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Diskutiere im Thema ADHS Diagnostik - meine Ärztin stellt es jetzt in Frage, wtf??! im Forum ADS ADHS Erwachsene: Diagnose und Behandlung
bei ADHS bei Erwachsenen Forum
Alles rund um ADS / ADHS-Diagnose, Diagnoseverfahren für ADHS / ADS und nicht-medikamentöse Therapieverfahren wie Psychotherapie, Neurofeedback, Biofeedback, Soziotherapie, Ergotherapie und andere
  1. #1
    Ehem. Mitglied

    Gast

    ADHS Diagnostik - meine Ärztin stellt es jetzt in Frage, wtf??!

    Hallo allerseits,

    ich komme mir irgendwie ziemlich verarscht vor...

    vor nem anderthalben Jahr habe ich von mir aus einen ADHS Test machen lassen.
    Es liegt bei uns in der Familie, zwei meiner Brüder hatten angefangen sich mit dem Thema zu beschäftigen und haben auch eine Diagnose, einer bekam erst Concerta und dann Ritalin über eine Studie.

    Ich hab mich belesen und im Internet und in Texten und in Gesprächen mit Leuten festgestellt, dass plötzlich alles einen Sinn macht, es war zum heulen und irgendwie schön und es haute einfach alles hin bei mir, was man so auf Checklisten findet (und im medizinischen Index). Die Symptomatik mein ich...
    ich hab gemerkt, dass dort ICH beschrieben werde und es tat gut, zu sehen, dass es Leute gibt, denen es so wie mir geht. Es machte endlich einen Sinn, und ich merkte, dass bisher nur meine Komorbiditäten (Panik, Depression, Trägheit, Unausgeglichenheit, Bulimie, Geldprobleme, Impulshandlungen, Selbstsabotage, Selbstverletzung) behandelt wurden... ich hab mir alles mit meiner Erziehung erklärt, oder eben mit den Komorbiditäten, dass ich einfach komisch veranlagt bin und eben nicht gut genug.

    Auch wenn ich mich mit Leuten vergleiche, bei denen allen klar ist, dass die ADHS haben, sehe ich viele Gemeinsamkeiten.

    Bei dem Test kam raus, dass ich teilweise leicht überdurchschnittlich intelligent bin (yay^^) und dass in der Kindheit ADS vorlag (wegen Grundschulzeugnissen und so) und eben das jetzt "schon vorhanden ist, vielleicht nicht so ausgeprägt wie bei anderen, aber dass es leicht da ist."

    hm. dann hab ich Elontril bekommen, von Ritalin wurde abgeraten..

    nach ner mega-depression letzten winter mit viel panik und ner suzidalen krise (weiß nicht ob vom elontril) ging es mir dann ganz gut damit, nur war ich immer noch total unkonzentriert und nicht ausgeglichen und irgendwie nur ein bisschen wach, mit kaffee und elontril leicht überdreht und albern.

    da es also nicht so viel brachte meldete ich mich für die Ritalin Studie an, bei der ich noch bin.

    Auch dort gabs Fragebögen, ab und an ne Fremdeinschätzung (von meinem Freund), einige Untersuchungen und dann ging es mit 20 mg los, dann 40 und jetzt hab ich 60 (allerdings glaub ich das ist zu hoch!! oder ich muss mich mehr zusammenreißen, gar keinen kaffee mehr zu trinken .... das ist fatal!!! mega hippelig und komisch und konfus und herzrasen und ängstlich.. bäh) naja ich soll die woche jetzt noch 60 probieren, ob es sich einpegelt, ansonsten gehts wieder auf 40.

    ich merk unter ritalin, dass es wach macht (wie elontril) und dass ich mich auf jeden fall was ich vorher nicht kannte super konzentrieren kann in der schule, fitter bin und irgendwie alles besser klappt. nicht viel, aber ein bisschen.
    ich merk also mehr ne verbesserung als unter elontril (sofern ich echt drauf achte, was zu essen vor der einnahme, keinen kaffee zu trinken und naja das mit dem alk muss ich auch eigentlich komplett lassen glaub ich.. )

    klar macht ein medikament allein nicht alles auf einmal perfekt! ich sehe regelmäßig eine coacherin, wir arbeiten an meiner strukturierung und an konkreten zielen und dass ich eben an meiner alltags-orga arbeite, mir nicht zuviel vornehme und ich sprech auch über beziehungen und alles was mich belastet und so. das hilft mir ziemlich.
    ich schaff es auch immer mehr, die vorteile der "störung" zu sehen und nehm mir regelmäßig zeit um kreativ zu sein. ich akzeptiere, wenn ich mal komische stimmung hab und geh unter leute und lenk mich ab und der rebound lässt sich schon ertragen.

