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Diskutiere im Thema Äußerungen und Feedback von Freunden zu ADS im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #21
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 38

    AW: Äußerungen und Feedback von Freunden zu ADS

    @eiselein: vielen Dank für dein umfangreiches Feedback....


    Mittlerweile denke ich auch, dass ich eher zurückhaltend mit ADHS umgehen werde einfach vor dem Hintergrund, dass ich ganz schlecht bin, strategisch und schlagfertig zu argumentieren. Dies gelingt mir eher nur an Tagen an denen ich gut drauf bin.

    Ich bin ja zur Zeit bei meiner Mutter auf Osternbesuch, und habe ihr auch gesagt dass sie sich einmal testen lassen könnte, und das ich mir sicher bin, dass ich das "Chaos" von ihr geerbt habe. Vielleicht wirkt es ja ein bisschen nach in ihr, aber fürs erste hat sie auch eher abweisend reagiert.


    Mal schauen wie es weiter geht......

    BG Kat

  2. #22
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: Äußerungen und Feedback von Freunden zu ADS

    Ich bin ja zur Zeit bei meiner Mutter auf Osternbesuch, und habe ihr auch gesagt dass sie sich einmal testen lassen könnte, und das ich mir sicher bin, dass ich das "Chaos" von ihr geerbt habe. Vielleicht wirkt es ja ein bisschen nach in ihr, aber fürs erste hat sie auch eher abweisend reagiert.
    Ich glaube, dass es den meisten Leuten enorm schwerfällt darauf einzugehen, wenn man sie direkt darauf stößt.

    Meistens wirkt es besser ein bißchen was von sich zu erzählen, evtl. mal den Hinweis auf einen guten Link und ansonsten erstmal abzuwarten. Die Leute brauchen Zeit, denken darüber nach, wiegen das Für und Wider ab und kommen dann (hoffentlich) irgendwann zu einem Ergebnis.

    Direkt drauf angesprochen gehen eigentlich alle erstmal in Abwehrhaltung...

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 362

    AW: Äußerungen und Feedback von Freunden zu ADS

    Eigentlich muss ich sagen erlebe ich weit mehr Anfeindungen und Vorwürfe weil ich meine Tochter wegen ihrem ADS Medikamente geben lasse, als wegen meiner eigenen Diagnose.

    Phu, da werden sofort alle Klischees, Horrorgeschichten und Fehlinformationen losgelassen.
    "Wahrscheinlich ist sie nur Hypersensibel", ist in letzter Zeit auch schon aufgetaucht.
    Da gibt es wohl ein Buch dessen Autorin offenbar die Behauptung aufstellt ADS gäbe es in diesem Sinne nicht, die Kinder wären nur Hypersensibel.
    " Wie kannst su deinem Kind nur so ein Zeug geben!"

    Da läuft einem schon manchmal die Galle über.
    Und jetzt ist es noch schlimmer, da nach ihrer ADS Diagnose auch noch Asperger im Raum steht.

    Meine zwei Standard Antworten sind inzwischen: " Kannst sie ja mal ne Woche Ohne Medi haben. Dann sprechen wir uns wieder"
    oder " Ich gebe ihr nichts was ich nicht auch selber nehme "
    Und dann herrscht meist erst mal betretenes Schweigen.

    @Tanisha
    Heutzutage wird man mit fast jeder Diagnose allein gelassen.
    Ich habe das mit meiner chron. Darmentzündung auch erlebt, aber habe auch im Freundeskreis von der Diagnose Krebs betroffene,
    die anfangs auch nur mit halbwissen und eine riesen Portion Angst alleine waren.

    Im Grunde ist es heute normal dass man sich selber informieren muss, Eigeninitiative ergreifen und sich quasi im Selbststudium zum experten ausbilden muss.
    Meist geht man nicht mehr zum Arzt und frägt "was fehlt mir", sondern schildert die Symptome und gibt schon mal die erste Verdachtsdiagnose.
    Bei ADS ist es halt auch nicht anders

