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Diskutiere im Thema Wie blind können Eltern sein? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #21
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 35
    Forum-Beiträge: 147

    AW: Wie blind können Eltern sein?

    oh,welches ist das denn? vll ein gutes geburtstagsgeschenk für mein mama?!lol

  2. #22
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 473

    AW: Wie blind können Eltern sein?

    Malemaus schreibt:
    ...
    Wie kann ich es Mama richtig bewusst machen, was sie da übersehen hat und auch heute noch übersieht? ...
    Tut mir leid...gar nicht! Sie schnallt es nicht (mehr) keine Chance?

    Wofür auch?

    Wenn Du mit dem Thema abschliessen möchtest, wenn du dafür bereit bist, suche Dir eine/n Psychotherapeuten/tin, melde Dich ganz in Ruhe an und schliesse mit Deiner Kindheit ab.

    Akzeptiere sie so, wie sie war! Du kannst nichts mehr ändern und schon gar nicht Deine Mom.

    Ich kann dich in einigen Punkten so gut verstehen!

    Sie kann Dich nur verletzen, weil Du es zulässt!

    Fühl dich gedrückt (unbekannterweise ,

    LG von Melli

  3. #23
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 824

    AW: Wie blind können Eltern sein?

    http://www.amazon.de/Erwachsenen-Buc...1741729&sr=1-1 das hier




    Danke Melli,

    deine Worte geben mir zu denken. Sie kann mich nur verletzen, weil ich es zulasse. Wohl wahr. Uff... Mit der Kindheit abschließen. Sollte ich. WIll ich. Nur ohne groß Erinnerungen an diese? Schwierig. Aber auf Therasuche bin ich.



    Gestern hatte ich weder einen Streit mit ihr, in dem ich sie denke ich soweit gebracht habe, das sie sich wenn sie mich zum nächsten Termin fährt auch einen geben lest, für die Testung. Ich hoffe es für sie.

    Grüß euch lieb

  4. #24
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 473

    AW: Wie blind können Eltern sein?

    Du bist auf dem richtigen Weg!
    Streite nicht mehr mit ihr! Hast du nicht nötig. Stehe drüber..das Niveau brauchst du nicht!

    Die Erinnerungen an deine kindheit sind wichtig, da sie dich zu dem gemacht haben, was du bist.
    Es geht ums loslassen und vergeben!

    Liebe Grüße von Melli

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 824

    AW: Wie blind können Eltern sein?

    Ja, die Kindheit ist halt so ein Thema.... ich habe nichteinmal großartig Fotos und Videos, um zu versuchen Bruchteile in Erinnerung zu bekommen. Diese rückt dieses mistige A...... nicht raus, was sich mein Vater schimpft.....!:-/

    Ich frage mich, ob es einen Weg gibt anders (und am besten ohne den Versuch von Hypnose) innerlich an die eigenen Erinnerungen zu kommen...?

    LG
    Male

  6. #26
    Neues vorgestelltes Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 46
    Forum-Beiträge: 473

    AW: Wie blind können Eltern sein?

    [QUOTE=Malemaus;214257...Diese rückt dieses mistige A...... nicht raus, was sich mein Vater schimpft.....!:-/

    Ich frage mich, ob es einen Weg gibt anders (und am besten ohne den Versuch von Hypnose) innerlich an die eigenen Erinnerungen zu kommen...?

    LG
    Male[/QUOTE]

    Ok, da muss jemand ganz dringend etwas bewältigen...bei mir hat das ganz gut mit einer Verhaltenstherapie geklappt.
    Bei ADSler geht, so viel ich weiß, nur dieser Weg, da z.B. Tiefenpsychologie uns Erlebtes noch einmal durchleben lässt und das ist für sensible Menschen die Hölle.
    Das Gleiche kommt vermutlich bei Hypnose raus.
    Liebe Grüße von Melli

  7. #27
    OMMM-Beauftragte

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 5.742

    AW: Wie blind können Eltern sein?

