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Diskutiere im Thema Bitte helft mir! ADHS-Verdacht. Was soll ich tun? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 3

    Frage Bitte helft mir! ADHS-Verdacht. Was soll ich tun?

    Hallo liebe Community,

    das ist mein erster Beitrag und ich würde gerne dreisterweise direkt um eure Hilfe bitten. Bitte entschuldigt den sehr langen Beitrag, ich konnte mich irgendwie nicht wirkllich kürzer fassen.

    Ich bin seit einiger Zeit schon extrem überfordert und habe mein Leben nicht mehr im Griff. Ich glaube, dass ich dringend professionelle Hilfe brauche, aber weiß nicht an wen ich mich wenden und wohin ich gehen soll (ich wohne in Berlin). Ich bin wirklich verzweifelt und bitte euch ganz, ganz herzlich um eure Einschätzungen, Empfehlungen und Anmerkungen.

    Mir wächsen das Studium, mein Job, Freundin und Familie extrem über den Kopf, bekomme die Dinge nicht mehr geregelt und verfange mich extremst in Tagträume und Kreiselgedanken.

    Ich habe mich in den letzten Tagen zu Konzentrationsschwierigkeiten im Internet informiert und bin irgendwann bei ADHS gelandet. Nun habe ich den starken Verdacht, dass auch ich betroffen bin. Warum?! Das führe ich nun an - hoffe, es ist euch nicht zu viel Info:

    - ich habe extreme Schwierigkeiten, bei der Sache zu bleiben und mich zu konzentrieren (ganz schlimm ist lesen, da schweife ich in Gedanken ständig ab). Hab wie bereits erwähnt viel mit Kreiselgedanken und Tagträumen zu kämpfen.

    - hyperaktiv bin ich nicht so wirklich (deshalb habe ich bei vergangenen Versuchen, herauszufinden, was mit mir nicht stimmt, auch immer ADHS ohne weitere Recherche ausgeschlossen). ABER: ich würde mich definitiv als hypoaktiv bezeichnen. Jedenfalls leide ich seit Jahren fast durchweg unter sehr großer innerer Unruhe und flüchte mich in meine Traumwelt. Traumwelten habe ich schon seit meiner Kindheit erbaut und das tue ich auch heute noch.

    - ich habe Probleme, Strukturen in meinem Leben zu etablieren und dauerhaft umzusetzen (katastrophales Zeitmanagement - bin immer zu spät mit allem)

    - impulsiv bin ich eigentlich ganz, ganz selten. Aber ich habe irgendwo gelesen, dass man bei ADHS nicht unbedingt generell impulsiv ist, sondern viele nur in bestimmten Situationen. Und da würde ich ganz klar sagen: ja! Und zwar immer dann, wenn ich mich (oder nahestehende Menschen) ungerecht behandelt fühle. Da bin ich dann ganz schnell auf 180 und komme darauf gar nicht klar.

    - ich fühle mich häufig reizüberflutet, wobei das früher zu Teenager-Zeiten deutlich schlimmer war

    - ich war eine Zeit lang (1,5- 2 Jahre) abhängig von Gras und habe in einigen (eher kürzeren) Phasen meines Lebens auch oft extrem viel getrunken, manchmal auch schon morgens. Gras ist gar kein Problem mehr, aber Alkohol trinke ich schon auch ab und zu mal schon tagüber um irgendwie besser klarzukommen und innere Ruhe zu schaffen.

    - ich war schon als Kind immer wieder sehr melancholisch, aber seit ich 16 war habe ich regelmäßig unter Depressionen zu leiden. Auch jetzt noch mit 27, wenn auch nicht so schlimm, wie im Alter von 16-24.

    - Früher hatte ich auch starke soziale Phobien, so mit 16 bis 22 vielleicht. Da war ich völlig zurückgezogen und habe soziale Kontakte gemieden. Das ist heute aber gar nicht mehr der Fall. Ich bin gerne unter Menschen und bin mittlerweile auch recht extrovertiert und redselig.