    LG
    Lillemoor

  4. #24
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 17

    AW: Äußerungen und Feedback von Freunden zu ADS

    Hallo stellamaris,

    nur zu Gut kann ich dich verstehen. Ich wurde von einem Freund darauf hingewiesen, dass ich ADS haben koennte. Der hat es aber selbst - daher versteht er mich!! Aber!! Worueber du gerade so wuetend bist, kenne ich auch zur Genuege. Nachdem mich mein Freund auf das ADS hingewiesen hatte, habe ich mich zunaechste gruendlich im INternet informiert, danach war ich mich sicher. Dann habe ich alle die mich gut kennen befragt und meine Eltern. Und da hatte ich dann das selbe Problem. Ich wurde nicht ernst genommen. Meine Eltern haben es gut verstanden (was mich sehr gewundert hat), sie haben das Elend ja schon mitkommen als ich noch ein Kind war und als sie dann ADS gelesen haben, konnten sie endlich das Problem beim Namen nennen. Aber Freundeskreis... Kein Verstaendnis. Ich hab mich da auch lange drueber geaergert und war sehr sehr enttauescht. Eine Freundin meinte: Marina jetzt lass doch den scheiss endlich, du bildest dir das doch alles nur ein. Ich musste schlagartig das Restaurant verlassen, haette ich das nicht getan, haette ich mich nicht mehr kontrollieren koennen. Ja, und so geht das dann der Reihe nach weiter. Mittlerweile spreche ich nur noch mit meinem Freund, mit meinen Eltern und mit einem anderen guten Freund, der auch ADS hat. Aber die anderen verstehen es einfach nicht. Vielleicht koennen wir das noch nichteinmal uebel nehmen. Meine Mutter konnte mcih als Kind z.B. nie verstehen. Seit sie viel ueber ADS weiss, ist ihr einiges klar geworden und sie sieht die Zusammenhaenge und laesst es jetzt auch einfach gut sein, wenn ich nciht will oder wieder was vergesse etc. Aber jemand der das nicht mitgemacht hat und nur ein bisschen was von ADS weiss fuer den sind das wahrscheinlich 1000 Fragezeichen.. Jmd. ders nicht hat wirds nicht nachvollziehen koennen und ich denke jemand der nochnichtmal darueber informiert ist, da sollte man dann am Besten nichts erwarten. Traurig aber wahr! Such dir die Menschen die es wirklich interessiert und wenigstens versuchen dich zu verstehen und sprech mit denen. Der Rest zieht dich in dem Fall nur runter

    Alles liebe
    Marina

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 47
    Das hab ich doch auch, jeder hat das, der eine mehr, der andere weniger...
    Irgendwie kennt jeder diese Sätze, haben sich die ganzen stinos abgesprochen?
    Bin grad auf der suche nach nur einer Person, die mich bissl versteht, alles so schwer, wenn man nur missverstanden wird...

    Gesendet von meinem HTC Wildfire mit Tapatalk

  6. #26
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Äußerungen und Feedback von Freunden zu ADS

    Lillemoor schreibt:
    mehr Anfeindungen und Vorwürfe weil ich meine Tochter wegen ihrem ADS Medikamente geben lasse, als wegen meiner eigenen Diagnose.
    so krass war es bei uns zwar nicht, meiner Mutter war das ganze jedoch so suspekt, dass sie einen entfernteren Verwandten konsultierte, seines Zeichens mittlerweile Ergotherapeut ... allerdings auf einer höchst merkwürdigen Schine - er war derjenige, der die Tablette als Sedativa [sic!] verteufelt hat und meiner Mutter Therapievorstellungen eingeflüstert hat, die haarscharf am Vorschlag, den eigenen Namen zu tanzen, vorbeidrifteten

    Freunde im ernsten Sinne von "Freunde" reagieren so, wie ich es mir von Freunden wünsche ... ggf verunsichert und besorgt oder aber auch mal ein "Das hätte ich dir schon längst sagen können ;-) "

    Mein Lebensgefährte ist zur Zeit von der zunehmenden Erkenntnis, was diese Diagnose für mich bzw. meine Lebenslauf bedeutet/bedeutet hat, teilweise aus dem Rennen gekickt ... manchmal erschöpft, wenn er mir von außen bei manchen Kampf-gegen-die-Kopfkirmes-Kämpfen nur zuschauen kann, ohne einen Stromausfall für die kreisenden Karussells auslösen zu können ...

  7. #27
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 17

    AW: Äußerungen und Feedback von Freunden zu ADS

    Hi Michel,

    habe ich das richtig verstanden das dich in deinem Bekanntenkreis eigtl keiner so richtig versteht? Kennst du andere Menschen die es selbst haben? Da bist du def. am besten aufgehoben. Oder hast du an eine Selbsthilfegruppe gedacht?

