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Diskutiere im Thema ADHS-Diagnose bei Depressionen und Cannabiskonsum nicht möglich? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 69

    ADHS-Diagnose bei Depressionen und Cannabiskonsum nicht möglich?

    bin grad ziemlich verärgert. war jetzt über viele monate zur diagnostik wegen adhs und depressionen (die aber schon lange jahre vorher da waren) und fühl mich jetzt letztendlich zur zeit ganz schön verkackeiert.

    hab eben, impulsiv wie ich bin, alles weitere erstmal abgrochen. ich meine, ich hab von anfang an mit offenen karten gespielt, meine ganze situation offen dargelegt, und auch nicht verschwiegen, dass ich nun seit ca. 14 jahren cannabis rauche. mit keinem wort, wirklich mit keinem wurde seitens des artztes jeh darauf hingewiesen, dass unter diesen umständen keine eindeutige diagnose möglich wäre. jetzt nach all den monaten... erst depressionen behandeln, dann cannabis einstellen, dann diagnose, oder wie?

    warum hat er das nicht vorher gesagt? ich kann das garnicht leiden, wenn ich offen sein soll, aber mein gegebüber nicht, oder ist das normal so bei ärzten? bin eigentlich ein gutmütiges schaf, aber wenn ich mir zu lang verarscht vorkomme, dann gehen auch schonmal die prerde mit mir durch

  2. #2
    infected me !

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: ADHS-Diagnose bei Depressionen und Cannabiskonsum nicht möglich?

    hallo else,

    mich verwundert,dass der arzt nicht zu dir gesagt : bevor irgendetwas diagnostiziert werden kann ,müssen sie mit dem cannabiskonsum aufhören.

    unter dem einfluss von cannabis ist man ja auch tüdelig und vergisst viel und hat auch keinen antrieb......das sind auch alles adhs symptome.....

    und depressionen kann man vom cannabisrauchen auch bekommen....

    bei dir liegt im vordergrund erstmal,dass dort eine sucht vorliegt,die deine ganzen symptome auslösen/oder ausgelöst haben KÖNNEN.

    vielleicht hast du mit dem konsum auch selbstmedikation betrieben, .... das kommt auch vor bei adhs....

    kannst du denn von heut auf morgen aufhören damit???? wenn nicht ,emphehle ich dir erstmal das in angriff zu nehmen--------es geht schliesslich um deine gesundheit und nicht darum noch ein mittelchen zur symptomunterdrückung oben drauf zu geben.

    vielleicht musste der arzt dich erst richtig kennenlernen und hat das, nachdem du ihm alles erzählt hast,was sache ist,erst im nachhinein VERNÜNFTIGERWEISE entschieden....

    jeder normaldenkende arzt wird dir sagen,dass du erst mit cannabis aufhören musst um weiter mit ihm arbeiten zu können...

    liebe grüsse keva

  3. #3
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 154

    AW: ADHS-Diagnose bei Depressionen und Cannabiskonsum nicht möglich?

    Hi else,

    verstehe ich richtig, dass du keine feste Diagnose hast und mit keiner Therapie begonenn hast?

    Bist du dir denn sicher, dass sich der Cannabiskonsum nicht auf dein Befinden ausgewirkt hat?
    Hattest du schon vor dem Konsum Anzeichen für ADHS und ggf. eine Depression?

    Wie oft kiffst du? Hast du deinen Konsum wirklich unter Kontrolle?

    Cannabis kann Symptome von AD(H)S und Depression lindern, aber nüchtern fühlst du dich, wenn du wirklich eine Depression hast, garantiert scheiße und hast dadurch vielleicht Schmacht, wieder was zu rauchen. Außerdem kann Kiffen auch die Konzentration beeinträchtigen. Vielleicht hast du ja etwas in der Hinsicht an dir beobachtet, was für einen EInfluss Cannabis auf deine Psyche hat.

    Es ist klar, dass dir kaum ein Arzt helfen wird, wenn du dem etwas von einem 14-jährigen Cannabiskonsum erzählst.

    Mach lieber Mal eine Pause oder reduziere deinen Konsum extrem auf vielleicht 1x im Monat.

    Am Besten wäre natürlich kompletter Verzicht auf legale (Alkohol, Nikotin) & illegale Drogen (Cannabis, weiche Droge).

    Methylphenidat darfst du auch nicht erhalten, wenn der Dok weiß, dass du Drogen konsumierst.
    So kann für den Dok nicht ausgeschlossen werden, dass du Suchtpotential auf ein Amphetaminderivat bekommst.

