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Diskutiere im Thema ADHS und Psychosen im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
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Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 37
    Forum-Beiträge: 9

    Cool ADHS und Psychosen

    Ich weiß nicht genau ob ich eine Schizophrenie habe weil ich mehrere Diagnosen habe.Ich habe früher Drogen genommen und dann bekam ich meine erste Psychose und ich kam ins Krankenhaus wo ich behandelt wurde.Danach hatte ich krasse Nebenwirkungen von den NL und Negativ Symptome.Ich war 2 Jahre lang immer Müde und Antriebslos und nahm Amphetamine und wieder hoch zu kommen ohne das eine Psychose ausgebrochen ist.Ein anderer Arzt stellte bei mir ADHS fest und ich bekam Ritalin.Eines Abends habe ich Ritalin genommen und dann war ich feiern und habe viel Vodka getrunken und dann am nächsten Morgen hatte ich starke Ängste und eine Psychose und wollte ins Krankenhaus.Diesmal war die Psychose schlimmer und heftiger als die erste die aber wieder nach paar Tagen weg war.
    Ich vertage auch keine Neuroleptika außer Solian in niedriger Dosierung.Die NL verstärken meine Symptome wie innere Unruhe,Nervosität und ich kann dann nicht klar denken.Die Zeit wo ich Amphetamine genommen habe ging es mir gut weil die mich ruhiger und entspannter machten und einen klaren Kopf.

    Ich bin sehr Impulsiv und habe Stimmungsschwankungen.Ich verliere und verlege oft meine Sachen wie Schlüssel,..Rechtschreibschw che,Chaotisch
    Ich fange vieles an und beende es nicht z.b. Arbeitsstelle,Projekte,
    Vieles langweilt mich sehr schnell und ich kann mich kaum konzentrieren auf etwas.
    Meine Soziale Kompetenz ist miserabel aber trotzdem leide ich glaub ich noch an Negativ Symptomen wie Denkstörung und Sprachverarmung.

    meine Symptome heute: Angststörung,Soziale Phobie und depressive Störung,Innere Unruhe,kein Selbtsvertrauen und keine Entscheidungskraft.


    Ich war als Kind und Jugendlicher ganz anders sehr Aktiv und neugierig und Risikobereit.
    Es gab keine Anzeichen für eine Schizophrenie und auch in meiner Familie gab und gibt es keine Fälle von Schizophrenie.Vor der Psychose redete ich sehr viel und machte auch viel und nach der Psychose genau das Gegenteil irgendwie bis heute.Mein Bruder hat ne leichte Form von ADHS weil er genau so ist.

    Meine zwei Diagnosen heute Paranoide Schizophrenie und ADHS +Depressive Störung

    Gruß
    Morpheus

  2. #2
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 47
    Forum-Beiträge: 248

    AW: ADHS und Psychosen

    hallöle,...ein schwieriges Thema... aber wirklich spannend

    ich habe in meinem Leben bisher zweimal jemanden kennengelernt der die Diagnose einer Schizophrenie bekommem hat und bei dem ich ( allerdings nur ganz persönlich) den Verdacht hatte das die Einstellung auf Neuroleptika zwar die positiven Symptome wie wie Wahn, Wahrnehmungsverzerungen eindämmen konnten, es andererseits aber so schien das die gestörte Impulshemmung und Masslosigkeit im Drogenkonsum weiter "genährt wurde".
    Biografisch war er ein kompletter ADHSler , menschlich monster(wenn besoffen) und die herzensgüte schlechthin( nüchtern ohne stress oder Verantwortung. und sehr depressiv nach drei psychotischen Schüben( wieder gekifft beim ersten mal und beim zweiten Mal war es Entscheidungsdruck plus saufen) dritte mal war es schwer zusagen war der Auslöser war......
    das Problem ist:
    Cannabis ist Stress fürs Gehirn und löst nachgewiesen Psychosen aus.
    Stress alleine auf Dauer, kann auch eine Psychose auslösen das ist aber deshalb noch keine Schizophrenie
    Adhsler vertragen keinen Stress( Liebeskummer alleine kann psychotisch machen wenn man es nicht bis zu Ende denken kann um es dann abzuhaken).
    Adhs hat eine genetische Disposition die zusammen mit ungünstigen sozialen Faktoren das Störungsbild ungünstig beeinflussen.
    Schizophrenie hat auch eine genetische Disposition die zusammen mit anderen Einflüssen( man sagt biopsychosozial) erst die Ausbruchswarscheinlichkeit negativ begünstigen.
    Man kann also Adhs erben als auch die Neigung an einer Schiziphrenie zu erkranken.

    Symptome von ADHS können auch durch postpsychotische Depressionen entstehen oder undso weiter.

    bei Schizophrenie beobachtet man eine Phase von circa 5 Jahren(prodromalphase) innerhalb derer sich der Patient zunehmend auffalliger negativ entwickelt.

    wenn man Adhs hat ist die Pubertät auch nicht unbedingt ein Zuckerschlecken und entwickelt auch eine "schräge" Persönlichkeit

    bei beiden führt man es auf ein gestörtes Gleichgewicht im Transmittersystem des Gehirns zurück. ( es gibt die Dopaminhypothese bei Schiziphrenie)

    beide vertragen unbehandelt immer weniger den Stress und verantwortungsdruck eines Erwachsenen......

    und zuletzt meine ganz persönliche Meinung nach Bauchgefühl.
    MAN KANN Beides haben
    und wenn das Adhs nicht behandelt wird und man somit gar nicht in der Lage ist seine "ganz persönlichen Stressfaktoren zu erkennen und therapeutisch aufzuarbeiten, weil durch die Konzentrationsstörung ich daran gehindert werde zu lernen innerhalb einer Therapie .

    Was brauchen wir also?
    Wahnsinnige mutige und seeeehr kompetente Psychiater,
    die bereit sind trotzt Diagnose der Schiziphrenie nocheinmal ganz genau hinzugucken
    ob es beides ist oder
    nur eine psychotische Episode im Leben die mit Adhs ursprünglich als Auslöser in Zusammenhang steht
    oder doch vorrangig der Symptomkomplex des schizophrenen Formenkreises.
    Aufgrund der Dopaminhypothese ist ein Dopaminwiederaufnahmehemmer offiziell kontrainduziert...und es wird schwer jemanden zu finden.
    Es braucht neue medizinische Studien und Patienten die Psychiater in der Forschung auf diese Theorie hinweisen.

    Es wünsche Dir alles gute und das du eine Forschungsgruppe findest die sich bereit erklärt deinen Fall nochmal zu analysieren? Für beide Gruppen gilt auf jedenfall das man auf seinen Stresspegel achten muss.
    Ich finde deine Gedanken und Überlegungen super und triffst damit bei mir ins schwarze weil ich auch Ungereimtheiten sehe. Aber sowas erfordert Forschung.
    schon mal überlegt sich einer Universitätsklinik vorzustellen die sich damit befassen?


    gruss atta

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