    - Genetisch kann ich nicht viel sagen. Bei Eltern/Geschwistern gibt es keinerlei Anzeichen für ADHS. Von meinem Großvater weiß ich, dass er immer recht schwermütig war, aber da wurde auch nichts untersucht meines Wissens nach.

    - Familiengeschichte ist schwierig kurzzufassen. Ich hatte immer ein sehr schwieriges Verhältnis zu meinem Vater, der sehr autoritär, unberechenbar und cholerisch war. Spätestens in der Pubertät wurde es unerträglich und wir hatten häufige und heftige Streitereien. Bis ich mit 20 ausgezogen bin, fühlte ich mich zu Hause wie in Feindesland. Mittlerweile ist das Verhältnis ok, aber wir sehen uns auch nur noch 1-2 Mal im Jahr und telefonieren vielleicht einmal im Monat. Ich meide aber nach wie vor den Kontakt. Mein Verhältnis zu meiner Mutter und meinen beiden Geschwistern ist aber eigentlich ganz gut.

    Wenn ihr bis hierhin gelesen habt, dann danke ich schon einmal. Das sind so die gröbsten Infos. Was denkt ihr? Was ist los mit mir und was soll ich tun?


    Ein Problem zum Abschluss habe ich noch. Meine Mitgliedschaft bei meiner Krankenkasse ist vor ein paar Monaten wegen einem Statuswechsel ausgelaufen und seitdem bin ich nicht mehr krankenversichert. Es ist mir teils wegen meinem derzeitigen Chaos und teil auch bewusst wegen Geldmangel durch die Lappen gegangen? Ganz schlecht, was?!

    Ich danke euch schon jetzt für jede Rückmeldung! Ich bin einfach so verzweifelt und fertig. Ich ertrage es kaum mehr und weiß nicht wo ich ansetzen soll. Bitte, bitte helft mir!

    Ganz lieben Dank und liebe Grüße,
    Mino

  2. #2
    katha75

    Gast

    AW: Bitte helft mir! ADHS-Verdacht. Was soll ich tun?

    Hallo! Ich würde behaupten, dass alle deine Anzeichen vorhanden sind von ADHS/ADS! Eigentlich müsstest du zum Arzt, aber das kannst du ja leider nicht! Ich habe ADHS und kann endlich ein ganz normales Leben führen seitdem ich Medikamente (Medikinet) nehme! Deine Vergangenheit erinnert mich an meine! Meine Diagnose hat mein Psychologe festgestellt! Hatte zuerst Verdacht auf Depressionen! Du musst schleunigst dich Kranken-versichern lassen!

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 135

    AW: Bitte helft mir! ADHS-Verdacht. Was soll ich tun?

    hallo mino,
    als erstes solltest du dich darum kümmern, dass du wieder krankenversichert bist. falls du das finanziell nicht stemmen kannst wende dich ans jobcenter oder sozialamt. es wird auf jeden fall eine möglichkeit geben dich zu versichern.
    ich kann keine prognose abgeben ob du nun adhs hast oder nicht. auf jeden fall aber geht es dir offensichtlich nicht gut. das sollte anlass genug sein einen psycholgen aufzusuchen.

    viel erfolg

    liebe grüße nicole

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 3

    AW: Bitte helft mir! ADHS-Verdacht. Was soll ich tun?

    Hallo Katha und Nicole,
    danke für eure Antworten!

    Ja die Krankenversicherung. Scheiße... Eigentlich ging es mir in den letzten zwei Jahren relativ gut, wesentlich besser als vorher, so dass ich keinen akuten Handlungsbedarf gesehen hatte. In den letzten paar Monaten hat sich die Abwärtsspirale aber ganz schön weit runter gedreht, sodass ich momentan so unglaublich verunsichert und mutlos bin und nichts so richtig angepackt bekomme. :'(

    Vielleicht könnten ja noch weitere Community-Mitglieder aus ihrer Erfahrung eine allererste Einschätzung abgeben, ob es ADHS sein könnte?! Das würde mich sehr freuen. Und vor allem: kennt jemand gute Anlaufstellen in Berlin?!