    manchmal denk ich auch "boah kein bock mehr auf überhaupt keine psychopharmaka mehr!!" (aber ich glaub das ist echt durch überdosis/wechselwirkung)

    nun haben die in der Studie gemeint naja es läuft ja alles super, da können wir ja bald aufhören (und ich dachte so naja übertreibt mal nicht.. ist schon auch immer bissl manipulation dabei (z.b. wenn der prüfarzt sagt, ach wirklich, sie würden sagen sie unterbrechen oft leute? so wirken Sie aber gar nicht..)hm. man fühlt sich so mega unter beobachtung und ich kann mich oft auch gar nicht genau an letzte woche erinnern....
    bzw montag nachm wochenende ist klar dass man nicht mehr so dran denkt, dass donnerstag oder freitag wieder n kleiner "einbruch" war und irgendwas mega schief ging. naja. aber das liegt ja an mir dann.

    ich war jetzt nochmal bei meiner letzten ärztin und sie meinte sie würde mir kein ritalin verschreiben, wenn die studie vorbei ist. na super.
    und ich hab jetzt zum ersten mal!!! schriftlich die auswertung vom test gesehn..

    und da steht doch tatsächlich ich hätte kein Ads.. also es lag in der kindheit vor und es wäre jetzt noch eine "leichte Rest-Symptomatik vorhanden". wie bitte?!?!?! in den letzten jahren hatte ich mehr probleme als je zuvor ?! (ist ja logisch, als kind hat man viel weniger verantwortung und nen geschützten rahmen, kein geld, keine verpflichtungen... )

    da kam ich mir echt mega verarscht vor. denn das wurde jetzt ja auch der Studie geschickt (die schon begann, beovor die dies Auswertung hatten..)

    meine Eltern hatten damals die Fremdeinschätzung gemacht, was wohl ein Riesen Fehler war... denn da steht, es besteht ne große Diskrepanz zwischen der Einschätzung von meiner Mutter und von mir.
    (tja, meine Eltern habe das wohl nicht ganz verstanden damals... worum es geht... die sind halt gutmütig und wollten mich wohl nicht so mies dastehn lassen und haben daher alles mit der "ist ja unsere jüngste, und ach die gibt sich doch mühe, so schlimm ist es doch eigenltihc alles doch nicht"- brille angekreuzt... ) dabei haben sie doch ständig mitgekriegt dass schon wieder alles drunter und drüber geht und mussten das auch oft ausbaden (elterngespräche, mit geld aushelfen, wutanfälle mitkriegen, von verlorenen dingen, ständigen verspätungen, substanz-missbrauch, ständigen schulabbrüchen- und wechselnden zukunftsplänen, ständig wechselnden therapien, medikamenten, wohnorten etc. und chaotischen partnerschaften hören.....)

    hm. und bei den tests war ich wohl ganz gut, schnell abgelenkt aber insgesamt gut. naja... aber ich mein das war EINe testung und das ging auch nicht lange... mal kurz kann ich mich doch interessieren, außerdem fand ich das spannend, meine iq zu erfahren etc.

    ok, also aber DAS soll jetzt repräsentativ sein und über mein weiteres Leben entscheiden?!??!!
    es liegt doch auf der Hand...
    aber was zählt ist das papier. restsymptomatik.

    Die bei der Studie werden denken ich verarsch die...
    andererseits, dass sie sagen ich würde ja sooo super auf Ritalin anspringen.. find ich auch etwas übertrieben. Ich weiß gar nicht, was die von mir denken... ich fühl mich ständig so analysiert und so.

    Ich hab das Gefühl die spielen mich alle gegeneinander aus... nicht, dass die jetzt sagen "Sie hätten gar nicht an der Studie teilnehmen dürfen..." klar, die habne ja selber nochmal ne Art kurzen Test gemacht Anfangs... und die Fremdeinschätzung von meinem Freund sagt auf jeden Fall mehr über die Realität aus als der Wisch von meinen Eltern damals.

    Naja, ich hab ne Adresse wo ich nochmal eine Ärztin aufsuchen kann nach der Studie, von der ich eventuell MPH bekomme...

