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Diskutiere im Thema Diagnose und eigene Zweifel im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #11
    Erna

    Gast

    AW: Diagnose und eigene Zweifel

    hallooooooooooooo,bei mir schafft´s kaum jemand,mir ne kündigung auf´s auge zu drücken ,weil ich ja meistens selber schon wieder weg bin,oh ne,ich hoffe nur,das sich das jetzt bald mal ändert

  2. #12
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: Diagnose und eigene Zweifel

    Dalek schreibt:
    Aber was du da scchreibst, eignet sich natürlich sehr gut als Ausrede - vor allem vor sich selbst. Aber eben nur als Ausrede und mehr nicht.
    Das sehe ich anders.
    Denn die negativen Erfahrungen, die ADHSler ihr Leben lang gemacht haben, haben sich prägend auf die Denkweise und damit auch auf die Verhaltensweise ausgeübt. Daraus resultiert ein geringes Selbstwertgefühl.
    Daher ist das bei ADHSlern in den seltensten Fällen eine Ausrede, sondern dahinter steckt ein ernsthaftes psychisches Problem, das man aufarbeiten sollte.

    Viele ADHSler "überleben" nicht mal die Probezeit. Ich hatte nach den ersten drei Monaten schon die ersten ernsthaften Gespräche mit meinen Vorgesetzten.
    Wenn du das jahrelang durchmachst und schon mehrere Jobs sehr schnell verloren hast, dann ist das Selbstwertgefühl in aller Regel im Keller und man traut sich einfach keine Arbeit mehr zu.

  3. #13
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 73

    AW: Diagnose und eigene Zweifel

    Da ist dann wieder der Bruch zwischen Verstand und Gefühl. Rein logisch weiss ich das ich es kann, aber das Gefühl schlägt mächtig in die andere Richtung.
    Selbstbewusstsein ist leider keins mehr da. Ich hoffe, das ich das nu mal gezielt aufbauen kann.
    Nachdem ich nu weiss, das ich kein Versager und Trottel bin, und erst Recht nicht mehr grün hinter den Ohren, nur anders. Da kenn ich mich dann aus

  4. #14
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose seit Kindheit
    Forum-Beiträge: 168

    AW: Diagnose und eigene Zweifel

    ich kann dich sehr gut verstehen.hab jetzt auch die diagnose adhs seit der kindheit bis heute.Ihc hab auch borderline und da dacht eich zuerst ja das hast du als ich alle kriterien erfüllt hatte fragte ich mich hast du auch die wahreit gesagt?dann merkte ihc aber nach und nach in der therapie und gespräche mit betroffenen das es stimmt.Dann adhs.Ihc hab immer gehört dir fehlt nur disziplin du bist einfach dumm und hörst nie zu.Meine therapeutin bei der ich seit 2003 in behandlung bin und die auf borderline spezialisiert ist meinte es könnte adhs sein weil ihc ihr erzählte das ich ja versuche mich zu konzentrieren und zuzuhören aber es geht nicht genau wie mit dem autofahren.Also meinte sie einen test.
    den machte ich 2009.der dauerte 30minuten und es kam raus meinte die die den test gemacht hat das ich adhs in der kindheit hätte und dann hätte sihc borderline entwickelt.Ihc hätte nur noch 30% adhs.Meine therapeutin meinte das ich dann keine medikamnete dafür ehmen kann.Ich sagte ok.Aber es wurde nicht besser im gegenteil und ich informierte mich machte selbsttest und erkannte mich wieder.ok ich hab ja adhs aber nur noch wenig.Aber irgendwie hatte ich das gefühl das stimmt nicht.Also neuer test.Hab mir ein Buch über adhs gekauft und angefangen zu lesen dann dacht eich halt höre auf sonst beeinflusst es dich und du schummelst im test.Dann kam der test 2Stunden fragen von heute unfd früher.Nach dem test die zweifel hast du alles ehrlich beantwortet?Ihc hatte problem mit der aussage trifft das meistens zu oder immer?immer geht denn das.Impulsiv bin ich immer unruhig auch aber es gibt auhc phasen da ist es meisten nicht immer.Nach dem test meinte det therapeut der darauf spezialisiert ist das es immer noch sehr ausgprägt ist so stark das ich doch medikamente bräuchte.Gestern sitz ich bei meiner therapeutin und sage ich glaub ich bin ein hypochonder.Ich bin garnicht krank hab nur alle verarscht die ganzen jahre bin nicht krank hab nur keine lust zum arbeiten,bekomme seit der therapie rente.Wollte wieder von ihr ein schreiben das bestätigt ich bin borderliner und adhsler.Dann die frage dann geht ja borderline jetzt weg.Hoffnung aber die nahm sie mir.Ihc soll mich beobachten gedanken machen und nächste woche gucken wir ob das mit borderline zu trifft.bin im Forum für borderliner und erken mich überall wieder.Jetzt hier und dasselbe tief in mir weiss ich das bin ich aber warum ich warum beides ist nicht eines schlimm genug.Oder doch nur böse und faul wie mir immer eingeredet wurde.Ihc habnoch eine zusätzliche therapeutin die auf adhs bei kindern und erwachsene spezialisiert ist und dann sehen wir ja.Aber im grunde will ich es nur nicht wahr haben.Will nicht krank sein hat sich soviel verändert als 2003 die krankheit ausgebrochen ist.aber ich muss damit leben.

