von Freunden zu ADS

    stellamaris schreibt:
    Jetzt nochmal eine Frage an euch bereits diagnostiziert betroffenen, wie offen geht ihr mit der Diagnose oder gar Medikation von ADHS im Freundeskreis um?
    Genauso wie mit allem anderen was zu mir gehört, entspannte Selbstverständlichkeit.

    Ich trage es nicht auf einem Schild vor mir her, verheimliche es aber auch nicht. Wenn es sich z.B. ergibt, dass ich die zweite Dosis nach einem gemeinsamen Essen einnehme, dann tue ich das ganz offen. Wird gefragt dann sage ich was ich da nehme und das ich Adhs habe. Mehr nicht. Haben Freunde Fragen, dann reden wir einfach darüber. Eine langatmige Erklärung über Details spare ich mir dabei inzwischen und ich lasse mich auch nicht darauf ein mich dafür zu rechtfertigen dass Symptome die andere als "na das hat doch jeder manchmal" abtun bei mir andere Ausmaße haben können. Ich habe mir Adhs nicht ausgesucht, ich muss mich nicht dafür rechtfertigen.

    Negative Reaktionen wie z.B. "ich kenne xy mit Adhs, also kannst du das doch nicht haben", "du hast doch studiert...." oder gar Klischees über MPH und Lerndrogen blocke ich ab. Meist durch den Hinweis auf den gestörten Botenstoffwechsel im Gehirn, sehr umfassende Diagnostik durch Spezialisten und die Gegenfrage ob mein Gegenüber der Ansicht ist, über diese Hintergründe genug/mehr zu wissen um die Fachleute in Zweifel zu ziehen. Da wäre ich dann interessiert diese Infos zu hören, ich bin ja schließlich offen für neues Wissen.

    Normale oder positiv-neugierige Reaktionen führen zu einer kurzen Erklärung über Botenstoff-/Dopaminmangel den ich mit MPH etwas ausgleichen kann, dass es mir damit nun erheblich besser geht und - falls erfragt - welche Veränderungen für mich momentan damit verbunden sind.

    Auf die Art reagiere ich auch wenn mich jemand nach meinem Hund, meiner Schilddrüse, meinem neuesten Haarschnitt oder meinem Leben allgemein fragt. Normalität. Enge Freunde mit besonders viel Interesse bekommen mein Lieblings-Adhs-Buch in die Hand gedrückt. Dazu den Hinweis von mir, dass ich mich selbst viel besser verstehe seit ich das Buch gelesen habe. Meist wird dann drin gestöbert und das Thema ist 'gegessen'.

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