    Aber ich war echt sauer, gesagt zu kriegen "Sie haben nicht wirklich ADHS", nach dem Motto, das ist minimal n bisschen abgefärbt, Sie drehen halt am Rad, wurden nicht richtig erzogen und kriegen Ihr Leben nicht auf die Reihe. Aber das liegt nicht an ADHS.

    klar, wenn ich kein MPH krieg hab ich eben pech, ich weiß, dass das ADHS eh nicht ne Ausrede für alles ist, dass ich trotzdem die selbe Leistung bringen muss, wenn ich Teil der Gesellschaft sein will..
    dass Verhaltenstherapie sehr wichtig ist und dass ich einfach mich durchkämpfen, an mir arbeiten und mir ein Umfeld suchen muss, dass es mir zumindest erleichtert, nicht ständig nur mit den negativen Seiten konfrontiert zu werden. Und mein Leben lang will ich eh kein MPH nehmen.
    vielleicht würde ich aber noch was anderes besser vertragen als unretard. Ritalin?! Immerhin hilft es mir wie zuvor nix anderes.. vielleicht 40 mg Rit + konstante Verhaltenstherapie...

    Sie meinte auch , wenn Sie ADHS hätten, müsste Ritalin sie ruhig machen, nicht aufdrehend wirken!
    Hallo? ich nehm das noch nicht mal nen Monat und bin noch nicht richtig eingestellt, hab mir den Kaffee noch nicht abgewöhnt, ich hatte noch nicht gefrühstückt und war eben überdosiert und die Atmosphäre im Wartebereich der Klapse dort ist auch immer nicht so mega entspannend... aber sie traut mir wegen dem Zettel wo was draufsteht und wegen ihrer subjektiven Einschätzung zu sagen, ich hätte kein ADHS.
    Ihr blödes Elontril hätte mich fast dazu gebracht, mich umzubringen, ist das etwa, was sie unter Stimmungs-ausgleichend versteht? Konzentration hat es auch nicht gebracht.
    klar, sie meint es auch nur gut.. vielleicht hat sie ja auch recht und die Chemie-Bombe MPH ist nicht gut für mich.

    Was meint ihr dazu?

    Kann man jemandem ADHS absprechen, weil der so einen Test gemacht hat, wo es nicht so rauskam? und wegen so ner blöden Fremdeinschätzung, die nicht wirklich repräsentativ ist?

    Ich mein die typische Symptomatik trifft definitiv auf mich zu, das sagen auch alle aus meinem Umfeld und bei der ADHS Studie geht es auch genau um diese Sachen und ich hatte da ne sehr hohe Punktzahl. Und unter Ritalin funktioniert alles zumindest ein bisschen besser (also eben das, was mit Medi besser funktionieren kann...), dass ich dadurch nciht plötzlcih aufhöre, mir zuviel vorzunehmen, trotzdem Dinge verpeile und mir selber noch nicht so wirklich konstant feste strukturen schaffe (kein kaffee mehr, regelmäßig essen, genug schlaf), liegt ja an mir und daran muss ich weiter arbeiten, das kann ja auch kein ritalin für mich tun.

    zu sagen, mit ritalin dürften sie KEINE beschwerden mehr haben, finde ich sehr sehr unreflektiert.

    naja, mal gucken, was rauskommt.

    irgendwann werde ich hoffentlich eine lösung gefunden haben, die mir hilft, ohne zuviele nebenwirkungen halbwegs gut klarzukommen.

    ich glaub diese frau weiß nicht wie es ist, wenn man seit x jahren sein scheiß abi machen und nebenbei irgendwie klarkommen will und sich einfach selber immer sabotiert, obwohl man zu den klassenbesten gehört und es theoretisch ein klacks wäre. und wenn man sich für behindert hält und immer nur die Verpeilung und das Chaos in Person ist und nicht-klarkommen und Unausgeglichenheit magisch anzieht.
    Sie weiß nicht, wie es ist, wenn einem plötzlich das Licht aufgeht, und plötzlich klar ist, woran das alles liegt. Sie kennt nicht den Trost, wenn man mit andere ADHSlern redet und merkt, dass man gleich tickt.. dass es auch vorteile hat. Und dass man endlich etwas in der Hand hat, mit dem man arbeiten kann.

    leichte Rest-Symptomatik. ich glaub es hackt. Die hab ich vielleicht jetzt langsam, ja - mit Coaching, Selbstvertrauen, Mut, Durchkämpfen und Ritalin!