    Ich denke, dass es wichtig wäre, die Fragen zu beantworten, dass dir weitergeholfen werden kann. So oberflächlich geht das wohl eher nicht.

  4. #4
    Spasslernen

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 60
    Forum-Beiträge: 1.331

    AW: ADHS-Diagnose bei Depressionen und Cannabiskonsum nicht möglich?

    Hey Else, wie klappt Deine Selbstmedikation mit THC - früher war der Cannabiskonsum nicht immer klasse, weil mein Konsum phasenweise negative Gefühle verstärkt

    hat, ist mit Bier und Wein ähnlich, neben gut drauf sein, gabs bei mir auch "zu Tode betrübt" - lasse Dir nur nicht von den anderen hier im Thread erzählen, das Du

    bei Ärzten keine Chance hast - Substituierte ehemalige Drogenuser haben sehr wohl immer mal wieder "Beigebrauch", das braucht seine Zeit.

    Tschüß Else



    dein Zoppotrump

  5. #5
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 69

    AW: ADHS-Diagnose bei Depressionen und Cannabiskonsum nicht möglich?

    hallo ihr drei
    danke euch erstmal ganz herzlich für eure antworten. hatte gestern einen schlechten tag und war schon grantig, wütend und recht negativ bevor ich zu meinem termin ging. war echt überrascht wegen dem was er sagte, weil er ja trotdem dass er das alles im vorfeld wusste, recht zuversichtlich an die sache heran ging. er fand den schritt der diagnostik gut, und sagte auch wie lange das dauern würde und welche schritte das alles beinhalten würde.

    habe alle termine und tests genaustens eingehalten und mir sogar meistens frei nehmen müssen... ach was solls, vielleicht hat er den eindruck ja wirklich jetzt erst gewonnen.

    irgendwie muss man wohl beweisen, dass man diese schwierigkeiten auch schon vorher hatte. also mit zeugnissen etc. er meinte zwar dass alles dafür sprechen würde, aber dass da zu viele überlappungen sind oder so. als erstes wären wohl die depressionen zu behandeln.


    dass die cannabissache nicht unbedingt das gelbe vom ei ist, ist mir wohl schon bewusst. und dass dies jetzt noch harmlos ausgedrückt ist auch. es hat mir ne weile geholfen, aber auch geschadet. rauche meist nach der arbeit. bin dann nicht hi oder so, sondern komm langsam etwas runter und entkrampfe mich etwas. hole tief luft und nimms dann wieder mit dem rest vom alltäglichen auf (war der schwierigere part ist).

    setze mich auch mit dem rauchen/nikotin grundsätzlich auseinander und zwar so itensiv, dass mir eigentlich die lust schon längst vergangen sein sollte (aber das hält leider nicht lange an)
    ist irgendwie alles nicht so einfach, aber ich arbeite dran

    wie ich jetzt weiter machen soll, weiß ich erstmal noch nicht. der arzt wird wahrscheinlich eher nicht mehr mit mir sprechen wollen
    muss jetzt mal abschicken, danke

    die ist für euch

  6. #6
    infected me !

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: ADHS-Diagnose bei Depressionen und Cannabiskonsum nicht möglich?

    huhu else .

    habe damals mit 16 bis ca 22jahren jeden tag gekifft und damit selbstmedikation betrieben----------zum glück,und ich meine wirklich zum glück ,habe ich von allein damit aufgehört-----

    habe mein ganzes umfeld gewechselt und seitdem auch nie wieder gekifft..... das positive beim aufhören war, dass es mir auf einmal richtig mega gut ging.....

    hatte keine durchhänger mehr und war total energiegeladen und hatte wieder spass am leben.....ausserdem war ich total stolz auf mich.

    konnte zwar die erste woche nicht ganz so gut schlafen,aber das legte sich wieder....

    das zweite positive am aufhören war,dass ich endlich wieder richtig träumen konnte im schlaf. also überleg es dir ruhig und ganz genau--------es lohnt sich wirklich

    vielleicht kommen die depries wirklich nur vom kiffen,wäre doch schön,wenn sie nach dem aufhören gleich mitverschwinden würden????!!!

    wie sieht es denn bei dir mit autofahrten aus???

    wenn du einen führerschein hast,dann pass bloss gut auf ihn auf.....schliesslich hast du ,wenn du täglich rauchst, immer abbauprodukte im blut.

    ja ja der moralkäfer wieder-----------ich hör schon auf

    bin gespannt wie s bei dir weiter geht else.

