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Diskutiere im Thema zwischen Aha! und diagnose:Steigert man sich rein? Wie habt ihr das erlebt? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 171

    zwischen Aha! und diagnose:Steigert man sich rein? Wie habt ihr das erlebt?

    An alle, ADHSler, die erst als Erwachsene die diagnose erhielten, oder erst Verdacht schöpfen:

    Seit ich ende letzen Jahres einen Artikel über Erwachsene und ADHS las und die möglichkeit in Betracht zog, (aus vielen Gründen)" leide" ich viel mehr unter all den symptomen.
    Es wurde mir schon gesagt, dass ich mich da hineinsteigere- das sehe ich auch so.

    Ich kann das aber nicht einfach abstellen, meine Kreiselgedanken kreisen nun einfach hauptsächlich um ADHS/ ADS!
    Immer wieder jeden Tag (und Nachts)

    vor einem halben Jahr hätte mir niemand erzählen müssen, ich hätte ADS, ich hätte ihm nicht geglaubt

    Was mich interessiert ist, ob andere diese erfahrung auch gemacht haben, dass man immer mehr typische Merkmale entdeckt, hundert mal chaotischer, vergesslicher, ungeduldiger, plappriger und zappliger usw ist als davor.

    Danke, freu mich auf eure erfahrungen und erwarte mit Ungeduld die endgültige dianose

  2. #2
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 28

    AW: zwischen Aha! und diagnose:Steigert man sich rein? Wie habt ihr das erlebt?

    Hallo Dulcin.

    Naja ich konnte es erst nicht glauben, dann hab ich auch alles gesehen was passt, dann hab ich mich auch reingesteigert, aber nun bin ich doch ernüchtert und merke dass vieles bei mir nicht passt und hege nun wirklich ernsthafte Zweifel an der Diagnose. Nun seh ich es kritisch (vielleicht sogar zu kritisch zur anderen Seite) aber will eben nun ganz objektiv und eben kritisch sein und meine Wahrheit herausfinden. Diese Zweifel nach der Diagnose müssen bei dir nicht sein, weils dann vielleicht keine echten Zweifel mehr gibt.

    Ich glaube dass man so sehr insich rein horcht legt sich allmählig. Dass man dann noch stärkere Symptome bei sich feststellt, ist irgendwie normal. Wobei diese Gedankenkreisel ja auch typisch für ADHS sind Jedenfalls mach dich nicht verrückt, Aber ich kenn diese Ungeduld wegen Unklarheit.
    Bei mir ist sie nun naja erneut da, die Unklarheit jedenfalls. Aber das ist bei jedem anders weils eben bei jedem individuell ist.


    Jedenfalls alles Gute.
    LG
    Monedula

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 5

    AW: zwischen Aha! und diagnose:Steigert man sich rein? Wie habt ihr das erlebt?

    Hi Dulcin,

    Ich erlebe das grade genauso wie du. Anfangs war ich eher skeptisch und wollte von dem damaligen Verdacht nix wissen. Nachdem ich mich ein bisschen belesen hatte, fielen mir immer wieder Passagen aus den texten ein die grade total zu meinem Verhalten passten.
    ich warte zur Zeit auch auf die Diagnose und leide irgendwie immer mehr unter den Symptomen. Ich glaube der Grund dass man das Gefühl hat,es wäre jetzt alles viel stärker ausgeprägt ist der, dass man einfach mehr darauf achtet und es auch mit ADS in verbindung setzt.
    Ich hoffe du musst nich mehr lange warten.

    LG
    Smaraya

  4. #4
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 39

    AW: zwischen Aha! und diagnose:Steigert man sich rein? Wie habt ihr das erlebt?

    Hallo Dulcin. Das kann ich nur bestätigen.
    Bei mir war es sogar komplizierter. Ich habe Psychologie studiert und habe durch einen beruflichen Zufall ADHS kennengelernt. Erst sah ich selber nichts. mein freund erkannte sich in den symptomen und erlebte es seit kindertagen. Erst durch seine Hinweise z.B: meine teilweise extreme Tollpatschigkeit nicht annehmen! Bis ich doch bemerkt habe, wie stark es ist. ich habe auch viel darüber nachgedacht und mich autodidaktisch ans Thema gemacht. Dann dachte ich, dass es passen könnte. Also ich habe es auch so erlebt wie du. Erst ungläubig, dann beobachtend, plötzlich fanden sich in den wenigen kindheitserinnerungen viele Hinweise...
    Die entscheidende Klärung gab bei mir die Frage nach der genetischen Veranlagung. Wenn ich es hätte, müsste es mind. einen in meiner familie geben, auf dem díe kriterien passen und von denen ist es jeder mit jeweils unterschiedlichen ausprägungen und arten. Dann erst war es für mich begreiflich. Später wurde es bestätigt...
    Die Diagnose der Laktoseintoleranz bestätigte es außerdem.