    Hallo Malemaus,

    ich habe mich in deinem Eingangspost so sehr wieder erkannt! Ich kann dir meine Perspektive als Tochter und Mutter (meine Tochter ist auch 23 ;-) ) mitgeben: Als Mutter war die Diagnose meiner eigenen Tochter eine Erleichterung, weil ich endlich mich und das ganze Theater drumherum verstanden habe. Allerdings habe ich auch schon lange vorher angefangen zu suchen und *wollte*, dass es mir besser geht. An meine Ma ist bis heute nicht heranzukommen, vor allem nicht von ihr selber - und das ist glaube ich der Knackpunkt: bei diese Diagnose muss man sich zwangsläufig auch mit sich selber beschäftigen (Stichwort Vererbung ...) ... je nach Vergangenheit haben die Leute aber genau davor furchtbare Angst und wollen das Fass lieber geschlossen lassen.
    Es hat lange gedauert, bis ich es halbwegs akzeptiert habe, dass meine Mutter lieber in ihrem Schneckenhaus bleibt und all die Verneinung, dass "Blindsein", von dem du sprichst, eigentlich lediglich dem Selbstschutz dienen und einer furchtbaren Angst vor der Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich/der eigenen Vergangenheit entspringen ...

    trotzdem ist man als Kind traurig ... wünsche dir viel Kraft!

    LG habitbraker-Grüße

  8. #28
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 29
    Forum-Beiträge: 824

    AW: Wie blind können Eltern sein?

    Jepps und diese Hölle kann ganz fatal enden....denn dann müsste ich auch Dinge rauskramen, die ich täglich zu verdrängen versuche... Dann müsste alles ans Licht.
    Ich habe bisher noch keine Therapie gefunden, wo ich mich richtig öffnen konnte. Doch, eine. DOch nach einem halben Jahr, als es langsam soweit wurde, zahlte die Krankenkasse den Klinikaufenthalt nicht mehr. Ich habe das Mindestgewicht der Krankenkassen erreicht.....:-/ Dabei wäre es für die Seele noch dringend nötig gewesen.



    Ich weiß nicht, ob ich es schon schrieb. Meine Mutter hat nun einen Termin zur Testung.:-)



    Sie sagte neulich etwas in RIchtung zu mir "Weißt du, als Eltern will man gesund sein und ist im GLauben dessen und kriegt Kinder, dann das...." Ich kann es grad nicht richtig ausdrücken, tschuldigung. Aber quasi "Ich bin Mutter und ich darf nicht krank sein". Verständlich. Versucht habe ich ihr zu erklären, das es ein Gendefekt ist und sie mit offizieller Diagnose kein anderer Mensch und auch nicht unbedingt krank ist, sondern das viele von uns es als Gabe betrachten.



    Fraglich ist nur, was in Moms Kindheit so war, das sie sich nicht mit sich auseinander setzten will... sie sagt ständig, sie habe eine gute Kindheit gehabt. So recht vorstellen kann es ich es mir eigentlich nicht....

  9. #29
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 457

    AW: Wie blind können Eltern sein?

    Hmmm.

    Wenn ich so an meine Kindheit denke… blind hin oder her… meine Eltern hatten damals nach ihrem Wissen und Gewissen definitiv das Beste aus der vorhandenen Sachlage gemacht. Da kann ich ihnen nichts übel nehmen, denn die Zeiten waren so:

    - der Junge überreizbar, Träumer, zum Teil ticky, stimmungsschwankend, kompromisslos, nicht 08/15-gruppentauglich, Einzelkämpfer.
    - Aber: hochbegabt, kreativ, Klassenbester ohne Streberei und ohne was dafür tun zu müssen, keine Probleme in der Schule (außer Outsider in der Klasse)

    Ergebnis: nach Arzt-Konsultation wird der Junge einfach in (Un-)Ruhe gelassen. Der damalige Wissensstand (frühe 1970er): Es gibt sich mit der Pubertät. Kam die Pubertät und änderte sich nicht viel (außer Problemen in bestimmten Fächern in der Schule, die systematisches Lernen voraussetzten…), hieß es: es ist die Pubertät, geht vorüber.

    Die Pubertät ging vorüber, der junge Dalek außer Haus, studieren… da fingen die Probleme erst recht an und keiner verstand warum. Der Betroffene selbst am wenigsten. Erst zig Jahre später kam die Klärung, Auf- und Erklärung samt Hilfe.