    Gibt es hier noch wen, der ein nicht repräsentatives Test-Resultat hat?

  2. #2
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: ADHS Diagnostik - meine Ärztin stellt es jetzt in Frage, wtf??!

    Nur eine kurze Frage: Hast du den Test in Leipzig im Parkkrankenhaus machen lassen? Bzw. meinst du mit der Ärztin die Ärztin im Parkkrankenhaus?

  3. #3
    Ehem. Mitglied

    Gast

    AW: ADHS Diagnostik - meine Ärztin stellt es jetzt in Frage, wtf??!

    ja genau! woher weißt du das? ich hatte das an anderer stelle im forum geschrieben...
    das war dort in der ambulanz...

  4. #4
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: ADHS Diagnostik - meine Ärztin stellt es jetzt in Frage, wtf??!

    Ja, ich hatte sowas noch im Kopf.
    Im PKH in der Ambulanz bin/war ich auch zur Diagnostik und Behandlung.

    Die Diagnostik dort ist meiner Meinung nach sehr gründlich.
    Allerdings hatte ich den Eindruck, dass man sich dort eher schwer damit tut, die Diagnose ADHS konkret festzulegen. Mir wurde gesagt, dass man ADHS konkret gar nicht diagnostizieren kann, sondern dass es immer eine Verdachtsdiagnose ist. Mir persönlich schien das etwas schwammig, aber mir ist es auch nicht wichtig, was auf einem Stück Papier steht. Ich brauchte einfach nur Klarheit für mich persönlich.
    Aber so eine eher schwammige Diagnose ist natürlich ärgerlich, wenn man diese an anderer Stelle benötigt.
    Bei dir ist es eben blöd, weil deine Fremdbeurteilung bei der Diagnostik nicht stimmig ins Bild passte. Das hat nun eher weniger mit der Ärztin und dem Diagnoseverfahren zu tun. Deine Eltern haben es einfach nur gut gemeint und haben damit das Gegenteil bewirkt...
    Du könntest deine Diagnose woanders nochmal machen mit der Fremdbeurteilung deines Freundes. Dann hättest du Klarheit.

    Was das MPH angeht: Die Ärztin ist generell gegen MPH eingestellt, habe ich den Eindruck. Ich kenne keinen, der von ihr MPH verschrieben bekommen hat. Ab und an wohl Strattera, aber da hat sie wohl an einer Studie teilgenommen. Elontril verschreibt sie fast allen als "erstes" Medikament.
    Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich sicher nur einen klitzkleinen Teil ihrer ADHS-Patienten kenne bzw. von diesen in diveresen Foren gelesen habe.

    Mehr über die Ärztin schreibe ich dir am Wochenende per PN. Das ist nix für die Öffentlichkeit. Ich komme mittlerweise aus fast jedem Termin bei ihr nur noch kopfschüttelnd raus. Ich reg mich da gar nicht mehr drüber auf, bzw. ich versuche das.
    Die Diagnostik dort ist gut und ausführlich, die weitere Behandlung - medikamentös und verhaltenstherapeutisch- ist meiner laienhaften Meinung nach sehr kurios (vorsichtig ausgedrückt).

    Von daher würde ich nicht allzuviel auf das geben, was sie dir gesagt hat.

  5. #5
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 3

    AW: ADHS Diagnostik - meine Ärztin stellt es jetzt in Frage, wtf??!

    Hallo,

    also ich habe meine Diagnostik auch im Parkkrankenhaus machen lassen.
    Die etwas forschere Art der Ärztin hat mich zunächst ein wenig verunsichert, liegt aber auch daran dass ich ein extremes Sensibelchen bin.

    Den größten Teil der Testung hat eine sehr sehr nette Psychologin durchgeführt und ich habe mich gut aufgehoben gefühlt.

    Zum Endgespräch waren sowohl die Ärztin als auch die Psychologin anwesend und meinten, ich hätte eindeutig ADHS mit weiterhin starker Symptomatik im Erwachsenenalter. Mir wurde unbedingt zu einer möglichst schnell erfolgenden Behandlung mit Methylphenidat geraten, zusätzlich gab man mir eine Liste mit Verhaltenstherapeuten. Im Parkkrankenhaus selber kann ich nicht weiter behandelt werden, da sie dies nur bei vorliegenden Komorbiditäten tun.