    lass wieder was von dir hören

    mfg keva

  7. #7
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 69

    AW: ADHS-Diagnose bei Depressionen und Cannabiskonsum nicht möglich?

    hi evakäfer und auch ihr andern,

    es gibt neuigkeiten, aber ich sags mal lieber vorerst ganz leise: heut ist mein zweiter tag ohne.
    es ist nach feierabend ganz schön hart, habe dann eine unruhe in mir, die körperlich spürbar ist. früher habe ich das meinen schilddrüsenproblemen zugeschrieben, aber die ist schon lange wieder in ordnung.

    wenn es so bleibt wie jetzt, werde ich wohl erstmal abnehmen, denn kann nicht essen wenn ich so aufgewühlt bin. jetzt zum beispiel geht es wieder, aber mein städiger bärenhunger ist jetzt erstmal fort.

    lege mich früh hin und versuch zu schlafen. glaube dass das einschlafen weniger mein problem sein wird, denn schlafe gerne, weil dann keine gedankenflut von allen seiten ist.

    wenns eng wird halte ich mir alle vor- und nachteile vor augen. welche seite überwiegt brauche ich wohl nicht sagen

    war übrigens letztes jahr schon bei einem anderen arzt, aber hauptsächlich wegen burnout. er hat recht schnell adhs diagnostiziert, wollte sich aber nur mit mir auseinandersetzen, wenn ich sofort das rauchen einstelle, und ich sollte mich von meiner familie trennen. aber das geht gaaarnicht!

    pflege meine ma, und mein sohn (mit sechs jahren diagnose mcd) und mein bruder brauchen mich auch. wir haben alle so unsere schwierigkeiten, aber ich bin wohl zur zeit noch besagter einäugiger. war einfach nur am ende, weil alles so aufreibend ist.

    das kiffen hab ich per zufall erst mit anfang dreissig entdeckt und es hat mir damals sehr wohl geholfen alles und mich selbst besser zu ertragen. endlich kam ich mal etwas zur ruhe. bis dahin war verrückterweise mein einziger trost, der gedanke alles beenden zu können.

    habe aber meine eigenen probleme nie so war genommen, weil die der anderen menschen, die mir wichtig sind so viel schwerwiegender sind. nur wie gesagt, mittlerweile überwiegt die negative seite des rauchens so sehr, dass ich jetzt zumindest meinen ersten versuch starte. so und nun schau ich mal wie`s weiter geht.


    danke euch für euer interesse und werd mich nochmal melden, hoffe positiv.

    schick euch liebe grüße
    else

  8. #8
    infected me !

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: ADHS-Diagnose bei Depressionen und Cannabiskonsum nicht möglich?

    SUPER ELSE




    das finde ich echt klasse von dir

    und? wie fühlst du dich?????

    dass mit dem nix-essen is normal---hatte ich damals auch,weil,dein ganzes hunger-gefühl ist ja nur noch vom rauchen gekommen ist.....

    hatte damals auch nur noch das kiffen zum trost-------weil meine eltern mich auch so fertig gemacht haben------also gleiches schema

    aber denke dran es geht um dich und dein leben--------lass dir dein leben nicht von einer sucht kaputtmachen...

    und wenn es dir jetzt wirklich gut geht,dann nutze deine neue energie um das ganze von dir abzuschütteln

    oh mann bin voll euphorisch jetzt,finds echt klasse von dir,,,,,,,ich glaub ich freu mich noch mehr für dich als du dich selber hihi

    juhuuuuuuuuu der käfer hihii -----hat sich nich umsonst den kopf über andere zerbrochen



    toll tolll tolll

    mfg kevaäfer

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 31

    AW: ADHS-Diagnose bei Depressionen und Cannabiskonsum nicht möglich?

    Ich finde es echt dämlich, dass sich dein Arzt wegen dem Cannabiskonsum so anstellt. Das ist doch ein eindeutiger Fall von Selbstmedikation?!? Bei mir wars auch so... jetzt mit Methylphenidat habe ich gar keine Lust mehr aufs Kiffen und habe den Konsum eingestellt.

  10. #10
    infected me !

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: ADHS-Diagnose bei Depressionen und Cannabiskonsum nicht möglich?

    klar is das eindeutig....


    aber ermutige sie jetzt bloss nicht wieder weiterzumachen


    was soll das???

    is doch toll wenn sie ihr geld nicht mehr sinnlos verschwendet usw--------------NACHDENKEN BITTE----------DANKE

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