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Diskutiere im Thema ADHS-Diagnose bei Depressionen und Cannabiskonsum nicht möglich? im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #21
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 69

    AW: ADHS-Diagnose bei Depressionen und Cannabiskonsum nicht möglich?

    guten morgen allerseits und peace

    das für und wider abwägen, ist eine sache, aber ohne unhöflich sein zu wollen, würd ich doch nochmal gern mehr darüber erfahren, warum das mit der diagnose bei dem einen arzt klappt und bei dem anderen nicht.

    dachte zwischen arzt und patient sollte es ein beiderseitiges vertrauensverhältnis geben. ich sage das desshalb, weil ich den eindruck habe, dass dies in meinem fall nicht so war. es ärgert mich, weil offenheit über die eigene person eigentlich eines meiner hauptsächlichen charaktereigenschaften sind.

    wenn der arzt ein wirkliches interesse gehabt hätte, dann hätte er leicht anhand seiner unterlagen sehen können, dass meine schilderungen über die anamnese nicht völlig aus der luft gegriffen sind. einige mitglieder meiner familie sind/waren wohl auch seine patienten. und das eine mittvierzigerin nicht unbedingt mit grundschulzeugnissen aufwarten kann, ist wahrscheinlich nicht selten. (ich hatte eher den eindruck, dass er sich garnicht mit dem wust an tests befasst hatte, was ich übrigens auch angemerkt hatte, war wohl ein fehler

    laut seiner eigenen aussage sprächen alle testergebnisse dafür, aber es könnten auch andere ursachen, sprich der konsum und depressionen (auch als folge von überlastung in frage kommen). warum soll ich erzählen und mich öffnen, wenn dann doch alles in frage gestellt wird.

    soll ich jetzt den ganzen aufriss von ca. 6 monaten wiederholen?

    hatte gerstern als mal nicht alles rund lief daheim, den ersten richtigen schmacht nach einem joint. nikotin rauche ich jetzt auch wieder mehr (obwohl dies ja mit ein hauptgrund war, das kiffen einzustellen).

    der herr kennt meine situation, bin vollzeit berufstätig, pflege meine schwer kranke ma und kümmer mich auch um den rest meiner familie denen es allen noch nen ganzen tacken schlechter geht als mir (was mich am meissten fertig macht). meine zeit ist auch kostbar und ich find es echt fies das null zu berücksichtigen.


    nehme schon seit jahren keinen urlaub mehr am stück, weil ich meinen urlaub so brauche wie ich gebraucht werde (und das mach ich von herzen gerne, nicht dass mich jemand falsch versteht). bekahm meist nur termine um die mittagszeit wo ich mir frei nehmen musste.

    ne bin wirklich enttäuscht von ihm.
    ausserdem hätte er mich zurückrufen können als ich am freitag anrief. das nötige vertrauen meinerseits geht so auch den bach runter.

    versuche es montag nochmal und such mir sonst nen anderen arzt. noch möchte ich nicht aufgeben, weil ich den ganzen sabbel nicht nur für mich mach. mann mann mann ist das alles schwer...

    was passiert eigentlich wenn thc und mph oder wie das heisst zusammen kommen? warum scheint das von fall zu fall anders zu sein?
    Geändert von else (12.02.2012 um 18:23 Uhr) Grund: fehlende buchstaben

  2. #22
    howie

    Gast

    AW: ADHS-Diagnose bei Depressionen und Cannabiskonsum nicht möglich?