    Naja nun lebe ich (ADHS typisch) optimistisch und geniesse oft das hier und jetzt...

    Viele Grüße,

  5. #5
    Mega-Wusel

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 40
    Forum-Beiträge: 2.452

    AW: zwischen Aha! und diagnose:Steigert man sich rein? Wie habt ihr das erlebt?

    Hallo,

    ich wusste lange nichts von ADHS. Bei mir wurde in andere Richtungen Diagnostiziert. Borderline.. Auch da hab ich mich, um diese Diagnose annehmen zu können, mich intensiv damit auseinander gesetzt. Aber es passte nicht. Auch war es ein Schlag ins Gesicht von der Oberärztin zu hören: "Sie sind der typische Borderliner!".. War ich nicht, wollt ich nicht..
    Mein jetziger Arzt hat nach meinem Ärztemarathon ziemlich schnell in diese Richtung getippt.. Mich befragt, ob ich schonmal dran gedacht habe, dass es ADS/ADHS sein könnte.. Nee, ja.. weiß nicht.. weil eben die Konzentrationsprobleme immer noch im Raum standen und ich auch so hibbelig war und keine Ruhe fand. Dann hab ich mich mehr und mehr dazu belesen. Hatte aber auch Angst, dass ich mich zu sehr drauf versteife. Am Ende sagen die Tests was anderes und alles beginnt von vorn... Aber dem war nicht so..

    Für mich war die Diagnose, die Lösung eines Rätsels. Ich denke nicht, dass es falsch ist, sich damit auseinander zu setzen. Das hilft einem sicher, sich selbst zu finden und sich, so wie man ist zu akzeptieren. Wie gesagt, bei Borderline konnt ich das nicht, weil ich spürte, das ist falsch.. Das war ich nicht. Ich war zwar irgendwie schlimm zu einer gewissen Zeit, aber das waren andere Dinge, die mit rein gespielt haben, dass es zum SVV kam.. Aber irgendwo stand ja auch mal, dass Borderline und ADHS nur schwer zu differenzieren seien, aufgrund ihrer Symptomatik..

    Ich denke keiner setzt sich intensiv mit ADHS auseinander, wenn es keinen Anlass dazu gibt. Sowas kann man sich nicht einreden. Das ist da, wenn auch nicht ALLE Symptome zutreffen. Jeder Mensch ist eben individuell.

    LG Schnubbel

  6. #6
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 4.257

    AW: zwischen Aha! und diagnose:Steigert man sich rein? Wie habt ihr das erlebt?

    Es wurde mir schon gesagt, dass ich mich da hineinsteigere- das sehe ich auch so.
    Ja ....

    Ich kann das aber nicht einfach abstellen, meine Kreiselgedanken kreisen nun einfach hauptsächlich um ADHS/ ADS!
    Immer wieder jeden Tag (und Nachts)
    ... das hört aber wieder auf wenn du den Archimedischen Punkt gefunden hast, der Punkt, an dem du den Hebel zur Lösung deiner Probleme ansetzen kannst.

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 171

    AW: zwischen Aha! und diagnose:Steigert man sich rein? Wie habt ihr das erlebt?

    Es ist zum Haare raufen wirklich! Jetzt habe ich so schön geantwortet und für jede hier inen Abschnitt geschrieben, dann wollte ich ein ziat einfügen und alles ist weg- ausgelöscht- kann von vorne beginnen!

    ich habe jetzt eben im Moment nicht die Energie und Ausdauer von vorne zu beginnen! Verzeiht mir.
    Ich danke allen herzlich für euren netten Beiträge.

    Ich antworte später oder morgen.
    jetzt muss ich an die sonne, damit ich das Stimmungsstinksauer wieder umschalten kann

    aarrgh was bin ich toll!-patschig

  8. #8
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 171

    AW: zwischen Aha! und diagnose:Steigert man sich rein? Wie habt ihr das erlebt?

    Soo inzwischen habe ich mich läängst wieder beruhigt ( oder schon 77x über was anderes aufgeregt...)
    Ich danke euch allen schon mal für eure Posts

    Es ist gut zu wissen, dass man nicht alleine ist mit solchen Empfindungen.
    Gestern hatte ich meinen 2. Test und irgendwann folgt dann ein Auswertungsgespräch. naja und dann bin ich noch in meiner PMS-Phase, was solche gedanken manchmal noch verstärkt.
    Ich steigere mich vielleicht ein klein wenig hinein, aber wie ihr geschrieben habt, ist das normal, wenn man sich mit etwas genauer beschäftigt- es fällt mir einfach mehr auf.

    Anhand der Fragebögen, die ich ausfüllen musste und der aufgaben, die gestellt wurden, konnte ich schon erkennen, dass ich ....äh
    "was besonderes" bin und die eigenheiten schon seit Kindheit bestehen- ich hatte sie halt immer mehr unterdrückt und verdrängt, ich wusste nicht viel von AD(H)S.