    Das hilft die jetzt wahrscheinlich nicht bei deinem Problem weiter, aber ich habe die Diagnostik als recht kompetent empfunden und würde das Parkkrankenhaus jederzeit weiterempfehlen.

  6. #6
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: ADHS Diagnostik - meine Ärztin stellt es jetzt in Frage, wtf??!

    Danke für deinen Bericht.

    Wirst du weiterhin im Parkkrankenhaus medikamentös behandelt oder musstest du dir dazu einen anderen Psychiater suchen?

    Hast du schon einen Verhaltenstherapeuten gefunden, bei dem du eine Therapie machen kannst?

  7. #7
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 3

    AW: ADHS Diagnostik - meine Ärztin stellt es jetzt in Frage, wtf??!

    Wie gesagt, sie behandeln mittlerweile nur Patienten mit Komorbiditäten, da bei mir nix vorliegt, übernimmt mein Psychiater die Medikamentation.

    Die Wartezeiten für die Verhaltenstherapien fangen bei 6 Monaten an, ich bin daher noch nicht in Behandlung.

    Achso, und während des Endgesprächs habe ich auch Broschüren von Novartis und anderes Informationsmaterial zum Thema Ritalin bekommen.
    Geändert von dragonwog (20.01.2012 um 18:43 Uhr)

  8. #8
    Wohnt hier

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: ADS / ADHS Diagnose als Erwachsene (r)
    Forum-Beiträge: 1.871

    AW: ADHS Diagnostik - meine Ärztin stellt es jetzt in Frage, wtf??!

    Ah, OK, dankeschön.
    Soweit ich weiß, machen die dort momentan auch keine Diagnostik mehr, bzw. nur mit Warteliste.

    Ja, im Behandlungszimmer der Ärztin liegt einiges an Infomaterial zu ADHS und zu MPH.
    Nur sie selber verschreibt es nicht. Das finde ich seltsam. Mich hätte sie an einen Kollegen überwiesen, der dann die medikamentöse Behandlung mit MPH übernommen hätte.
    Ich hatte mich dann entschieden, es erstmal mit dem Elontril zu probieren. Und das klappt ganz gut bei mir.

    Und ja, die Ärztin ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber insgesamt in Ordnung.

    Kennst du zufällig eine Selbsthilfegruppe für Erwachsene in Leipzig?

  9. #9
    Forum-Mitglied (nicht vorgestellt)

    Bezug zu ADS / ADHS bei Erwachsenen: Ärztliche Verdachtsdiagnose auf ADHS /ADS
    Forum-Beiträge: 3

    AW: ADHS Diagnostik - meine Ärztin stellt es jetzt in Frage, wtf??!

    Nein, ich kenne keine Selbsthilfegruppe in Leipzig.

    Informationen zu hiesigen Psychotherapeuten nehme ich übrigens dankend an

  10. #10
    Ehem. Mitglied

    Gast

    AW: ADHS Diagnostik - meine Ärztin stellt es jetzt in Frage, wtf??!

    Danke euch...

    puh ich warte immer auf Emails, aber bekomm keine Benachrichtigung wenn hier wer antwortet. rotz...

    ja ich wollt auch eigentlich nicht die Kompetenz des Verfahrens in Frage stellen, war schon recht umfangreich.
    Hätte wohl einfach wen anderes ausfüllen lassen sollen...
    (damals war ich nur noch nicht mit meinem Partner zusammen hehe, aber ne gute Freundin wäre wohl immer noch repräsentativer gewesen als meine Eltern)

    naja, wenn die Studie vorbei ist, bekomm ich von ihr ja ne Adresse von einer Psychiaterin in Leipzig, die sich nicht so schwer mit MPH tut bzw generell mehr Ahnung von ADHS zu haben scheint..

    ich weiß auch nicht, ob es vielleicht blöd ist auf MPH zu bestehen.. vielleicht tut es mir ja wirklich nicht so gut?
    aber Elontril will ich auch nicht nochmal ansetzen...hab zu sehr Angst, dass es mich Anfangs wieder zu sehr runterzieht... :-/

    vielleicht wäre Verhaltenstherapie wirklich das sinnvollste...

    @dragonwog: Machst du die VT dann stationär oder ambulant?
    ambulant ist wohl am sinnvollsten, weil man gleich alles parallel im Alltag testen kann... oder?

    ist die dann auch im PKH??

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