    ja peace. reg mich nur schnell auf. mein es aber gar nicht so.
    geh zu verschiedenen ärzten und du hörst leicht andere meinungen. (bin bei einer praxis und da kamen bis jetzt drei oder vier ärztinnen - jede verschreibt mir was anderes oder rät was anderes.)
    klar, musst du dich öffnen, kannst aber nicht erwarten, dass du gleich die diagnose bekommst, die du gern hättest. ist doch gut, wenn er erst mal andere mögliche ursachen miteinbezieht. jeder arzt wird dir sagen, dass du mit dem kiffen aufhören musst.
    ja, ist wirklich blöd, wenn er nur mittagstermine hat. aber deswegen gleich das vertrauensverhältnis in frage zu stellen, ist schon ein bißchen übertrieben. er hört ja nicht nur deine geschichte. nimm mittagstermine einfach nicht an und sag ihm halt dass du mittags keine zeit hast. gut, dann musst wahrscheinlich warten. (gut ich mach das meistens anders. scheiß komplett auf termine, weil ich sie eh immer vergesse. geh einfach hin, wenn ich bock habe. aber gut, daran sollte ich arbeiten. das geht auch nicht bei jedem arzt.) trotzdem ist es nicht schlecht, wenn man auch die meinung von anderen ärzten holt.
    thc und mph? naja, wie gesagt, hatte eine psychose (wobei die kam als ich nüchtern war. hatte viel stress zu der zeit. weiß nicht wirklich ob das der grund war.) mei, keiner versteht die psyche genau. der menschliche geist wird dem menschen immer ein rätsel bleiben. der eine verträgts der ander nicht.

  3. #23
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 69

    AW: ADHS-Diagnose bei Depressionen und Cannabiskonsum nicht möglich?

    howie schreibt:
    ja, ist wirklich blöd, wenn er nur mittagstermine hat. aber deswegen gleich das vertrauensverhältnis in frage zu stellen, ist schon ein bißchen übertrieben.
    nein sorry, habe mich missverständlich ausgedrückt. es ist nicht nur wegen der mittagstermine. ich könnte das so ohne weiteres nicht nochmal hinbekommen, weil ich mir immer frei nehmen müsste. hatte ja auch schon den ein oder anderen nachmittagstermin, aber eher selten.
    habe bisher meinen urlaub gebraucht weil meine ma alleine nichts machen kann. auch für ihre termine, die meines sohnes und manchmal auch die meines bruders muss ich mir frei nehmen.

    fühle mich einfach im gesamten nicht richtig ernst genommen, damit habe ich ein problem. vielleicht irre ich mich aber auch, schau jetzt einfach mal wie`s nächste woche läuft und ob ich ihn persönlich sprechen kann, dann schau ich wie es weiter geht.

    wow, dass du deine termine mehr oder weniger selbst bestimmen kannst, ist ja auch echt kullant von deiner praxis ;-) da hast du ja noch glück, mein sohn hat aus diesem grund seinen teraphieplatz bei ihm verloren. naja, anderes thema...

  4. #24
    howie

    Gast

    AW: ADHS-Diagnose bei Depressionen und Cannabiskonsum nicht möglich?

    kopf hoch!
    er nimmt dich doch ernst, oder nicht? er denkt über dich nach.
    ähm naja: ich vergesse meistens den termin. geh aber hin, wenn ich ein rezept brauche und beim letzten mal hat sich die ärztin mit mir noch unterhalten wollen. war niemand außer mir da, weil schon mittag war. diese neurologie praxis hat übrigens von haus aus nur vormittags auf. aber eigentlich darf ich meine termine natürlich nicht selbst bestimmen. ist eigentlich voll unverschämt von mir, jetzt wo ich so darüber nachdenke.
    der adhs-fachmann bei dem ich auch war, hat mich aber auch jedesmal drangenommen als ich viel zu spät eingetrudelt bin. die diagnose kostet ja, beim ersten mal hatte ich das geld nicht dabei - da hat mich erst das geld holen lassen und dann doch noch drangenommen. bei dieser adhs-spezialpraxis war ich aber wohl nicht der einzige der zu spät kommt. eine mutter hat da 1.5 stunden auf ihren sohn gewartet aber das ist keine entschuldigung.
    Geändert von howie (13.02.2012 um 00:58 Uhr)

  5. #25
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 113

    AW: ADHS-Diagnose bei Depressionen und Cannabiskonsum nicht möglich?

