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Diskutiere im Thema Ist es danach besser? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 14

    Ist es danach besser?

    Hey, ich habe bei mir den starken Verdacht auf ADS also ohne H. Stehe aber erst am Anfang der Diagnostik usw. aber dazu will ich gar nicht näheres ausführen.
    ich lese hier so oft, dass man nach einer Therapie zufriedener ist, dass durch Medis der Nebel im Kopf verschwindet etc.
    Hatte nie von euch nie einer Angst, sich zu verändern? Also ich bin zur Zeit wirklich verzweifelt, aber ich kenne mich nur mit den Eigenschaften, die ich eben habe, mit allen Vor- und Nachteilen. Ich habe Angst, dass danach nicht mehr viel von mir bleibt, dass meine Persönlichkeit schwindet und dass ich dann nur noch eine leere Hülle bin, wie so viele unserer Mitmenschen. Mit sich selbst ist man weniger einsam...

  2. #2
    Fühlt sich hier wohl

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 55
    Forum-Beiträge: 457

    AW: Ist es danach besser?

    Also eine (Psycho)Therapie würde ich persönlich nie, never ever machen. Egal ob wegen ADS oder wegen sonstnochetwas. Egal ob einzeln oder schon erst recht nicht (um Gottes Willen!) in einer Gruppe. Es gibt sicherlich Leute, sogar die Mehrheit, deren so etwas hilft. Andere gehören definitiv nicht dazu.

    Und was Medikamente angeht: ausprobieren, die Wirkung ist ja nicht irreversibel.

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 6

    AW: Ist es danach besser?

    hallo katzekatze,

    das kann man pauschal nich über einen Kamm scheren. Das kommt ganz darauf an, was du von einer Therapie erwartest und auch wie du selber zu deinem Thema stehst... Wenn du denkst Ads sei eine Krankheit, die man "weg"therapieren müsste, dann wirst du auch das gefühl haben, etwas könnte dir abhanden kommen... Aber deine Persönlichkeit ist ja nicht statisch festgesetzt, so wie wir Menschen das oft gerne hätten, sondern du steckst in jedem Moment in einem Entwicklungsprozess! Genau darin kann die Unterstützung in einer Therapie mit einem GUTEN Therapeut aussehen...

    Wer eine Therapie wehemend abwehrt hat wohl ein Problem mit seinem Stolz.

    Sofern du keine Erwartungen in den Therapeutischen Erfolg setzt, kannst du auch nicht enttäuscht werden, aber sie kann dir gute Hilfestellungen und klarheit für dein eigenes Leben sein!

    lg Fred

  4. #4
    Ist hier zuhause

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 38
    Forum-Beiträge: 2.435

    AW: Ist es danach besser?

    brauchst keine angst zu haben -
    alles was dich verändert kommt von dir -
    der weg den du gehen möchtest bestimmst du,
    wie weit, wo hin und wer du bist - das bist du,
    kein anderer kann dir etwas aufzwingen, auch kein medikament.

    wir sind individuell, jeder für sich ob mit oder ohne adhs - mir hat es gut getan mit
    einer neutralen person zu sprechen, es kam von mir. anderen bringt es nichts. ja nu.

    was das betrifft, so fahre ich besser wenn ich aus dem bauch raus entscheide -
    auch meine depressive phase, sehe ich heute als ein stop-zeichen meiner psyche,
    die mir zu verstehen gegeben hat, so nicht - du musst etwas verändern.

    das leben ist für mich veränderung - die diagnose war für mich ein sich besser verstehen.
    und, mit diesem verständnis kann ich mich dahin verändern, dass es mir besser geht.
    doch ICH bestimme, den weg mit wem/was und vorallem wohin. ;-)

    brauchst keine angst zu haben.
    gruss

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Ist es danach besser?

    Danke für eure Antworten.

    Was ich erwarte? Strategien, wie ich besser mit mir und dem Leben klar komme. Und dass man eben von einer neutralen Person hört, dass man nicht so unnormal ist. Dass es auch andere gibt. Damit man sich endlich versteht und akzeptiert.

  6. #6
    DasBärchen

    Gast

    AW: Ist es danach besser?

    @ KratzekatzeJa. Du wirst dich verändern.. Das willst du ja auch, oder ? Wenn du mit deinem Leben glücklich und zufrieden wärst, würdest du dich nicht hier angemeldet haben. Irgend etwas in dir will sich ja verändern, oder ?Oder hast du Angst vor den Meldungen gewisser Gruppen die da behaupten, Menschen welche MPH einehmen werdenwillenlose, angepasste Marionetten ?Bei mir war jedenfalls das Gegenteil der Fall. Ich kann inzwischen auf mein Recht pochen und dabei sachlich bleiben.Ich kann auf Provokationen mit einem freundlichen Lächeln reagieren. Und wenn mir jemand die Vorfahrt nimmt, will ich nicht gleich aussteigen und mir den Fahrer vorknöpfen.....Ich kann mich konzentrieren, habe Schulabschlüsse nachgeholt. Ich weiß was ich will und kann es organisieren. So habeIch mehr Zeit Dinge auszuprobieren die ich früher nichtmal im Traum gemacht hätte...Ja, ich habe mich total verändert. Gottseidank :-)

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Alter: 30
    Forum-Beiträge: 6

    AW: Ist es danach besser?