    So, dass ich die Impulse jetzt nicht mehr so unterdrücken muss, mir eher zugestehe, verwirrt, verträumt und irgendwie"anders" zu sein.
    *freu! Leute, ich beginne soeben, mich anzunehmen und zu lieben! Es ist schön bei Euch!

  9. #9
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Alter: 33
    Forum-Beiträge: 161

    AW: zwischen Aha! und diagnose:Steigert man sich rein? Wie habt ihr das erlebt?

    Hallo Zusammen,

    Seufz... ja, als zum ersten Mal der Verdacht auf ADHS geäußert wurde und ich mich damit auseinander gesetzt habe, da habe ich mich schon ein wenig darein gesteigert... dann habe ich Versucht dagegen anzukämpfen, nicht mehr hibbelig, nicht mehr chaotisch zu sein und so... das hat mir aber rein gar nichts gebracht. Egal was ich tue, ich verhalte mich immer irgendwie wie eine ADHSlerin, ob ich nun eine bin oder nicht sei mal dahin gestellt.
    Es könnte ja auch eine andere Persönlichkeitsstörung sein...
    ich habe darüber nachgedacht, mir demnächst eine offizielle Diagnose zu holen, damit ich mich eben nicht, in was falsches reinsteigere... oder was auch immer. Ich weiß nur nicht, wie ich das mit der Diagnose umgesetzt bekomme und habe auch ein wenig Angst davor.
    Möchte nämlich nicht, dass sich plötzlich Fremde in mein Leben einmischen.
    Obwohl sich derzeit immer wieder ein Kumpel meines Mannes einmischt in unsere Beziehung (da wir einige Probleme haben- plötzlich ist nur noch alles meine Schuld, weil ich ja vielleicht ADHS habe... das macht mich direkt aggro) und meint, ich sollte aus dem Forum gehen, weil mir das nicht gut tun würde- was gar nicht stimmt- ich fühle mich sehr wohl hier- und ich finde nicht, dass dieses Forum runter zieht, im Gegenteil, es macht mir mut. Na, ja und dieser Kumpel hat schon paar Therapien gemacht, wegen Depressionen und so und der meint plötzlich zu wissen, was ich zu tun haben soll.... Grrr! Er meint, er würde das kennen, wenn man sich wo reinsteigert und so weiter- dem erzähle ich nie wieder was. Ich steigere mich in gar nichts rein- ich versuche sogar mich selbst zu therapieren mit einem Selbsthilfe Buch und es funktioniert sogar. Zwar nur langsam, aber es wird...

  10. #10
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 171

    AW: zwischen Aha! und diagnose:Steigert man sich rein? Wie habt ihr das erlebt?

    Hallo ilva

    Ich denke, du solltest wirklich das abklären, damit du allein Gewissheit hast! nein also wirklich! Gewissen Leuten kann man wirklich nichts erzählen!
    Mein Schatz erlebt doch mit mir jetzt genau das grosse AHA erlebnis! Ihm wird langsam aber sicher immer klarer, was mir schwierigkeiten macht.
    er ist sehr verständnisvoll und er würde mir nicht raten, das forum zu verlassen- könnte er auch gar nicht-

    Lass dir da nur nicht dreinreden! Ich finde, dass andere sich gar nicht einzumischen haben!

    Ich sprach das ADS Thema mal bei dem jugendtherapeuten an, bei dem meine tochter war, 8im Hintergedanken, dass vielleicht meine Tochter besser zu verstehen wäre, mit einer ADS-Mutter. Da meinte der , das sei eher eine Depression, bei alldem was ich erlebt habe kein Wunder!

    So ein blödschwätzer! niemand soll mir eine Depression andiagnostizieren; Kein Arzt, kein Psycho und kein irgendwelcherbekannter!

    Ich versteh völlig dass dich das aggro macht! Ginge mir auch so!

    Und gegen deine "Spezialitäten " arbeiten solltest du auch nicht! das würde einem exorzismus gleichkommen und errecht letztendlich das gegenteil!

    wie ein Jojoeffekt!
    Weisst du, solange du darunter nicht wirklich leidest, kannst du auch versuchen damit klarzukommen . Das ging bei mir viele Jahrzehnte.

    doch im Rahmen meiner neu erworbenen Arbeit, muss ich im kopf klarer werden und etwas gegen die Vergesslichkeit und das abgelenktsein unternehmen- da stieg nun der leistungsdruck, weil ich das geforderte nicht genügend erfüllen konnte.

    deshalb lasse ich das Abklären, bevor ich in einer Depression lande, weil job und selbstachtung verloren!
    klar soweit? alles Gute!Lass dich nicht unterkriegen!

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