    Bei der Drogenberatung wird man als Kiffer nicht weggeschickt.
    Else, wäre das nicht evtl auch eine Option für Dich? Ich habe das gemacht und habe dort viel über mich gelernt und auch mit meiner Therapeutin gemeinsam Strategien gegen kiffen, gegen die ADHS, Depris u.dgl. gelernt.

  6. #26
    Ist interessiert

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Alter: 32
    Forum-Beiträge: 31

    AW: ADHS-Diagnose bei Depressionen und Cannabiskonsum nicht möglich?

    Also ich musste für die Diagnostik auch vorübergehend aufhören muss aber ehrlich sagen dass das Aufhören für mich weniger ein Problem war.
    Also ich hatte jetzt nicht den Wunsch unbedingt zu Rauchen. Allerdings hatte ich dann halt wieder Schlafstörungen.

    Cannabis oder viel mehr der Wirkstoff THC wirkt als Gefühlsverstärker sprich in der Stimmung in der du bist die wird stärker.

    Deshalb Fingerchen weg wenn man sich nicht gut fühlt außer jemand zum dumme Witze reisen ist in der Nähe.

    Und wer es lassen kann sollte es natürlich auch besser lassen.

    Viele Ärzte kennen sich nicht gut mit Cannabis aus und sind daher lieber vorsichtiger was Therapien etc… angeht.
    Durch die Illegalität gibt es keine Deutschen Studien zu Wechselwirkungen etc…….

    Da gilt das Sprichwort Vorsicht vor Nachsicht.

  7. #27
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 69

    AW: ADHS-Diagnose bei Depressionen und Cannabiskonsum nicht möglich?

    hallo zusammen
    wollt mich nochmal grad für die tipps und aufmunternden worte bei euch bedanken. habe die finger bis jetzt davon gelassen und alle angebote dankend abgelehnt, aber ein zuckerschlecken ist es nicht.

    so wie es jetzt ist, kann und soll es auch nicht bleiben (kein zustand), aber ich werde durch meine derzeitige abstinenz zeigen, dass es mir ernst ist und ich bereit bin meines dazu beizutragen. mein termin ist in ca. 3 wochen und möchte versuchen bis dahin durchzuhalten.

    hatte mit dem arzt gesprochen und den eindruck dass er sich über meine abstinenz freut. bin mir aber nicht mehr sicher, ob ich es soll. meine konzentrationsfähigkeit bei der arbeit und auch sonst, ist um einiges schlechter geworden. das gedankenkarussel hat wieder volle fahrt und ich bin viel müder.

    es ist als ob ein hochofen in mir drin ist und der brennt auf vollen touren. kann ja auch gefühlte zehntausend kalorien zu mir nehmen und sie werden von meiner inneren unruhe einfach so verbrannt. Früher haben wir dies meiner schildrüse zugeschoben, aber die ist schon lange wieder ohnen befund.

    egal wie`s ausgeht, thc rauchen ist keine befriedigende lösung mehr für mich, da ich nicht mehr rauchen möchte. alk schmeckt nicht und macht mir angst (hab zu viel elend deswegen gesehen). bewege mich jetzt viel an der frischen luft und mache jetzt soviel wie möglich zu fuß, das tut mir gut, reicht aber nicht. doch ich bleibe am ball (noch grüß euch lieb
    else

    ps. die suchtberatung wäre für mich von hinten aufgerollt, wenn ich das so sagen kann. denn ich habe nicht das gefühl dass eine sucht mein problem ist. höchsten vielleicht beim tabak bzw. nikotin. und ich glaub wenn mein eigentliches problem angegangen wird, könnt ich auch besser ohne nikotin

    ha, mir fällt grad ein, dass die suchtberatung mir vielleicht (im fall dass ich hier/arzt nicht weiter
    komme) andere ärzte empfehlen kann, die sich mit der problematik auseinander setzen... (danke!)
    Geändert von else (17.02.2012 um 08:57 Uhr) Grund: nachräglicher gedankenblitz

  8. #28
    infected me !