    Noch etwas: Mein Opa, den ich im ersten Beitrag erwähnte, hatte Parkinson. Eben las ich irgendwo, dass Parkinson auch eine Störung des Dopaminhaushalts darstellt und man mit durchaus ählichen Medikamenten wie Ritalin versucht wird, das aufzuhalten. Gott, jetzt bekomme ich noch richtig Angst, dass ich womöglich eine solche genetische Prädisposition geerbt haben könnte... Habt ihr schon einmal was über Zusammenhänge oder ähnliches zwischen ADHS und Parkinson gehört?!

    Danke noch einmal für eure Hilfen und liebe Grüße
    Mino
    Geändert von Mino (23.03.2012 um 21:59 Uhr)

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 243

    AW: Bitte helft mir! ADHS-Verdacht. Was soll ich tun?

    Hallo Mino,
    für ein Erstgespräch kannst du dich in Berlin auch ans Wenckebachkrankenhaus (Tagesklinik 2, Psychiatrie) wenden, das ist in Tempelhof.
    Tel.-Nr. findest du im Internet. Ich habe sehr schnell einen Termin bekommen. Dort brauchst Du keine KV-Karte!

    Ich war dort, allerdings wurde mir nach dem Gespräch dann auch empfohlen, einen Psychiater aufzusuchen. Somit kommst du nicht drumrum, dich schnellstmöglichst zu versichern. Ich denke auch, so wie Nicole schon schreibt, dich ans Jobcenter zu wenden.

    Viel Glück,

    LG corazón

  6. #6
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 135

    AW: Bitte helft mir! ADHS-Verdacht. Was soll ich tun?

    hallo mino,
    um es kurz zu machen, ich als adhs´ler kenne die meisten deiner symptome zu gut. es könnte sein das es adhs ist aber es gibt auch andere störungsbilder bei denen deine symptome zutreffen. deswegen, raff dich auf und versicher dich wieder.
    ich wünsch dir alles gute und viel erfolg
    liebe grüße nicole

  7. #7
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 39
    Forum-Beiträge: 1.101

    AW: Bitte helft mir! ADHS-Verdacht. Was soll ich tun?

    ich kann mich en anderen nur anschliessen gehe schnellstens zum Jobcenter die beraten dich und du bekommst unter Umständen Geld und vor allen bist du dann wieder Krankenversichert.
    Ausserdem würde ich als Laie sagen die Anzeichen die du nennst deuten auf AD(H)S hin. Da ich jedoch selber noch nicht diagnostiziert bin kann ich dir leider keine Anlaufstelle nennen wo du schnell hilfe bekommst. Aber ich denke mit der von Corazon angegebenen Klinik ist zumindest schon mal eine Anlaufstelle für dich gegeben.

  8. #8
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Fachperson
    Forum-Beiträge: 671

    AW: Bitte helft mir! ADHS-Verdacht. Was soll ich tun?

    Also :

    Parkinson hat mit ADHS nichts zu tun.

    Zunächst geht es darum, deine Krankenversicherung wieder herzustellen. Alles andere ist nachrangig.

    Aus den Beschwerden auf eine Diagnose zu "tippen" ist unseriös. Konzentrations- und Selbstorganisationsprobleme können tausende Ursachen haben. Drogen können beispielsweise zu einem amotivationalen Syndrom führen und für sich im Gehirn Symptome auslösen, die wie ADS vom unaufmerksamen Subtyp aussehen. Das Gehirn wird dann funktionell wie ein "löchriger Käse" und es sind die Bereiche betroffen, die auch bei ADHS auffällig sind.

    Auch familiäre Belastungen in der frühen Kindheit können ich-struktuelle Probleme auslösen und eine ähnliche Symptomatik auslösen. Ob nun wirklich ein Träumerchen oder aber Dissoziationen bzw. Flucht aus einer Problemwelt vorliegen, muss man genauer ermitteln.