  5. #15
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 46

    AW: Diagnose und eigene Zweifel

    Ich denke, der wichtigste Punkt ist weniger eine wie auch immer geeignete Diagnose. Der Stempel hilft nur den anderen, nicht einem selbst. Das was hilft ist dann die ehrliche Stressvermeidung.

    Am Ende geht es jedem Menschen nur um das Tagesgeschäft. Was schaffe ich heute, was morgen, was ist in drei Monaten? Wenn der Tag nicht kontrollierbar ist, wird alles andere nichts. Es hilft auch sichtlich vielen Menschen nicht, sich als Krank oder anders zu sehen. Wenn AD(H)S irgendwas wäre dass so einfach mit drei Pillen zu lösen wäre, könnte man vielleicht "damit Auskommen". Aber das ist es nicht. Es ist eine andere Konfiguration die viele ihr ganzes Leben begleiten wird. Deswegen ist ein Kampf dagegen sinnlos. Es ist da und es geht nicht mehr weg.

    Selbsterkenntnis mag da helfen, aber ich manchmal das Gefühl dass da zu viele Leute zu lange und zu aufgebauscht die "Kommunikation mit sich selbst suchen", als wäre ihre AD(H)S irgendwas esoterisch-metaphysisches. Diese Erhöhung ist genauso schlimm wie der versuch es zu ignorieren. Man ist nicht besser, man ist nur anders. Man kann sich gerne jemanden vorstellen, der statt echten Beinen zwei hoch technische Ersatzprothesen hat. Und dann schneller laufen kann als jeder Mensch, weil seine Prothesen mehr Druck aushalten als das menschliche Bein.

    Als Besten Ansatzpunkt sehe ich einfach das simple Ziel, einen Tag zu schaffen ohne sich selbst wegen allem die Schuld zu geben. Das ist ein trainiertes Verhalten. Dieses Verhalten kann man umlernen. Dann ist man halt 30 Minuten zu spät aufgestanden oder hat aus versehen eine Datei gelöscht die wichtig war. Das passiert Millionen anderen jeden Tag auch. Man ist da nicht doppelt und dreifach schuld nur weil man vielleicht oder auch vielleicht nicht einen wohlklingenden "Stempel" auf seinem angeblich falschen Verhalten hat. Daran ist häufig nichts falsch. Es ist vielleicht unpassend oder anders. Aber nichts falsches. Und man darf das nicht auf seine Persönlichkeit übertragen. Persönlichkeit entwickelt man. Für die Gene kann man nichts.

    Ich finde die Bezeichnung "krank sein" hat auch eine schlechte böse Ko-Bedeutung in unseren Breiten. Mein Arzt hat mir mal so schön gesagt "Ich habe Leute in meiner Praxis, die bauschen ihren Bluthochdruck und ihren kleinen Schlaganfall zu einer komplexen, schlimmen Erkrankung hoch die sie ständig zu Spezialisten laufen lässt. Dabei sollten die doch einfach nur ihren dicken Arsch für 30minuten am Tag bewegen und zwei kleine Pillen regelmäßig schlucken". Die sind auch nicht 'krank' im herkömmlichen Sinne. Sie haben Bedingungen in ihrem System, die durch schlechtes Verhalten zu echten Krankheiten führen kann.

    Wer ständig in diesem Stressraum existiert, kann kein 'normales' Leben führen. Man sollte damit beginnen jeden schlechten Gedanken zu der eigenen Person zu verbannen, der nicht rational zu erklären ist. Dann macht man weniger Fehler, ist positiver gestimmt. Alles andere kommt dann. Auch das Akzeptieren dass man anders ist.

  6. #16
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 41
    Forum-Beiträge: 73

    AW: Diagnose und eigene Zweifel

    Danke für eure Erklärungen und Erfahrungsmitteilungen. Bin gerade nicht in der Lage darauf einzugehen, meine Gedanken raus zubringen.

    Gruß Thunder

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