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: ADHS-Diagnose bei Depressionen und Cannabiskonsum nicht möglich?

    hallo else

    von mir wieder ein grosses

    finde ich echt klasse alles von dir-------da kann man mal sehen was du für ein starker mensch bistRESPEKT


    also das mit der drogenberatung/suchtberatung könnte dir vielleicht schon helfen,denn da bekommst du schnell einen termin bei einem richtigen psychologen----umsonst ohne wartezeiten-----

    mit dem kannst denn über alles quatschen-----wie es war als du aufgehört hast----wie sich der schmacht angefühlt hat----was du machst wenn du wieder rauchen wollen würdest.

    da kann er dir gute tips geben!!!! und er hat schweigepflicht.....

    der analysiert dann deine aussagen und kann dir dann auch sagen,warum du überhaupt jeden tag geraucht hast------dafür muss es ja einen grund gegeben haben.....

    liebe greetingskeva

  9. #29
    Neues Forum-Mitglied

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 69

    AW: ADHS-Diagnose bei Depressionen und Cannabiskonsum nicht möglich?

    hallo da bin ich wieder

    woche vier nun fast vorbei und verspüre kein verlangen mehr, glaub das ist nix mehr für mich. weil: hatte es an tag 10 nochmal probiert (schäm), aber festgestellt, dass es mir nicht mehr gut tut. eher das krasse gegenteil. hatte den ganzen tag schwindel und kopfweh. ungläubig am nächsten tag nochmal probiert, das gleiche ergebnis. habe den rest sofort die toilette runtergespühlt und das thema ist nun durch. eher sogar das gegenteil ist nun der fall. würde sagen, bleib mir weg mit dem kram glaube da kam mir das schiksal zur hilfe. mein unmittelbares eingeweihtes umfeld (familie) hat (gott sei dank) keine negativen veränderungen festgestellt, nur und jetzt kommt der haken: bin ich schusseliger, und unkonzentrierter noch als vorher. für meinen job ein riesen-problem. werde nun schon fast gemoppt und bekomme kaum noch arbeit. hinter meinem rücken wird getuschelt. habe keine chance mich auch nur ansatzweise in das neue finanzprogramm einzuarbeiten.

    da mein derzeitiger arbeitgeber in einigen monaten seinen standort wechselt (und ich nicht mit gehe), haben wir gute qualifizierungsangebote bekommen, die ich nicht in der lage zu nutzen bin. die zeit rennt mir davon

    der erste arzt (letztes jahr / adhs diagnose)wollte mir ja schon mph verordnen, wenn ich das qualmen einstellen würde. hatte aber abgelehnt, weil ich angst hatte das nicht zu schaffen. eine freundin hatte mir damals schon ein medikinet zum test angeboten, was ich jedoch ablehnte. will nix illegales, fand das kiffen schon mehr als genug. sollte er mir einen strick draus drehen, gehe ich halt wieder zu dem ersten. jetzt kann ich ja

    @evakäfer: hatte mich so geschämt, wegen des rückfalls, weil du mir mehr zugetraut hast als ich mir selber. dank dir dafür
    Geändert von else ( 3.03.2012 um 17:38 Uhr)

  10. #30
    infected me !

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.197

    AW: ADHS-Diagnose bei Depressionen und Cannabiskonsum nicht möglich?

    toll else für deine rückmeldung.

    ein rückfall kann jedem mal passieren,und hey seh s mal positiv--------jetzt weisst du auf jeden fall,dass es nix mehr für dich ist.



    sag dem arzt lieber,dass du mit dem rauchen aufgehört hast,dass du stolz auf dich bist,und dass es jetzt losgehen kann mit der medikation.

    liebe grüsse kääääääääääääää ääääfaaaaaaa
    Geändert von evakäfer ( 4.03.2012 um 01:51 Uhr)

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