    Übel nehmen kann ich keinem was, mit meinen alten Eltern ausführlich darüber gesprochen - die hegen ab und an immer noch Schuldgefühle, die ich hoffentlich austreiben konnte, denn es sind keine nötig! Die haben das menschlich Mögliche gemacht, sind keine Ärzte, alles in Ordnung.

    Manchmal muss man(n) 40+ werden, um festzustellen, dass die Eltern so richtig coole Leute sind und schon immer waren

  10. #30
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 28
    Forum-Beiträge: 370

    AW: Wie blind können Eltern sein?

    Meine Mama versteht die "Tragweite" leider auch immernoch nicht und langsam mache ich mir auch latent Sorgen, ob das jemals der Fall sein wird. Würde sicherlich vieles leichter machen.
    Sie ist zwar recht gut aufgeklärt über das Thema ADHS, ich bin auch nicht die Einzige in der Familie (meine kleine Schwester ist diagnostiziert und bei meinem leiblichen Vater würde ich meinen Hintern drauf verwetten) ... aber trotzdem ist sie irgendwie dauernd eingeschnappt, wenn ich ihr mal versehentlich verbal auf die Füße trete. Oder doch tatsächlich mal ne Verabredung oder Absprache vergess.
    Klar, ich kanns irgendwo auch verstehen - aber ich hab mittlerweile echt das Gefühl, dass unser Verhältnis immer schlechter wird. Als würde sie mit jedem Tag ungeduldiger mit mir werden, von jetzt auf gleich ... komischerweise hab ich das Gefühl, dass das vor meiner Diagnose nicht so war, aber vielleicht erinnere ich mich da auch falsch.
    Was ich ihr in diesem Zusammenhang allerdings richtig übel nehme, ist, dass ich meine Entschuldigung in so einem Fall grad für mich behalten könnte - sie sagt es ja dann auch nicht gleich, wenn sie was stört, sondern hebt es sich für die nächstbeste Meinungsverschiedenheit auf. Da kommen dann immer riesige Brocken an Vorwürfen auf mich zu und sie beschliesst regelmässig, dann erstmal nicht mehr mit mir zu reden, da "sie und meine Familie mir nicht wichtig genug seien" ... da könnte ich echt jedes Mal vomitieren.

    Aber ansonsten geht es mir auch ähnlich - mit dem Unterschied, dass ich eigentlich weiss, dass viele Dinge irgendwie immer wichtiger waren, als mein Zustand. Das macht es allerdings auch nicht weniger deprimierend für mich.
    Klar ist die Situation mit einem psychisch labilen Mann (mein ehemals Stiefvater) und zwei kleineren Kindern nicht einfach ... und ich würde ihr so unendlich gern verzeihen, dass sie mir in diesem Psycho-Kleinkrieg, den ihr Lebensgefährte ja unbedingt mit mir führen musste, nicht mehr zur Seite gestanden hat. Aber ich kann nicht.
    Weil sie immer wieder jede Entschuldigung gesucht hat und jedes Verhalten von mir irgendwie als Erklärung für sein Rumgetobe hingebogen hat.

    Warum ich das erzähle? Weil er nicht immer so war, wie er heute ist. Und weil ich denke, dass er mir vielleicht mal die Hand gereicht hätte, wenn er gewusst hätte, warum ich so anders und anstrengender bin, als zB. meine Schulkameraden. Ich will eigentlich nicht drüber nachdenken, aber vielleicht wäre einiges anders gelaufen.

    Mittlerweile halte ich es mit meiner Mutter so:
    Auch, wenns total weh tut und alles in mir gern einen anderen Weg gehen möchte, aber die aktuelle Funkstille sitze ich jetzt zur Abwechslung mal aus.
    Wenn sie es nicht verstehen will - bitteschön. Mehr, als es ihr erklären und mich entschuldigen kann ich nicht. Wird sicher jedes Mal aufs Neue hart, aber ich emfpinde es langsam als Notwendigkeit.


    ... ohje, schon wieder viel zu lang, entschuldigt bitte (Fürchte, da hat sich so viel aufgestaut bei mir und ich hab sonst herzlich wenig Menschen zum erzählen / auskotzen / Rat suchen)

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