    ADS vom unaufmerksamen Subtyp muss auch in der Kindheit sehr sehr auffällig sein. Die Kids haben ein stark verlangsamtes Arbeitstempo, machen viele Flüchtigkeitsfehler in Diktaten bzw. Arbeiten, haben Probleme im Bereich der Aufgabenerfassung bei Textaufgaben oder mehrschrittigen Anweisungen, sind leicht ablenkbar. Das wird in Elterngesprächen auffällig bzw. häufig auch in Zeugnissen.

    Zudem wird man die Diagnose fast immer daran knüpfen, dass eben ADS selten allein kommt. Also weitere Teilleistungsstörungen wie Legasthenie / Dyskalulie, Störungen mit oppositionellem Trotzverhalten etc bestehen.

    Last but not least : Aufgrund er hohen genetischen Veranlagung wäre eine "Erstbeschreibung" von ADS in einer Familie sehr sehr ungewöhnlich :Es müssten sich also Hinweise auf weitere Familienmitglieder mit Hyperaktivität / ADHS finden lassen.

    Nur allgemein gesprochen : Ich finde ehrlich gesagt sehr wenig Anhaltspunkte dafür, dass nun ADHS (oder ADS vom unaufmerkamen Subtyp) vorliegen sollte. Dagegen spricht, dass du keinerlei typische Beschwerden in der Kindheit schilderst. ADHS beginnt aber nicht erst im Erwachsenenalter.

    Gerade das bedingt aber eben eine sehr gründliche psychiatrische / psychologische Diagnostik ohne vorherige Festlegung auf eine Diagnose.

  9. #9
    Ist öfter hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 129

    AW: Bitte helft mir! ADHS-Verdacht. Was soll ich tun?

    Hallo Mino!

    Das mit dem Arzt ist zu regeln! In Deutschland hat jeder Anspruch auf Krankenversorgung! In Deinem Fall mußt Du Dich an das Sozialamt wenden und Dir ne Bescheinigung holen, dass die das regeln! Schau Dir aber vorher noch nen Ratgeber dazu an --> Meine Rechte im SGB XII.
    Oder informiere Dich im Internet. Notfalls kannst Du Dich auch an eine Beratungsstelle der Caritas wenden, a) dass die Dich rechtlich unterstützen Deinen Anspruch auf gesundheitliche Versorgung zu unterstützen, b) weil die kostenlos Lebensberatung anbieten. In beiden Fällen auf jeden Fall vorher anrufen, wahrscheinlich hat die Caritas auch mehrere Beratungsstellen in Berlin.
    Alles Gute Dir,
    Artischocke

  10. #10
    Chaoten-Weib

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 53
    Forum-Beiträge: 2.544

    AW: Bitte helft mir! ADHS-Verdacht. Was soll ich tun?

    Hi Mino,

    bitte sei nicht soooo stark beunruhigt. Es gibt für alles Hilfe. Aber zuerst einmal muss die KV her und die bekommst du übers Amt, klar. Von was lebst du denn zur Zeit wenn ich fragen darf?
    Geldsorgen habe ich auch extrem und heute weiss ich, dass das wohl auch stark mit ADS zusammen hängt.

    Versuche die Antworten,die du bekommst auf dein ganzes Leben, positiv zu sehen. Versuche das zu erkennen, dass du jetzt vielleicht ganz viele Antworten auf die "Pleiten" deines Lebens
    bekommst, sollte bei dir AD(H)S diagnostiziert werden. Sehe das positiv, nicht negativ. Ändern kannst du es ja sowieso leider nicht. Im Übrigen haben ADS-ler ganz viele positiven Seiten...
    siehe hier
    ADHS,Depression,Schizophrenie, Suizid: Vorteile von ADS

    Es wird nur schlimmer, wenn man aufgibt und nichts unternimmt. Ich weiss, dass das schwer ist. Aber es ist nicht unmöglich. Bitte glaub an dich.

    lg

    Heike

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