    Beste Gruesse

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 245

    AW: Äußerungen und Feedback von Freunden zu ADS

    jep,kenne ich auch...und es ärgert mich jedesmal,obwohl ich so gern drüber stehen würde....geht aber nicht.
    Am schlimmsten finde ich jedoch grade die Menschen,die es besser wissen müssten....mein Sohn hatte eine Lehrerin,die sich damit rühmte,beim "Thema ADHS ganz besonders gut geschult" zu sein.Aber nix war...was ich mit der Nuss für Kämpfe hatte,war unglaublich Thema Medis?Brauchen diese Kinder nicht...Die Mama hats auch??Sowas gibbet nicht...Konzentrationsprobleme ?Wie andere Kinder auch....,usw. ich hätte sie 3x täglich würgen können.(er war dann mal eine Woche ohne Medis in der Schule und sie änderte ihre Meinung wenigstens dahingehend ein wenig)
    Aber auch alle anderen hauen mir immer noch ständig die blöden Sprüche um die Ohren und ich war schon oft kurz davor,mir ein Schild um den Hals zu hängen,wenn ich raus muss,auf dem dann steht:"Adhs-ja,aber nicht bekloppt",weil entweder bekomme ich hier doofe Sprüche oder ich werde als "behindert" angesehen.Ich kann gut hören,warum dann manche meinen,mit mir im Schneckentempo und superdeutlich zu sprechen,weiss ich nicht.Ohren habe ich normale.
    Mittlerweile erzähle ich keinen mehr was von unseren Diagnosen,nur,wenns nicht anders geht,so muss ich mich nicht mehr rechtfertigen,warum und weshalb und überhaupt...
    Ich hab gemerkt,dass die wenigsten Menschen es sich überhaupt erklären lassen wollen,sobald ich denen mit Fakten komme,wechseln sie das Thema.Manchmal wohl auch gut,bevor ich wirklich noch jemandem an den Hals gehe

  9. #29
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 457

    AW: Äußerungen und Feedback von Freunden zu ADS

    Eiselein schreibt:
    Ein anderer "Spezialist" futterte mir mal eine MPH-Tablette aus meiner Dose weg. Das konnte ich nicht verhindern, weil ich es gar nicht mitgekriegt habe. Hinterher gestand er mir, eine meiner Pillen gefuttert zu haben, weil er im Spiegel ein paar Tage zuvor eine Story gelesen hatte, wonach Ritalin die neue Aufputschdroge unter Studenten sei, die diese so fit mache, dass sie die ganze Nacht durchlernen könnten. Er beschimpfte mich dann sehr, von wegen, dass "diese Scheißpillen ja überhaupt nix bewirkten!" Logisch sagte ich, wenn man an einer gewissen Störung leidet.
    Nach dem Motto: "Lieber Dr. Sommer, vor der letzten Party wollten meine Freundin Jeanette und ich auf Nummer sicher gehen. Ich habe meiner Mutter zwei Pillen geklaut und wir haben sie geschluckt. Danach ging's zur Party. Jetzt stelle ich fest, dass ich trotz Pille schwanger wurde. Wie ist das möglich? LG, Nina (15)".

    Oder "Duhu, ich war gestern so deprimiert und hab mir einen Antidepressiva (sic!) von dir gemopst… hat leider nicht geholfen… warum schluckst du diese Pillen, die tun doch gar nichts…"

  10. #30
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Alter: 26
    Forum-Beiträge: 83

    AW: Äußerungen und Feedback von Freunden zu ADS

    ich habe im freundeskreis diese erfahrungen zum glück nicht gemacht, habe aber solche äußerungen von anderen mitmenschen erlebt und so beschissen es auch klingt, es ist ganz schwer solche leute aufzuklären. das optimalste was einem adsler passieren kann ist, das sein gegenüber noch nie etwas von ads gehört hat.
    meine heutigen freunde haben schnell gemerkt das ich anders bin und haben das akzeptiert, wir reden nicht viel über ads aber sie wissen das ich auf die medikamente angewiesen bin um ein halbwegs normales leben führen zu können.
    am besten den menschen klar machen was ads für einen bedeutet ist glaube ich, der person klar zu machen wie mein leben aussieht und wenn du so willst MIT vs. Ohne medikamente.

    ich habe seit einiger zeit die tolle aufgabe (hoffe man merkt den sakasmus) die familie meines freundes über mich aufzuklären. ich erkläre ihnen die grundpfeiler der erkrankung, unterschiede zwischen ads und adhs, dann wie es sich bei mir äußert und dann wie viel besser mein leben mit den medis läuft, erzähl ihnen aber auch von den vorurteilen gegenüber uns. all diejenigen die bis dahin noch nie was davon gehört haben sind sehr aufgeschlossen, schwieriger ist es bei akademikern ( teil seiner famile väterlicher seits, ne ganze reihe beamte darunter) gerade gymnasiasten (ich will hier keine vorurteile aufbauen, es is meine erfahrung was ich erzähle) haben wenig probleme in ihrer schulzeit gehabt, lernen ja, aber das klapt bei den meisten, sie verstehen es nicht wenn jemand wirklich kämpfen musste um überhaupt als nicht total vertrottelt für den lehrer dazustehen. das man medikamente braucht um seinen altag zu regeln hat für viele etwas geisteskrankes, nach dem motto, der braucht seinen glücklich macher um den staubsauger anschmeisen zu können.
    beim erklären muss man also genau solchen gedanken entgegenwirken.

    am schlimmsten sind die leute die glauben alles zu wissen, rum schimpfen auf diese drogen und alles ist angeblich nur erfunden von der pharmaindustrie, die zu knacken entspricht einer olympischen disziplin und sollte mit einer goldmedaile belohnt werden, die hab ich noch nicht erhalten daher kann ich dir leider auch nicht sagen wie mans schaft.

    in diesem sinne viel glück

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