    Na, das ist doch schon mal eine gute Absicht, hast du denn einen fachlichen Ansprechspartner dem du vertraust? (Arzt/Neurologe/Psychologe)

    wichtig finde ich die Problematik einzugrenzen und dann progressiv ganzheitlich an das Thema ranarbeiten...

    Und eins kann ich dir versichern, du bist genau so normal und ein Mensch mit vielen versteckten Potenzialen wie alle!

    P.S.: Therapeuten sind nicht immer neutral!
    Meine Ärztin hat mir empfohlen eine Selbsthilfegruppe mal aufzusuchen, allein dafür, dass sie mir Neurologen und Psychos in meiner Nähe empfehelen... Vielleicht wär das ein Anfang, dann kannst du dir den nervigen Ärztemarathon sparen ...

  8. #8
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: Ist es danach besser?

    Ich kann nicht behaupten, dass ich mich in meiner Persönlichkeit um 180° gewendet habe. Warum auch?
    Ich habe und hatte den gleichen Anspruch wie du. Mit mir und meinem Leben besser klarkommen. Dabei hilft mir das Medikament. Ich bin dann nicht so unstrukturiert und sprunghaft. Das Coaching zeigt mir einfach nur Wege auf, wie ich es mir einfacher machen könnte (da ich ja von selber nie auf solche Ideen komme ).

    Das alles sind langsame Schritte, die ich mir erarbeitet habe. Also nicht: ich nehme Medis und bin ein neuer Mensch...

    Im Übrigen möchtest Du dich doch verändern...und das ist ja auch gut so, denn mit deiner jetzigen Situation bist Du anscheinend nicht so glücklich. Von demher, bist Du mit der Diagnosestellung schon einmal auf dem richtigen Weg.

  9. #9
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Interessiert/Eigenverdacht auf ADHS / ADS
    Forum-Beiträge: 14

    AW: Ist es danach besser?

    Nö im Moment suche ich noch nach jemandem. Leider sind die meisten Ärzte und auch Psychologen sehr voreingenommen.
    Es ist eben so, dass z.B. ein entfernter Verwandter durch diverse Medikationen (ist aber wg. Depression) vollkommen hohl erscheint. Im Moment ist mir nicht so ganz klar, was Teil von mir ist und was evtl. zu ADS (wenn es denn so sein sollte) gehört.

    Und vor den Reaktionen anderer habe ich auch Angst (natürlich muss ich es niemandem auf die Nase binden, aber Familie und Partner...) Und die sind sehr sehr sehr abgeneigt gegen alle Dinge, die in Richtung psychische Probleme gehen (das wird immer mit schreienden Leuten in Zwangsjacken gleichgesetzt)

  10. #10
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen:
    Alter: 36
    Forum-Beiträge: 1.865

    AW: Ist es danach besser?

    Einen passenden Arzt zu finden ist tatsächlich nicht so ganz einfach. Schau doch mal unter der Rubrik "Ärzte/Kliniken" hier im Forum nach. Vielleicht ist da ja jemand in deiner Nähe gelistet.

    Deine Sorgen kann ich gut nachvollziehen. Ich hatte auch vor der Diagnose immer mit argen Selbstzweifeln gekämpft. War aber gleichzeitig der Meinung, dass ich mir die Probleme eigentlich nicht einbilde. Manchmal dachte ich echt nur noch: "Verdammt nochmal, ich bin doch nicht blöd! Ich bilde mir das doch nicht ein! Oder doch??)

    Ich war ehrlich gesagt, sehr erleichtert als die Diagnose dann stand.

    Die Medikamente gegen ADHS kannst Du nicht mit Medis gegen Depressionen vergleichen. Da gibt es ja antriebssteigernde oder sedierende/dämpfende (was wohl dein Verwandter bekommt).

    Was die Meinung anderer Leute angeht. Informiere dich so gut du kannst. Denn nur, wenn du selber in dem Thema sicher bist, kannst du adäquat mit solchen Leuten umgehen. Auch ich kenne welche, die die gleiche Meinung haben (psychische Erkrankung = Irrenanstalt). Da hilft nur ein dickes Fell.

    Allerdings wäre es sehr traurig, wenn sich dein Partner nicht mit dem Thema auseinandersetzen würde. Schließlich leidest Du darunter...

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